DE677944C - Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge mit Stirnraedern auf den Halbachsen und mit selbsttaetiger Sperrung durch Schnecken - Google Patents

Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge mit Stirnraedern auf den Halbachsen und mit selbsttaetiger Sperrung durch Schnecken

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DE677944C
DE677944C DEV32923D DEV0032923D DE677944C DE 677944 C DE677944 C DE 677944C DE V32923 D DEV32923 D DE V32923D DE V0032923 D DEV0032923 D DE V0032923D DE 677944 C DE677944 C DE 677944C
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motor vehicles
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DEV32923D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/28Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using self-locking gears or self-braking gears
    • F16H48/29Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using self-locking gears or self-braking gears with self-braking intermeshing gears having perpendicular arranged axes and having worms or helical teeth
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/30Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which an orbital gear has an axis crossing the main axis of the gearing and has helical teeth or is a worm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

BibKö&eek
br. ha E^dQ
I 8 AUG. 1939
^F" AUSGEGEBENAM
5. JULI 1939
Es ist bekannt, ein selbsttätig sperrendes Ausgleichgetriebe so auszubilden, daß auf Umlauf stirnradwellen Schnecken oder Doppelschnecken angeordnet sind. Bei diesen bekannten Ausführungen stehen die Schnecken mit je einem Schneckenrad in Zahneingriff. Bei annähernd gleichen Abmessungen, wie sie aus räumlichen Gründen bedingt sind, werden also die Schnecken durch Axialkräfte wesentlich höher beansprucht als die Umläufstirnräder und begrenzen so die übertragbare Leistung in unerwünschter Weise.
Ferner sind Ausgleichgetriebe bekannt mit auf den Halbachsen sitzenden Schneckenrädern, in welche Schnecken eingreifen, die als Umlaufräder dienen. Radial angeordnete Schneckenräder verbinden die Schneckengetriebe der beiden Achshälften. Die so angeordneten Schnecken und Schneckenräder übertragen den Kraftfluß von einer zur anderen Halbachse über je einen Zahneingriff der einzelnen Umlaufschnecken.
Weiterhin sind Ausgleichgetriebe bekannt, bei denen die auf den Halbachsen sitzenden Zentralräder und die Umlaufräder als Schraubenräder ausgebildet sind. Schraubenräder haben gegenüber Stirn- und Schneckenrädern an sich den Nachteil spezifisch geringerer Übertragungsfähigkeit, insbesondere bei den hier in Frage kommenden Steigungswinkeln der Verzahnung und den sich hieraus ergebenden hohen Axialdrückcn.
Den bekannten Getrieben dieser Art gegenüber weist das Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung den Vorteil einer spezifisch höheren Übertragungsfähigkeit auf und als weiteren Vorteil, daß an einem selbsttätig sperrenden Ausgleichgetriebe mit auf Umlaufstimradwellen sitzenden Schnecken oder Doppelschnecken mindestens zwei, bei Doppelschnecken mindestens vier Schneckenräder mit dem Schneckengewinde je einer Umlauf stirnradwelle in Eingriff stehen. Mit dieser Anordnung werden die Zahnbeanspruchungen der Uxrüaufschneckenräder bei zwei Zahneingriffen halbiert und bei vier Zahneingriffen auf den vierten Teil herabgesetzt. Bei gleichen Umlaufstirnrad- und Umlaufschneckenabmessungen bzw. gleichen Teilkreisdurchmessern und gleichen· Umfangskräften tangential zum Zahnteilkreis liegen annähernd gleiche Beanspruchungen der Stirnräder und Schnecken vor, wenn dem Steigungswinkel der Schnecke bei zwei Zahneingriffen derselben ein tga == 0,5 und bei vier Zahneingriffen ein tga = 0,25 entspricht. Es ist jedoch auch ,an sich bekannt, in einem Ausgleichgetriebe durch Unterteilung der Kräfte bzw. durch Vermehrung der Schneckeneingriffe eine Zerstörung des Schneckengewindes zu verhindern.
Gegenüber den bekannten Ausgleichgetrieben dieser Art wird also bei gleichen Abmessungen die Leistungsübertragung bei der
neuen Anordnung auf das Zwei- bzw. Vierfache erhöht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit auf jeder Umlauf stirnradwelle angeordneter Doppelschnecke zeigt
Abb. ι im Längsschnitt,
Abb. 2 im Querriß bzw. in teilweisem Schnitt nach Liniea-b der Abb. ι und
Abb. 3 im Längsschnitt nach Linie c-d ίο der Abb. 2.
Eine Ausführung der Erfindung mit einer Schnecke je Umlauf stirnradwelle zeigt
Abb. 4 im Längsschnitt A-B der Abb. 5 und
