AT102862B - Hand-Schmierpresse zur Zuführung des Schmiermittels an verschiedenen Schmierstellen. - Google Patents
Hand-Schmierpresse zur Zuführung des Schmiermittels an verschiedenen Schmierstellen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N3/00—Devices for supplying lubricant by manual action
- F16N3/10—Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
- F16N3/12—Grease guns
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hand-Schmierpresse zur Zuführung des Schmiermittels an verschiedenen Schmierstellen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Kolben ist frei auf der Kolbenstange 30 verschiebbar. Aus der unteren Platte 36 sind zwei oder mehrere Zungen 39 ausgestanzt, welche die Filzscheibe 38 und entsprechende Öffnungen der oberen Platte 37 durchdringen. Die freien Enden dieser Zungen 39 sind bei 40 angenietet und halten dadurch die beiden Platten und die Filzscheibe zusammen. Die Kolbenstange 30 besitzt einen kleinen Bund 41, der frei durch die Öffnung 16 hindurchgehen kann, sich aber gegen die untere Platte 36 anlegt, wenn man den Deckel 6 vom zylindrischen Behälter abhebt, was dem Kolben P das Verlassen des Zylinders 5 zwecks Füllung der Vorrichtung gestattet. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Zuerst füllt man das Schmiermittel in den zylindrischen Behälter 5, worauf sich der Kolben P in der äussersten Endlage dieses Zylinders, d. h. in der Nähe des Deckels 6 befindet. Wenn die Vorrichtung wieder zusammengestellt ist, ergreift die Bedienungsperson den Zylinder mit ihrer Hand und bringt das AnschlussstÜck 21 in die Lage gegenüber dem Kopfende 24 der zu schmierenden Schmierstelle (Fig. 1) und setzt dieses Kopfende mit dem Anschluss auf den Schmierkopf auf. Wird hierauf der Zylinder 5 im richtigen Sinn gedreht, so greifen die Zapfen 23 in die Nuten 22 ein und bewirken die Abwärtsbewegung des Anschlusses gegen die Sehmierstelle, bis der Kopfteil mit der umgebördelten Ledermanschette 25 in Berührung kommt und dort einen dichten'Abschluss herstellt. Die Bedienungsperson übt hierauf einen Druck auf den Deckel 6 der Schmierpresse aus, so dass sich diese gegen die Kupplung hin bewegt ; das Ende der Kolbenstange 30 dringt dann in die Bohrung 89 ein und da die Bewegung des Zylinders 5 und der Stange 30 fortgesetzt wird, bewirkt sie in ihrem weiteren Verlauf das Hinausdrücken des im Zylinder 9 EMI2.1 hindurch in den Kopf der Schmiervorrichtung. Wenn der Druck auf den Deckel 6 aufhört, bringt die Feder 15 die Teile der Vorrichtung wieder in die Lage nach Fig. 1 zurück. Vom Beginn der Rückbewegung an schliesst sich das Ventil 28 und die Fortsetzung der Rückwärtsbewegung der Kolbenstange 30 schafft einen Unterdruck in der Bohrung 29 des Presszylinders ; sobald das Ende der Stange 30 das innere Ende der Bohrung 29 verlässt, ermöglicht dieser Unterdruck dem Atmosphärendruck, der auf die Hinterseite des Kolbens P wirkt, diesen vorwärts zu treiben und infolgedessen die Bohrung 29 mit einer neuen Ladung des Schmiermittels zu füllen. Durch eine hin und her gehende Bewegung des Zylinders 5 kann man also jede beliebige Menge Schmiermaterial unter Druck in die Schmierstelle 24 pressen. Um die Vorrichtung auszukuppeln, genügt es, den Zylinder in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, in der man ihn zu Beginn gedreht hatte, wodurch sich das Anschlussstück 21 von der Schmierstelle löst. Die Bedienungsperson kann auf diese Weise zur nächsten Schmierstelle übergehen, wo er die gleichen Verrichtungen, wie oben beschrieben, besorgt. Selbstverständlich kann in allen Fällen, wo es sich um eine Anschlusskupplung oder eine dichte Verbindung zwischen der Schmierpresse und dem Kopf der Schmierstelle handelt, die Vorrichtung entweder eine direkt mechanische Verbindung bilden oder es kann durch blosse Berührung eine Abdichtung zwischen den beiden Teilen bewirkt werden. Tatsächlich würde ja die Vorrichtung genau so arbeiten, wenn man die Bolzen 23 des Schmierstellenkopfes und die Nuten 22 des Kupplungsteiles wegliesse und die Verbindung durch einen Anschlusskopf, der auf die Schmierstelle bloss aufgesetzt wird, vorgenommen würde. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Hand-Schmierpresse zur Zuführung des Schmiermittels an verschiedene Sehmierstellen mittels einer am Schmiermittelbehälter angeordneten Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Schmiermittelbehälter (5) bezüglich des Pumpenzylinders (9) beweglich und mit dessen Kolbenstange (30) fest verbunden ist, die die hin und her gehende Bewegung dieses Behälters (5) mitmacht, wodurch ein abwechselndes Ansaugen des Schmiermaterials in die Pumpe aus dem Behälter (5) und darauffolgendes Auspressen unter hohem Druck erfolgt.
Claims (1)
- 2. Schmierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Pumpenzylinder (9) sich anschliessende Hülse (21), die an ihrem anderen Ende die Vorrichtung zur Herstellung des Anschlusses mit der Schmierstelle trägt, im Innern eine Dichtungsscheibe (25) besitzt, die durch eine Feder (26) nach auswärts gedrückt wird.3. Schmierpre3se nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das selbsttätige Rückschlagventil (28) am Ende des Pumpenzylinders (9) von derselben Feder (26) betätigt wird, die zur Belastung der Dichtungsscheibe (25) dient.4. Schmierpresse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass längs der am äusseren Deckel (6) des Schmiermittelbehälters (5) befestigten Kolbenstange (30) der Pumpe ein auf dem Schmiermittel des Behälters (5) ruhender Kolben (P) leicht gleiten kann.5. Schmierpre3se nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (30) der Pumpe einen Bund (41) trägt, der den Kolben (P) des zylindrischen Behälters (5) mitnimmt, wenn man diesen zwecks Füllung öffnet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US456767XA | 1924-01-10 | 1924-01-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT102862B true AT102862B (de) | 1926-03-25 |
Family
ID=21939277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT102862D AT102862B (de) | 1924-01-10 | 1924-12-05 | Hand-Schmierpresse zur Zuführung des Schmiermittels an verschiedenen Schmierstellen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT102862B (de) |
| DE (1) | DE456767C (de) |
-
1924
- 1924-11-30 DE DES67874D patent/DE456767C/de not_active Expired
- 1924-12-05 AT AT102862D patent/AT102862B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE456767C (de) | 1928-03-02 |
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