AT106374B - Kupplung für elektrische Andrehvorrichtungen von Kraftwagen. - Google Patents

Kupplung für elektrische Andrehvorrichtungen von Kraftwagen.

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AT106374B
AT106374B AT106374DA AT106374B AT 106374 B AT106374 B AT 106374B AT 106374D A AT106374D A AT 106374DA AT 106374 B AT106374 B AT 106374B
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  Kupplung   fir elektrische Andrehvorrichtungen von   Kraftwagen. 
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 räder 5 in   Eingriff stehen. Kupplungszähne 19   sind am Ende der vollen Welle   1   angeordnet und   können   in Eingriff mit entsprechenden Zähnen 18 der Welle 2 der Verbrennungskraftmaschine kommen. Eine   zusammengedrückte   Feder 20 ist zwischen der vollen Welle 1 und der Welle 2 der Kraftmaschine angeordnet ; sie ist ständig bestrebt, diese beiden Wellen voneinander entfernt zu halten, wie dies in   Fig. l dargestellt   ist. 



   Jedes Planetenrad 5 ist auf eine Büchse 6 aufgekeilt, die ein Gewinde mit starker Steigung trägt, welches ein-oder mehrgängig sein kann. Die   Buchse   6 kann sich frei auf der Welle 7 drehen, die mit dem einen Ende in der Planetenradscheibe 21 befestigt ist, die mit der Welle 2 der Verbrennungskraftmaschine fest verbunden ist. Das andere Ende der Welle 7 ragt in eine Platte 35 hinein. Die beiden Platten M und 35 sind an einem gemeinsamen Teil 36 ausgebildet, dessen mittlerer Teil die verschiedenen Organe 
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 gefräst, um einen Hohlraum 48 zur Aufnahme dieser verschiedenen Organe zu schaffen (Fig.   2). Eine   Feder 22 ist zwischen die   Gewindebüchse   6 und die Planetenradscheibe 21 eingeschaltet und ist ständig bestrebt, die Büchse von dieser Scheibe entfernt zu halten. 



   Ein Zahnrad 9 ist auf die Schraube 6 aufgeschraubt und kann sieh von dem einen Ende dieser Schraube nach dem andern vorschieben. Dieses Zahnrad besitzt auf der einen   Stirnfläche   Einschnitte 37, die mit Zähnen 38 in Eingriff kommen können, welche auf einer zylindrischen   Verlängerung 40 der   Platte 35 ausgebildet sind (Fig. 3). Federn 39 sind   mittels Schrauben 4   auf dem verschiebbaren Zahnrad 9 befestigt und können eine Reibwirkung auf den Aussenumfang der Verlängerung 40 der Platte 35 ausüben. Ein Planetenzahnkranz 10 ist in dem Gehäuse der Kupplung befestigt ; mit seiner Verzahnung kann das verschiebbare Zahnrad 9 in Eingriff   kommen.   



   Die vorstehend beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise : a)   Zunächst   muss die zum Andrehen dienende elektrische Maschine die Welle   2 der Verbremmngs-     kraftmaschine   mit verminderter Geschwindigkeit antreiben. 



   Es ist angenommen, dass die Kupplung sich in Ruhe in der in Fig. 1 dargestellten Lage befindet, wobei das verschiebbare Zahnrad 9 mit seinen Einschnitten 37 mit den   Zähnen   38 der   Verlängerung   40 der Platte 35 in Eingriff steht,
Schaltet man nun die elektrische Maschine ein, so nimmt die Hohlwelle 30mitHilfe der Längskeile 49 die Vollwelle 1 im Sinne des Pfeiles 42 mit.

   Die Verzahnung 4 der   Welle   setzt das Planetenrad 5 und die mit diesem Planetenrad verkeilte Schraube 6 in Bewegung ; diese beiden Teile drehen sich frei auf 
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 in axialer Richtung zu verschieben, so veranlasst sie eine Verschiebung des Zahnrades 9 im Sinne des Pfeiles 44, ohne dieses Zahnrad zu drehen. Übrigens kann sich dieses Zahnrad zu Beginn der Verschiebung nicht drehen, da seine Einschnitte 37 noch mit den Zähnen 38 der Platte 35   zusammenwirken,   die mit der Planetenradscheibe 27 und der   Kmftmaschinenwelle   2 fest verbunden und infolgedessen wie diese stillsteht.

