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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 10425. AXEL PETERSEN IN HELLERUP (DÄNEMARK).
Schloss.
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Mindert. Der Schlüssel kann darauf aus dem Schlüsselloch m herausgezogen werden, di das. Zahnrad k auf der WeHesichfrei, drehen kann, bis der Stift n gegen das Lager dan- stösst Wird der Haken 9 (z. B. durch Betätigung einer Klinke'oder dgl.) in das Schloss hineingeschoben, so schiebt derselbe den Arm h zurück und in dem Augenblick, wo die Kerbe f neben den Kopf e getreten, wird die Welle durch die Wirkung der Feder r derart gedreht, dass der Kopf e in die Kerbe feinspringt. Vie Drehung der Welle wird hier-
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ist das Zahnrad dann von den Stiften n und o in seiner richtigen Lage festgehalten.
Um den Gebrauch v & n Nachschlüsseln unmöglich zu machen, ist das Lager d in der Richtung des Pfeiles K (Fig. 3) verschiebbar angeordnet. Dasselbe kann z. B. auf einem kleinen, in einem schwalbenschwanzförmigen Ausschnitt v verschiebbar angeordneten Schlitten w angebracht sein.
Vermittelt einer Schraubenfeder x, die auf einem am Lager d sitzenden Zapfen y angebracht ist, während dieser in einem Loch in einer Verstärkung z im Gehäuse gleiten kann, werden das Lager upd die Welle b in der normalen Lage gehalten ; wenn aber ein falscher Schlüssel in das Schloss eingeführt wird, welcher notwendigerweise schlecht kämmen und daher einen achsialen Druck auf das Zahnrad k ausüben wird, so erfolgt eine Verschiebung des Lagers und der Welle b, in folge deren einer der auf der Scheibe p sitzenden Ansätze 1 unter einen in der obersten Wand des Gehäuses sitzenden Ansatz 2 tritt, so dass dann die Welle nicht weiter gedreht werden kann, selbst wenn der falsche Schlüssel durch Schläge in das Schlüsselloch hineingepresst wird. Geschieht letzteres, so wird der Stift o zerbrechen und ist alsdann keine Drehung und Mitnahme der Welle b möglich.
Wenn der falsche Schlüssel herausgenommen wird, wird das Lager d von der Feder x in die auf der Zeichnung angegebene normale Stellung zurückgeschoben.
Das Schloss nach Fig. 6-9 ist von ähnlicher Einrichtung wie das oben'beschriebene ; der Riegel 3 des Schlosses ist jedoch mit einer Zahnstange 4 versehen, in welche ein Zahnrad 5 greift, das auf derselben Welle sitzt, wie das vom Schlüssel betätigte Zahnrad k. Das Zahnrad k kann, ebenso wie bei der anderen Ausführungsform mit zwei Stiften 1l und o versehen sein, die in derselben Art und Weise, wie oben beschrieben, wirken. Das Rad 1c, die Scheibe p und das Zahnrad 5 können jedoch auch in einem zusammenhängenden Stücke hergestellt sein, das auf einem im Gehäuse a angebrachten Zapfen 6 drehbar angebracht ist. Zwischen dem Zapfen 6 und dem Schlüsselloch ist ein zweiter Zapfen 7 für das vom Schlüssel betätigte Zahnrad 8 angeordnet.
Dieses ist mit einer Scheibe 9 verbunden, dio gleichzeitig mit dem Rade 8 gedreht wird und mit einem vorspringenden Sektor 10 versehen ist. welcher, wenn der Riegel 3 vorgeschoben und das Schloss also geschlossen ist, in eine kreisförmige Aussparung 11'im Zahnrade {) eingreift. Letzteres kann somit erst gedreht werden, nachdem der Sektor 10 aus der Aussparung 11 hinallsgedreht wurde. Eine Spiralfeder D ! hat das Bestreben, die Scheibe 9 und das Zahnrad 8 in die
Normalstellung zu führen, und ein auf dem Rade S angebrachter Stift 13 verhindert dadurch, dass derselbe gegen einen festen Punkt 14 am Gehäuse anschlägt, ein Drehen über die Normalstellung hinaus.
