AT107261B - Formfräser mit beliebiger Umrißlinie und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Formfräser mit beliebiger Umrißlinie und Verfahren zu dessen Herstellung.

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AT107261B
AT107261B AT107261DA AT107261B AT 107261 B AT107261 B AT 107261B AT 107261D A AT107261D A AT 107261DA AT 107261 B AT107261 B AT 107261B
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Description


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   Der Fräser   gemäss Fig. 1 und 2 schneidet einen Umriss, der in Fig. 3 mit vollen Linien dargestellt ist und aus geraden Endteilen und einem nach einem Kreisbogen gestalteten   mittkren Hohlteil   besteht. 
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 weit von der Fräserachse entfernt ; der mittlere Punkt 6 liegt in einem Abstande, der um das   Mass il   kleiner ist ; alle übrigen   Punkte, längs   der Grenzlinie haben ihren richtigen Abstand von der Mitte, so dass sie beim Umlauf des Fräsers die festgelegte   Umrissform   begrenzen, wie sie in Fig. 3 mit vollen Linien   verlan-   schaulicht ist. Die Fräserzähne 1 sind nach Linien 9 hinterdreht, insbesondere nach archimedischen Spiralen.

   Es weist daher jeder Zahn des Formfräsers in jeder beliebigen axialen Schnittebene (beispielsweise   33 ion   Fig. 2) eine verzerrte Gestalt auf, die in Fig. 3 punktiert dargestellt ist. Die Punkte 14,   15,   16, 17 und 18 entsprechen dabei den Punkten 4,5, 6,7 und 8 der Grenzlinie der   Schneidfläche : 1.   Die Verzerrung der Gestalt rührt daher, dass im axialen Schnitt   3-3 die aufeinander folgenden Wolb-   linien. 9 infolge der   Seliraubenloim   der Schneidflächen 3 bei verschiedenen Winkelstellungen anfangen. 



  Da die Schneidflächen geneigt sind, müssen die links von den Punkten 8 oder 18 liegenden Punkte gegen die zugehörigen Punkte 7,6, 5 und 4 um einen nach links zunehmenden Abstand weiter einwärts liegen. 



   Zur   Herstellung des Formfräsers A dient   ein   Arbeitsfraser   S (Fig. 5 und 7). Er hat gleichfalls im allgemeinen   längsverlaufende Zähne 88   mit Stirnschneidflächen 35 und Nuten   84.   Jeder Zahn von 
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 Neigungswinkel der Schraubenfläche des Fräsers S grösser als beim Fräser   A.   Der Neigungswinkel der   Schneidflächen   des   Arbeitsfräsers   ist jedoch für das Arbeitsverfahren belanglos. 



   Jeder Zahn 33 des Arbeitsfräsers S hat bei einer gegebenen Zahndicke ein maximales, radial gemessenes Hinterdrehungsmass, das das gleiche ist wie das Hinterdrehungsmass X (Fig. 2) der Rückenfläche der Zähne gleicher Dicke des herzustellenden Fräsers A. Der Hinterdrehungswinkel ist jedoch in jedem Falle durch das Verhältnis zwischen der Winkelbewegung des Fräsers und der entsprechenden Abnahme des Halbmessers bestimmt. Die Abnahme des Halbmessers für jeden Winkelzuwachs beim Vorrücken des Fräsers S ist dieselbe, wie die Halbmesserabnahme für jeden Winkelzuwachs beim Vorrücken des Fräsers A. Da das   Mass   X der Hinterdrehung für beide Fräser gleich ist, ergibt sich infolge des kleineren Durchmessers des Fräsers S ein augenfälliger Unterschied.

   Die Wölblinien der Zähne treffen die Umfangskreislinie unter einem verhältnismässig kleinen Winkel j beim Fräser A (Fig. 4) und unter einem verhältnismässig grossen Winkel k beim Fräser   S   (Fig. 5). 



