AT104628B - Fliehkraftkupplung. - Google Patents
Fliehkraftkupplung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
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Fliehkraftkuppliing.
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zweckmässig dadurch, dass die Kupplung in eine Stellung gedreht wird, bei'der das oder die Füllocher in passender Richtung zur Drehachse stehen.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch eine Fliehkraftkupplung, Fig. 2 zeigt eine Endansicht von links nach Fig. 1 bei abgenommenem Gehäusedeckel ; Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine als Fliehkraftkupplung ausgebildete Riemenseheibe und Fig. 4 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Kupplung gemäss der Erfindung.
Nach Fig. 1 und 2 ist der angetriebene Kupplungsteil. M ein zylindrisches Gehäuse, das auf der Innenseite mit einer Anzahl ringförmiger Rillen 12 und Rippen 13 vesehen ist. Es wird durch einen Deckel 14 und eine eingelegte Papipruichtung 15 verschlossen, wobei eine Rippe 16 des Gehäuses in eine
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mit Verstärkungsrippen 21 ausgestattet sind. Nach der Zeichnung sind vier Sätze von Armen 20 vorhanden, die vier Gleitbahnen 19 bilden, und die radial und rechtwinkelig zueinander angeordnet sind, es können aber auch mehr sein. In jeder Gleitbahn 19 ist ein Kolben 22 verschiebbar angeordnet, dessen dem Gehäuse zugekehrte Flächen mit keilförmigen Rippen 23und Rillen 24 versehen sind, die den Rillen 12 und Rippen13 des mitgenommenen Kupplungsteiles entsprechen.
Die Kolben 22 bilden den Mitnehmerteil der Kupplung.
Inbezug auf die Axialebene der Kupplung haben die Rippen 13und Rillen 12 des äusseren. Kupplung-
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der Nuten ist mit U-förmigen Kanälen versehen, wobei die U-Form die Herstellung der geneigten Seiten der Rippen erleichtert und einen festen Eingriff der Kolben 22 auch nach einer gewissen Abnutzung gestattet. Die Rillen 12 des äusseren K'ipplungsteiles sinj etwas tiefer ausgenommen als zum Eingreifen der Rippen 23 der Kolben 22 nötig wäre. Der U-förmig ausgekehlt Teil der Nuten 13 gestattet festes Eingreifen der Rippen 23 selbst nach einigem Verschleiss und dient als Schmiernut zur Aufnahme von Öl oder anderen Schmiermaterial, z. B. Seifenlösung oder einer Mischung von Öl und Seifenwasser.
Jedes flüssige Schmiermittel ist verwendbar ; der Einfachheit halber ist in. der Beschreibung immer 01 als Schmiermittel angenommen.
Durch den äusseren Kupplungsteil 11 gehen in axialer Richtung Bohrungen 25 für den Durchfluss von Öl. Sie verbinden die Kehlungen der Rillen untereinander und sind durch Verschlussschrauben 26
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und der Kolbentrommel M sind schwache Schraubenfedern 29 angeordnet, die die Kolben in der Ruhe stützen. Die Federn 29 werden durch Vertiefungen in der Trommel 18 und durch Stiftschrauben 30 der Kolben gehalten.
Die Welle 31 eines beliebigen Motors ist mit der Kolbentrommel jM durch Feder 32 und Nut verbunden. Die Welle 31 ist an ihrem Ende 311 abgesetzt und greift in ein Kugellager 33, das einerseits
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der Kupplungsteile bis zum Eingriff der Kolben gestattet. Der äussere Kupplungsteil 11 läuft in einen zylindrischen Teil 34 aus, der mit der getriebenen Welle durch Fed ? r 35 und Nut verbunden ist.
Der Gehäusedeckel 14 besitzt eine Ausnehmung 37 für die Trommel 18 mit einer ringförmigen Verstärkung 38, in deren Nut 39 eine öldichte Ringpackung 40 eingelegt ist.
Das Gehäuse 11 ist mit einer angemessenen Ölmenge aufgefüllt. Wenn die Welle 31 und der Kupplungsteil H in Ruhe sind, fliesst das im Gehäuse befindliche Öl nach unten. Beginnt die Welle 31 sich zu drehen, so werden die Kolben 22 innerhalb des Gehäuses 11 mitgeJreht, verdrängen das Öl und verteilen es an dar inneren Gehäusewand, wodurch bewirkt wird, dass beim NacÌ1aussentreten def Kolben durch die Fliehkraftwirkung bei entsprechender Winkelgeschwindigkeit die Rippen 23 und Rillen 24 sanft in die Rillen 12 bzw. Rippen 13 des Gehäuses gepresst werden ; bei zunehmender Fliehkraftwirkung erfolgt ein fester Eingriff, so dass die Welle 31 den Kupplungsteil 11 mitnimmt.
