AT104248B - Antrieb für Vorrichtungen zum Anlegen von Kokonfäden oder zum Spinnen von Kunstseide. - Google Patents

Antrieb für Vorrichtungen zum Anlegen von Kokonfäden oder zum Spinnen von Kunstseide.

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AT104248B
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Bernard Ing Loewe
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Bernard Ing Loewe
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  Antrieb für   Vorrichtungen zum Anlegen   von Kokonfäden oder zum Spinnen von
Kunstseide. 



   Der Antrieb der bekannten, zum Anlegen von Kokonfäden gebräuchlichen, im Wesen aus einer mit Kerben versehenen und um feststehende Spinnösen umlaufenden Platte oder Scheibe bestehenden
Vorrichtungen erfolgt mittels eines Riemens oder einer Schnur und einer hievon angefassten Scheibe. 



  Es sind auch Antriebe, z. B. für Zwirnspindeln, bekannt, bei welchen die in schwingbaren Armen gelagerten
Spindeln durch Federkraft gegen einen vorbeilaufenden Riemen angedrückt und dadurch in Umdrehung versetzt werden. Die Ausrückung erfolgt   hiebei ausschliesslich durch Schwenkung   der Spindeltragarme. 



   Bei erstgenanntem Antrieb muss der Riemenumlauf abgestellt, bzw. wiederhergestellt werden, wenn die Düse zum Stillstand bzw. wieder in Umdrehung gebracht werden soll, was nur umständlich zu bewerkstelligen ist. Bei der zweitgenannten Antriebseinrichtung kann die   Ein- und Ausrückung   nur unter Änderung der räumlichen Lage des umlaufenden Organes stattfinden, und es sind infolge der schwingbaren und federnden Lagerung desselben während des Betriebes Änderungen in der räumlichen Stellung durch Vibration unvermeidlich. 



   Diese Nachteile sind bei der Einrichtung nach der Erfindung dadurch beseitigt, dass der Riemen oder die Schnur mit Hilfe an sich   bekannter Andrückeinriehtungen   an die Antriebsscheiben der im Betriebe ortsfest gelagerten Anlegevonichtungen angedrückt wird und diese durch Reibung mitnimmt. Das Ausrücken des Riemens kann somit durch entsprechendes Lüften der   Andrückvorrichtung   erfolgen und auf diese Weise ist nicht nur die Abstellung jedes einzelnen Anlegers einer Reihe leicht ausführbar, sondern es wird die   Unzukommlichkcit   einer Lagenänderung des   Anlegers   für das   Ausrücken   vermieden, so dass gegebenenfalls die Verbindung des Anlegerohres mit einer Zuleitung für eine Kunstseidenmasse, z. B. Kollodium, einfacher hergestellt werden kann.

   In letzterem Falle ist die Anlegevorrichtung als Spinndüse für Kunstseide verwendbar, wobei die Kerbungen in der Scheibe dann   überflüssig   werden. 



   In der Zeichnung stellen die Fig. 1 und 2 einen Fadenanleger bzw. eine Spinndüse für Kunstseide in einem lotrechten Schnitt mit der Antriebsvorrichtung nach der Erfindung und die Fig. 3 und 4 in Draufsicht und Ansicht eine Anzahl von in einem gemeinsamen Rahmen angeoidneten Anlegern oder Spinndüsen und deren Antrieb dar. 



   Jeder Fadenanleger besteht im Wesen in an sich bekannter Weise aus einem Rohr 1 (Fig. 1) mit einer unten befindlichen und mit Randkerbungen versehenen Scheibe 2. Dieses Rohr samt Scheibe ist in einem Gehäuse 4 drehbar, das oben einen einschraubbaren, rohrförmigen Deckel 5 besitzt, der ein in das Rohr reichendes, feststehendes Rohr 6 trägt. Die gewöhnlichen, feststehenden Ösen 7 und 8 aus Achat, Glas oder sonstigem geeigneten Stoff sind im Deckel   5   bzw. im Rohr 6 gelagert. 



   Der Antrieb des Rohres 1 geschieht mittels eines endlosen umlaufenden Riemens 9, der eine Anzahl von etwa in einem gemeinsamen Rahmen 44 (Fig. 2 und 3) gelagerten Fadenanlegern oder Spinndüsen A mit Hilfe von   Scheiben-M in Umdrehung   versetzt, die auf den Rohren 1 jeder Düse befestigt sind. Der Andruck des Riemens 9 an die Scheiben 10 wird durch eine Scheibe 11 bewirkt, die auf einem Bügel 12 gelagert ist und durch eine beliebige   Pressvorriehtung,   etwa eine Feder 46, gegen den Riemen 9 gedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 Anlegevorrichtung mittels einer Andrückvorrichtung (11, 12, 46) gedreht und durch Lüften der Andruck- vorrichtung stillgesetzt wird. EMI2.2
AT104248D 1924-03-24 1924-03-24 Antrieb für Vorrichtungen zum Anlegen von Kokonfäden oder zum Spinnen von Kunstseide. AT104248B (de)

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