DE480522C - Mehrstoffdampfkraftanlage - Google Patents
MehrstoffdampfkraftanlageInfo
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- DE480522C DE480522C DES78436D DES0078436D DE480522C DE 480522 C DE480522 C DE 480522C DE S78436 D DES78436 D DE S78436D DE S0078436 D DES0078436 D DE S0078436D DE 480522 C DE480522 C DE 480522C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K23/00—Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
- F01K23/02—Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
- F01K23/04—Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled condensation heat from one cycle heating the fluid in another cycle
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Description
- Mehrstoffdampfkraftanlage Die Erfindung betrifft Mehrstoffdampfkraftanlagen, bei denen das Arbeitsmittel des nachgeschalteten Kreisprozesses, der Zweitstoff, durch Wärme verdampft wird, die dem Arbeitsmittel des vorgeschalteten Kreisprozesses, dem Erststoff, entzogen wird. Gemäß der Erfindung werden solche Anlagen in der Weise betrieben, daß dem Erststoff außer der Verdampfungswärme für den Zweitstoff weitere Wärmemengen von einer höheren Temperaturstufe entzogen und diese auf den Zweitstoff übertragen werden. Diese Wärmemengen können entweder zur Vorwärmung des flüssigen Zweitstoffes oder zur Überhitzung des aus ihm erzeugten Dampfes dienen.
- In den Abb. i und :2 sind zwei Schaltbilder von Kraftanlagen dargestellt, bei denen die Erfindung zur Anwendung kommt. Gleiche Teile sind in beiden Abbildungen mit gleichen Zahlen bezeichnet. Es bedeutet i den Erst= stoffverdampfer, 2 die Erststaffkraftmaschine, 3 den Zweitstoffverdampfer, ¢ den Zweitstoffüberhitzer, 5 die Zweitstoffmaschine, 6 ihren Kondensator, 7 den Kondensatbehälter, S die Speisepumpe des Verdampfers 3, 9 die Speisepumpe des Verdampfers i.
- Die Schaltung nach der Abb. i eignet sich insbesondere für Prozesse, bei denen als Erststoff ein Stoff verwendet wird, bei dem das Verhältnis von Flüssigkeitswärme zum Wärmeinhalt des Dampfes groß ist und der dabei eine große Flüssigkeitswärme besitzt. Der Abdampf der Maschine :2 dient in bekannter Weise dazu, den Zweitstoffdampf im Verdampfer 3 zu erzeugen. Dieser wird durch eine Leitung io dem Überhitzer 4 zugeleitet. Außer mit der Abdampfleitung i i ist die Maschine :2 mit einer Anzapfleitung 12, versehen, die zum Überhitzer 4 führt. Durch diese Leitung werden der Maschine 2 zusätzlich «.eitere Wärmemengen entzogen und im Überhitzer 4 auf den Zweitstoff übertragen. Infolge des großen Verhältnisses von Flüssigkeitswärme zur Dampfwärme ist es möglich, durch Anwendung des Regenerativverfahrens einen hohen Wirkungsgrad zu erreichen. Zu diesem Zweck ist zwischen der Förderpumpe 9 und dem Verdampfer i ein Vorwärmer 13 angeordnet, der durch eine Leitung 14 Anzapfdampf aus einer höheren Druckstufe der Maschine 2 enthält. Das Kondensat aus dem Vorwärmer 13 fließt durch eine Leitung 15 der Pumpe 9 zu. Bei der Anordnung nach der Abb. i wird also von den der Maschine :2 vor der Endstufe entnommenen Wärmemengen ein Teil im Erststoffprozeß selbst wiedergewonnen, während ein anderer Teil auf den Zweistoffprozeß zusätzlich zur zugeführten Verdampfungswärme übertragen wird.
