AT108320B - Vorrichtung zum Antrieb in einer Richtung. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb in einer Richtung.

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AT108320B
AT108320B AT108320DA AT108320B AT 108320 B AT108320 B AT 108320B AT 108320D A AT108320D A AT 108320DA AT 108320 B AT108320 B AT 108320B
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AT
Austria
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strips
adjacent
rollers
rolling
organ
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Inventor
George Constantinesco
Original Assignee
George Constantinesco
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication of AT108320B publication Critical patent/AT108320B/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/069Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags
    • F16D41/07Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags between two cylindrical surfaces
    • F16D41/073Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags between two cylindrical surfaces each member comprising at least two elements at different radii

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Antrieb in einer Richtung. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet die Verwendung von gewöhnlichen Kugel-oder Rollenlagern als Vorrichtungen für den Antrieb in einer Richtung. Nach der Erfindung werden dünne, unter Federwirkung stehende Streifen aus Metall oder einem andern geeigneten Stoff in dem Lager in solcher Weise angeordnet, dass bei Bewegung einer der Laufflächen in einer Richtung diese Relativbewegung, unterstützt durch die auf die Streifen wirkende Federkraft oder durch die Federwirkung der Streifen selbst, den Eintritt der Streifen zwischen die Kugeln oder Rollen und eine oder beide der benachbarten Laufflächen veranlasst, die auf diese Weise starr miteinander verbunden werden. Durch eine Bewegung 
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 und her gehende Bewegung versetzt und veranlasst dadurch eine Bewegung der zweiten   Lauffläche   und der mit ihr verbundenen Konstruktionsteile in einer Richtung.

   Die Vorrichtung eignet sich insbesondere für hohe Schwingungszahlen. Die Schwingungszahl des schwingenden Organs kann bis 500 Schwingungen in der Sekunde betragen. 



   Der Erfindungsgegenstand ist zahlreicher Abänderungen fähig und kann sowohl bei Kugel-wie bei Rollenlagern verwendet werden. Da Rollenlager sich besser eignen, sind im nachstehenden nur diese beschrieben, doch ergibt sich die Anwendung der Erfindung auf Kugellager von selbst. 
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 Fig. 1, Fig. 3 ein vergrössertes Detail der Fig.      und Fig. 4 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 3 ; die Fig.   dz   zeigen in schematischer Darstellung abgeänderte   Ausführungsformen   und Fig. 10 zeigt eine zur Umschaltung der Bewegungsrichtung geeignete Vorrichtung. 



   Auf die Welle 1 (Fig. 1 und 2) soll durch die Scheibe 2, die mit der Welle durch den genuteten
Teil 3 verbunden ist, eine Drehbewegung übertragen werden. In einer Ausnehmung der Scheibe 2 und frei drehbar auf der Welle 1 sitzt die schwingende Nabe 4, die mit Armen   o   zur Kupplung mit der nicht dargestellten, eine hin und her gehende Bewegung ausführenden Kraftquelle versehen ist. Die benachbarten konzentrischen Umfangsteile der Scheibe 2 und der Nabe 4 lassen zwischen sich einen ringförmigen
Raum frei, der von eng nebeneinanderliegenden Rollen 6 eingenommen wird.

   In dem zwischen je zwei benachbarten Rollen und der   Lauffläche   der Scheibe 2 frei bleibenden Raum sind metallene Rahmen 7 angeordnet (Fig. 3 und 4), die mit einer auf der einen Rolle aufruhenden Schulter versehen sind und einen gekrümmten Teil besitzen, der auf der benachbarten Rolle aufruht. In dem Rahmen befinden sich dünne harte Stahlstreifen 8, die   zugeschärfte   Kanten besitzen, um zwischen die Rollen und die Lauffläche eintreten zu können. Die gegenüberliegenden Kanten der Streifen tragen Schultern   9,   die aus anderem Material sein können und deren Verbindung mit den Streifen z. B. durch Löten erfolgt. Zwischen den Schultern und den radialen Teilen der Rahmen 7 sind Blattfedern 10 angeordnet, die die scharfen Kanten der Streifen 8 zwischen die Rollen und die   Lauffläche   drücken.

