AT107527B - Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren. - Google Patents
Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren.Info
- Publication number
- AT107527B AT107527B AT107527DA AT107527B AT 107527 B AT107527 B AT 107527B AT 107527D A AT107527D A AT 107527DA AT 107527 B AT107527 B AT 107527B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- plates
- cheeks
- variable capacitors
- side walls
- fastening plates
- Prior art date
Links
Landscapes
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Dreh- kondensatoren. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren, und bezweckt, mit den einfachsten Mitteln ein sicheres, kontaktgebendes Festhalten der Platten in den Seitenteilen zu bewirken. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in besonderer Anwendung bei einem Drehkondensator dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Drehkonsendator in Vorderansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Seitenwangen bei quergesehnittenen Platten. Der Kondensator besteht in bekannter Weise aus den Lamellen 1, die in den Seitenwangen 2 befestigt werden sollen. Die Seitenwangen 2 sind entweder aus isolierten Material, wie Hartgummi od. dgl. hergestellt, oder sie bestehen aus Metall, beispielsweise Aluminium. Es besteht die Forderung, dass die Kondensatorplatten 1 in den Seitenwangen sicher und unbeweglich befestigt werden, wobei eine innige Berührung mit den metallischen Teilen der Seitenwangen 2 bestehen soll, damit Übergangswiderstände vermieden werden. Erfindungsgemäss werden die Seitenwangen geschlitzt und mit einer durchgehenden Ausnehmung versehen. Diese Ausnehmung kann beliebige Lochgestalt, oder die Form eines vom Rand ausgehenden Einschnittes besitzen. In die Schlitze werden die Platten eingeführt, derart, dass sie mit einem Loch, einem Lappen oder Fortsatz in den Bereich der Längsausnehmung der Wangen gelangen. In die Längsausnehmung wird nunmehr ein Bolzen gestossen, der durch alle Löcher der Platten oder über alle Lappen und Fortsätze dringt und deren Ränder flanschartig umlegtuntergleichzeitiger Verquetschung der umgelegten Ränder zwischen Bolzen und Ausnehmungswandung. Der Effekt besteht in der sicheren und einfachen Festlegung aller Teile, wobei insbesondere die Herbeiführung eines unbedingt verlässlichen, ausreichenden elektrischen Kontaktes gewährleistet ist. Gemäss einem Ausführungsbeispiel an einem Drehkondensator werden die Platten 1 in Schlitze 3 der Wangen eingeführt, so weit, bis die Löcher 6 der Platten koaxial in die Mitte einer Längsbohrung gelangen, wonach ein Stift oder ein Röhrchen 5, dessen Durchmesser grösser als derjenige der Löcher 6 in den Platten ist, durch alle Löcher 6 durchgestossen wird. Hiebei werden die Ränder der Löcher 6 umgebördelt und zwischen der Aussenfläche des Stiftes 5 und der Innenwandung der Bohrung 4 festgequetscht bzw. eingepresst. Durch diese Verbindung werden somit kleine Flanschen um den Lochrand erzeugt, die ein seitliches Verschieben der Platten mit Sicherheit verhindern, während die Flanschen gleichzeitig unter grosser Reibung zwischen'Stift und Bohrungswand festgeklemmt werden. Die Verbindung sichert in denkbar einfachster Weise die Platten in den Seitenwangen, ohne dass Verschraubungen in den Seitenwangen oder andere komplizierte Befestigungsmittel erforderlich sind. Durch die gegenseitige Verquetschung von Bolzen und Flanschen wird ein unbedingt verlässlicher metallischer Kontakt und eine sicher wirkende, leitende Verbindung der Platten untereinander herbeigeführt, so dass den beiden Hauptforderungen, guter Kontakt und sichere Festlegung der Platten in den Wangen, auf die einfachste Weise vollkommen Rechnung getragen erscheint. Die Befestigungsweise eignet sich daher besonders für Herstellung eines billigen und trotzdem hochqualifizierten Massenartikels. Falls die Wangen 2 aus Isoliermaterial bestehen, dann wird der Stift 5 zur leitenden Verbindung herangezogen. Wenn jedoch das Material der Wangen Aluminium oder ein anderes Metall ist, dann kann die elektrische Verbindung von einem beliebigen Punkte der Wangen abgeleitet werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die in Schlitze der Seitenwangen eingeführten Teile der Platten mit Hilfe eines durch eine Längsausnehmung der Wangen durchgesteckten Bolzens umgebördelt und zwischen Bolzen und Ausnehmungswandung eingepresst werden.2. Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (2) Querschlitze (3) und eine Längsbohrung (4) besitzen, in welche Schlitze die gelochten Platten (1) so eingesetztwerden, dass die Löcher (6) koaxial in der Längsbohrung liegen, und hierauf durch alle Bohrungen ein Stift oder ein Röhrchen (5) gestossen wird, welches im Durchmesser grösser ist als die Löcher, so dass die Lochränder umgebördelt werden und die gegenseitige Befestigung, sowie Kontakt zwischen Platten und Seitenwangen herbeiführen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT107527T | 1927-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT107527B true AT107527B (de) | 1927-10-10 |
Family
ID=3624455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT107527D AT107527B (de) | 1927-01-25 | 1927-01-25 | Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT107527B (de) |
-
1927
- 1927-01-25 AT AT107527D patent/AT107527B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2203435C2 (de) | Elektrisches Verbinderelement | |
| DE2545505A1 (de) | Schaltkreisanschlusstift | |
| DE1615654A1 (de) | Anschlussorgan fuer Bandkabel | |
| DE2141550C2 (de) | Ringförmiges Kontaktelement | |
| DE1932261A1 (de) | Elektrische Schaltanordnung | |
| AT107527B (de) | Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren. | |
| DE1615625A1 (de) | Elektrisches Verbindungsstueck mit sich ueberlappender Andrueckzwinge | |
| DE2019096C2 (de) | Schal tanlagenklemme | |
| DE467292C (de) | Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen des Gestells von elektrischen Kondensatoren | |
| DE697713C (de) | Aluminium-Kabelschuh | |
| DE1540646A1 (de) | Verfahren zum Andruecken einer Anschlussklemme an ein elektrisches Kabel | |
| DE1206048B (de) | Elektrische Kupplungshuelse von dreieckfoermigem Querschnitt | |
| DE2010436C (de) | Lötungsfreier Drahtverbinder | |
| DE387968C (de) | Kabelendklemme | |
| DE102010040561A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von stiftförmigen Kontaktelementen und Kontaktelement | |
| DE2124734A1 (de) | Kontaktkörper für elektrische Steckkontakte | |
| DE388622C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung von elektrischen Leitungsdraehten | |
| DE511657C (de) | Isolierende Verbindung zweier Metallteile fuer elektrische Apparate, insbesondere fuer Blitzschutzvorrichtungen | |
| DE364271C (de) | Aus Doppelseilen gebildete Drahtseilleiter mit eisernen Sprossen | |
| DE1936422C (de) | Elektrischer Durchgangsleiter für eine Schaltungsplatte | |
| DE1932261C (de) | Elektrische Schaltanordnung | |
| DE950311C (de) | Elektrolytischer Kondensator | |
| DE511123C (de) | Kabelschuh | |
| AT124174B (de) | Kabelschuh. | |
| AT253590B (de) | Elektrische Klemmverbindung zwischen isolierten Leitungsdrähten und einem metallischen Stützpunkt |