- Ist das Verhältnis von Flüssigkeitswärme zur Dampfwärme klein und ist auch die Flüssigkeitswärme an sich gering, so ergibt die Verwendung eines Teils des Wärmeinhalts des Entnahmedampfes im Erststoffprozeß nur eine verhältnismäßig geringe Steigerung des Wirkungsgrades. Um auch in solchen Fällen eine gute Ausnutzung der verfügbaren Wärmemengen zu gewinnen, wird ein übergreifendes Regenerativverfahren verwendet, wie es die Abb. 2 zeigt. Der Vorwärmer 13 im Erststoffprozeß fällt fort. Dafür ist ein Vorwärmer i6 im Zweitstoffprozeß vorgesehen, durch den die Pumpe 8 den Zweitstoff hindurchdrückt und der durch eine Leitung 17 Dampf aus einer höheren Stufe der Maschine 2 erhält. 18 ist eine vor den Vozwärmer 16 geschaltete Vorwärmerstufe, die über eine Leitung i9 durch Dampf aus einer Zwischenstufe der Maschine 5 beheizt wird. Das Kondensat aus dem Vorwärmer 18 fließt durch eine Leitung 2o in den Sammelbehälter 7, während das Kondensat aus dem Vorwärmer 16 über eine Leitung 21 zur Pumpe 9 zurückgeführt wird. Der Vorwärmer 16 und der Überhitzer 4 sind an verschiedene Druckstufen der Erststoffmaschine 2 angeschlossen.
Claims (6)
- PATRNTANSPRÜCHR: i. Mehrstoffdampfkraftanlage, bei der das Arbeitsmittel des nachgeschalteten Kreislaufes (Zweitstoff) durch Wärme verdampft wird, die. dem Arbeitsmittel des vorgeschalteten Kreislaufes (Erststoff entzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Erststoff außer der zur Verdampfung erforderlichen Wärme für den Zweitstoff weitereWärmemengen von einer höheren Temperaturstufe entzogen und diese auf den Zweitstoff übertragen werden.
- 2. Anlage nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Erststoff zusätzlich entzogene Wärme zur Vorwärmung des Zweitstoffes vor dessen Eintritt in den Dampferzeuger dient.
- 3. Anlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Erststoff zusätzlich entzogene Wärme zur Überhitzung des Zweitstoffdampfes dient. .
- 4. Anlage nach Anspruch i bis 3, bei der der Erststoff in einer Entnahmemaschine verarbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmemaschine mit ihrer letzten Stufe in an sich bekannter Weise auf den Zweitstoffverdampfer und mit einer Entnahmestufe auf einen Zweitstoffvorwärmer oder Erhitzer oder auf beide arbeitet.
- 5. Anlage nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß Zweitstoffverdampfer und Zweitstoffüberhitzer an verschiedene Druckstufen der Erststoffentnahmemaschine angeschaltet sind.
- 6. Anlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Wärme des Erststoffes im Erststoffkreislauf regeneriert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78436D DE480522C (de) | 1927-02-17 | 1927-02-17 | Mehrstoffdampfkraftanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES78436D DE480522C (de) | 1927-02-17 | 1927-02-17 | Mehrstoffdampfkraftanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480522C true DE480522C (de) | 1929-08-03 |
Family
ID=7507466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES78436D Expired DE480522C (de) | 1927-02-17 | 1927-02-17 | Mehrstoffdampfkraftanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480522C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253724B (de) * | 1961-09-28 | 1967-11-09 | Ulrich Senger | Zwei-Stoff-Prozess fuer den Abdampfteil grosser Kondensations-Turbinen |
| US3413805A (en) * | 1965-03-29 | 1968-12-03 | Komplex Nagyberendezesek Expor | Method of and apparatus for controlling plural fluid medium thermal power plants |
-
1927
- 1927-02-17 DE DES78436D patent/DE480522C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253724B (de) * | 1961-09-28 | 1967-11-09 | Ulrich Senger | Zwei-Stoff-Prozess fuer den Abdampfteil grosser Kondensations-Turbinen |
| US3413805A (en) * | 1965-03-29 | 1968-12-03 | Komplex Nagyberendezesek Expor | Method of and apparatus for controlling plural fluid medium thermal power plants |
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