   Bewegt sich nun der   Schwingkörper   4 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, so kann er sich gegenüber der Scheibe 2 frei drehen. Bewegt er sich aber in der entgegengesetzten Richtung, so bewirken die Streifen ein Festklemmen der Rollen mit dem   Schwingkörper   und der Scheibe, die dadurch mitgenommen wird. Bei der darauffolgenden wieder entgegengesetzt dem   Uhrzeigersinll gerichteten RückbewegunK entklemmen sich die Rollen   von selbst und der Schwingkörper dreht sich frei, ohne die Scheibe 2 mitzunehmen. 

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     BetderAusführnngsform nach Fig.   5 besteht der federnde Streifen 8   aus einer. dünnpnbi-S-der     Z-Form   gebogenen Stahlplatte. Zwischen je zwei Rollen ist ein solcher Streifen   angeordnet und'seine   Kanten suchen unter der federnden Wirkung des Streifens selbst zwischen die Rollen und die benachbarten   Lauffläehenteile   des   Schwingkörpers   4 und der Scheibe 2 einzutreten. Die eine Kante des Streifens steht in Eingriff mit einer Rolle und der Scheibe, die andere mit der benachbarten Rolle und dem Schwing-   körper. Bei   der Bewegung des Schwingkörpers in einer Richtung werden die Rollen und Streifen der   Schwingkörper   und die Drehscheibe starr miteinander verbunden, bei der entgegengesetzten Bewegung sind sie frei.

   Es ist ohne Einfluss auf die Wirkungsweise der Vorrichtung, ob der Teil 2 oder der Teil   4   die schwingende Bewegung ausführt. 
 EMI2.1 
 liegt die Stange 11 in dem zwischen einer Rolle und der einen   Lauffläche   freibleibenden Raum und das freie Ende des Streifens befindet sich in dem entsprechenden Zwischenraum zwischen der folgenden Rolle und derselben Lauffläche. Nach den Fig. 8 und 9 ist das eine Ende des Streifens gebogen oder gefaltet und ersetzt dadurch die Stange 11. 



   Die beschriebenen   Ausführungsformen   sind nur zum Antrieb des rotierenden Organes in einer Richtung geeignet. Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Drehrichtung eingestellt werden kann. Die Streifen 8 sind symmetrisch geformt und-ihre freien Enden sind so ausgespreizt, dass sie zwischen zwei aufeinanderfolgende Rollen und die benachbarten Laufflächenteile des schwingenden oder rotierenden 
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 und zu einem Käfig vereinigt sein können. Ausser diesem   Käfig ist noch   ein zweiter mit Stangen 13 von kleinerem Querschnitt vorgesehen, die die Streifen 8 in der Nähe ihrer Mitte umgreifen. Dieser Käfig kann eingestellt werden, um die Streifen in der einen oder der andern Richtung an die Rollen heran- zubringen.

   Je nach der Stellung des Käfigs ist die eine oder die andere Kante der Streifen ausser Wirkung und der Antrieb erfolgt in einer bestimmten Richtung. Durch Verschiebung des Käfigs in die andere
Endstellung wird auch die Antriebsrichtung umgekehrt. Die schwingende Bewegung kann sowohl dem
Teil 2 wie dem Teil   4   erteilt werden. 



   Für die Streifen wird am besten dünnes Blech verwendet. Ist das Lager so dimensioniert, dass die Rollen gleichzeitig mit beiden Laufflächen in Eingriff stehen, so beträgt die Stärke der Streifen am besten ein Hundertstel des Rollendurchmessers, wenn die Streifen, wie in allen Ausführungsbeispielen ausser nach Fig. 5, mit den Rollen nur an einem Durchmesserendpunkt in Eingriff treten. Wenn jedoch, wie nach Fig. 5, die Streifen mit den Rollen an beiden Enden eines Durchmessers in Berührung kommen, soll ihre Stärke nur die Hälfte der früheren, also ein Zweihundertstel des Rollendurchmessers betragen. 



