DE877686C - Triebschnecke und Verfahren zur Herstellung von Triebschnecken - Google Patents

Triebschnecke und Verfahren zur Herstellung von Triebschnecken

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DE877686C
DE877686C DEP5156A DEP0005156A DE877686C DE 877686 C DE877686 C DE 877686C DE P5156 A DEP5156 A DE P5156A DE P0005156 A DEP0005156 A DE P0005156A DE 877686 C DE877686 C DE 877686C
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Germany
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helix
wire
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drive
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Expired
Application number
DEP5156A
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English (en)
Inventor
Klaus Polack
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/22Toothed members; Worms for transmissions with crossing shafts, especially worms, worm-gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

  • Triebschnecke und Verfahren zur Herstellung von Triebschnecken Die Erfindung betrifft eine Triebschnecke zum Antrieb von Schneckenrädern oder gezahnten Rädern und ein Verfahren zur Herstellung derartiger Schnecken.
  • Es ist bekannt, Triebschnecken verschiedener Größe durch spanabhebende Bearbeitung aus zylindrischen Stangen auf einer Drehbank oder Fräsinaschine geeigneter Bauart herzustellen. So hergestellte Schnecken weisen jedoch erhebliche \'acliteile auf. Durchdie Bearbeitung wird die verhältnismäßig korrosionsfeste Haut von gezogenem oder anderweitig spanlos verformten Stangenmaterial zerspant; außerdem ist die Faserrichtung des Materials im wesentlichen quer zur Richtung der Gänge. Die Herstellung derartiger Schnecken ist zudem verhältnismäßig teuer und die besonders bei kleinen Triebschnecken geforderte Genauigkeit nur schwer einzuhalten.
  • Diese Nachteile -werden durch eine Trie#bschnecke gemäß der Erfindungdadurch vermieden, ;daß eine gewickelte Drahtwendel als Schneckengang auf einer Welle angeordnet ist, die vorteilhaft zylindrische Form hat. Der Querschnitt des für die Wendel verwendeten Drahtes kann beliebig, z. B. trapezförmig sein. In vielen Fällen ist es jedoch vorteilhaf t, einen Draht mit rundem Ouerschnitt zu verwenden, da dieser mit der größtin Genauigkeit hergestellt werden kann. Da die Genauigkeit außerordentlich hoch sein kann, ist es ohne weiteres möglich, derartige Schnecken für Triebwerke großer Präzision, wie sie z. B. in Meßwerkzeugen, Zähl-,verken, Uhren u. dgl. verwendet werden, herzustellen.
  • Beim Wickeln der Wendel mit gleichbleibender Steigung bleibt die korrosionsfesteglatteAußenhaut .des Drahtes erhalten. Da die Fasern des Drahtes in Längsrichtung verlaufen, ergibt sich der Vorteil, ,daß die reibende Bewegung zwischen Schneckenrad und Schnecke in Faserrichtung erfolgt. Da es möglich ist, einen gehärteten Draht, bzw. einen durch .den Zichvorgang kalt verfestigten Draht gewünschter Härte zu verwenden, braucht die fertige Schnecke nicht mehr gehärtet zu wer-den, ein Verziehen dtrselben durch Härten findet also nicht #statt.
  • Uni die Wendel auf der Welle festzuklemmen, wird der Außendurchmesser,der Welle etwas größer als,der Innendurchmesser,der ungespannten Drahtwendel gehalten. In bestimmten Fällen ist es jedoch vorteilhaft, den Außendurchtnesser der zylindrischen Welle etwas kleiner als den Innendurchmesser der ungespannten Drahtwendel zu wählen und ein Ende der Wendel,durch Löten oder andere Mittelauf der Welle zu befestigen. Auf #diese Weise wird erreicht, daßbei Anlauf oder beim Stillsetzen !der Schnecke die übertragene Leistung nicht ruckartig von Null zunimmt bzw. auf Null abnimmt, da die Drahtwendel als elastisches Glied in das Xraftübertragungssystem. eingeschaltet ist.