   Da also die Zähne des Fräsers S gleiche Ganghöhe und gleiches Hinterdrehungsmass wie die Zähne 
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 die verschiedenen Teile des Zahnes durch die Ebene m-m gehen. Wenn aber der Fräser A später zum   Fräsen verwendet   wird, schneidet er seine Höehsttiefe und legt den Umriss des zu schneidenden Körpers in einer Ebene n-n fest, die durch die Achse geht. Die Ebenen mum und   n-n   sind nicht parallel, sondern schliessen einen Winkel o ein. Das   Tiefenmass   cl des Fräsers A, gemessen in der Ebene n-n, ist   etwas grösser,   als das Tiefenmass   d'des Fräsers S,   gemessen in der   Ebene m-m.

   Es   entsteht daher ein kleiner Gestaltsfehler dadurch, dass die Gestalt in der Ebene m-m gebildet und in der Ebene   n-n   gebraucht wird. Dieser Fehler ist sehr klein und kann für viele Arbeiten vernachlässigt werden. Für Arbeiten aber, die den allergrössten Grad von Genauigkeit erfordern, kann es wünschenswert sein, diesen Fehler zu berichtigen. Dies kann auf folgende Weise, geschehen :
Der Drehstahl T (Fig. 10) mit dem Umriss 4', 5',   6',     7',   7', der genau gleich dem festgelegten   Umriss     4,. 5,   6,7, 8 ist, den der Fräser   A   schneiden soll. wird in einer Hinterdrehbank zur Erzeugung des Arbeitsfräsers S in der aus Fig. 11 erkennbaren Weise benutzt.

   Er wird mit seiner   Schneidfläche   so verstellt, dass sie mit der Axialebene q-q einen Winkel p einschliesst. Soll der Fräser S gedreht werden, so wird er in der Pfeilrichtung IV in Umlauf gesetzt, wobei der Stahl in der Pfeilrichtung V hin-und herbewegt wird, um die Wölblinien zu erzeugen. Wie festgestellt wurde, ist die längs der Ebene   n-n   gemessene Tiefe d des Umrisses etwas grösser als die in der Ebene   m-m   gemessene Tiefe d'. Um die Tiefe cl in der Ebene   n-n   richtig zu erhalten, muss die Tiefe d'in der Ebene   jan-m   etwas vermindert werden.

   In Fig. 11 entspricht die Ebene q-q der erwähnten   Ebene m-m.   Wenn man nun, wie angedeutet, den Stahl in einem Winkel p einstellt, wird die Umrisstiete   d'in   der Ebene   q-q   ein wenig kleiner gegen- über der vollen Tiefe d, gemessen längs der oberen Fläche des Stahles T. Dadurch wird die Umrisstiefe des herzustellenden Fräsers A in der Ebene n-n hinreichend berichtigt. Die Herstellung des Fräsers nach Fig. 6, dessen Vorteile eingangs angegeben sind, kann in gleicher Weise geschehen, wie bei dem beschriebenen Beispiel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Formfräser mit beliebiger Umrisslinie, dadurch gekennzeichnet, dass die Brust-bzw. Schneid- 
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 nach archimedischen Spiralen hinterdreht sind.

Claims (1)

  1. 2 Verfahren zur Herstellung des Formfräsers nach Anspruch 1 und auch eines solchen mit nicht unterschnittener (radialer) Brustfläche und beliebig hinterdrehter Rückenfläche der Zähne, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmigen und hinterdrehten Zähne des Werkstückes mittels eines gleichfalls schraubenförmigen und hinterdrehte Zähne aufweisenden Arbeitsfräsers gefräst werden, bei dem die Verzerrung der Grenzlinie der Zähne (14s-18s, Fig. 7) die Umkehrung der verlangten Verzerrung M-M, Fig. 3) der Zähne des herzustellenden Fräsers längs axialen Schnittlinien ist.
    3. Für das Verfahren nach Anspruch 2 ein Verfahren zur Herstellung des Arteitsfräsers, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehstahl (T) mit dem genauen Umriss -J des herzustellenden Form- EMI3.2
AT107261D 1920-02-26 1920-02-26 Formfräser mit beliebiger Umrißlinie und Verfahren zu dessen Herstellung. AT107261B (de)

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