AT109213B - Heizvorrichtung mit einem in einem wärmespeichernden Heizkörper eingefüllten Temperaturausgleichsmittel. - Google Patents

Heizvorrichtung mit einem in einem wärmespeichernden Heizkörper eingefüllten Temperaturausgleichsmittel.

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AT109213B
AT109213B AT109213DA AT109213B AT 109213 B AT109213 B AT 109213B AT 109213D A AT109213D A AT 109213DA AT 109213 B AT109213 B AT 109213B
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AT
Austria
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heat
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heating device
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Theodor Popescu
Alexander Ing Pais
Constantin Ing Pais
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Theodor Popescu
Alexander Ing Pais
Constantin Ing Pais
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Description


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  Heizvorrichtung mit einem in einem wärmespeichernden Heizkörper   eingefli1lten  
Temperaturausgleichsmittel. 
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 möglichst getrennt von der zu erhitzenden Flüssigkeit zu halten. Man bedient sich dabei z. B. überhitzten
Dampfes oder sonstiger Flüssigkeiten, um von den feuergefährlichen Rohsubstanzen Flammen ferni zuhalten. Diese Mittel müssen durch maschinelle Einrichtungen in Zirkulation gehalten werden. Im
Gegensatz hiezu wird bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung eine Heizung erzielt, die keinerlei maschinelle Einrichtung zur Zirkulation des   Wärmeubertragungsmittels   erfordert. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Heizvorrichtung mit einem in einem wärmespeichernden Heiz- körper eingefüllten Temperaturausgleichsmittel, die mindestens zwei von Kanälen durchsetzte Metallblöcke besitzt, deren Kanäle ständig miteinander verbunden sind und das   Temperaturausgleichsmittel   einmal für immer eingefüllt enthalten, wobei der eine Metallblock allseitig isoliert und durch eine Heiz- quelle geheizt, wogegen der andere Metallblock nur teilweise isoliert ist und die an ihn'übertragene und in ihm aufgespeicherte Wärme durch die nicht isolierten   Blockflächen   abgeben kann. 



   Eine solche Vorrichtung eignet sich insbesonders für chemische Betriebe und kann so angelegt i werden, dass der wärmeaufnehmende von dem wärmeabgebenden Block weit entfernt ist, wobei die die Kanalsysteme der beiden Blöcke miteinander verbindende Rohrleitung gut isoliert sein muss. 



   Die Wärmeübertragung beruht auf der Anwendung folgender Tatsachen : Es wurde gefunden, dass jede Flüssigkeit unter bestimmten Druck-und Temperaturverhältnissen ein Maximum an Wärmeleit- fähigkeit besitzt. Der günstigste Wärmeleitungszustand liegt zwischen dem Siedepunkt und der kritischen Temperatur, wenn sich das Wärmeübertragungsmittel im Zustande des gesättigten Dampfes befindet. 



   Demgemäss hat z. B. Wasser die günstigste Wärmeleitung zwischen zirka +   1000   und   3ss0 ,   Ammoniak   zwischen - 330 und   + 1300, Alkohol zwischen   + 80  und 240  usw.   



   Die Wirkungsweise bei der   Wärmeübertragung   ist die folgende : Man wählt die Art und Menge des   Wärmeübertragungsmittels,   das in das Kanalsystem ein für allemal eingeführt wird, so dass es sich innerhalb der Temperaturgrenzen, zwischen denen die Wärme nutzbar gemacht werden soll, im Zustand des gesättigten Dampfes und in der Nähe des Maximums seiner Wärmeleitfähigkeit befindet, so dass im gesamten Kanalsystem die gleiche Temperatur herrscht. Wenn man z. B. eine Temperatur von   100   bis   240'C benötigt (7.   B. bei der Destillation von Mineralölen), so wird man in das Kanalsystem Alkohol,
Wasser usw. einfüllen, also Substanzen, die zwischen diesen Grenzen die genannten Eigenschaften aufweisen. 



   Durch Versuche wurde die   ausserordentlich rasche   Wärmeübertragung festgestellt, denn es hat sich gezeigt, dass an verschiedenen Stellen des wärmeaufnehmenden und des wärmeabgebenden Blockes ange- brachte Thermometer nahezu augenblicklich dieselbe Temperatur anzeigten. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist ein Vertikalsehnitt durch die Einrichtung, Fig. 2 ein Grundriss da7U, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 111 bis   Ill   der Fig. 1 ; Fig. 4 zeigt eine Einrichtung zum Regeln der abgegebenen Wärme im Aufriss. 



   In den Fig. 1, 2 und 3 bedeuten 1 die wärmeaufnehmende und 2 die wärmeabgebende Vorrichtung,
3 eine diese beiden verbindende   wärmeisolierte   Rohrleitung. Das das Wärmeübertragungsmittel ent- haltende Kanalsystem   4   ist in der wärmeaufnehmenden Vorrichtung in das Innere des metallischen 

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 Blockes J verlegt. Der Block 5 besitzt U-förmigen Querschnitt und ist durch eine zum Block gehörige Wand 5'in zwei nebeneinander angeordnete Räume unterteilt, die an der einen Stirnseite des Blockes miteinander verbunden sind.   Der Block ? ist   gegen aussen auf allen Seiten gut isoliert. Die wärmeaufnehmenden Flächen 12 und   13   des Blockes bilden 7. B. die Decke und die Seitenwände der Züge 9 einer Feuerung. 6 ist deren Rost, 10 der Rauchgasabzug, 11 die Türe der Feuerung.

