AT106227B - Umformer zur Kupplung zweier Netze. - Google Patents

Umformer zur Kupplung zweier Netze.

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AT106227B
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Guenther Dipl Ing Scharowsky
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Umformer zur   Kupplung zweier   Netze. 



   Bisher bekanntgewordene   Umformer zur   Kupplung zweier Netze verschiedener Periodenzahl oder zur Speisung eines Netzes aus dem andern eignen sich nicht zur Übertragung von plötzlich auftretenden   Belastungsstössen   mittels Schwungmassen. Das Periodenübersetzungsverhältnis der Netze bestimmt nämlich die Drehzahl solcher Umformer ; um aber Schwungmassen wirksam zu machen, muss die Drehzahl willkürlich   geändert werden.   Dadurch wird das erforderliche Periodenübersetzungsverhältnis gestört, was z. B. besonders unerwünscht ist, wenn der Umformer das eine Netz aus dem andern speist ; denn im gespeisten Netz wird auf diese Weise die Periodenzahl dauernd schwanken. 



   Die Erfindung betrifft nun einen Umformer, der zur Pufferwirkung geeignet ist, ohne das   Periodenübersetzungsverhältnis   zu stören. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zum Zwecke der Pufferung Schwungmassen auf dem Umformer angeordnet und die beiden je mit einem Netze verbundenen Umformerchälften Einrichtungen zur Einstellung einer beliebigen Leerlaufdrehzahl erhalten. Soll z. B. an dem gespeisten Netz eine bestimmte Periodenzahl konstantgehalten werden und dabei die   Umformerwelle   zunächst mit 1000 U/M laufen, so muss eben die dieses Netz speisende Maschine auf eine Drehzahl von 1000 U/M eingestellt sein. Sollen jetzt bei Belastungstössen die Schwungmassen zur Wirkung kommen, so muss z. B. die Drehzahl der Umformerwelle auf 900 U/M erniedrigt werden. Mit dieser Drehzahl läuft die speisende Maschine nunmehr gegenüber der Frequenz des zu speisenden Netzes um   100   untersynchron.

   Hiebei muss vermieden werden, dass auch die Periodenzahl des gespeisten Netzes sich ändert. Bei einer 
 EMI1.1 
   Regelvorrichtung muss   ein Drehzahlabfall   von 100/0   eingestellt werden, d. i. nämlich der Wert der durch die Umformerdrehzahl von 900 U/M gefordert wird. Damit ist erreicht, dass die 
 EMI1.2 
 zahl von 1000 U/M ohne Regelung. 



   Die Fig. 1 zeigt ein Beispiel. Die   Netze 1 und 2 sind durch   einen Umformer verbunden, der aus zwei Drehstrom-Nebenschlussmaschinen 3 und   4   besteht, die je mit einem Netz verbunden sind. Bei der   Umformerwelle   befindet sich das   Schwungrad. 3. SoU   dieses Schwungrad 5 zur Wirkung gebracht werden u. zw. bei einem Leistungsfluss, der aus dem Netz 1 in das Netz 2 fliesst, so muss die Drehzahl der als Mutor arbeitenden Maschine 4   abwärtsgeregelt   werden. Gleichzeitig mit dieser Regelung muss die als Generator arbeitende Maschine 3 ebenfalls dieser neuen Drehzahl angepasst, d. h. um den gleichen relativen Betrag nach unten 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gleiche wie bei der Einrichtung gemäss Fig. 1. Die Regelung der Drehzahl erfolgt auf bekannte
Weise, z.

   B. durch Bürstenverschiebung oder besondere Erregung, wie bei Regelsätzen. 



   Die Schwungmassen des Umformers können auch selbsttätig zur Wirkung gebracht werden, indem selbsttätige Regelvorrichtungen die Drehzahl des Umformers   beeinflussen.   Bei derartigen selbsttätigen   Regelvorgängen   müssen jedoch die verlangten Betriebsbedingungen, wie   Pufferwirkung) Periodenzahl   und Leistungsaufnahme jeweils gesichert sein. Man wird deshalb einer erhöhten Leistungsaufnahme des motorisch arbeitenden Teiles des   Umformers   dadurch vorbeugen, dass man diesen auf eine bestimmt vorgeschriebene, z. B. konstante Aufnahme- leistung mit bekannten   Mitteln,   z. B. mit Eilreglern, regelt. Für den jeweils generatorisch   arbeitenden-Umformerteil kann   der Fall vorliegen, dass der Umformer allein das zweite Netz zu speisen hat.

   In diesem Falle kann die Leerlaufdrehzahl, d. h. die Periodenzahl der als
Generator arbeitenden Maschine von dem zu speisenden Netz, z. B. durch ein Frequenzrelais selbsttätig geregelt werden. 



   Bei einer Kupplung von Netzen, bei denen zur Speisung des zweiten Netzes auch noch andere Kraftquellen dienen, kann die Leistungsabgabe des jeweils generatorisch arbeitenden
Teiles des Umformers mit bekannten Mitteln in Abhängigkeit vom Belastungsstrom des gesamten
Netzes oder eines Teiles desselben selbsttätig beeinflusst werden. Der Regler des generatorischen
Teiles spricht dann zuerst an und zwingt den Umformer zu niedrigerer Drehzahl, d. h. bringt die Schwungmassen zur Wirkung. Einer dadurch bedingten erhöhten Leistungsaufnahme der motorisch arbeitenden Maschine wird durch eine selbsttätige Regelung derselben auf konstante
Leistung vorgebeugt. 



   Frequenzschwankungen in beiden Netzen werden bei dieser Anordnung selbsttätig aus- geglichen. 



   Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf die gezeigten Beispiele, sondern auf alle
Umformer, bei denen beide Umformermaschinen in der Drehzahl bzw. in der Frequenz regel- bar ausgeführt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Umformer zur Kupplung zweier Netze, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Pufferung   Schwungmassen angeordnet   und beide je mit einem Netze verbundenen Umformer- hälften Einrichtungen zur Einstellung einer beliebigen Leerlaufdrehzahl erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätig puffernder Sehwungradumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferwirkung durch selbsttätige Regelvorrichtung hervorgerufen wird, welche die Dreh- zahl des Umformers beeinflussen.
    3. Selbsttätiger Schwungradumformer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils motorische Teil des Umformers auf eine bestimmt vorgeschriebene, z. B. konstante Aufnahmeleistung mit bekannten Mitteln, z. B. mit Eilreglern geregelt wird.
    4. - Selbsttätiger Schwungradumformer zur alleinigen Speisung eines zweiten Netzes, dadurch gekennzeichnet, dass die Periodenzahl des jeweils generatorischen Teiles des Umformers von dem zu speisenden Netz, z. B. über ein Frequenzrelais, geregelt wird.
    5. Selbsttätiger Schwungradumformer zwischen zwei Netzen, von denen das zweite noch von besonderen Quellen gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsabgabe des als Generator arbeitenden Teiles des Umformers mit bekannten Mitteln in Abhängigkeit, vutn Belastungsstrom des gesamten Netzes oder eines Teiles desselben beeinflusst wird. EMI2.2
AT106227D 1925-01-17 1926-01-16 Umformer zur Kupplung zweier Netze. AT106227B (de)

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