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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu 10681. ELECTRIC LIGHTING BOARDS LIMITED IN LONDON.
Verlegung der Leitungen für Glühlampen mit Steckspitzen.
Es sind bereits elektrische Glühlampen und Ständer für solche hergestellt worden, deren Einführungsdrähte mit einem Paar Leitspitzen verbunden waren und ferner gibt es Tische, Platten und andere flache Gegenstände, die mit Seite an Seite liegenden überdeckten durchdringbaren Leitungsstreifen belegt und mit den beiden Polen einer Elektrizitatsquelle verbunden sind, so dass, wenn die beiden Leitspitzen der Lampe oder ihres Ständers je einer in je einen Streifen eingesteckt werden, sie einen Stromschluss erzeugen und die Lampe sogleich mit Strom versehen wird.
Die gegenwärtige Erfindung bezieht sich auf die Konstruktion der Leiter, die die Lampenfassungen oder Ständer, insoweit sie Spitzen der oben genannten Art besitzen, mit Strom versehen. Der Hauptzweck der Erfindung liegt hierbei darin, in den Zimmern, Schaufenstern. Schildern etc. etc. bequeme Mittel xu haben, Glühlampen an verschiedenen Punkten und in verschiedener Anordnung entlang von Leitern anzubringen, die starr oder biegsam sein können, wie dies mit Bezug auf die Zeichnungen im nachfolgenden beschieben ist.
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nehmen.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch solch eine Verbindungsfassung.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch eine Leitungsleiste nach Art von Fig. 3, in Verbindung @ mit dem entsprechend ausgebildeten Fuss einer Lampe.
Fig. (i ist ein Horizontalschnitt durch diesen Lampenfuss.
Fig. 7 zeigt den Lampenfuss in Verbindung mit einem biegsamen kabelartigen Leiter, au dem die Lampe aufgehängt ist.
In Fig. l bezeichnet ( ? eine mit parallelen Nuten versehene Holzleiste, in die die ) Leiter cingelassen sind. von welch letzteren jeder aus einer Litze b von dünnen Kupfer- drähten oder dgl. besteht. Jede dieser Litzen ist mit einer nichtleitenden durchdringbaren
Hülle umgehen, die beispielsweise aus Asbest oder einem anderen, verhältnismässig lösen
Gewebe bestehen kann. Zwischen den beiden, die Leiter aufnehmenden Nuten befindet sich noch eine dritte Nut, die mit einem nichtleitenden Material, wie z. B.
Vulkanfiber, aus- gefüllt ist. Die von den Leitern b mit ihrer Umhüllung ausgefüllten Nuten, sowie auch die mit dem nichtleitenden Material c ausgefüllte Nut, sind sämtlich von einem Bande ans nichtleitendem, leicht durchdringbaren Stoffe, wie z. B. Linoleum, das hauptsächlich aus
Korkstaub besteht, überdeckt. Es kann nun an jedem Punkte dieser Leitungsleisto eine Lampe l befestigt werden, indem man ihre Leitspitzen durch die Decke d und durch die @ Umhüllung der Leier b steckt, so dass sie nun in die Drahtlitzen b gelangen, die mit den beiden Polen der Stromquelle verbunden sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, kann man die Nuten zur Aufnahme der Leiter so in einem
Brett c anbringen, dass sie einen Buchstaben, beispielsweise P, darstolleu, wobei nun diese
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so geformten Nuten in deraelbQa, Weise ausgeflllt und überdeckt sind, wie ei im vor- stehenden in Bezug auf Fig. 1 beschrieben wurde.
Der Fuss der Lampe l wird vorzugsweise mit einer Wulst t-versehen, die einen besseren Angriff für die Finger ermlioht, Wenn die Spitzen der Lampe in die Leiter eingeführt werden sollen, und ferner ist es zweckmässig, an dem Fuss der Lampe einen ringförmigen Vorsprung oder vorspringenden Ring t (Fig. 1) anzubringen, der sich bei der Herstellung der Verbindung in das weiche Material d eindrückt, so dass hier ein Abschluss gegen das Ei'ntreten der Feuchtigkeit oder dgl. geschaffen wird.
Wenn eine Leitungsleiste in umgekehrter Weise, z. B. an einer Decke, angebracht worden soll, so ist es ratsam Mittel vorzusehen, die herabhängende Lampe oder Lampenfassung in ihrer Lage zu sichern. Zu diesem Zwecke wird die Holzleiste ausser mit den Nuten zur Aufnahme der Leiter noch so unterschnitten, dass eine Schwalbenschwanznut f (Fig. 3) entsteht, und dementsprechend wird die Fassung h, an der sich die Leitspitzen befinden, so ausgebildet, dass man sie zunächst frei in die Schwalbenschwanznut einführen, sie dann aber in derselben drehen kann, zu welchem Zwecke der Umschlusskörper h der eigentlichen Verbindungsfassung 9 (Fig. 4) auf dieser letzteren drehbar ist.
Der Umschlnss- körper h besitzt also einen nach entgegengesetzten Seiten hin kegelförmig verlaufenden Kopf, zwischen welchem die Fassung flach gestaltet ist, so dass man sie in die Schwalben- schwanznut einführen kann, wenn die flachen Teile parallel zur Nut verlaufen. Dann wird der Umschlusskörper um 900 gedreht, so dass nun die kegelförmigen Teile des Kopfes in die Schwalbenschwanznut der Leiste eingreifen, womit die Befestigung gesichert ist.
In gleicher Weise kann, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, der Fuss der Lampe l mit einem zum Teil konischen Ring m versehen werden, an dem sich zwei flache Seiten n befinden. Wenn man diesen Ring so dreht, dass seine flachen Seiten parallel zu der schwalbenschwanzförmigen Nut der Leiste a verlaufen, so kann die Lampe in die Nut und es können die Leitspitzen in die Leiter eingeführt werden, worauf man dann den Ring m um 90 dreht. so dass dabei der Eingriff der konischen Teile in die Seiten der Nut erfolgt.
Der in Fig. 7 gezeigte biegsame Leiter besteht aus zwei Drahlitzen b, von denen jede eine isolierende Umhüllung besitzt, während zwischen ihnen eine nichtleitende Scheidewand c eingelassen ist. Das Ganze ist in ein nichtleitendes durchstechbares Material-P eingeschlossen und dieses ist mit einem gefirnissten oder in anderer Weise wasserdicht gemachten Band q umwickelt. Die Lampe ist mit einer Wulst r versehen, mit Hilfe derer man sie leichter in das Kabel einbringen kann. und in dieser Stellung wird sie dann
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Leitugnsleiste oder -Brett mit in Nuten verlegten isolierten Leitungen, dadurch gekennzeichnet. dass die aus einer Litze von dünnen Kupferdrähten gebildeten Leiter derart verlegt und mit einer nicht leitenden, leicht durchdringbaron Hülle umgeben sind, dass mit Leitspitzen versehene Lampen an den verschiedenen Stellen der Leiste durch die Umhüllung in die mit den beiden Polen einer Stromquelle zu verbindenden Drahtlitzen leicht eingesteckt werden können.