AT106669B - Leitungskupplung. - Google Patents

Leitungskupplung.

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AT106669B
AT106669B AT106669DA AT106669B AT 106669 B AT106669 B AT 106669B AT 106669D A AT106669D A AT 106669DA AT 106669 B AT106669 B AT 106669B
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Austria
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coupling half
coupling
contact
plug
switch
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Inventor
Ottokar Ing Popelka
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Leitungskupplung. 



   Die Erfindung betrifft eine Leitungskupplung mit einem ein-oder mehrpoligen Schalter mit doppelter Unterbrechung in jeder Leitung. Nach der Erfindung wird, um   einen mogliehst einfachen   
 EMI1.1 
 der doppelten Unterbrechung in jeder Leitung, mit der gleichen Anzahl von Bauelementen für Schalterund Leitungskupplung zusammen auszukommen wie für den blossen Schalter allein. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem Walzen-oder Drehschalter, zeigt die Fig. 1 in einpoliger Darstellung für die Einschaltstellung. 1 und 2 sind die   beiden Kupplungshälften,-   der
Drehteil des Schalters (Schalterbrücke), 4 und 5 seine beiden durch ihn zu verbindenden Kontaktsysteme. 



   Die   Kupplungshälfte   2 enthält sowohl das Kontaktsystem 4 als auch den Drehteil   3,   die Kupplungs-   hälfte   1 dagegen das zweite Kontaktsystem 5. Die Kontaktsysteme 4 und 5 bestehen natürlich bei mehrpoligen Leitungskupplungen je aus ebenso vielen gegeneinander isolierten Kontaktfingern, als Pole bzw. 



   Leitungen vorhanden sind. Ebenso viele Kontakte (Brücken) besitzt dann auch der Drehteil. 



   Weiters wird nach der Erfindung das Kontaktsystem 4 gegenüber der   Schalterbriicke. 3   derart angeordnet, dass es durch diese in beiden Schaltstellungen (vgl. Fig. 2), zumindest aber in der Ausschaltstellung (vgl. gestrichelte Lage der   Schaltbrüeke 3   in Fig. 1) verdeckt wird. Dies ist meistens dann sehr erwünscht, wenn das Kontaktsystem 4 an die dauernd Spannung führenden Leitungen angeschlossen ist, weil man damit zugleich seine Berührung verhindern kann. 



   Vielfach wird nun ausserdem noch gefordert, dass die Berührung auch mit besonderen Hilfsmitteln, wie Nägeln, Drahtstücken od.   dgl., unmöglich   sein soll. Diese Forderung wird dadurch erfüllt, dass das Gehäuse der einen Kupplungshälfte durch die Schalterbrücke in deren Aussehaltstellung gegen aussen gänzlich abgeschlossen ist. Bei der Anordnung nach Fig. 1 sind hiezu im Gehäuse der Kupplungshälfte 2 Rippen 6 angebracht. 
 EMI1.2 
 der Kupplungshälfte 2 ständig ab. Die einzelnen voneinander isolierten Kontaktbrücken 7 der Schaltwalze 3 sowie die Kontaktsysteme 4 und 5 sind hiebei im Kreis um die Drehachse 8 der Schaltwalze 3 
 EMI1.3 
 walze 3, auf der   Kupplungshälfte   1 jedoch das andere Kontaktsystem   (5)   angebracht. 



   Solche Schalter können vielfach verwendet werden. Bei ortbeweglichen Verbrauchern (z. B. 



    Motoren u. dgl. ) wird jene Kupplungshälfte, die nur das eine Kontaktsystem (5) trägt, zweckmässig am   
 EMI1.4 
 liegt die als Stecker gestaltete zweite Kupplungshälfte mit dem spannungsführenden Kontaktsystem und der Sehalterbrüeke. Hiebei kann man auch vorteilhaft die Sicherungen innerhalb der an den Verbraucher angeschlossenen Kupplungshälfte   1   anordnen. Dies ist insofern vorteilhaft, weil dann die Sicherungen nur zugänglich sind, wenn die Kupplungshälfte 2 entfernt, d. h. der Verbraucherstromkreis und damit die Sicherung spannungslos ist. 



   Die Leitungskupplung wird besonders in schlagwettersicherer Ausführung mit Verriegelungseinrichtungen versehen, die die Sehalterbrüeke bei gezogenem Stecker in der Ausschaltstellung festhalten und das Einstecken oder Ziehen des Steckers nur in der   Ausschaltlage   der   Sehalterbrticke   erlauben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die konstruktive Ausbildung des verwendeten Verriegelungssystems ist natürlich beliebig, es muss nur die eben   angeführten   Bedingungen erfüllen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Leitungskupplung mit ein-oder mehrpoligem Schalter mit doppelter Unterbrechung in jeder Leitung ; dadurch gekennzeichnet, dass das eine (4) der mit der Schalterbrücke (3) zu verbindenden Kontaktsysteme und die Schalterbrücke m der einen Kupplungshälfte (2), das andere Kontakt-   
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. EMI2.2 systeme enthaltende Kupplungshälfte (2) als Stecker und die das zweite Kontaktsystem (5) enthaltende Kupplungshälfte (1) als Steckerdose ausgebildet ist.
    4. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 3 insbesondere in Behlagwettersicherer Bauart, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schalterbrücke (3) enthaltende Kupplungshälfte (2) derart aus- gebildet ist, dass ihr Gehäuse durch die Schalterbrücke dz mindestens in deren Aussehaltstellung, gegen aussen völlig abgeschlossen ist.
    5. Ausführungsform nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Verriegelungseinrichtungen, die die Schalterbrücke bei gezogenem Stecker in der Ausschaltstellung festhalten-und das Einstecken oder Ziehen des Steckers mir in der Ausschaltstellung der Sehalterbrüeke zulassen. 6. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die bloss das eine Kontaktsvstem (5) tragende Kupplungshälfte (7) auch die Stromkreissicherungen enthält. EMI2.3
AT106669D 1925-08-20 1925-08-20 Leitungskupplung. AT106669B (de)

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