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Der Fräser gemäss Fig. 1 und 2 schneidet einen Umriss, der in Fig. 3 mit vollen Linien dargestellt ist und aus geraden Endteilen und einem nach einem Kreisbogen gestalteten mittkren Hohlteil besteht.
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weit von der Fräserachse entfernt ; der mittlere Punkt 6 liegt in einem Abstande, der um das Mass il kleiner ist ; alle übrigen Punkte, längs der Grenzlinie haben ihren richtigen Abstand von der Mitte, so dass sie beim Umlauf des Fräsers die festgelegte Umrissform begrenzen, wie sie in Fig. 3 mit vollen Linien verlan- schaulicht ist. Die Fräserzähne 1 sind nach Linien 9 hinterdreht, insbesondere nach archimedischen Spiralen.
Es weist daher jeder Zahn des Formfräsers in jeder beliebigen axialen Schnittebene (beispielsweise 33 ion Fig. 2) eine verzerrte Gestalt auf, die in Fig. 3 punktiert dargestellt ist. Die Punkte 14, 15, 16, 17 und 18 entsprechen dabei den Punkten 4,5, 6,7 und 8 der Grenzlinie der Schneidfläche : 1. Die Verzerrung der Gestalt rührt daher, dass im axialen Schnitt 3-3 die aufeinander folgenden Wolb- linien. 9 infolge der Seliraubenloim der Schneidflächen 3 bei verschiedenen Winkelstellungen anfangen.
Da die Schneidflächen geneigt sind, müssen die links von den Punkten 8 oder 18 liegenden Punkte gegen die zugehörigen Punkte 7,6, 5 und 4 um einen nach links zunehmenden Abstand weiter einwärts liegen.
Zur Herstellung des Formfräsers A dient ein Arbeitsfraser S (Fig. 5 und 7). Er hat gleichfalls im allgemeinen längsverlaufende Zähne 88 mit Stirnschneidflächen 35 und Nuten 84. Jeder Zahn von
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Neigungswinkel der Schraubenfläche des Fräsers S grösser als beim Fräser A. Der Neigungswinkel der Schneidflächen des Arbeitsfräsers ist jedoch für das Arbeitsverfahren belanglos.
Jeder Zahn 33 des Arbeitsfräsers S hat bei einer gegebenen Zahndicke ein maximales, radial gemessenes Hinterdrehungsmass, das das gleiche ist wie das Hinterdrehungsmass X (Fig. 2) der Rückenfläche der Zähne gleicher Dicke des herzustellenden Fräsers A. Der Hinterdrehungswinkel ist jedoch in jedem Falle durch das Verhältnis zwischen der Winkelbewegung des Fräsers und der entsprechenden Abnahme des Halbmessers bestimmt. Die Abnahme des Halbmessers für jeden Winkelzuwachs beim Vorrücken des Fräsers S ist dieselbe, wie die Halbmesserabnahme für jeden Winkelzuwachs beim Vorrücken des Fräsers A. Da das Mass X der Hinterdrehung für beide Fräser gleich ist, ergibt sich infolge des kleineren Durchmessers des Fräsers S ein augenfälliger Unterschied.
Die Wölblinien der Zähne treffen die Umfangskreislinie unter einem verhältnismässig kleinen Winkel j beim Fräser A (Fig. 4) und unter einem verhältnismässig grossen Winkel k beim Fräser S (Fig. 5).
Da also die Zähne des Fräsers S gleiche Ganghöhe und gleiches Hinterdrehungsmass wie die Zähne
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die verschiedenen Teile des Zahnes durch die Ebene m-m gehen. Wenn aber der Fräser A später zum Fräsen verwendet wird, schneidet er seine Höehsttiefe und legt den Umriss des zu schneidenden Körpers in einer Ebene n-n fest, die durch die Achse geht. Die Ebenen mum und n-n sind nicht parallel, sondern schliessen einen Winkel o ein. Das Tiefenmass cl des Fräsers A, gemessen in der Ebene n-n, ist etwas grösser, als das Tiefenmass d'des Fräsers S, gemessen in der Ebene m-m.
Es entsteht daher ein kleiner Gestaltsfehler dadurch, dass die Gestalt in der Ebene m-m gebildet und in der Ebene n-n gebraucht wird. Dieser Fehler ist sehr klein und kann für viele Arbeiten vernachlässigt werden. Für Arbeiten aber, die den allergrössten Grad von Genauigkeit erfordern, kann es wünschenswert sein, diesen Fehler zu berichtigen. Dies kann auf folgende Weise, geschehen :
Der Drehstahl T (Fig. 10) mit dem Umriss 4', 5', 6', 7', 7', der genau gleich dem festgelegten Umriss 4,. 5, 6,7, 8 ist, den der Fräser A schneiden soll. wird in einer Hinterdrehbank zur Erzeugung des Arbeitsfräsers S in der aus Fig. 11 erkennbaren Weise benutzt.
Er wird mit seiner Schneidfläche so verstellt, dass sie mit der Axialebene q-q einen Winkel p einschliesst. Soll der Fräser S gedreht werden, so wird er in der Pfeilrichtung IV in Umlauf gesetzt, wobei der Stahl in der Pfeilrichtung V hin-und herbewegt wird, um die Wölblinien zu erzeugen. Wie festgestellt wurde, ist die längs der Ebene n-n gemessene Tiefe d des Umrisses etwas grösser als die in der Ebene m-m gemessene Tiefe d'. Um die Tiefe cl in der Ebene n-n richtig zu erhalten, muss die Tiefe d'in der Ebene jan-m etwas vermindert werden.
In Fig. 11 entspricht die Ebene q-q der erwähnten Ebene m-m. Wenn man nun, wie angedeutet, den Stahl in einem Winkel p einstellt, wird die Umrisstiete d'in der Ebene q-q ein wenig kleiner gegen- über der vollen Tiefe d, gemessen längs der oberen Fläche des Stahles T. Dadurch wird die Umrisstiefe des herzustellenden Fräsers A in der Ebene n-n hinreichend berichtigt. Die Herstellung des Fräsers nach Fig. 6, dessen Vorteile eingangs angegeben sind, kann in gleicher Weise geschehen, wie bei dem beschriebenen Beispiel.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Formfräser mit beliebiger Umrisslinie, dadurch gekennzeichnet, dass die Brust-bzw. Schneid-
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nach archimedischen Spiralen hinterdreht sind.