<Desc/Clms Page number 1>
Schmiervorrichtung für mehrere Schmierstellen.
Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung für mehrere Schmierstellen, bei der das Öl den einzelnen Schmierstellen unter Druck durch einzelne Pumpen zugeführt wird.
. Man hat für derartige Schmiervorrichtungen schon ventillose Ölpumpen verwendet, die durch besondere Steuerkolben gesteuert werden. In diesem Falle sind für jede Schmierstelle zwei Kolben, nämlich der eigentliche Pumpen kolben und der zugehörige Steuerkolben, erforderlich, so dass z. B. bei einer Schmiervorrichtung, die 11 Schmierstellen bedienen soll, 22 Kolben dauernd arbeiten müssen.
Die Erfindung gestaltet nun derartige Schmiervorrichtungen wesentlich einfacher, die mit einzelnen Öldruckpumpen arbeiten, die das Öl nach den einzelnen Schmierstellen pressen. Dies wird dadurch erreicht, dass die einzelnen, für die verschiedenen Schmierstellen vorgesehenen ventillosen Ölpumpen derart miteinander verbunden sind, dass jede Pumpe die Steuerpumpe für die nächste Pumpe bildet. Die Ölpumpen arbeiten mit Stufenkolben, wobei der eine Teil des Kolbens einer Pumpe der nächsten Pumpe das Öl zudrückt, während gleichzeitig der andere Kolbenteil das von der vorhergehenden Pumpe unter ihn geförderte Öl nach der Schmierstelle presst. Durch diese Einrichtung ist stets nur eine Pumpe mehr erforderlich, als Schmierstellen zu bedienen sind, so dass z. B. die Bedienung von 11 Schmierstellen durch 12 Pumpen mit je einem Kolben erfolgen kann.
Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Ernndungsgegenstandes für drei verschiedene Schmierstellen dargestellt.
In dem Ölbehälter a sind die Pumpenzylinder b mit den Stufenkolben c, d angeordnet.
Der erste Zylinder b besitzt nur einen einfachen Kolben f und dient bloss zur Steuerung des ersten nach einer Schmierstelle fördernden Zylinders. Durch innerhalb des Behälters a liegende Öffnungen 9 kann das im Behälter befindliche Öl in die Zylinder b eintreten. Am unteren Ende sind an die weiteren Teile der Zylinder b Leitungen h angeschlossen, die das unter den Teil c des Kolbens bzw. unter den Kolben f eingesaugte Öl beim Niedergang des Kolbens in den den Teil d des Stufenkolbens aufnehmenden engeren Teil des nächsten Zylinders b überleiten. Die Pumpenkolben werden alle von einer gemeinsamen Welle i angetrieben. In der Zeichnung sind mit punktierten Linien die Stellungen, die die Kurbeln der einzelnen Kolben zueinander einnehmen, angedeutet.
Die Welle i wird in beliebiger Weise angetrieben und die Bewegungsübertragung auf die Kolben kann ebenfalls in belibbiger Weise, z. B. durch Exzenter, erfolgen.
Die Wirkungsweise der Schmiervorrichtung ist folgende :
Bei Drehung der Welle i saugen die Kolben c in den weiteren Teil des Zylinders bzw. der Kolben f in seinen Zylinder durch die Öffnung 9 Öl ein. Beim Niedergang des Kolbens f in die in der Zeichnung veranschaulichte Stellung drückt er das unter ihm befindliche Öl durch die Leitung h in den zur Aufnahme des Kolbens d dienenden engeren Teil des ersten Ötpnmpenzylinders b. Bewegt sich der Kolben dieser Ölpumpe nach unten, so drückt er das von dem Kolben f unter den Teil d seines Stufenkolbens geförderte Öl durch die zugehörige Schmierleitung k nach der Schmierstelle, wäbrend gleichzeitig sein stärkerer Teil c das unter ihm befindliche Öl durch das zugehörige Rohr 11 der nächsten Ölpumpe zuführt.
Bei den folgenden Pumpen ist die Wirkungsweise eine gleiche. Man kann natürlich beliebig viele solche Ölpumpen hintereinanderschalten, so dass die Vorrichtung zur Bedienung beliebig vieler Schmierstellen verwendet werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmiervorrichtung für mehrere Schmierstellen, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Schmierstelle eine ventillose Ölpumpe vorgesehen ist und diese Pumpen derart miteinander verbunden sind, dass jede Pumpe durch die vorhergehende Pumpe gesteuert wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.