Haben Welle 31 und Kupplungsteil 11 gleiche Winkelgeschwindigkeit, so wird das Öl an der inneren zylindrischen Gehäusewandung einen Flüssigkeitsring bilden und je nach der Menge des Ölinhaltes werden die keilförmigen Rippen der Kolben 22 und des Kupplungsgehäuses. 11 in einem Ölbad stehen bzw. das Öl füllt nur die Rillen 12 aus, so dass zwischen den Reibflächen der Kolben 22 und des Gehäusedeckels 11 kein Öl ist. In beiden Fällen sammelt sich das Öl wieder im unteren Teil des Gehäuses, sobald die Drehung der Welle 31 aufhört und der Kupplungsteil 11 zur Ruhe gekommen ist.
In Fig. 3 ist eine Kupplung dargestellt, bei der der äussere Kupplungsteil. H als Riemseheibe ausgebildet ist ; ihr innerer Aufbau und ihre Wirkungsweise ist die gleiche wie die der Ausführung nach Fig. 1 und 2. Der mitgenommene Kupplungsteil bildet den Kranz der Riemenscheibe, die beiderseits eine Leiste 43 bzw. 46 besitzt, gegen die sich die durch Halteschrauben 47 gesicherten Gehäusedeekel 44, 45 legen. Die Gehäusedeckel44, 45 sind durch Kugellager 48 gehalten, so dass das Gehäuse sieh um die Welle 31 drehen kann, auf der die Kolbentrommel 18 des mitnehmenden Kupplungsteiles mittels Feder 49 und Nut befestigt ist. Die Gehäusedeckel sind gegen die Welle 31 durch eine öldichte Packung 50 abgedichtet.
Die Bohrungen 25 dienen zum Auffüllen von Öl. Die Kolben 22 besitzen Zapfen 51 zum Halten der Schraubenfedern 29.
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Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung der rechten Seite der in Fig. 1 wiedergegebenen Kupplung und erklärt das Verfahren und die Mittel, mit denen die Ölmenge im Innern der Kupplung nach der Erfindung geregelt und bemessen wird.
Zum Bemessen der aufzufüllenden Ölmenge wird das Gehäuse 11 so gedreht, dass die beiden Löcher 25 in einer wagrechten Ebene liegen ; die Verschlussschrauben 26 werden herausgesehraubt, so dass die Löcher offen sind. Das Gehäuse wird dann so gedreht, dass die Löcher nicht mehr in einer wagrechten Ebene liegen, wie z. B. in der strichpunktierten Lage der Löcher 25 angedeutet ist, wobei man beobachtet, ob Öl aus dem tiefer gelegenen Loch auslaufen will. Man erkennt daran die Lage des Ölspiegels und muss dementsprechend Öl ablaufen lassen oder zufüllen, je nachdem zu wenig oder zu viel Öl in der Kupplung ist.
Die Kupplungen nach Fig. 1-3 können mit Öl bis zur Wagrechten durch den tiefsten Punkt der Innenseite der Packung 40 bzw. 50 ausgefüllt werden.
Sollte durch Regelung der Ölmenge der gewünschte Erfolg noch nicht erreicht werden und die Kupplungsteile bei bestimmter Drehzahl noch nicht in Eingriff kommen, so kann man die Ölmenge unter gleichzeitiger Wahl einer Ölsorte von anderer Viskosität regeln oder ein anderes Schmiermittel oder eine Ölrnischung von anderer Viskosität verwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fliehkraftkupplung, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die durch die Fliehkraft nach aussen bewegten Teile des antreibenden Kupplungsteiles als auch die innere Umfangsfläche des angetriebenen Kupplungsteiles mit mehreren Rippen und Rillen von V-förmigem oder anderem Querschnitt versehen sind, die durch Fliehkraftwirkung miteinander in Eingriff kommen.
Claims (1)
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den angetriebenen Kupplungsteil bildende Gehäuse mit einer je nach der gewünschten Schlüpfung zwischen beiden Kupplungsteilen entsprechenden regelbaren Menge Öles od. dgl. gefüllt ist.3. Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das Einbringen der regelbaren Ölmenge seitlich im Gehäuse an diametral gegenüberliegenden Punkten verschliessbare Öffnungen vorgesehen sind, so dass durch Neigen der durch die beiden Öffnungen bestimmten Geraden gegenüber der Wagreehten die Höhe des Ölspiegels im Gehäuse geregelt werden kann.4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im angetriebenen Kupplungsteil Hohlräume vorgesehen sind, in die das zwischen den Reibflächen befindliche Öl od. dgl. durch die Fliehkraft geschleudert wird, um die Reibung zwischen den Kupplungsteilen zu vergrössern.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Country Status (3)
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Cited By (1)
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| US2765062A (en) * | 1954-01-14 | 1956-10-02 | Lipe Rollway Corp | Multiple unit centrifugal clutch |
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