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Steuerung des Abziehhäkchens bei Zigarettenstopfmaschinen.
Für die Steuerung des Abziehhäkchens bei Zigarettenstopfmaschinen sind bereits vielfache Vorschläge gemacht worden. Das Häkchen hat die Aufgabe, die Zigarettenhülse, welche während des Stopfvorganges mit ihrem einen Ende auf den sogenannten Löffel aufgeschoben festgehalten wird, nach der Füllung mit Tabak von dem Löffel (der ein schnabe1förmiges Rohrstück ist) abzuziehen. Zu diesem Zweck taucht das Häkchen in einen Längsschlitz der Löffelröhre ein, wobei es hinter dem aufgeschobenen Ende der Hülse eintritt und durch eine Bewegung in der Längsrichtung der Zigarettenhülse diese mitsamt der Füllung von dem Löffel abzieht.
Soweit man das Häkchen an einem Schwinghebel angeordnet hat, handelt es sich darum, dass der Schwinghebel eine hin und her gehende Bewegung ausführt und ausserdem noch eine Nickbewegung, um das Häkchen in den Schnabelschlitz eintauchen zu lassen. Es hat sich gezeigt, dass die dabei erforderlichen Führungen und Steuerungen nicht nur eine erhebliche Massenbewegung voraussetzen, die bei den
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nicht in genügendem Masse zuverlässig arbeiten.
Nun ist es bereits vorgeschlagen, das Häkchen am Ende einer Schubkurbelstange anzuordnen (D. R. P. Nr. 388593). Dabei handelte es sieh um die Anwendung eines Parallelsehubl-urbelgetriebes, bei welchem jeder Punkt der Schubstange und damit auch die Häkehenspitze einen Kreis bes-ehreibt. Berücksichtigt man, dass das Häkchen bis zu einer erheblichen Tiefe in den Schnabelschlitz eindringen muss, um mit Sicherheit die Hülse md die Tabakfüllung zu ergreifen und vom Schnabel abziehen zu können, dann zeigt es sich, dass ein beträchtlicher Teil des Kreisweges der Häkchenspitze für den Abziehvorgang benötigt wird. In Fig. 1 ist der Kreis adargestellt, welchen die Häkchenspitze bei der bekannten Vorrichtung beschreibt.
Die Pfeilhöhe x entspricht der Eintauchtiefe der Häkehenspitze in den Schnabelschlitz. Infolgedessen wird der Kreisweg y, zfür das Abziehen der zigaretten vom Schnabel in Anspruch genommen, welcher Weg einem Zentriwinkel a entspricht. Da nun innerhalb einer Umdrehung des Schubkurbelgetriebes die Arbeit erledigt sein muss, welche darin besteht, dass eine Hülse auf den Schnabel aufgeschoben, mit Tabak gefüllt, die fertige Zigarette durch das Häkchen abgezogen und die folgende Hülse hinangebracht wird, so verbleibt für die Ausführungen der Arbeit während des Hinanschaffens der neuen Hülse und des Stopfens derselben nur ein Zeitraum, welcher einem Zentriwinkel entspricht, der sich aus der Grösse 3600 - a ergibt.
Je kleiner nun der Winkel or ausfällt, desto erfolgreicher können die übrigen Arbeiten durchgeführt werden. In der Tat muss die Arbeit des Abziehens in einem so kurzen Zeitraum vorgenommen werden, dass ein Zentriwinkel genügt, der weit unter der Grösse des Zentriwinkels Ó liegt, welcher bei der älteren Vorrichtung benötigt wird.
Erfindungsgemäss wird das Ziel dadurch erreicht, dass das Abziehhäkchen zwar auch am Ende einer Schubkurbelstange angeordnet ist, dass aber der Kurbelzapfen der von einem Lenker getragenen Schubkurbelstange an einer elliptischen als Zahnrad ausgebildeten Knrbelseheibe angeordnet ist, welche durch eine entsprechende elliptische Antriebsscheibe gedreht wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Steuerung in Fig. 2 in einer Seitenansicht und in Fig. 3 im Zusammenhange mit den übrigen Teilen der Zigarettenstopfmasehine dargestellt.
Die Zigarettenhülse wird in bekannter Weise auf den Löffel 1 mit ihrem einen Ende aufgeschoben.
Durch die Kanalführung 2 wird dann der Tabakstrang in den Löffel und in die auf dem Löffel steckende Hülse eingeführt. Nach dem Durchschneiden des Tabakstranges, unmittelbar hinter dem Löffel bei 3,
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wird das Häkchen 4 in einen Längsschlitz der Hülse von oben her eingeführt. Disses. häkchen sitzt an einer Schubkurbelstange 5, die von einem Lenker 6 getragen wird. Das freie Ende der Schubkurbel- stange ist auf dem Kurbelzapfen 7 drehbar befestigt. Der Kurbelzapfen sitzt an einer elliptischen Kurbelscheibe 8 mit Randverzahnung. Die Drehachse 9 dieser Kurbelscheibe ist in dem einen Brennpunkt der Ellipse vorgesehen.
Mit der Verzahnung der Kurbelscheibe steht die Verzahnung einer zweiten
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in dem einen Brennpunkt der Ellipse vorgesehen ist. Die elliptiselie Antriebsscheibe dreht sich in Pfeilrichtung um und nimmt dabei die Kurbelscheibe 8 mit. Nun kann man es leicht so einrichten, dass die Bewegung der Häkehenspitze in einer Kurve 12 besteht, wie sie durch Punktierung angedeutet ist. Man kann also erreichen, dass durch entsprechende Lage der Kurve 12 eine grosse Eintauchtiefe des Hakchens stattfindet, dass aber trotzdem nur ein kleiner Teil des Kurvenweges für die Abzieharbeit herangezogen wird, wobei das Häkchen plötzlich in den Schlitz eintaucht und ebenso plötzlich wieder aus dem Löffelschlitz austritt.
Es wird auf diese Weise nur ein kurzer Zeitraum der gesamten Bewegung der Kurbelumdrehung für die Abzieharbe. it des Häkchens herangezogen, so dass für die Ausführung der übrigen Arbeiten die erforderliche Zeit zur Verfügung bleibt. Dabei ist nicht unbeachtlich, dass infolge des gewählten Antriebes ein geräuschloser Gang erzielt wird, während bei der Anwendung von SchlittenSteuerungen und Kurvenscheiben stets beträchtliche Geräusche entstehen, da ja bei der Ausschwingung des Häkchenhebels immer wieder eine Umkehr stattfinden muss.
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Behälter auf ein endloses Band B gelangt, welches über die Rollen 0, D, E und F geleitet wird und sich in Pfeilrichtung bewegt.
Dieses Band wird unterhalb des Behälters A in dem Formate G zu einer hohlen Rinne aufgebogen, in welche der Tabak aus dem Behälter hineinfällt. Dann befördert das Band den Tabak in ein zweites Format H, in welchem ein Tabakstrang von kreisrundem Querschnitt mit Hilfe der profilierten Pressrolle J geformt wird. Dieser Tabakstrang gelangt in die Kanalführung 2 des Tragstückes für den Löffel 1. Dem Löffel ist die absatzweise gedrehte Trommel K vorgelagert, welche an ihrem Umfange mit Kammern zur Aufnahme je einer Zigarettenhülse ausgerüstet ist.