   Die Rauchgase nehmen den in der Fig. 3 durch Pfeile angedeuteten Weg. Der Block 5 kann auch durch mehrere Wände in mehrere Räume unterteilt sein. Durch wechselweise Verbindung der Räume an den Stirnseiten des Blockes werden die Rauehgase an dessen   Innenflächen   mehrmals hin-und hergeführt, bevor sie durch den Abzug 10 entweichen. 



   In der wärmeabgebenden Vorrichtung ist das das Wärmeübertragungsmittel enthaltende Kanalsystem i5 in dem Block 16 angeordnet. Dieser ist gleichfalls, z. B. durch Korkstein und Thermolyth, isoliert. Nur die wärmeabgebende   Fläche   14 des Blockes, auf die der zu erhitzende Gegenstand aufgesetzt wird, ist von der Isolierung freigelassen. 



   Die von der Feuerung erzeugte Wärme wird von den Flächen 12   und 13   des Blockes 5 aufgenommen. 



  Das in dessen Kanalsystem 4 enthaltene Mittel verteilt die. Wärme sehr rasch auf die ganze Blockmasse und überträgt sie durch das Rohr und das Kanalsystem. M auf den Block 16. Von hier kann die aufgespeicherte Wärme nach Bedarf abgenommen werden. 



   In Fig. 4 ist 20 der isolierte Block, der auf der Plattform 40 gelagert ist, 22 z. B. eine Destillierblase, die von dem Ring 23 getragen wird. Dieser stützt sich auf die Säulen 41. Zur Regelung der von dem 
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 ihrem Zapfen 46 in der an der Unterseite der Platte befindlichen Büchse 47 drehbar gelagert ist. Die
Schraubenspindel 45 findet ihr Muttergewinde in dem Ständer   JO.   Mit der Spindel 45 ist durch den
Bolzen 51 der Hebel 52 starr verbunden. Durch dessen Verdrehung schraubt sich die Spindel 45 in den   Ständer 50 hinein, wodurch sich   die an den Säulen 41 geführte Platte 40 senkt und der   Block 80 von   der feststehenden Destillierblase   22   entfernt wird. 



   Solche Einrichtungen eignen sich insbesonders für Betriebe, in denen es nicht angängig ist, dass
Feuerung und Wärmeentnahmestellen in demselben Raum untergebracht sind. Da sich infolge der guten
Wärmeisolierung der Blöcke die von der Feuerung erzeugte Wärme sehr lange aufspeichern lässt. kann diese auch entnommen werden, wenn die Feuerung nicht mehr im Betriebe ist. Durch die Einrichtung zum Regeln der abgegebenen Wärme ist die dem zu erhitzenden Gegenstande zugeführte Wärmemenge in weiten Grenzen unabhängig von der jeweiligen Temperatur der Blöcke. 



   Um eine gute Wärmeübertragung von   der wärmeabgebenden Blockfläche 74   auf den zu erhitzenden
Gegenstand zu erzielen, ist diese Fläche geschliffen oder mit leicht schmelzbarem Metall bedeckt, dessen   i Abfliessen durch   eine erhöhte Wand verhindert wird. 



   Anstatt   einer wärmeabgebenden Vorrichtung   können auch mehrere solche mit der wärmeauf- nehmenden Vorrichtung durch isolierte Rohre verbunden werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Heizvorriehtung   mit einem in einem   wärmespeichernden   Heizkörper eingefüllten TemperaturausgleichsmitteL gekennzeichnet durch mindestens zwei von Kanälen (4, 15) durchsetzte Metallblöcke (1, 2), deren Kanäle ständig miteinander verbunden sind und das Temperaturausgleichsmittel einmal für immer eingefüllt enthalten, wobei der eine Metallblock   (1)   allseitig isoliert und geheizt, der andere Metallblock (2) nur teilweise isoliert ist und die an ihn übertragene und in ihm aufgespeicherte Wärme durch seine nicht isolierten Flächen   (14)   abgeben kann.

Claims (1)

  1. 2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallblock (5) der wärmeaufnehmenden Vorrichtung (1) U-förmigen Querschnitt besitzt und Begrenzungswände (12, 13) der Feuerung und von deren Zügen (9) bildet.
    3. Heizvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum des U-förmigen Blockes (5) durch eine oder mehrere zum Block gehörige Wände (5') in nebeneinander angeordnete Räume (9) unterteilt ist, die an den Stirnseiten des Blockes wechselweise miteinander verbunden sind.
    4. Heizvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine im Bereiche des wärmeabgebenden Blockes zur Regelung seiner Wärmeabgabe vorgesehenen Vorrichtung zum Heben und Senken des Blockes (20) bei feststehenden zu erhitzenden Gegenständen.
AT109213D 1925-12-23 1925-12-23 Heizvorrichtung mit einem in einem wärmespeichernden Heizkörper eingefüllten Temperaturausgleichsmittel. AT109213B (de)

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