Abb. 5 im Querschnitt C-D der Abb. 4. Die allgemeine Kenntnis der Arbeitsweise eines Ausgleichgetriebes wird vorausgesetzt. Nach Abb. 1 bis 3 sind die mit einem Zentralstirnrad in Eingriff stehenden Umlauf Stirnräder 8 und die Doppelschnecken io, 11 mit der Umlauf stirnradwelle 14 fest verbunden. Die Schnecke 10 ist mit einer rechts- und die Schnecke 11 mit einer linksgängigen Steigung versehen. Mit der Schnecke 10 stehen zwei Schneckenräder 16 und mit der Schnecke 11 zwei Schneckenräder 18 in Zahneingriff, so daß insgesamt vier Schneckenräder mit je einer Doppelschnecke kämmen. Einem. Umlaufstirnradeingriff entsprechen also vier Schneckeneingriffe, wodurch die einzelnen Zahndrücke auf ein Viertel herabgesetzt werden.
Durch unmittelbare Aufnahme der Axialdrücke innerhalb der rechts- und liriksgängigen Schneckengänge werden die Stirnwände des Getriebegehäuses von diesen verhältnismäßig großen Drücken befreit. Gegenüber einem Kegel- oder Stirnradausgleichgetriehe wird beim Erfindungsgegenstajid die Eigenreibung durch Anordnung von Schnecken erhöht. Der hierbei erzielte Hemmwert ist in erster Linie abhängig von dem Schneckensteigungswinkel. Das mit dem Ausgleichgetriebe übertragbare Drehmoment steigt und fällt mit der Zahl der Schneckeneingriffe. Hierbei sind gleiche Zahnbeanspruchlungen vorausgesetzt.
Wenn einerseits bei Antrieb des Motors das
Schneckentriebwerk z. B. bei Radrütsch ganz oder nahezu festgehalten bleibt, so wird andererseits bei Kurvenfahrt bzw. wenn ein Treibrad voreilt der Ausgleich leicht bewirkt, weil die Übertragung der Treibradbewegung über die Stirnräder auf die Schnecken erfolgt. Der Hemmwert eines Schneckentriebwerkes ist kleiner bei Antrieb der Schnecke (Kurvenfahrt) und größer bei Antrieb - des Schneckenrades (Motorantrieb), Die nach der Erfindung getroffene Anordnung von Stirnrad und Schnecke ergibt diesen besonderen Vorteil.
Ein Ausführungsbeispiel mit einer Schnecke je Umlaufstirnradwelle zeigen Abb. 4 und 5. Das auf der Nutenwelle 4 sitzende Zentralsjirnrad 5 steht in Zahneingriff mit den Umlaufstirnrädern 8. Das Umlauf stirnrad 8 und die Schnecke 10 sind .fest mit der Umlaufstirnradwelle 14 verbunden. Mit der Schnecke ι ο kämmen zwei Schneckenräder 16, so daß einem Umlauf stirnradeingriff zwei Schneckenradeingriffe ,gegenüberstehen. Die Schneckenräder 16 kämmen auf der gegenüberliegenden Seite gleichzeitig mit der um 900 versetzten Schnecke 12, die mit ihrem Umlauf stirnrad (in Zeichnung weggeschnitten.) mit dem anderen Zentralstirnrad 7 und mit Nutenwelle 6 die ausgleichende Übertragung aufnimmt.
Bei der Ausführung nach Abb. 4 und 5 wird der Axialdruck der Schnecke vom Getriebegehäuse aufgenommen.
Nach den Ausführungen nach Abb. 1 bis 5 stehen die Zentralräder auf jeder Seite mit zwei Umlaufstirnrädern in Zahneingriff. Es können natürlich auch drei oder mehr solcher Umlaufstirnräder auf jeder Seite zur Anwendung kommen. Ferner ist es möglich, die Zentralstirnräder mit Innenverzahnung zu versehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbsttätig sperrendes Ausgleichgetriebie für Kraftfahrzeuge mit auf Umlauf stirnradwellen sitzenden Schnecken oder Doppelschnecken, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei, bei Doppelschnecken mindestens vier Schneckenräder (16, 18) mit dem Schneckengewinde (10,11 oder 12,13) je einer Umlaufstirnradwelle (14) in Eingriff stehen. ioa
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEV32923D 1936-06-26 1936-06-26 Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge mit Stirnraedern auf den Halbachsen und mit selbsttaetiger Sperrung durch Schnecken Expired DE677944C (de)

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Publications (1)

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DE677944C true DE677944C (de) 1939-07-05

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DEV32923D Expired DE677944C (de) 1936-06-26 1936-06-26 Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge mit Stirnraedern auf den Halbachsen und mit selbsttaetiger Sperrung durch Schnecken

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DE (1) DE677944C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919240A1 (de) * 1979-05-12 1980-12-04 Rau Swf Autozubehoer Antriebsvorrichtung, insbesondere zum antrieb von scheibenwischern an kraftfahrzeugen
FR2576657A1 (fr) * 1985-01-25 1986-08-01 Vichniakoff Serge Dispositif autobloquant d'un differentiel pour vehicule automobile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919240A1 (de) * 1979-05-12 1980-12-04 Rau Swf Autozubehoer Antriebsvorrichtung, insbesondere zum antrieb von scheibenwischern an kraftfahrzeugen
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