<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische
EMI1.1
HEINRICH BERNHARTH IN KARLSBAD.
Vorrichtung zur Bestimmung der Genauigkeit von Scheibentre1fern.
Den zur Bestimmung der Genauigkeit von Scheibentreffern dienenden Vorrichtungen, bei welchen die durchschossene Kartonscheibe in eine Metallfassung eingelegt wird, deren um den Treffermittelpunkt veranlasste Verschwenkung einen auf ein Zählwerk wirkenden
EMI1.2
messer wie die lichte Weite der Metallfassung haben müssen und dass Randtreffer nicht gemessenwerdenkönnen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, mit welcher das Messen der Genauigkeit der Treffer auf Kartonscheiben verschiedener, bestimmter Grösse und auch von Randtreffern rasch und leicht vorgenommen werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass das Zählwerk samt dem Fühlhebel verschwenkbar und der jeweiligen Scheiben-
EMI1.3
wahrend der Messung eines Treffers.
Fig. 4 zeigt den Zählwerksantrieb in Draufsicht.
Fig. 5 veranschaulicht die geschlossene Einspannvorrichtung im Vertikalschnitte
EMI1.4
Die Vorrichtung zum Einspannen der Kartonscheibe a besteht aus einem konischen Dorne b und einem über demselben heb- und senkbar angebrachten Bolzen, der am Unterende mit einem hohlen, mit Spitzen i ausgestatteten Ansatz k versehen ist, welcher beim SenkendesBolzensdenDornbumgreift.
EMI1.5
Der Wert des Treffers wird durch das Zählwerk angegeben, und zwar zeigt der Zeiger u desselben die Einheiten in Hundertstel Millimeter, der Zeiger v gibt die hunderten
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Der Hebel z kann längs eines am Ständer o angebrachten Skalenbogens 3 den durcis mossor1ängen der gebräuchlichen Kartonscheiben a entsprechend eingestellt werden, so dass die genaue Messung der Treffer von Scheiben verschiedener Grösse mitelst ein. und des selben Apparates vorgenommen werden kann.
In Fig. 2 ist der Hebel ? dem kleinsten gebräuchlichen Scheibendurchmesser entsprechend eingestellt gezeichnet. Das Zählwerk t bezw. der Hebel g befinden sich in der Nullstellung, in welcher der Hebel q an der zur Justierung dienenden Stellschraube 4 anliegt.
Nach erfolgter Messung eines Treffers wird der Oberteil der Einspannvorrichtung durch Drehung des Winkelhebels o, welcher die Scheibe n untergreift, gehoben, wobei die im Ständerkopfe l angebrachte Feder m gespannt wird. Hierauf wird durch einen Druck auf den'Hebel 6 (Fig. 1) der Dorn b gesenkt und die Scheibe a entfernt. Nach Zurück. führen des Hebels q in die Nullstellung, das durch Erfassen des Griffes 5 leicht vorgenommen werden kann, ist die Vorrichtung zu -weiteren Messungen bereitgestellt.
Um den Dorn b der jeweiligen Grösse der Schussloches entsprechend aus der Hülse d vorstehen zu lassen, sind die Feder e und die Muttern f und g angeordnet, und, damit die Drehung der Einspannvorrichtung mittelst des Handrades j leicht vorgenommen words könne, laufen sowohl die Hülse d als der Bolzen des Oberteiles auf Kugeln 7.
PATENT-ANSPRÜCHE :'
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Genauigkeit von Scheibentreffern, bei welcher die Scheibe a mit dem Schussloch auf einen konischen, in einer drebaren Hülse heb-und soukbaron, unter Federdruck stehenden Dorn b aufgesteckt wird, gekennzeichnet durch ein'n unter Federdruck stehenden, ausrückbaren Oberteil k, der die Scheibe auf dem Dorne festhiilt und dessen Oberende ein Kurbelrad j trägt, so dass durch Drehung der ganzen Einspannvorrichtung die Scheibe an einem auf ein Zählwerk t wirkenden Fühlhebel q vorbeibewegt wird und letzteren der Excentrizität des Schusses entsprechend verschwenkt.