AT105090B - Papier-Stöckelpflaster. - Google Patents

Papier-Stöckelpflaster.

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AT105090B
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Ludwig Wunsch
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    Papier-Stöckelpflaster.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Pflaster aus Papierstöckeln, die in der gleichen Weise wie die bekannten Holzstöckel verlegt werden, denselben jedoch in bezug auf Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Abnützung sowie gegen Feuchtigkeit usw. bedeutend   ilber-   legen sind. Dadurch ist die Lebensdauer des Pflasters eine grössere, die Verwendung desselben wirt- schaftlicher. 



   Die gewöhnlich verwendeten imprägnierten   Holzstöckel   haben zwei grosse Nachteile : erstens werden die einzelnen   Stöckel   infolge der ungleichmässigen Struktur des Holzes, daher verschiedener Dichte ungleichmässig abgenützt, das weichere rascher als das härtere. Die Folge davon ist die bekannte wellenförmige Oberfläche eines in Benützung stehenden Holzstöckelpflasters. Zweitens treten auch Fugen auf, die ihren Grund darin haben, dass die einzelnen   Stöekel nicht durch   und durch imprägniert sind, daher bei nassem Wetter ein Anschwellen, bei trockenem ein Zusammenziehen des Holzes eintritt. 



  Die Folge davon ist das Auftreten der Fugen. Ausserdem beginnt dann der nicht von der Imprägnierung erreichte innerste Teil des   Stöckels   zu faulen, was dessen Widerstandsfähigkeit vermindert, ja sogar sein Zusammenbrechen verursachen kann. 



   Man hat, um den genannten Nachteilen abzuhelfen, an Stelle des   Holzstöckelpflasters   bereits Asphaltkunststeine zu Pflasterungszwecken herangezogen, doch zeigt dieses Pflaster wieder fast alle Nachteile der Asphaltpflasterung überhaupt, welche speziell bei heisser oder feuchter Witterung auftreten. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Nachteile der   Holzstöckel,   wie auch die der reinen Asphaltpflasterung aufzuheben. Es wird in der Weise vorgegangen, dass man Holzpapier od. dgl. in bekannter Weise, wie bei der Herstellung von wasserdichten Rohren aus Asphalt und Papier, durch Asphalt, Teer od. dgl. durchzieht. Dieses imprägnierte und geteerte Papier od. dgl. wird sodann nach Art des für den Zeitungsdruck verwendeten Rotationspapieres fest eingerollt, getrocknet und nachher in   Stöekel   von beliebiger Form zersägt, welche, eventuell noch gepresst, wie die   Holzstöckel   verlegt werden. Durch dieses Verfahren wird erreicht, dass die Zusammensetzung der   Stöekel   eine vollkommen gleichmässige ist, daher auch ihre Abnützung gleichmässig erfolgt.

   Da ausserdem eine durchgehende Imprägnierung gewährleistet ist, kann das Wasser nicht zerstörend auf die   Stöekel   einwirken. Es tritt auch keine Volums-   veränderung   ein, so dass Fugenbildungen ausgeschlossen sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Papierstöckelpflaster, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Teer, Asphalt od. dgl. in bekannter Weise durchtränktes Papier od. dgl. fest eingerollt und nach dem Trocknen in Stöekel von beliebiger Form zersägt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT105090D 1925-05-18 1925-05-18 Papier-Stöckelpflaster. AT105090B (de)

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