AT102427B - Gaserzeuger. - Google Patents

Gaserzeuger.

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AT102427B
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  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description


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  Gaserzeuger. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Gaserzeuger, bei denen die   Brennstoffüllung   durch ein Rührwerk beeinflusstwird, um einegleichmässige Verteilung des Brennstoffs   herbeizuführen und   das Zusammenbacken demselben sowie die Bildung von   Durchblaslöchern   in der   Brennstoffschieht   zu verhindern. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gaserzeuger mit einem umlaufenden Rechen   auszurüsten,   der sich für gewöhnlich auf der Oberfläche der Brennstoffüllung bewegt und mit aufwärts gekrümmten Teilen oder   Schwanzstücken   versehen ist, die bei der   Einführung   einer neuen Brennstoffladung in der Weise wirksam werden, dass der Rechen veranlasst wird, sich in Schraubenlinien durch die neue Beschickung aufwärts zu bewegen und so die Oberfläche zu erreichen, worauf er fortfährt sich zu drehen. Bei dieser 
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 wie diese Oberfläche sich beim Fortschreiten des im Erzeuger durchgeführten Prozesses senkt. Der Rechen arbeitet auch stets in derselben Beziehung zur Oberfläche der Brennstoffiilung, einerlei, wie der Zustand der obern Schicht oder die Lage dieser Füllung ist. 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines verbesserten Rührwerks, das je nach dem Zustand der oberen Schicht der   Brennstoffüllung   in grösserer oder geringerer Tiefe auf die   Brennstoffüllung   einwirkt. Zu diesem Zweck ist bei dem Gaserzeuger gemäss der Erfindung eine relative Drehbewegung zwischen dem die Brennstoffüllung aufnehmenden Generator und einem lotrechten, beweglichen Rührer vorgesehen, der sich bis in die Brennstoffschicht erstreckt und der in   rbereinstimmung   mit dem ver- änderlichen Widerstande, der sich der erwähnten relativen Drehbewegung infolge des Zusammenwirkens des Rührers mit dem Brennstoff entgegensetzt, selbsttätig hebt und senkt.

   Wenn die obere Schicht der Brennstoffüllung sich in klebrigem oder backendem Zustande befindet, wenn also nicht in sehr grosser Tiefe gerührt zu werden braucht, wird der verhältnismässig hohe Widerstand, der bei der relativen Drehbewegung zwischen der   Brennstoffüilung   und der Rührvorrichtung auftritt, die letztere veranlassen. sich zu heben und in   der Nähe   der Oberfläche der Brennstoffüllung zu arbeiten.

   Wenn dagegen die Brennstoffoberfläche wabig porös ist oder zahlreiche   Durehblaslocher enthält, wenn   also der Brennstoff in grösserer Tiefe   umgerührt   werden muss, um die gleichmässige Verbrennung im ganzen Bereich der   Füllung   wieder herzustellen, so findet die Drehung verhältnismässig weniger Widerstand und die Rührvorrichtung senkt sich beim Rühren infolge der Schwere tiefer in die   Brennstoffüllung   herab. 



   Die senkrechte Bewegung der Rührvorriehtung kann dadurch hervorgerufen werden, dass man an einem oder mehreren Teilen des Rührers schräge Eingrifflächen vorsicht. die mit einem oder mehreren Organen zusammenwirken, wobei der Eingriff dieser Organe mit den genannten Flächen eine   Aufwärts-   bewegung veranlasst, wenn der sich der erwähnten relativen Bewegung entgegensetzende Widerstand wächst. Die Höhe, bis zu der die Rührvorrichtung jeweils angehoben wird, hängt ab von dem Verhältnis des Gewichts der Rührvorrichtung zu dem Betrage des Widerstandes gegenüber der relativen Drehung. 



  Dies Gewicht kann erforderlichenfalls durch Hinzufügen besonderer Gewichte oder Abnehmen solcher verändert werden. 