   Diese Abmessungen sind jedoch nur Näherungswerte und hängen von den Reibungskoeffizienten der verwendeten Materialien ab. Sind die Streifen z. B. aus Fiber hergestellt, so wird ihre Stärke grösser sein. Liegen die Rollen lose zwischen den Laufflächen, so muss die Stärke der Streifen grösser gewählt   sein, u. zw.   um einen Betrag, der ungefähr der Differenz des Rollendurchmessers und des Unterschiedes der Laufflächenhalbmesser entspricht. Im Falle der Fig. 5 ist dieser Betrag nur die Hälfte der Differenz. 



   Infolge der Nachgiebigkeit der Streifen wird die Abnutzung selbsttätig ausgeglichen, so dass praktisch ein Spiel nicht auftritt. Gründliche Schmierung mit einem sehr dünnflüssigen Schmiermittel ist jedoch sehr wichtig. Vorteilhaft verwendet man eine Mischung von Leuchtpetroleum und gewöhnlichem
Mineralöl. Sind die Streifen zu stark abgenutzt, so können sie leicht ausgewechselt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Antrieb in einer Richtung, bestehend aus zwei konzentrischen, auf einer
Welle sitzenden Organen, von denen das eine rotierende Organ in einer Richtung angetrieben wird und das andere eine schwingende Bewegung ausführt und die zwischen sich   einen ringförmigen zur   Aufnahme von Kugeln oder Rollen dienenden Raum freilassen, dadurch gekennzeichnet, dass dünne Streifen unter Federwirkung zwischen die benachbarten Oberflächenteile der Kugeln oder Rollen und der beiden konzentris   chen   Organe oder eines dieser Organe gedrückt werden, wodurch bei Bewegung des schwingenden
Organes in der einen Richtung eine starre Verbindung der beiden Organe bewirkt wird, während bei
Bewegung des schwingenden Organes in der andern Richtung die beiden Organe gegeneinander frei drehbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Schultern versehenen Streifen in Rahmen liegen, die auf je zwei benachbarten Rollkörpern aufruhen und als Widerlager für Blattfedern dienen, die mit den Schultern der Streifen in Eingriff stehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aus federndem Material gebildeten Streifen S-oder Z-Form haben und ihre einander gegenüberliegenden Kanten zwischen einen <Desc/Clms Page number 3> Rollkörper und den benachbarten Laufflächenteil des rotierenden Organes und den nächstfolgenden Rollkörper und den benachbarten Laufflächenteil des schwingenden Organes einzutreten suchen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen durch gefaltete oder gewellte federnde Platten gebildet werden, die an zwisehen je zwei Rollkörpern befindlichen Trennstücken befestigt sind. f > . Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen aus federnden Platten bestehen, die so gefaltet oder gewellt sind. dass sie Trennstiicke für die Rollkörper bilden.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollkörper durch gegebenenfalls zu einem Käfig vereinigte Trennstücke getrennt sind und die Streifen durch symmetrisch geformte federnde Platten gebildet werden, deren entgegengesetzte Kanten zwisehen benachbarte Rollkörper und das schwingende oder rotierende Organ einzutreten trachten und welche von den Querstangen eines verstellbaren Käfigs getragen werden, durch dessen Verstellung jeweils eine der beiden Kanten in die Eingriffsstellung gebracht und dadurch die Drehrichtung bestimmt wird. EMI3.1
AT108320D 1926-02-26 1926-12-17 Vorrichtung zum Antrieb in einer Richtung. AT108320B (de)

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GB108320X 1926-02-26

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ID=9975119

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AT (1) AT108320B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927721C (de) * 1951-02-08 1955-05-16 Skf Svenska Kullagerfab Ab Waelzlager mit zwei Waelzkoerperreihen
DE1040852B (de) * 1955-10-27 1958-10-09 Otto Dittrich Dr Ing Vorrichtung zur Verhinderung der Riefenbildung in Waelzlagern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927721C (de) * 1951-02-08 1955-05-16 Skf Svenska Kullagerfab Ab Waelzlager mit zwei Waelzkoerperreihen
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