AT107853B - Verfahren zur Enteisenung eisenhaltiger Wässer. - Google Patents
Verfahren zur Enteisenung eisenhaltiger Wässer.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Enteisenung eisenhaltiger Wässer. Die Enteisenung von Brunnen-oder Flusswässern wird zumeist so durchgeführt, dass das Wasser z. B. in offenen Rieselapparaten stark belüftet oder in geschlossenen Behältern, die mit porösem Material gefüllt sind, behandelt wird. Die Entfernung des Eisens ist dabei immer eine mehr oder weniger unvollständige. Insbesondere werden huminhaltige Wässer durch einfache Belüftung meist nur ganz ungenügend gereinigt. Es wurde nun gefunden, dass der Eisengehalt des Wassers leicht und vollkommen beseitigt werden kann durch Behandlung mit geeigneten aktiven Kohlen. Die Anwendung aktiver Kohle zur Wasserreinigung beschränkte sich bisher auf die Trinkwasserreinigung, wo es sich darum handelt. Farbsloffe, Mikroorganismen, Fäulnisprodukte aller Art. giftige und übelriechende Gase usw. zu entfernen. Dagegen kann es hierbei nicht darauf an, auch das Eisen zu entfernen, da Eisen nicht zu den gesundheitsschädlichen Bestandteilen eines Trinkwassers gehört. (Stark.. eisenhaltige Wässer werden vielmehr als Heilquellen gegen Blutarmut u. dgl. empfohlen.') Auch Abwässer mittels aktiver Kohle zu entfärben, zu entgiften und zu desodorieren wurde bereits vorgeschlagen. EMI1.1 adsorbiert werden. Auf diese Erkenntnis gründet sich das neue Verfahren, welches aktive Kohlen einem ganz neuen Zwecke, nämlich der völligen Enteisenung von Wasser, insbesondere von technischem Gebrauchswasser, dienstbar macht. Als sehr günstig wirkend erwiesen sich hiebei aktive Kohlen, welche pro 100 My mindestens 10 cm3 einer 0#15%igen Methylenblaulösung entfärben. wie z. B. die nach dem Verfahren des Patentes Nr. 95315 (Knöpflmacher) hergestellte Kohle. Eine Belüftung ist dabei in der Regel nicht erforderlich. Nötigenfalls kann sie in an sich bekannter Weise angewendet werden. Das Verfahren hat ausserdem noch den grossen Vorteil, dass auch andere gelöste oder fein suspendierte Verunreinigungen von der Kohle absorbiert und somit aus dem Wasser entfernt werden. Man erhält infolgedessen schon durch einfaches inniges Mischen des eisenhaltigen Rohwassers mit der aktiven Kohle und darauffolgendes Filtrieren ein praktisch vollkommen eisenfreies, klares und helles Wasser. Das Verfahren kann beispielsweise folgendermassen ausgeführt werden : Es wird zunächst durch Vorversuche die zur vollständigen Enteisenung des betreffenden eisenhaltigen Rohwassers erforderliche Kohlenmenge festgestellt. Die Menge richtet sich nach der Güte der Kohle, nach dem Eisengehalt des zu reinigenden Rohwassers und nach der Intensität der Durchmischung. Im allgemeinen genügt ein Zusatz von 0'5 leg pro Kubikmeter Wasser. Die Kohle wird nun in der erforderlichen Menge, zweckmässig mit Wasser ange- schlämmt, dem eisenhaltigen Rohwasser durch eine Zweigleitung zugeführt. Rohwasser und Kohleschlamm gelangen dann in einen Mischkessel, worin'sie durch ein Rührwerk gehörig durchgemischt werden. Darauf gelangt das Wasser samt der Kohle in einen geschlossenen grösseren Kessel mit geeigneten Filtern, z. B. Sandfiltern, wo das Wasser durch Filtration unter Druck von der Kohle und allen ausgeschiedenen Verunreinigungen getrennt wird. Die Mischung von Kohle und Wasser kann natürlich auch auf beliebige andere Weise, z. B. durch Pressluft u. dgl., bewerkstelligt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Enteisenung eisenhaltigen Wassers, insbesondere technischen Gebrauchswassers, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit einer aktiven Kohle behandelt wird. welche EMI1.2 nach dem Verfahren des österr. Patentes Nr. 95315 hergestellte Kohle. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung des Wassers mit der aktiven Kohle unter gleichzeitiger Belüftung ausgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1924
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