   In der Zeichnung   sind zwei Ausführuugsformen   von   erfindungsgemäss   eingerichteten   Gaserzeugern   dargestellt. Fig. 1 zeigt einen lotrechten Schnitt eines Gaserzeugers, bei welchem ein Teil seines Mantels in Drehbewegung versetzt wird und Fig. 2 eine Einzelheit im Querschnitt ; Fig. 3 zeigt den lotrechten 

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 Schnitt einer anderen Ausfihrungsform mit rotierendem Rührer und Fig. 4 eine Draufsicht auf die betreffende Einrichtung. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der Sockel und der obere Teil des Mantels samt der Decke des Gaserzeugers fest angeordnet, während ein Teil des Mantels drehbar ist. Über dem Sockel 15 ist der   Mantel J6   mittels eines auf Rollen 21 ruhenden Tragringes 24 drehbar gelagert. Letzterer 
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  Der obere Teil   j ! 7 des Generators wird   von   mehreren   Pfeilern 20 getragen, an denen die   Laufrollen 2 ?   gelagert sind. Die zum Einbringen und Ausräumen de3 Brennstoffes vorgesehenen Einrichtungen sind für das Wesen der vorliegenden   Einrichtung   ohne Belang. 



   Die Kohle liegt in dem drehbaren Mantelteil 16 bis zu der durch die Wellenlinie angedeuteten Höhe und wird in den oberen Schichten durch den Rührer. 30 gelockert und ausgebreitet, wodurch das Zusammen-   backen und das Auftreten   von   Durchblasloxhern   in der Brennstoffüllung verhindert wird. Der Rührer 30 wird von zwei aufrechten Armen 31 getragen, so dass der ganze Rührer ungefähr U-förmige Form erhält. 
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 leicht abgenommen und durch einen Rührarm anderen Durchmessers ersetzt werden kann, je nach der beabsichtigten Einwirkung auf die Kohlenschicht Die Rührvorrichtung ist nicht drehbar angeordnet, während die Kohle mit dem drehbaren Mantelteil16 in Umdrehung versetzt wird.

   Die Tragarme 31 liegen nicht in gleicher Ebene, sondern sind nach verschiedener Richtung geneigt (Fig. 2), so dass sie einander 
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 Verschiebung der geneigten Arme 31 nach auf-und abwärts zulassen, je nach der Grösse des Widerstandes   zwischen Brennstofffillung   und dem Rührarm. Fällt die Brennstoffüllung, so sinkt auch der Rührarm infolge seines Gewichte, nieder und wirkt somit wieder auf den Brennstoff ein. Steigt hingegen durch Nachfüllen die Brennstoffoberfläehe, so wird infolge der grösseren Druckes auf den Rührarm ein Verschieben seiner Tragstangen 31 an den   Auflagern.     3. 3 nach aufwärts   eintreten und der   Rührarm.   30 somit mehr gegen die Oberfläche der Brennstoffüllung bewegt.

   Die Tragarme 31 reichen durch in der Wandung 
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 wird durch die Rohre 29 Kühlwasser geleitet.   D. 1. 3 von   den Tellern 39 abtropfende Kühlwasser sammelt sich in dem Raum um die vorstehenden Führungshülsen 36 und   gelangt durch Öffnungen   40 in die Kammer   41,   von wo es durch das Rohr 42 abrinnt. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform eines Generators ist 43 die Seitenwandung und 44   die Decke eines feststehenden Gaserzeugers. An die Dexke 44. sehliessen sich seitlich die Fussbodenplatten 45   an und in dieselbe ist ein hohles Tragringstück 46 eingesetzt, das eine   Wasserkammer   47 bildet und einen Rohrständer 48 trägt, der die weiter unten zu beschreibende Einrichtung unterstützt. Der in Fig. 3 dargestellte Rührer besteht aus einem im wesentlichen   wagreehten Arm   49, der mit einer Anzahl abnehmbarer Rührfinger 50 versehen ist. Diese ragen abwärts in die   Brennstoffüllung   und verhindern die Bildung von gebackenen Klumpen.

   Der Arm 49 wirkt als Stricheisen, er sorgt dafür, dass eine gleichmässige Verteilung der Kohle aufrecht erhalten wird und etwaige Durchblaselöcher in der Brennstoffüllung ausgefüllt werden. 



  Der Arm 49 ist an einer senkrechten Welle 51 befestigt, die so gedreht und geführt wird, dass sie das Anheben des Armes 49 in geeigneter Weise selbsttätig veranlasst. 



