AT109353B - Einrichtung zum Wiedereinschalten von Schaltern nach einer Auslösung durch Überstrom. - Google Patents

Einrichtung zum Wiedereinschalten von Schaltern nach einer Auslösung durch Überstrom.

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   Es sind Einrichtungen bekannt, durch die ein   Höchststromschalter   nach seiner Auslösung selbsttätig wieder eingeschaltet, dieser Vorgang wiederholt und beendet wird. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art finden die mehrmaligen Wiedereinschaltungen im allgemeinen nach gleichen Zeitabschnitten statt. Im praktischen Betrieb, wo das Auslösen durch
Maximalstrom normalerweise wegen Überlastung und nur selten wegen Kurzschluss erfolgt, ist nun diese Eigenschaft nicht erwünscht, weil man, um eine Betriebsunterbrechung zu vermeiden, bestrebt ist, den Schalter möglichst rasch wieder einzuschalten, beispielsweise nach Ablauf einiger Sekunden.

   Wenn nun die Zeitabschnitte nicht voneinander verschieden sind. so wickeln sich die auf die erste Wiedereinschaltung folgenden Wiedereinschaltungen zu rasch nach- einander ab, so dass sowohl Schalter wie Netz Schaden nehmen können. Daher hat man Einrichtungen verwendet, welche das Wiedereinschalten in verschiedenen Zeitabständen veranlassen. Beispielsweise kann man die Kontakte für die Schliessung des Wiedereinschaltungsstromkreises auf einer Scheibe oder Walze anbringen oder durch Nocken an einer solchen Scheibe oder Walze betätigen, die sich mit gleichmässiger Winkelgeschwindigkeit umdreht. während die Kontakte oder Nocken verschiedene Abstände voneinander haben. Oder man kann für die Schliessung der längs einer Spindel in verschiedenen Abständen angebrachten festen Kontakte eine auf der Spindel sich gleichmässig fortbewegende Wandermütter verwenden.

   Auch andere Lösungen sind denkbar. 



   Die Abstände werden   zweckmässig   so bemessen, dass das erste Wiedereinschalten nach sehr kurzer Zeit stattfindet, die folgenden Wiedereinschaltungen nach immer längeren Zeitabschnitten betätigt werden, bis der Schalter schliesslich ausgeschaltet bleibt. Der Vorgang wird dann auf bekannte Weise blockiert, worauf die Einrichtung selbsttätig   in.   die Anfangslage zurückgebracht wird. 



   Um nun aber die Zeiten zwischen den Wiedereinschaltungen den verschiedenen Betrieben und Betriebserfordernissen anpassen zu können, werden   erfindungsgemäss   die Zeitabstände zwischen den einzelnen Wiedereinschaltungen betriebsmässig einstellbar gemacht. Erst dann erhält die Einrichtung einen umfassenden Wert für die Praxis. 



   Zu diesem Zweck können beispielsweise die Abstände zwischen den genannten Kontakten oder Nocken verstellbar eingerichtet, also etwa die Kontakte oder die Nocken in Schlitzen der Betätigungswalze oder-scheibe verschiebbar und feststellbar sein, oder sie können auf verschiedenen gegeneinander versetzbaren Walzen oder Scheiben angeordnet sein ; schliesslich können sie jede eine eigene Antriebsvorrichtung besitzen, deren Geschwindigkeit einstellbar ist oder die über ein regelbares Übersetzungsgetriebe auf das   betreffende Wiedereinschalt-   organ wirkt. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Einrichtung zum mehrmaligen selbsttätigen Wiedereinschalten elektrischer Schalter nach erfolgter Auslösung durch Überstrom, bei welcher die Zeitabschnitte zwischen den einzelnen Wiedereinschaltungen verschieden bemessen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitabschnitte zwischen den einzelnen Wiedereinschaltungen nach Belieben einstellbar sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wiedereinschaltungen veranlassende Schaltorgane betriebsmässig verstellbar sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT109353D 1926-04-19 1927-03-30 Einrichtung zum Wiedereinschalten von Schaltern nach einer Auslösung durch Überstrom. AT109353B (de)

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