AT107527B - Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren. - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren.

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AT107527B
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Friedrich Horny
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Friedrich Horny
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  Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Dreh- kondensatoren. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren, und bezweckt, mit den einfachsten Mitteln ein sicheres, kontaktgebendes Festhalten der Platten in den Seitenteilen zu bewirken. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in besonderer   Anwendung   bei einem Drehkondensator dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Drehkonsendator in Vorderansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Seitenwangen bei quergesehnittenen Platten. 



   Der Kondensator besteht in bekannter Weise aus den Lamellen   1,   die in den Seitenwangen 2 befestigt werden sollen. Die Seitenwangen 2 sind entweder aus isolierten Material, wie Hartgummi od. dgl. hergestellt, oder sie bestehen aus Metall, beispielsweise Aluminium. Es besteht die Forderung, dass die Kondensatorplatten 1 in den Seitenwangen sicher und unbeweglich befestigt werden, wobei eine innige Berührung mit den metallischen Teilen der Seitenwangen 2 bestehen soll,   damit Übergangswiderstände   vermieden werden. Erfindungsgemäss werden die Seitenwangen geschlitzt und mit einer durchgehenden Ausnehmung versehen. Diese Ausnehmung kann beliebige Lochgestalt, oder die Form eines vom Rand ausgehenden Einschnittes besitzen.

   In die Schlitze werden die Platten eingeführt, derart, dass sie mit einem Loch, einem Lappen oder Fortsatz in den Bereich der Längsausnehmung der Wangen gelangen. 



  In die Längsausnehmung wird nunmehr ein Bolzen gestossen, der durch alle Löcher der Platten oder über   alle Lappen und Fortsätze dringt und   deren   Ränder flanschartig umlegtuntergleichzeitiger Verquetschung   der umgelegten Ränder zwischen Bolzen und   Ausnehmungswandung.   Der Effekt besteht in der sicheren und einfachen Festlegung aller Teile, wobei insbesondere die Herbeiführung eines unbedingt verlässlichen, ausreichenden elektrischen Kontaktes gewährleistet ist.

   Gemäss einem Ausführungsbeispiel an einem Drehkondensator werden die Platten 1 in Schlitze 3 der Wangen eingeführt, so weit, bis die Löcher 6 der Platten koaxial in die Mitte einer   Längsbohrung   gelangen, wonach ein Stift oder ein Röhrchen 5, dessen Durchmesser grösser als derjenige der Löcher 6 in den Platten ist, durch alle Löcher 6 durchgestossen wird. Hiebei werden die Ränder der Löcher 6 umgebördelt und zwischen der   Aussenfläche   des Stiftes 5 und der Innenwandung der Bohrung 4   festgequetscht   bzw. eingepresst. 



   Durch diese Verbindung werden somit kleine Flanschen um den Lochrand erzeugt, die ein seitliches Verschieben der Platten mit Sicherheit verhindern, während die Flanschen gleichzeitig unter grosser Reibung zwischen'Stift und Bohrungswand festgeklemmt werden. Die Verbindung sichert in denkbar einfachster Weise die Platten in den Seitenwangen, ohne dass Verschraubungen in den Seitenwangen oder andere komplizierte Befestigungsmittel erforderlich sind. Durch die gegenseitige Verquetschung von Bolzen und Flanschen wird ein unbedingt verlässlicher metallischer Kontakt und eine sicher wirkende, leitende Verbindung der Platten untereinander herbeigeführt, so dass den beiden Hauptforderungen, guter Kontakt und sichere Festlegung der Platten in den Wangen, auf die einfachste Weise vollkommen Rechnung getragen erscheint.

   Die Befestigungsweise eignet sich daher besonders für Herstellung eines billigen und trotzdem hochqualifizierten Massenartikels. 



   Falls die Wangen 2 aus Isoliermaterial bestehen, dann wird der Stift 5 zur leitenden Verbindung herangezogen. Wenn jedoch das Material der Wangen Aluminium oder ein anderes Metall ist, dann kann die elektrische Verbindung von einem beliebigen Punkte der Wangen abgeleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die in Schlitze der Seitenwangen eingeführten Teile der Platten mit Hilfe eines durch eine Längsausnehmung der Wangen durchgesteckten Bolzens umgebördelt und zwischen Bolzen und Ausnehmungswandung eingepresst werden.
    2. Verfahren zur Befestigung von Platten in Seitenwangen, insbesondere bei Drehkondensatoren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (2) Querschlitze (3) und eine Längsbohrung (4) besitzen, in welche Schlitze die gelochten Platten (1) so eingesetztwerden, dass die Löcher (6) koaxial in der Längsbohrung liegen, und hierauf durch alle Bohrungen ein Stift oder ein Röhrchen (5) gestossen wird, welches im Durchmesser grösser ist als die Löcher, so dass die Lochränder umgebördelt werden und die gegenseitige Befestigung, sowie Kontakt zwischen Platten und Seitenwangen herbeiführen. EMI2.1
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