AT89460B - Zahnrad und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Zahnrad und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT89460B
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Charles Algernon Parsons
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Charles Algernon Parsons
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zahnrad und Verfahren zu   seiner Herstellung. 



   Die Erfindung betrifft die Ausbildung und Herstellung von Zahnrädern, u.   zw.   in erster Linie der Räder von Reduktionsgetrieben für grosse Kraftleistungen ; bezweckt wird die Ausbildung von Getrieben mit Zähnen von solcher Form, dass die übertragenen   Kräfte im   Wesen gleichmässig über jede der Flächen der ineinandergreifenden Getrieberäderpaare verteilt sind. Bei normal ausgebildeten Getrieberädern erleiden die Zähne Formänderungen, die als Folge
1. der Verdrehung der einzelnen Radquerschnitte senkrecht zur Achse durch das übertragene Drehmoment und
2. der Durchbiegung des Rades unter dem Einfluss der   Cmfangskraft   anzusehen sind. Bei   Reduk-   tionsgetrieben ist der Durchmesser des getriebenen Teiles gross im Verhältnis zum treibenden Teile.

   Die   Formänderung   des grossen Rades infolge der   Verdrehungsbeanspruehung ist im Vergleich zu jener des   kleinen Rades sehr klein ; dieselben Verhältnisse ergeben sich im Hinblick auf die Durchbiegung. Bei einem bestimmten zu übertragenden Drehmoment ergibt sich nämlich für ein kleines Rad infolge des kleinen Widerstandsmomentes eine bedeutend grössere Verdrehungsspannung   als für ein grosses Ra, d.   



  Die   Formänderung   des grossen Rades infolge Verdrehung ist also zu vernachlässigen, während sie beim 
 EMI1.1 
 Formänderungen unterliegt, bildet die Hauptsache für die   ungleichförmige     Verteilung der übertragenen   Kraft entlang der Zahnbreite. 



   Zur Erläuterung dieser Verhältnisse zeigt Fig. 1 der Zeichnung ein mit Doppelsehraubenzähnen versehenes Ritzel sowie ein Schaubild, das die Verteilung der Beanspruchungen über das Rad hin ersieht- 
 EMI1.2 
 Radwelle eingeleitet wird, wird unter der Voraussetzung, dass die Kraftabgabe gleichmässig über die ganze Fläche der Räder verteilt ist, ein Drehmoment auftreten,   das gleichmässig entlang der ganzen   Breite von einem   Höchstwerte     t'bis Null abnimmt.   Die entsprechende, durch Verdrehung hervorgebrachte Form- änderung, beispielsweise am Teilkreis gemessen, lässt sich durch zwei parabolische Kurven abc-cde darstellen, wobei die Formänderung der Welle zwischen den beiden mit Zähnen versehenen Teilen infolge 
 EMI1.3 
 

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 Schlitten,

   dem entlang der erzeugende Abwälzfräser durch die   Vorschubschraube bewegt wird,   in einem kleinen Winkel zur Achse des zu schneidenden Werkstückes angestellt wird, so dass an dem Radende, an welchem die Kraft eingeleitet wird, die Eindringtiefe des Fräsers am grössten ist und gegen das andere Ende hin abnimmt. Da mit der Veränderung der Eindringtiefe, z. B. um das Mass   u   in Fig. 2, eine Verminderung der Zahnbreite   um.'2      p   verbunden ist, ergeben sich bei diesem Verfahren gegen das eine Ende hin verjüngte Zähne. Die nach diesem Verfahren hergestellten Räder haben den Vorteil, dass beim Lauf in beiden Drehrichtungen die Formänderungen, wie oben angegeben, berücksichtigt sind. 



   Bei der Durchführung des Verfahrens, das sowohl fiir   Getrieberäder   mit achsenparallelen Zähnen als auch für Schrauben-und Kegelräder geeignet ist, wird entweder der Fräserschlitten um einen geringen Winkel gegen die Achse des Werkstückes geneigt oder es wird das   Werkstück   geneigt, so dass seine Achse einen kleinen Winkel mit dem Schlitten bildet. Dieser Winkel entspricht der Neigung der Formänderungskurve, die von der Verdrehung und der Biegung entlang den Zahnflächen herrührt. Das Einstellen des Schlittens   wird gewöhnlich   so sein, dass er beim Schneiden der beiden Teile des doppelten Schraubenrades 
 EMI2.1 
 u.   zw.   an demjenigen Ende, an dem das Drehmoment angreift, eine grössere Eindringtiefe in das Werk-   stück   erhält. 



   Es ist ersichtlich, dass dieses Verfahren zur Durchführung der Verbesserungen ausserordentlich einfach ist und eine sehr genaue Einstellung gestattet, es kann daher mit einer derartigen Verbesserung 
 EMI2.2 
   rngleichförmigkeit   der Verteilung noch weiter herabzusetzen trachtet. 



   Die Verbesserung kann entweder auf jedem Rad oder Ritzel oder geteilt auf beiden angebracht werden ; es ist jedoch vorteilhaft, sie auf dem Ritzel anzubringen, weil dieses kleiner ist und die Bearbeitung dadurch erleichtert wird. Im Falle, dass zwei oder mehrere Ritzel von verschiedenen Abmessungen oder 
 EMI2.3 
 
In dem beschriebenen Fall nimmt die Eindringtiefe des   Abwälzfräsers   in derselben Richtung für jede Hälfte des Ritzels ab. In denjenigen Fällen jedoch, in denen das Drehmoment zwischen den Hälften des Ritzels angreift, erfolgt die Ab lahme in den beiden Hälften in entgegengesetzten Richtungen. 



   Die für das Getriebe erzeugten Zähne weisen gewöhnlich Evolventenverzahnung auf ; die Flanken der erzeugenden Fräserzähne sind jedoch im Längsschnitt gerade. Es ist daher klar, dass in solchen Fällen die Änderung in der Eindringtiefe die Genauigkeit der Zahnform nicht beeinträchtigt, sondern nur ihre Dicke beeinträchtigt wird. 



   Ew ist aus vorstehendem ersichtlich, dass die vorgeschlagenen Abänderungen in der Zahnform nur 
 EMI2.4 
 Belastungen vernachlässigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zahnrad, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnform unter Berücksichtigung der Formänderung 
 EMI2.5 
 u. zw. derart, dass bei Belastung die Kraftverteilung   über die ganze Zahnbreite gleichmässig ist.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Zahnrädern nach Anspruch l, darin bestehend, dass die Stellung des erzeugenden Abwälzfräser in bezug auf die Achse des Werkstückes beim Vorschub desselben über das Werkstück verändert wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Eindringtiefe des Fräsers in das Werkstück geändert wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten, dem entlang EMI2.6
AT89460D 1917-05-31 1921-01-12 Zahnrad und Verfahren zu seiner Herstellung. AT89460B (de)

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AT89460B true AT89460B (de) 1922-09-25

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ID=9862369

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AT89460D AT89460B (de) 1917-05-31 1921-01-12 Zahnrad und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT (1) AT89460B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864826C (de) * 1943-04-06 1953-01-29 Eta A G Verzahnung fuer Zeitmesser und Zaehlapparate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE864826C (de) * 1943-04-06 1953-01-29 Eta A G Verzahnung fuer Zeitmesser und Zaehlapparate

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