Wenn der Schlüssel 1 aus dem Schlosse herausgezogen ist, nehmen die Schlossteile also die in Fig. 6 angegebene Stellung zueinander ein. Der
Riegel 3 ist dann unter Beeinflussung der Feder 15 ganz nach vorne geschoben und das
Zahnrad 5, dessen Stellung vom Riegel 3 bedingt ist, nimmt eine solche Stellung ein, dass der Sektor 10 in die Aussparung 11 hineingreifen kann, wobei der Sektor 10 von der
Feder 12 zum Eingreifen in die Aussparung gebracht wird, während der Stift 13 die
Scheibe 9 in der richtigen Lage festhält. Die Zahnräder 8 und k nehmen solche Stellungen ein, dass der Schlüssel 1 in das Schloss hineingeführt werden kann.
Wenn dies geschieht, wird zuerst das Zahnrad 8 und dadurch auch die Scheibe 9 gedreht, wobei sich die
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Sektor 10 aus der Aussparung 11 herausgedreht und das Zahnrad 5 kann daher alsdann mit dem Zahnrad A zusammen unbehindert gedreht werden, indem der Riegel 3 gleichzeitig hineingezogen wird. Durch diese Anordnung kann also der Riegel 3 ohne direkte Betätigung durch einen Schlüssel zurücktreten, trotzdem jedoch nicht gewaltsam zurückgeschoben werden, weil das Zahnrad, 5, das notwendigerweise gedreht worden muss, wenn der Riegel sich bewegen soll, vom Sektor 10 festgehalten wird.
Ein Versuch, das Schloss dadurch zu betätigen, dass man die Zahnräder 8 und vermittelst eines dünnen, durch das Schlüsselloch eingeführten Stiftes zu drehen versucht, ist ebenfalls in folge der vorhandenen beiden Sätze Zahnräder in hohem Grade erschwert, indem das Zahnrad 8 unter Beeinflussung der Feder 42 zurückschneìlen wird, wenn dies Rad-selbst wenn dasselbe in die richtige Lage gebracht wird-losgelassen wird, um das Zahnrad k zu drehen. Ein derartiger Versuch kann ferner erschwert und so gut wie unmöglich gemacht werden, wenn man den Schlüssel an beiden Seiten mit Aussparungen versieht und zwei Sätze gleichartig ausgestatteter Teile 8 und 9 und k und 5 an beiden Seiten des Schlüsselloches ein-
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ander gegenüber anbringt.
Der einbrecher müsste dann vermittelst Nadeln von aussen her durch dasselbe Schlüsselloch drei Räder oder-wenn das Schloss mit zwei Riegeln ver-
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Wenn man dem Zahnrade 5 die in Fig. 3 gezeigte Form, d. h. dem Teile 16 den Radius des Zahnfusskreises gibt, ist das Rad, wenn die Verhältnisse sonst in entsprechender Weise gewählt werden, ausser Eingriff mit der Zahnstange 4, wenn der Schlossriegel 3 vor-. geschoben wird. Der Riegel wird daher nun nur von der Feder 15 in der vortretenden Stellung gehalten, und wenn das äusserste Ende des Riegels ih passender Weise abgeschrägt ist, kann das in Fig. 6 gezeigte Schloss daher als Fallenschloss verwendet werden. Eine Änderung der in Fig. 8 angegebenen Gestaltung des Rades 5 ist in Fig. 9 gezeigt.
An dem der Form des Schlüssels entsprechend profilierten Zahnrad k ist ein Arm 17 angebracht, welcher beim Einschieben des Schlüssels in das Schloss mit dem Rad in der vom Pfeile angegebenen Richtung gedreht wird, und gegen einen Ansatz 16 oder dgl. am Riegel 3 anstösst, so dass derselbe zurückgezogen wird. Wird das Rad beim Herausziehen des Schlüssels aus dem Schlosse in entgegengesetzter Richtung gedreht, so schiebt die Feder 15 den Riegel J vor.