AT106037B - Verfahren zur fortlaufenden Reinigung von Roh-Schwefelkohlenstoff. - Google Patents
Verfahren zur fortlaufenden Reinigung von Roh-Schwefelkohlenstoff.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur fortlaufenden Reinigung von Roh-Schwefelkohlenstoff. In dem Patent Nr. 104115 ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Reinigung von Rohsehwefelkohlenstoff beschrieben. Nach dem Anspruch dieses Verfahrens wird der Schwefelkohlenstoff durch ent- gegengeführte Schwefelkohlenstoffdämpfe von Schwefelwasserstoff befreit und darauf gegebenenfalls durch chemische Reinigung durch Laugen oder Säuren dem Schwefelkohlenstoff, Schwefel und Schwefelverbindungen in Form einer hochkonzentrierten Lösung entzogen. Es hat sich nun gezeigt, dass die bei dem obigen Verfahren angegebene Reihenfolge zur Erzielung des Erfolges nicht unbedingt notwendig ist. Man kann bereits in dem Gefäss, in welchem der Schwefelwasserstoff durch entgegengeführte Schweielkohlenstoffdämpfe entfernt wird, in dem unteren Teil der Kolonne, vollständig schwefelwasserstoffreie Schwefelkohlenstoffdämpfe ableiten und erhält nach Kondensation dieser Dämpfe einen Schwefelkohlenstoff, der nunmehr durch eine Laugen-oder Säurenreinigung in vollständig reiner Form anfällt. Die Arbeitsweise eines solchen in Fig. 1 dargestellten Turmes entspricht im allgemeinen der im Stammpatent angegebenen, nur sammelt sich bei C, da durch F dauernd Schwefelkohlenstoffdämpfe entnommen und im Kühler G kondensiert werden, allmählich eine konzentrierte Lösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff an, die durch D zeitweilig abgelassen wird oder kontinuierlich abläuft. Man kann auch in die Schwefelwasserstoff-Abtreibkolonne hinein eine SchwefelkohlenwasserstoffRektifikationskolonne einbauen (Fig. 2), die man z. B. mit Raschigringen od. dgl. füllt und erhält dann in dieser Kolonne gleichzeitig noch eine weitgehende Befreiung des Schwefelkohlenstoffes von flüchtigen flüssigen Verbindungen, die bei der vorher beschriebenen Arbeitsweise in dem nachgeschalteten Laugebzw. Säuregefäss erst entzogen werden. Man kann auch die erwähnte eingebaute SchwefelkohlenstoffRektifikationskolonne bis auf den Flüssigkeitsspiegel des Schwefelkohlenstoffes in der Schwefelwasserstoff-Abtreibkolonne herabreichen lassen, um z. B. jegliches Mitreissen von Schwefelwasserstoff zu vermeiden. In dem unteren Teil der Kolonne befindet sich dann, wie früher beschrieben, die hochkonzentrierte Lösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff, die in bekannter Weise kontinuierlich abgezogen wird. Die hiebei entbundenen Schwefelkohlenstoffdämpfe werden wieder in die Apparatur zurückgeführt EMI1.1 Turmes ist folgendermassen : In dem mit Füllkörpern versehenen Berieselungsturm B ist im Innern eine kleine Kolonne F eingebaut, die ebenfalls Füllkörper enthält und bis zum Punkte x bzw. bis zum Punkte y herabreicht, d. h. also im ersten Fall über den Flüssigkeitsspiegel, im zweiten Fall im Flüssigkeitsspiegel des am Boden sich ansammelnden Schwefelkohlenstoffes endet. Durch A läuft der von Schwefelwasserstoff und Schwefel zu befreiende Rohschwefelkohlenstoff ein und wird, wie im Hauptpatent beschrieben, durch die vom Boden des mit einem Heizmantel umgebenen Turmes her aufsteigenden reinen Schwefelkohlenstoffdämpfe vom Schwefelwasserstoff befreit. Der Schwefelwasserstoff entweicht durch den Kühler E, der zugleich die mitgerissenen Schwefelkohlenstoffdämpfe verdichten und zur Kolonne zurückführen soll. Die im Innern eingebaute Kolonne F entnimmt je nach ihrer Länge bei x oder y reine Schwefelkohlenstoffdämpfe, die auf dem langen Wege beim Aufsteigen durch die Füllkörper noch weitgehend rektifiziert und somit von allen fremden Stoffen befreit werden. Die durch das Rohr G entweichenden Dämpfe <Desc/Clms Page number 2> werden wie üblich in einem Kühler kondensiert. Auch hier sammelt sich bei C allmählich eine konzen- trierte Schwefel-Schwefelkohlenstofflösung an, die durch D kontinuierlich abläuft. Man kann natürlich auch zunächst in einer Destillationsblase Schwefelkohlenstoff mit Schwefelwasserstoff verdampfen und aus dieser Blase bereits die erwähnte konzentrierte Lösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff abziehen, wenngleich dies Verfahren den Nachteil hat, dass der Schwefelwasserstoff leicht durch die ganze übrige Apparatur mitgeschleppt wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur fortlaufenden Reinigung von Rohschwefelkohlenstoff nach Stammpatent Nr. 104115, dadurch gekennzeichnet, dass die im Stammpatent angegebene Reihenfolge beliebig ver- ändert wird und die Sehwefelwasserstoffabtreibung und die Sehwefelkohlenstoffdestillation sowie das Entfernen des gelösten Schwefels in ein und derselben Kolonne vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur fortlaufenden Reinigung von Rohschwefelkohlenstoff nach Stammpatent Nr. 104115, dadurch gekennzeichnet, dass vor der eigentlichen Rektifikation und Reinigung in einer Destillationsblase Schwefelkohlenstoff und Schwefelwasserstoff abdestilliert und die im unteren Teil dieser Blase anfallende konzentrierte Lösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff kontinuierlich abgezogen wird, worauf unter Abscheidung des Schwefels der zur Lösung dienende Schwefelkohlenstoff gesondert aufgefangen und-kondensiert oder wieder in die alte Apparatur zurückgeführt wird. EMI2.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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