   Das verschiebbare Zahnrad 9 tritt aus dem Bereich der Zähne 38 heraus, aber die Einwirkung dieser Zähne wird durch die   Federn 39 verlängert,   die auf der festen Verlängerung 40 der Platte   35   schleifen und das Zahnrad 9   bremsen und   es daran hindern, sich um seine Achse zu drehen. Das Zahnrad 9 verschiebt sich in Richtung des Pfeiles 44 und kommt so zum Eingriff mit dem festen Zahnkranz 10, der ebenfalls eine Drehung des Rades 9 um dessen Achse verhindert. Schliesslich drÜckt das Zahnrad 9 die elastische Scheibe 25 auf dem Planetenrad 5 zusammen, wodurch jeder Stoss zwischen diesen beiden Teilen vermieden wird. Das Zahnrad 9 stösst so gegen das Planetenrad J ; jede   Verschiebung des Zahn-   rades 9 in Richtung des Pfeiles 44 hört also auf.

   Das am Ende seiner Längsverschiebung angelangte Zahnrad 9 ist mit dem Planetenrad 5 gekuppelt und beginnt mit diesem gemeinsam auf dem Zahnkranz 10 abzurollen, wobei es die Welle 7 um die Welle 1 dreht. Die Welle 7 nimmt die Planetenradseheibe 21 und die Welle 2 der   Verbrennungskraftmasohine   mit einer verminderten Geschwindigkeit mit, die eine Funktion der verschiedenen Durchmesser des so gebildeten Planetenradsystems ist. b) Wenn die Verbrennungskraftmaschine angesprungen ist, so beginnt die Welle 2 sich in demselben Sinn zu drehen wie vorher, aber ihre Geschwindigkeit ist wesentlich grösser ; sie nimmt hiebei 
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 auf der Verzahnung 4 ab und nimmt bei ihrer Drehung die Schraube 6 in solcher Richtung mit, dass die Reaktion dieser Schraube auf das Zahnrad 9 eine Verschiebung dieses Zahnrades entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles 44 hervorruft.

   Nachdem das Zahnrad 9 aus dem Bereich des Zahnkranzes   M   gelangt 
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 verhindert wird, sich   gegenüber-der   Platte zu drehen. Das Zahnrad 9 setzt seine Verschiebung entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles 44 fort und schliesslich greifen seine Einschnitte 37 über die Zähne 38 der Platte 35. Dieser Eingriff erfolgt ohne Schwierigkeit, selbst wenn die Einschnitte 37 sich nicht genau den Zähnen 38 gegenüber befinden. In diesem Fall nämlich trifft das Zahnrad 9 gegen die   Verlängerung   40 
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   Die vorstehend beispielsweise beschriebenen Vorrichtungen können zahlreiche Veränderungen erfahren, auf die sich der Schutz der Erfindung ebenfalls erstrecken soll. Beispielsweise kann man die Federn 39 durch jedes beliebige andere   Bremsorgan   ersetzen, das auf dem verschiebbaren Zahnrad 9 
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 der Planetenradplatte 21 aus einem   Stück   besteht. Das Zahnrad 9 wird also immer verhindert, sich um seine Achse zu drehen und ist stets bestrebt, in dem einen oder in dem ändern Sinn je nach der betrachteten Drehrichtung sich zu verschieben. 



   PATENT-AN SPRÜCHE :
1. Kupplung für elektrische   Andrehvorrichtungen   von Kraftwagen, bei der eine mit der Kraftmaschinenwelle fest verbundene Platte ein Planetenrad trägt, das in ein mit der Welle der elektrischen Maschine fest verbundenes Zahnrad eingreift, und auf einer auf der Planetenradachse sitzenden Büchse ein Zahnrad verschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das verschraubbare Zahnrad   (9)   bei seiner Verschraubung auf der   Büchse     (6)   nach dem Anspringen der Verbrennungskraftmaschine in Eingriff mit einer Platte   (35)   kommt, die mit der   Planetenradplatte   fest verbunden ist, so dass das Zahnrad (9), seine   Schraube (6) und   das Planetenrad (5) gehindert werden, sich gegenüber der   Planetenradpla ttr (21)

     zu drehen, wodurch die unmittelbare Kupplung zwischen der Welle   (2)   der Verbrennungskraftmaschine 
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Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (7) jedes Planetenrades an dem einen Ende von der Planetenradschibe (21) und an dem andern Ende voneiner Platte (35)getragen wird, die fest mit der Planetenradscheibe (21) verbunden ist, während die Büchse (6), auf welche das verschiebbare Zahnrad (9) aufgeschraubt ist, zwischen diesen beiden Platten (21, 35) sitzt und das Zahnrad (9) mit der zweiten Platte (35) zum Eingriff kommt, wenn die elektrische Maschine als Dynamomaschine wirkt. EMI3.4
AT106374D 1924-11-18 1925-11-17 Kupplung für elektrische Andrehvorrichtungen von Kraftwagen. AT106374B (de)

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