AT110015B - Metallgerippe für Bootsrümpfe, besonders von Flugzeugen. - Google Patents

Metallgerippe für Bootsrümpfe, besonders von Flugzeugen.

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AT110015B
AT110015B AT110015DA AT110015B AT 110015 B AT110015 B AT 110015B AT 110015D A AT110015D A AT 110015DA AT 110015 B AT110015 B AT 110015B
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Emboutissage Et De Const Mecan
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    Netallgerippe   für Bootsrümpfe, besonders von Flugzeugen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Bootsrümpfe   aus Metall, insbesondere für Land-und Seeflugzeuge und bezweckt, die Festigkeit dieser Körper zu erhöhen sowie ein verlässliches Dichthalten zu sichern. 
 EMI1.1 
 überzogenem Gerippe, das in der Hauptsache von einer Anzahl hintereinander angeordneter Querspanten aus entweder ganz geschlossenen Versteifungsringen oder teilweise offenen Bogen und einer Anzahl meridianartig angeordneter die Querspanten untereinander verbindender Längsholme gebildet wird. Die Holme bestehen aus fassonierten Stäben, deren Querschnitt, ebenso wie der der Ringe, ungefähr n-förmig ist, wobei die Schenkel des n im rechten Winkel zum flachen ebenen Boden abgeknickt sind und an den Enden nach aussen abgeknickte Lappen besitzen. 



   Bei einer bekannten Bauart'solcher Rümpfe werden für beide Gerippeteile nicht Querschnitte mit scharfen Abknickungen verwendet, sondern solche, bei denen sich die Schenkel an einen ungefähr halbkreisförmigen Boden anschliessen und auch der Übergang von den Schenkeln auf die Lappen abgerundet ist. 



   Im Sinne der vorliegenden Erfindung werden die Rahmen-oder Bogenspanten mit Längsholmen, die ebenso wie erstere einen aussen offenliegenden, 9-ähnlichen Querschnitt aufweisen und an den Kreuzungsstellen in die Spanten versenkt sind, durch eigene nach dem Holmquerschnitt gebogene Winkelformstäbe verbunden, die mit ihrem Bogenflansch auf dem Holm reiten und mit ihrem Flachflansch sich an die   Spantwandung   anlegen. 



   Die Seitenflanschen der Holme werden   zweckmässig   mit ihrer Länge nach durchlaufenden Rillen versehen, in welche Dichtungseinlagen eingesetzt werden können. 



   Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Verbindungsstellen eines erfindungsgemäss ausgeführten Gerippes im Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2 bzw. nach der Linie 7-7 der Fig. 1, die Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäss bei der Herstellung der Verbindung zu verwendendes Formstück in Ansicht und Fig. 4 teilweise im Schnitt einen aus zwei Teilen zusammengesetzten Spant. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen zwei verschiedene Ausführungsformen der dichten Blechhülle, u. zw. in einem zwischen zwei Spanten liegenden Querschnitt. 



  Der Spant ist durchgehends mit c bezeichnet und der Holm mit d. 



   Um die Herstellung der Spanten durch Pressen zu erleichtern, kann man dieselben zweiteilig machen und die beiden Hälften cl und   c2   durch zusätzliche, an den beiden Hälften sitzende Flanschen vereinigen, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist. 



   Anstatt der üblichen Verbindungsstücke, die durch Umbiegen von Lappen hergestellt sind, werden hier   Verbindungsstüeke f   (Fig. 3) verwendet, die man zweeklllässig durch Pressen herstellt. Ihre Form ist ungefähr die eines halbkreisförmig gebogenen Winkeleisen. Diese Stücke f werden auf den gewölbten Rücken der Holme aufgeschoben und vernietet und auch auf die äussere ebene Fläche des U-Schenkels des Ringes angenietet, in welchem Falle ihr Flansch vollkommen flach ist. Soll   sieh   der Flansch zum Teil der Krümmung des Spants anschmiegen, so erhält er einen entsprechenden Ansatz. 



   Wenn die Wandung dicht anschliessen soll, sei es luftdicht bei   Landflugzeugen,   die in diinner Luft fliegen sollen, sei es wasserdicht bei Wasserflugzeugen, so   versieht man   die Flansche der Holme d mit einer ihrer ganzen Länge nach laufenden Rille oder Furche da (Fig. 5 und 6), in welche Schnüre aus elasti- 

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 schem oder faserigem Werkstoff (z. B. Hanf) eingelegt werden, zweckmässig mit einer   Masse imprägniert   werden, welche das Dichthalten begünstigt. Dann erst werden die Bleche   ,   g2 (Fig. 5) oder g3, g4 (Fig. 6) auf das Gerippe aufgenietet. Weiters kann man auch alle Fugen mit einem Abdichtungsstoff bestreichen, um ganz kleine Zwischenräume, die nach dem Annieten verbleiben sollten, zu verstopfen.

   Zwecks Er- zielung einer besseren Abdichtung kann man auch zwischen die zu vernietenden Teile ein Gewebe ein- legen, welches mit Dichtungsmasse imprägniert   ist..   Die Bleche können entweder stumpf aneinander- stossen (Fig. 5), in welchem Falle die Fuge mit einem   Längsstreifen h aus Blech abgedeckt   und dieser
Streifen mit vernietet wird oder sie können überlappt werden, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   : Metallgerippe   für Bootsrümpfe, besonders von Flugzeugen, mit Rahmen-oder Bogenspanten sowie Holmen von nach aussen offenliegendem,   #-ähnlichem   Querschnitt, wobei die Holme an den Kreu- zungsstellen in den Spanten aussen versenkt liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die einen bogenförmigen   Q-Quersehnitt   besitzenden Holme (d) mit den vorzugsweise ähnlich geformten Spanten   (c)   durch eigene, nach dem Holmquerschnitt gebogene Winkelformstäbe (f) verbunden sind, die mit ihrem Bogenflansch auf dem Holm reiten und mit ihrem   Fla. chflansch   sich an die   Spantwandung   anlegen.

Claims (1)

  1. 2. Metallgerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflanschen der Holme nach aussen offene Längsrillen ( besitzen, die zur Aufnahme von Dichtungseinlagen zwischen Holm und Rumpfmantelbelag dienen. EMI2.1
AT110015D 1925-08-22 1925-09-10 Metallgerippe für Bootsrümpfe, besonders von Flugzeugen. AT110015B (de)

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