AT106227B - Umformer zur Kupplung zweier Netze. - Google Patents
Umformer zur Kupplung zweier Netze.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Umformer zur Kupplung zweier Netze. Bisher bekanntgewordene Umformer zur Kupplung zweier Netze verschiedener Periodenzahl oder zur Speisung eines Netzes aus dem andern eignen sich nicht zur Übertragung von plötzlich auftretenden Belastungsstössen mittels Schwungmassen. Das Periodenübersetzungsverhältnis der Netze bestimmt nämlich die Drehzahl solcher Umformer ; um aber Schwungmassen wirksam zu machen, muss die Drehzahl willkürlich geändert werden. Dadurch wird das erforderliche Periodenübersetzungsverhältnis gestört, was z. B. besonders unerwünscht ist, wenn der Umformer das eine Netz aus dem andern speist ; denn im gespeisten Netz wird auf diese Weise die Periodenzahl dauernd schwanken. Die Erfindung betrifft nun einen Umformer, der zur Pufferwirkung geeignet ist, ohne das Periodenübersetzungsverhältnis zu stören. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zum Zwecke der Pufferung Schwungmassen auf dem Umformer angeordnet und die beiden je mit einem Netze verbundenen Umformerchälften Einrichtungen zur Einstellung einer beliebigen Leerlaufdrehzahl erhalten. Soll z. B. an dem gespeisten Netz eine bestimmte Periodenzahl konstantgehalten werden und dabei die Umformerwelle zunächst mit 1000 U/M laufen, so muss eben die dieses Netz speisende Maschine auf eine Drehzahl von 1000 U/M eingestellt sein. Sollen jetzt bei Belastungstössen die Schwungmassen zur Wirkung kommen, so muss z. B. die Drehzahl der Umformerwelle auf 900 U/M erniedrigt werden. Mit dieser Drehzahl läuft die speisende Maschine nunmehr gegenüber der Frequenz des zu speisenden Netzes um 100 untersynchron. Hiebei muss vermieden werden, dass auch die Periodenzahl des gespeisten Netzes sich ändert. Bei einer EMI1.1 Regelvorrichtung muss ein Drehzahlabfall von 100/0 eingestellt werden, d. i. nämlich der Wert der durch die Umformerdrehzahl von 900 U/M gefordert wird. Damit ist erreicht, dass die EMI1.2 zahl von 1000 U/M ohne Regelung. Die Fig. 1 zeigt ein Beispiel. Die Netze 1 und 2 sind durch einen Umformer verbunden, der aus zwei Drehstrom-Nebenschlussmaschinen 3 und 4 besteht, die je mit einem Netz verbunden sind. Bei der Umformerwelle befindet sich das Schwungrad. 3. SoU dieses Schwungrad 5 zur Wirkung gebracht werden u. zw. bei einem Leistungsfluss, der aus dem Netz 1 in das Netz 2 fliesst, so muss die Drehzahl der als Mutor arbeitenden Maschine 4 abwärtsgeregelt werden. Gleichzeitig mit dieser Regelung muss die als Generator arbeitende Maschine 3 ebenfalls dieser neuen Drehzahl angepasst, d. h. um den gleichen relativen Betrag nach unten EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 gleiche wie bei der Einrichtung gemäss Fig. 1. Die Regelung der Drehzahl erfolgt auf bekannte Weise, z. B. durch Bürstenverschiebung oder besondere Erregung, wie bei Regelsätzen. Die Schwungmassen des Umformers können auch selbsttätig zur Wirkung gebracht werden, indem selbsttätige Regelvorrichtungen die Drehzahl des Umformers beeinflussen. Bei derartigen selbsttätigen Regelvorgängen müssen jedoch die verlangten Betriebsbedingungen, wie Pufferwirkung) Periodenzahl und Leistungsaufnahme jeweils gesichert sein. Man wird deshalb einer erhöhten Leistungsaufnahme des motorisch arbeitenden Teiles des Umformers dadurch vorbeugen, dass man diesen auf eine bestimmt vorgeschriebene, z. B. konstante Aufnahme- leistung mit bekannten Mitteln, z. B. mit Eilreglern, regelt. Für den jeweils generatorisch arbeitenden-Umformerteil kann der Fall vorliegen, dass der Umformer allein das zweite Netz zu speisen hat. In diesem Falle kann die Leerlaufdrehzahl, d. h. die Periodenzahl der als Generator arbeitenden Maschine von dem zu speisenden Netz, z. B. durch ein Frequenzrelais selbsttätig geregelt werden. Bei einer Kupplung von Netzen, bei denen zur Speisung des zweiten Netzes auch noch andere Kraftquellen dienen, kann die Leistungsabgabe des jeweils generatorisch arbeitenden Teiles des Umformers mit bekannten Mitteln in Abhängigkeit vom Belastungsstrom des gesamten Netzes oder eines Teiles desselben selbsttätig beeinflusst werden. Der Regler des generatorischen Teiles spricht dann zuerst an und zwingt den Umformer zu niedrigerer Drehzahl, d. h. bringt die Schwungmassen zur Wirkung. Einer dadurch bedingten erhöhten Leistungsaufnahme der motorisch arbeitenden Maschine wird durch eine selbsttätige Regelung derselben auf konstante Leistung vorgebeugt. Frequenzschwankungen in beiden Netzen werden bei dieser Anordnung selbsttätig aus- geglichen. Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf die gezeigten Beispiele, sondern auf alle Umformer, bei denen beide Umformermaschinen in der Drehzahl bzw. in der Frequenz regel- bar ausgeführt sind. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Umformer zur Kupplung zweier Netze, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Pufferung Schwungmassen angeordnet und beide je mit einem Netze verbundenen Umformer- hälften Einrichtungen zur Einstellung einer beliebigen Leerlaufdrehzahl erhalten.
Claims (1)
- 2. Selbsttätig puffernder Sehwungradumformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pufferwirkung durch selbsttätige Regelvorrichtung hervorgerufen wird, welche die Dreh- zahl des Umformers beeinflussen.3. Selbsttätiger Schwungradumformer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweils motorische Teil des Umformers auf eine bestimmt vorgeschriebene, z. B. konstante Aufnahmeleistung mit bekannten Mitteln, z. B. mit Eilreglern geregelt wird.4. - Selbsttätiger Schwungradumformer zur alleinigen Speisung eines zweiten Netzes, dadurch gekennzeichnet, dass die Periodenzahl des jeweils generatorischen Teiles des Umformers von dem zu speisenden Netz, z. B. über ein Frequenzrelais, geregelt wird.5. Selbsttätiger Schwungradumformer zwischen zwei Netzen, von denen das zweite noch von besonderen Quellen gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsabgabe des als Generator arbeitenden Teiles des Umformers mit bekannten Mitteln in Abhängigkeit, vutn Belastungsstrom des gesamten Netzes oder eines Teiles desselben beeinflusst wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT106227B true AT106227B (de) | 1927-04-25 |
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1926
- 1926-01-16 AT AT106227D patent/AT106227B/de active
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