AT103719B - Verfahren zur Herstellung von hochgespaltenen Fettsäuren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochgespaltenen Fettsäuren.

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  Verfahren zur Herstellung von hochgespaltenen Fettsäuren. 



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung hochgespaltener, mindestens 98prozentiger Fettsäuren in zwei Abschnitten und besteht darin, dass man Neutralfette zunächst bei   höchstens 8 Atm. Druck und bei   Gegenwart eines beliebigen   Spaltmittels erhitzt, hiebei a ! lf etwa 90-95 %   spaltet, dann das   Glyzerinwasser   entfernt und sodann bei etwa   7-8   Atm. Druck bei Gegenwart kleiner Mengen von Ätzalkali oder Alkaliseife und nach Zufügung von Wasser die Spaltung zu Ende führt. 



   Es ist zwar schon früher vorgeschlagen worden, Fette und Öle in zwei Abschnitten zu spalten, indem man die Ausgangsstoffe zunächst bei 6-7 Atm. Druck und in Gegenwart von fein verteilten Metallen, Metalloxyde oder fettsauren Metalloxyden und Wasser so lange erhitzte, bis sich die Verseifung verlangsamt und das Glyzerin die grösste Konzentration erlangt hatte. Man zog hierauf das Glyzerinwasser ab und führte die Verseifung der zurückgebliebenen Fettmasse zu Ende. Von diesem älteren Verfahren unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, dass er im zweiten Teil des Verfahrens mit   Ätzallm1i   arbeitet, während man früher in beiden Teilen Zinkstaub od. dgl. benutzte. Es ist allerdings 
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 in einem Zuge durchführt.

   Dabei ist auch schon vorgeschlagen worden, immer einen kleinen Rest der bereits verseiften Masse in dem Druckgefäss zu belassen, jedoch ergab sich dabei nur eine Spaltung auf höchstens   95%.   Das Neue vorliegender Erfindung beruht also auf der Vereinigung zweier an sich bekannter Massnahmen, nämlich der Zerlegung des Spaltungsverfahrens in zwei Abschnitte und der Verwendung von Alkali als Spaltungsmittel, u. zw. im zweiten Abschnitt, während im ersten Abschnitt, wo die Spaltung nicht so hoch getrieben zu werden braucht, jedes beliebige Mittel, natürlich auch Alkali, am Platze ist. 



   Durch das neue Verfahren wird es insbesondere ermöglicht, im zweiten Abschnitt mit einem wesentlich geringeren Druck auszukommen als bisher. Denn man stand sonst immer vor der Wahl, entweder einen für eine vollständige   98-bis 1QOprozentige Spaltung ausreichenden Druck zu   verwenden 
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 nicht entgehen. 



   Vorliegende Erfindung ist auf alle in Betracht kommenden   Öl-und Fettarten   mit Vorteil anwendbar, z. B. auf Kokosöl, Palmkcrnöl, Erdnussöl, Talg usw. Nachstehend sei ein Beispiel für Kokosöl gegeben :
Beispiel :   8000 kg Kokosöl,   von einer Verseifungszahl von 255 werden in einem kupfernen Autoklaven von 12   cbm   Inhalt bei   6-7 Atm. unter   Zusatz von 25 leg Zinkstaub 6-7 Stunden gespalten. 



  Alsdann drückt man durch ein Steigrohr, nachdem der Autoklaveninhalt zwei Stunden der Ruhe über- 
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 z. B.   4. 0-80 kg NaOH   in wässeriger Lösung in den Autoklaven und erhitzt abermals 4-6 Stunden auf 6-7 Atm. Während nach der ersten Spaltung die Säurezahl nur auf   230-240   steigt, beträgt sie nach der zweiten Spaltung 260-265. Eine nach gutem Auswaschen vorweggenommene Glyzerinbestimmung beweist alsdann, dass die Spaltung auf über   99%   erfolgt ist. 



   Es ist hiezu zu bemerken, dass man als Alkali in erster Linie   Ätzalkali   oder Ätznatron oder auch das kohlensaure oder kieselsaure Salz verwenden kann. Auch kann man an Stelle der   Allalien entspreeh ende   Mengen von Alkaliseife verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von hochgespaltenen Fettsäuren durch Druckspaltung unter Verwendung von Zinkstaub, Kalk od. dgl. als Spaltmittel und unter Zusatz geringer Mengen Alkali oder Seife, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst mit den angeführten Spaltmitteln autoklaviert, hierauf das Glyzerinwasser abgezogen und erst dann der Zusatz (Alkali oder Seife) beigefügt und die Spaltung fortgesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT103719D 1924-10-13 1924-10-13 Verfahren zur Herstellung von hochgespaltenen Fettsäuren. AT103719B (de)

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