AT105237B - Verfahren und Vorrichtungen zum Regeln der Spindeldrehzahl an Ringspinnmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Regeln der Spindeldrehzahl an Ringspinnmaschinen.

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AT105237B
AT105237B AT105237DA AT105237B AT 105237 B AT105237 B AT 105237B AT 105237D A AT105237D A AT 105237DA AT 105237 B AT105237 B AT 105237B
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Robert Ing Kiechel
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Robert Ing Kiechel
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 der Zickzacklinie in den beiden Endabschnitten des   Spinnganges   sozusagen   abzuschneiden,   also lediglich in   den   Augenblicken des Aufwindens auf kleine Durchmesser eine kurze Drehzahlsenkung   vorzunehmen   (Fig.   le),   erst in neuester Zeit wurden Regler   konstruiert, die das Ausmass der periodischen Drehzahl-     schwankungen allmählich   und selbsttätig   ändern. (Fig.

   If.)  
Zahlreiche derartige Regelverfahren und   zugehörige   Spinnregler wurden im Laufe der Zeit vorgeschlagen ; sie arbeiten alle nach einer der in Fig. 1,   a#f dargestellten Drehzahlkurven   oder einer Tom-   bina     von   diesen. 
 EMI2.2 
 Verlauf und die   tatsächlichen Ausmasse   der auftretenden   Kräfteschwankungen   im Faden zu ermitteln. Die praktischen Messungen ergabeninfolge der Kleinheit der auftretenden Kräfte und   Kräfteschwanlungen   sowie infolge der stets herrschenden Vibrationen im Faden   und   an der Maschine nur ungenaue und 
 EMI2.3 
 umgekehrt. 



   Auf diesen Tatsachen   beruhen   sämtliche bisher gebräuchlichen Spinnregler und dennoch ergab eine   ganz. restlose Untersuchung des Kräftespieles, wenigstens für   den   unteren-Kötzertei1.   einen völlig umge- 
 EMI2.4 
 der verschieden gerichteten   Radialzüge überwiegt   und so, ganz umgekehrt, die resultierende Drehzahl beim Winden auf kleine Durchmesser grösser, beim Winden auf   grosse   Durchmesser aber kleiner ergibt. 



   Diese bisher ganz unbekannte Tatsache ergab sich auf   Grund   umfangreicher theoretischer und praktischer Untersuchungen des Spinn- und Aufwindungsvorganges unter Berücksichtigung sämtlicher denselben bestimmenden Faktoren ohne Ausnahme. Diese sind :
1. Die jeweilige   Billonhöhe     (Abstand Führungsöse#Läuferebene).   



     2.   Der momentane Windungsdurchmesser (Radialzüge). 



   3. Die Fliehkraft des Fadens im Ballon : a) Gewicht des Fadens (Garnnummer) ; b) Raumgestalt der   Fa'denkurve   im Ballen. 



   4. Die Fliehkraft des Läufers (Läufernummer, Ringdurchmesser).   o.   Der Luftwiderstand des im Billon rotierenden Fadens : a) Fiktive Fadendicke (Garnnummer und Drehung) ; b) Raumgestalt der Fadenkurve im Ballon. 



   6. Der Luftwiderstand des Läufers und des auflaufenden Fadens. 



   7. Reibung   Läufer-Ring   (Reibungskoeffizient). 



   8. Lage und   Richtung des resultierenden Anlagedruekes Läufer-Ring.   
 EMI2.5 
 a)   Reibungszahl   Baumwolle-Stahl ; b) Grösse des jeweiligen   Umschlinglmgbogens   ; 
 EMI2.6 
 d) Vorziehen des   äusseren Läuferendes   in der Bewegungsrichtung ; e) Veränderliche   Schräglage   des   Umsc1ùingungsbogens.   



   10. Korrosionserschcinungen auf der Gleitbahn des Ringes. 



   Bei Berücksichtigung aller dieser Einflüsse sowie einiger weiterer, von mehr untergeordneter Bedeutung, ergibt sich eine günstige   Drehzahlkurve   von der in Fig. 19 beiläufig dargestellten Form. 



  Die mittlere Drehzahl steigt zunächst rasch an, erreicht während der mittleren Spinnperiode allmählich ein Maximum, um bei   Beendigung des Kötzers   wieder etwas zu fallen. Die'periodischen Drehzahl- 
 EMI2.7 
 zahlen beim Winden auf kleine, niedrigere Drehzahlen beim Winden auf grössere Durchmesser (vgl. f und g in Fig. 1). Die Grösse dieser periodischen Schwankungen nimmt dabei zunächst stetig ab, wird in einer 

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 EMI3.1 


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