  • Die Herstellung einer derartigen Schnecke ist besonders einfach und billig, und zwar wird zuerst eine Wendel bestimmter Steigung aus Draht gewünschter Härte gewickelt, wobei zweckmäßig verhältnismäßig große Längen, die ein Vielfaches der endgültigen GebrauchsUnge betragen, gewickelt ,verden. In das eine- offene Ende der Wen(del wird dann die als Tragachse,dienende Welle eingesteckt und ein Abschnitt gewünschter Länge von idiesein Ende der Wendel abgeschnitten.
  • Die Reihenfolge der beiden letzten Arbeitsgänge kann auch umgekehrt werden. Es werden dann zuerst die Abschnitte von der Wendel abgeschnitten und diese anschließend. auf die entsprechenden Wellen aufgesteckt.
  • Ist der Außendurchmesser der Welle größer als der Tnnendlurchrnesser &r Drahtwendel, so kann es notwendig sein, die Wendel bzw. die Abschnitte ,der Wendel etwas auf zudrehen, um die Wellen einstecken zu können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausfährungsbeispiel des Gegenstand-es der Erfindung,dargestellt.
  • Auf einer zyli-ndrischen'Welle:2 sitzt eine, Drahtwendel 3 von gleichbleibender Steigung und rundem Querschnitt. Die Drahtwendel liegt dabei stramm auf der Welle auf und wird auf ihr festgehalten. Die Wendel kämmt mit. dem S chneckenraid -i, das in dem gezeigten Beispiel spitzverzahnt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Triebschnecke zum Antrieb von Schneckenrädern oder gezahnten Rädern, da-durch gekennzeichnet, daß eine gewickelte Drahtwendel als Schneckengang auf einer vorzugsweise zylindriischen Welle angeordnet ist, :2. Triebschnecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht einen runden Querschnitt hat. 3. Triebschnecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet"daß der Außenidurchmesser der Achse mindestens gleich dem Innendurchmesser der ungespannten Drahtwendel ist. 4. Triebschnecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichtiet, daß der Außendurchmesserder zylinidrischen Achse kleiner als der Innendurchmesser der ungespannten Drahtwendel ist und ein Ende der Wendel an der zylindrischen Achse befestigt ist. 5. Verfahren zum Herstellen von, Triebschnecken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, &ß eine Wendel von einer ein Vielfaches der endgültigen Gebrauchslänge betragen-den Länge aus Drahtgewickelt wird"der #die endgültig gewünscht-- Härte aufweist, daß eine Welle in Üas eine Ende,der Wendel eingesteckt wird, unddaß ein Abschnitt gewünschter Länge vondiesem Ende der Wendelebgeschnitten wird. 6. Verfahren zum Herstellen von Triebschnecken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wendel von einer ein Vielfaches tder endgültigenGebrauchslängebetragen-,den Länge aus Draht, der die endgültig gewünschte Härte aufweist, gewickelt wird, daß .die Wendel in Abschnitte gewünschter Länge abgeschnitten wird, und #daß -die Abschnitte- auf Wellen aufgesteckt werden. 7. Verfahren zum Herstellen von Triebschnecken nach Anspruch i, dadureh gekennzeichnet, idaß eine Wendel von einer ein Vielfaches -der endgültigenGebrauchslängebetragenden Länge aus Draht, der die endgültig gewünschte Härte aufweist, gewickelt wird, daß die Drahtwendel an einem Ende zur Vergrößerung des Innendurchmessers etwas aufgedreht wird, daß eine Welle in die vergrößerte Öffnung des einen Endes der Drahtwendel eingesteckt wirb, daß die aufgedrehte Drahtwendel freigegeben wird, so daß die Wendel fest auf der Welle aufsitzt, und daß ein Abschnitt gewünschter Länge von!diesem Ende der Wendel abgeschnitten wird.
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