AT102965B - Flüssigkeitsschleuder. - Google Patents

Flüssigkeitsschleuder.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Flüssigkeitsschleuder.   



    Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitsschleudern mit Tellereinsatz, bei denen die Schleuderflüssigkeit und die zum Austragen der ausgeschiedenen festen Bestandteile derselben dienende, spezifisch schwerere Trägerflüssigkeit durch zwei zur Schleudertrommel konaxiale Rohre in die Schleuder eingeführt werden. Bei derartigen Schleudern ist es Hauptbedingung, dass sowohl die Trägerflüssigkeit als auch die @ Schlenderflüssigkeit mäglichst störungsfrei in die für sie bestimmten Zonen gelangen, was bei den bisher verwendeten, einfachen und feststehenden Zuführungsrohren nicht der Fall war. Der Zweck der Erfindung ist es daher, in dieser Richtung Verbesserungen zu schaffen und die den bekannten Schleudern dieser Art anhaftenden Nachteile zu beseitigen.

   Dies geschieht dadurch, dass die beiden Zuführungsrohre zu einem mit der Trommel verbundenen, umlaufenden Verteiler vereinigt sind und in gesonderte radiale Kanäle enden, von denen jene für die Schleuderflüssigkeit unter den (in bei Milchschleudern bekannter Weise) in den Einsatztellern übereinander vorgesehenen Löchern, jene für die Trägerflüssigkeit unter einem unter den Tellern vorgesehenen Ablenkkonus ausmünden. 



  Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt ; es zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Trommel nach Linie 1-1 in Fig. 2, Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1 und Fig. 3 einen teilweisen Querschnitt nach Linie 3-3 in Fig. 1. 



  Die Trommel a, b ist mit einem Rohransatz e auf der Spindel d befestigt und hat oben einen Auslass f. 



  In der Mitte der Trommel ist mit Spiel von dem Rohransatz c abstehend ein Rohr g angeordnet, das zur Zuleitung der Trägerflüssigkeit dient. Es ist mit einem gleichachsigen Rohr k umgeben, das nach unten zu in mehrere lotrechte und dann radiale Kanäle l bzw. m endet, die in bei Milchschleudern bekannter Weise unter den in den Einsatztellern y übereinander vorgesehenen Löchern a ; ausmünden. 



  Über den Tellern y befindet sich ein Oberteller n, der eine Zwischenwand zwischen dem Scheideraum der Trommel und den Kanälen o für den Auslass der schweren Flüssigkeit nach der Auslassöffnung t bildet. 



  Die leichteren Bestandteile der Sehleuderflüssigkeit, die gegen die Mitte getrieben werden, strömen innerhalb des Halses p des Obertellers n nach oben und fliessen über dessen Rand ab. Das innere Zuführungsrohr g für die Trägerflüssigkeit endet ebenfalls nach unten zu in mehrere, zuerst lotrechte und dann radiale Kanäle h bzw. i, die unter einem unter den Tellern vorgesehenen Ablenkkonus j ausmünden. 



  Die beiden Rohre g, k mit ihren Kanälen l@, n bzw. h, i bilden während des Betriebes einen mit der Trommel fest verbundenen, somit mitrotierenden Verteiler für beide Flüssigkeiten. 



  Übereinanderliegende Deckel q bilden Kammern und fangen die aus der Trommel ausfliessenden Stoffe auf. Diese Deckel tragen zwei Zulaufrohre r und s, die sich nach unten bis innerhalb der oberen Enden der Rohre g und k erstrecken. 



  Wenn während des Scheidevorganges Wasser, Salzbrühe, Kohletetraehlorid oder andere geeignete Flüssigkeiten, die schwerer sind als die zu reinigende Flüssigkeit, durch das Rohr r zugeführt werden, so strömt diese Trägerflüssigkeit durch das Rohr g und durch die Kanäle A und t um einen Ablenkkonus j gegen die Innenwand der Trommel a, wo sie sich ansammelt. Die leichtere, feste Verunreinigungen enthaltende Schleuderflüssigkeit wird durch das Rohr s über einen Trichter dem Rohr k zugeführt. Sie strömt durch die Kanäle und m zu den Löchern x, die sie zwischen die Zwischenräume der Einsatzteller verteilen.   

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 EMI2.1 
 Kante des Obertellers n herum durch die Kanäle o hinausschwemmt, wogegen die leichteren Bestandteile durch den Hals p des Obertellers ausfliessen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Flüssigkeitsschleuder mit Tellereinsatz, bei welcher die Schleuderflüssigkeit und die zum Austragen der ausgeschiedenen festen Bestandteile derselben dienende, spezifisch schwerere Trägerflüssigkeit durch zwei zur Schleudertrommel koaxiale Rohre in die Schleuder eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass diese Zuführrohre (g, k) für die beiden Flüssigkeiten zu einem mit der Trommel (a) verbundenen mitrotierenden Verteiler vereinigt sind und in gesonderte radiale Kanäle enden, von denen jene (m) für die Schleuderflüssigkeit unter den in bekannter Weise in den Tellern (y) übereinander vorgesehenen Löchern (x), jene (i) für die Trägerflüssigkeit unter einem unter den Tellern vorgesehenen Ablenkkonus (1) ausmünden. EMI2.2
AT102965D 1921-07-15 1922-06-01 Flüssigkeitsschleuder. AT102965B (de)

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