AT104639B - Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in geeignete Flüssigkeiten, z. B. Natronlauge. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in geeignete Flüssigkeiten, z. B. Natronlauge.

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AT104639B
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

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  Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in geeignete Flüssigkeiten, z. B. Natronlauge. 



   Es ist bekannt, Dampf höherer Spannung dadurch zu erzeugen, dass man die beim Einleiten von Dampf in geeignete Flüssigkeiten frei werdende Wärme als Erzeugungswärme benutzt und die durch das Einleiten von Dampf verdünnte Hilfsflüssigkeit wiederum unter Druck ausdampft. Die Temperatur im Eindampfbehälter ist hiebei meist erheblich höher als die Temperatur im Mischbehälter. Man hat nun vorgeschlagen, zwischen   Mischbehälter   und Verdampfbehälter einen Gegenstromvorwärmer einzuschalten, der die Temperatur der Hilfsflüssigkeit bis zu einem gewissen Grade den Temperaturen im Eindampfbehälter bzw. im   Mischbehälter   angleicht. 



   Eingehende Untersuchungen zeigen jedoch, dass dieser Ausgleich nur sehr unvollkommen ist, und dass durch einen vollkommeneren Ausgleich der Wirkungsgrad der Gesamtanlage entscheidend beeinflusst werden kann. Erreicht wird dieser vollkommene Ausgleich dadurch, dass die Flüssigkeit vor Eintritt in einen Eindampfbehälter unter höheren Druck als den des Eindampfbehälters gesetzt wird. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. 



   In dem Eindampfbehälter 1 und in dem Mischbehälter 2 befindet sich die Hilfsflüssigkeit, beispielsweise Natronlauge. Durch die Feuerung 3 wird im Eindampfbehälter 1 aus der   Hilfsflüssig-   keit Wasserdampf erzeugt, welcher durch die Rohrleitung   4   entnommen wird, nach Arbeitsleistung in die Rohrleitung   5,   und von hier zur Mischdüse 6 gelangt, in der er sich mit der Hilfsflüssigkeit vereinigt. Die frei werdende Wärme erzeugt in dem Dampfkessel 7 aus Wasser Wasserdampf, welcher durch die Leitung 8 entnommen wird. 



   Die Räderpumpe 9 dient zur Förderung der Hilfsflüssigkeit aus dem   Mischbehälter   2 in den Eindampfbehälter 1. Sie drückt die Hilfsflüssigkeit unter einem höheren Druck als dem Druck im Eindampfbehälter 1 in den Gegenstromvorwärmer 10. Im Drosselventil 11 sinkt der Druck auf den Druck des Eindampfbehälters   1,   und mit diesem Druck gelangt die Hilfsflüssigkeit durch das Rohr 12, den Gegenstromvorwärmer 10 und das Rohr 13 zum Drosselventil 14. Von hier gelangt sie unter entsprechender Entspannung in den'Mischbehälter 6 zurück. 



   Bei der Betrachtung der Wirkungsweise ist davon auszugehen, dass die Konzentration der Hilfsflüssigkeit im Mischbehälter 2 erheblich geringer ist als im Eindampfbehälter 1. Infolgedessen ist auch die Siedetemperatur der Hilfsflüssigkeit im Behälter 2 aus zwei Gründen erheblich geringer als im Behälter   1,   nämlich erstens wegen der geringeren Konzentration und zweitens wegen des geringeren Druckes. 



   Würde man durch die Pumpe 9 die Hilfsflüssigkeit mit dem Druck des Eindampfbehälters 1 durch den Gegenstromvorwärmer 10 schicken, so würde zwar die durch den geringeren Druck bedingte Herabsetzung des Siedepunktes in Fortfall kommen, die durch die geringere Konzentration bedingte Erniedrigung des Siedepunktes aber bestehen bleiben. Es würde daher im Gegenstromvorwärmer nur ein sehr unvollkommener Temperaturausgleich erreicht werden können, da die zum Eindampfbehälter hin bewegte Flüssigkeit erheblich tiefer siedet als die vom Eindampfbehälter rück'kehrende Flüssigkeit, ein Sieden im Vorwärmer aber selbstverständlich auf jeden Fall vermieden werden muss. 



   Wird hingegen die Flüssigkeit durch die Pumpe 9 auf einen höheren Druck als den des Eindampfbehälters gebracht und die Flüssigkeit von diesem Druck im Drosselventil 11 wieder entlastet, 

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 so ist es möglich, die Temperatur der hinströmenden und der   zurückströmenden   Flüssigkeit bis auf ein geringes, an der   Heizfläche   erforderliches   Temperaturgefälle   auszugleichen und damit die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage ausserordentlich zu erhöhen. 



   Natürlich kann man, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, die Einrichtung auch dort anwenden, wo mehrere Mischer und mehrere Verdampfer zur gleichen Anlage gehören, und kann hier die Ausgleichung der Temperaturen zwischen beliebigen Mischern und beliebigen Verdampfern vornehmen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in geeig- EMI2.1 Eindampfbehälter unter höheren Druck als den des Eindampfbehälters gesetzt wird, um in dem zwischen Eindampfbehälter (1) und Mischbehälter (2) einzuschaltenden Gegenstromvorwärmer (10) einen mögliehst vollkommenen Temperaturausgleich zu erzielen. EMI2.2
AT104639D 1924-11-14 1925-10-24 Einrichtung zur Erzeugung von Dampf höherer Spannung durch Einleiten von Dampf in geeignete Flüssigkeiten, z. B. Natronlauge. AT104639B (de)

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