   In der   Nähe   ihre3 oberen Endes trägt die Welle 51 einen mit ihr verbundenen Ringansatz   52.   der mit zwei Sehraubenleisten oder-rippen 33 versehen ist. Der Wellenansatz 52 ist von einem Schneckenrade 54 umgeben, das innerhalb eines zum Teil mit Öl gefüllten Gehäuses 55 drehbar gelagert ist. Die   Nabe 36   des Rades 54 trägt ein Paar Zapfen 57, die mit den Schraubencippen   5. 3 in Eingriff   treten und dadurch den Rührer drehen, wenn das Schneckenrad 54 angetrieben wird. Steckt der Rührer zu tief in der Brennstoffüllung, so erfährt er bei der Drehung einen grösseren Widerstand, so dass durch Zusammenwirken der schrägen Flächen der Rippen 53 und der Zapfen 57 der'Rührer angehoben wird, bis der der Drehung entgegenwirkende Widerstand nicht mehr ausreicht, ihn weiter zu heben.

   Das Mass der Höhe, auf der der Rührer gehalten wird, hängt also von dem Betrage jenes Widerstandes ab. Es tritt ein Gleichgewichtszustand ein zwischen dem abwärts wirkenden Gewicht des Rührers und dem Unidrehungswiderstand, der gegen die Schrägfläche aufwärts wirkt. Der Abstand von der Oberfläche der   Brennstoffüllung,   in dem der Rührer gehalten wird, kann dadurch bestimmt werden, dass man Gewichte 58, die auf dem oberen Ende der Welle   51   ruhen, hinzufügt oder entfernt. Bei einem bestimmten Belastungsgewicht wird der Rührer selbsttätig in der passenden Höhe gegenüber der Brennstofffüllung gehalten.

   Wird aber die Beanspruchung zu gross, so hebt sich der Rührer heraus und wird bei Erreichung einer gewissen, durch zu grosse Widerstände veranlassten Hochlage dadurch stillgesetzt, dass die Leisten oder Rippen 53 der Rührwerkswelle mit den   Mitnehmern 37 ausser   Eingriff gelangen. 

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 aus der es durch das Rohr 72 austritt. 



   Für die Drehung der Rührvorrichtung ist ein Motor 73 vorgesehen, dessen Treibzahnrad 74 mittels des Zahnrade, 75, Exzenters 78 und der Exzenterstange 79 den Schwinghebel 80 samt Schaltklinke   83   
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 versetzt. 



   Die Zuführung des Brennstoffes in den Generator erfolgt mittels der   Fordertrommel. 92 über   ein   geneigte- !, die   Welle der Rührvorrichtung im Abstand umfassendes Blech 57. 



   In der Wasserkammer 47 sind nach unten divergierende   Durchlässe   für die Ablagerung des Brenn- 
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 nach der Mitte gerichtete Ablenkflügel 88 einen Teil des Brennstoffes nach der Generatormitte leiten.   au diese   Weise wird die   Beschickung des   Generators gleichmässig über seine Querschnittsfiiche verteilt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 sind, durch deren Zusammenwirken bei   der während   der Relativbewegung von   Rührer und Brennstoff-   f1üllung auftretenden veränderlichen Widerständen die   Rührvorriehtung   selbsttätig gehoben und gesenkt wird. so dass die Brenmtoffschicht, je nach Bedarf, in verschiedenen Tiefen durchgerührt wird. 
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. gebenenfalls die Rührvorrichtung bei Erreichen einer gewissen, durch zu grosse Widerstände veranlassten Hochlage dadurch stillgesetzt werden kann, dass die Leisten (53) der Rührwerkswelle mit den Mitnehmern (57) ausser Eingriff gelangen.
    3. Gaserzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Rührwerkes durch Hinzufügen bzw. Entfernen besonderer Gewichtsteile (58) veränderlich gemacht ist, so dass das EMI3.6 (31, 33 bzw. 53, 57) der Rührvorrichtung dieser bei ihrer Bewegung nach auf-und abwärts als Führung dienen und, im Falle die Brennstoffüllung gedreht, das Rührwerk aber an Ort verbleiben soll, überdies eine Drehung des letzteren verhindern. EMI3.7
AT102427D 1918-04-20 1920-06-23 Gaserzeuger. AT102427B (de)

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