AT105237B - Verfahren und Vorrichtungen zum Regeln der Spindeldrehzahl an Ringspinnmaschinen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zum Regeln der Spindeldrehzahl an Ringspinnmaschinen.Info
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Description
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der Zickzacklinie in den beiden Endabschnitten des Spinnganges sozusagen abzuschneiden, also lediglich in den Augenblicken des Aufwindens auf kleine Durchmesser eine kurze Drehzahlsenkung vorzunehmen (Fig. le), erst in neuester Zeit wurden Regler konstruiert, die das Ausmass der periodischen Drehzahl- schwankungen allmählich und selbsttätig ändern. (Fig.
If.)
Zahlreiche derartige Regelverfahren und zugehörige Spinnregler wurden im Laufe der Zeit vorgeschlagen ; sie arbeiten alle nach einer der in Fig. 1, a#f dargestellten Drehzahlkurven oder einer Tom- bina von diesen.
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Verlauf und die tatsächlichen Ausmasse der auftretenden Kräfteschwankungen im Faden zu ermitteln. Die praktischen Messungen ergabeninfolge der Kleinheit der auftretenden Kräfte und Kräfteschwanlungen sowie infolge der stets herrschenden Vibrationen im Faden und an der Maschine nur ungenaue und
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umgekehrt.
Auf diesen Tatsachen beruhen sämtliche bisher gebräuchlichen Spinnregler und dennoch ergab eine ganz. restlose Untersuchung des Kräftespieles, wenigstens für den unteren-Kötzertei1. einen völlig umge-
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der verschieden gerichteten Radialzüge überwiegt und so, ganz umgekehrt, die resultierende Drehzahl beim Winden auf kleine Durchmesser grösser, beim Winden auf grosse Durchmesser aber kleiner ergibt.
Diese bisher ganz unbekannte Tatsache ergab sich auf Grund umfangreicher theoretischer und praktischer Untersuchungen des Spinn- und Aufwindungsvorganges unter Berücksichtigung sämtlicher denselben bestimmenden Faktoren ohne Ausnahme. Diese sind :
1. Die jeweilige Billonhöhe (Abstand Führungsöse#Läuferebene).
2. Der momentane Windungsdurchmesser (Radialzüge).
3. Die Fliehkraft des Fadens im Ballon : a) Gewicht des Fadens (Garnnummer) ; b) Raumgestalt der Fa'denkurve im Ballen.
4. Die Fliehkraft des Läufers (Läufernummer, Ringdurchmesser). o. Der Luftwiderstand des im Billon rotierenden Fadens : a) Fiktive Fadendicke (Garnnummer und Drehung) ; b) Raumgestalt der Fadenkurve im Ballon.
6. Der Luftwiderstand des Läufers und des auflaufenden Fadens.
7. Reibung Läufer-Ring (Reibungskoeffizient).
8. Lage und Richtung des resultierenden Anlagedruekes Läufer-Ring.
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a) Reibungszahl Baumwolle-Stahl ; b) Grösse des jeweiligen Umschlinglmgbogens ;
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d) Vorziehen des äusseren Läuferendes in der Bewegungsrichtung ; e) Veränderliche Schräglage des Umsc1ùingungsbogens.
10. Korrosionserschcinungen auf der Gleitbahn des Ringes.
Bei Berücksichtigung aller dieser Einflüsse sowie einiger weiterer, von mehr untergeordneter Bedeutung, ergibt sich eine günstige Drehzahlkurve von der in Fig. 19 beiläufig dargestellten Form.
Die mittlere Drehzahl steigt zunächst rasch an, erreicht während der mittleren Spinnperiode allmählich ein Maximum, um bei Beendigung des Kötzers wieder etwas zu fallen. Die'periodischen Drehzahl-
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zahlen beim Winden auf kleine, niedrigere Drehzahlen beim Winden auf grössere Durchmesser (vgl. f und g in Fig. 1). Die Grösse dieser periodischen Schwankungen nimmt dabei zunächst stetig ab, wird in einer
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