AT118525B - Anordnung zur Lastaufteilung in Kraftanlagen mit Asynchrongeneratoren. - Google Patents

Anordnung zur Lastaufteilung in Kraftanlagen mit Asynchrongeneratoren.

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AT118525B
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Austria
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E H Moritz Dr Ing Schenkel
Moritz Dipl Ing Schenkel
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Siemens Ag
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  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)
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Description


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  Anordnung   zur Lastaufteilung   in Kraftanlagen mit   Asynchrongeneratoren.   



   Bei Kraftanlagen tritt häufig die Aufgabe auf, Spitzenleistungen aufzunehmen, gleichgültig, ob diese sich in Wirkleistung oder Blindleistung äussern. Es sind Einrichtungen für Kraftanlagen, welche Synchrongeneratoren enthalten, bekanntgeworden, deren Zweck darin besteht, dass der grössere Teil der Generatoren, z. B. unter dem Einfluss einer während des Tages in ihrer Lage langsam veränderten Kontakthebeleinrichtung, der mittleren Tagesbelastung folgt, während eine kleinere Gruppe von Generatoren lediglich die Spitzendeckung übernimmt. Bei diesen Vorschlägen wird die Aufgabe unter Zuhilfenahme 
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 Weise entweder unabhängig oder abhängig von Frequenzänderungen gemacht sind.

   Es sind Schaltungen bekanntgeworden, wodurch Asynchrongeneratoren mit Hilfe von Kommutatorschlupfmaschinen so eingestellt werden können, dass die vonihnen überführte Leistung unabhängig von Frequenzschwankungen bzw. von Drehzahlschwankungen der Kraftmaschine ist. Wenn daher in einer Zentrale die Spitzenleistungen sich durch eine geringe Änderung der Frequenz ausdrücken, z. B. dadurch, dass bei Auftreten einer Mehrbelastungsspitze die Frequenz im allgemeinen etwas sinkt, so ist es möglich, eine Reihe der in der Station befindlichen Asynchrongeneratoren so einzustellen, dass ihre elektrische Leistung trotzdem konstant bleibt. Diese Einstellung kann des Tages über langsam verändert werden, so dass z. B. in den Mittagsstunden eine geringere Durehschnittslast, abends eine grössere eingestellt wird.

   Diese Grundlastgeneratoren würden dann also Asynchrongeneratoren für konstante Leistung sein. Die kleinere Anzahl der vorhandenen Generatoren, etwa einer oder zwei, wird dagegen auf veränderliche Leistung eingestellt, derartig, dass im Netz auftretende Spitzen allein auf sie entfallen. Dies geschieht dadurch, dass eine Mehrbelastung im Netz z. B. eine kleine Frequenzerniedrigung bewirkt, wodurch aus dem betreffenden Generator Mehrleistung bezogen wird. Dieser Generator muss also auf eine Charakteristik eingestellt werden, welche nicht konstant, sondern von der Frequenz abhängig ist. Der Grad der Abhängigkeit lässt sich bekanntlich rein elektrisch einstellen. 



   Die genannten Einstellungen lassen sich nicht nur für die Wirkleistung, sondern auch für die Blindleistung vornehmen. Man sorgt dann zweckmässig dafür, dass die   Blindleistungsstösse   von den Maschinen für die Grundlast übernommen werden, während die Wirkgrundlast selbst konstant erhalten wird. Das hat den Vorteil, dass die die Wirklastspitzen übernehmenden Generatoren nicht auch noch durch die Übernahme der Blindlast zu stark belastet werden. Die Spitzengeneratoren werden dann also für konstante Blindlast, die Grundlastgeneratoren für Spitzenblindlast eingestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Lastverteilung in Kraftanlagen mit Asynchrongeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundbelastung der Anlage durch Asynchronmaschinen mit Kommutatorhintermaschinen übernommen wird, welche in an sich bekannter Weise elektrisch auf konstante Leistung eingestellt sind, während die Spitzenlast durch ebensolche Maschinen übernommen wird, welche in gleichfalls bekannter Weise elektrisch auf eine mit der Frequenz veränderliche Leistung eingestellt sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Kraftanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Charakteristik der die Spitzenlast übernehmenden Generatoren selbsttätig durch Einstellvorrichtungen, welche nach einer vorgeschriebenen Kurve arbeiten, während der Tageszeit den Bedürfnissen entsprechend beeinflusst wird.
    3. Kraftanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Einstellvorrichtungen auch auf die Blindleistung wirken.
    4. Kraftanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzengeneratoren für konstante Blindlast, die Grundlastgeneratoren für Spitzenblindlast eingestellt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT118525D 1927-09-26 1928-08-20 Anordnung zur Lastaufteilung in Kraftanlagen mit Asynchrongeneratoren. AT118525B (de)

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