DE177342C - - Google Patents
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- DE177342C DE177342C DENDAT177342D DE177342DA DE177342C DE 177342 C DE177342 C DE 177342C DE NDAT177342 D DENDAT177342 D DE NDAT177342D DE 177342D A DE177342D A DE 177342DA DE 177342 C DE177342 C DE 177342C
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- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/04—Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor
- B04B11/05—Base discharge
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bereits bekannten Schleudermaschinen mit Entleerung während des Betriebes weisen
zum Teil einsenkbare Vorrichtungen' auf, die das getrocknete Schleudergut über den oberen
Trommelrand aus der Trommel hinausbefördern, zum Teil Vorrichtungen, die mittels
sich innerhalb der Trommel drehender Schaufelräder das Schleudergut beständig einer mittleren
Bodenöffnung zuführen,
ίο Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Schleudermaschine mit in die Trommel während des Betriebes einsenkbaren Räumern, bei der diese Räumer aus gekrümmten, parallel zur Trommelachse gestellten Schaufeln gebildet werden, die das getrocknete Schleudergut zu der mittleren Bodenöffnung fördern.
ίο Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Schleudermaschine mit in die Trommel während des Betriebes einsenkbaren Räumern, bei der diese Räumer aus gekrümmten, parallel zur Trommelachse gestellten Schaufeln gebildet werden, die das getrocknete Schleudergut zu der mittleren Bodenöffnung fördern.
Ferner besitzt diese Schleudermaschine einen während des Betriebes senkbaren Boden.
Den bekannten Schleudermaschinen gegenüber weist die vorliegende Maschine infolge
ihrer besonderen Einrichtung den Vorteil auf, daß sie die vorteilhafte Bodenentleerung willkürlich
und unter Vermeidung sich innerhalb der Trommel bewegender Teile während des
Betriebes völlig gefahrlos gestattet.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen mittleren Längsschnitt durch die Schleudermaschine in Arbeitsstellung,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie x-y der Fig. i,
Fig. 3 einen mittleren Längsschnitt durch die Maschine in der Entleerungsstellung.
Die gelochte Trommelwandung α wird von am Boden b befestigten Stützen c getragen,
so daß zwischen ihr und dem Boden e ein Zwischenraum bleibt. Über dem fest mit
der beliebig angetriebenen Antriebsachse d verbundenen Boden b ist ein beweglicher
Boden e angeordnet, der mittels einer kegelförmigen Kappe/ mit der Achse g drehbar
verbunden ist. Die Verbindung zwischen Kappe f und Achse g geschieht am besten
durch ein Kugellager h.
Der bewegliche Boden e gleitet auf dem oberen Ende der Antriebsachse d und greift
mit einem Ansätze i in eine Längsnut j, so daß er zwar ihre Drehung mitmachen muß,
aber in der Höhe durch einfaches Senken oder Heben der Achse g verstellbar ist.
An einem Ringe k sind zweckmäßig gewölbte Schaufeln I angebracht, die bei seinem
Herunterlassen in die Schleudertrommel hineinragen, und zwar so, daß sie mit der
äußeren Kante fast die Trommelwandung berühren, mit der anderen frei nach der Trommelmitte
zu gerichtet sind.
Die Trommel ist von einem Mantel m umgeben, der innen einen eine Rinne bildenden
Kranz η trägt. In diese Rinne wird die Flüssigkeit hineingeschleudert und kann durch
Ablaßrohre ο ablaufen. Ein in der Höhe der Unterkante des Trommelbleches angeordnetes
ringförmiges Blech ρ hat den Zweck, zu verhindern, daß die Flüssigkeit in den
unteren Mantelraum fällt, während ein unterhalb dieses Bleches angebrachter Ring q verhütet,
daß bei der Entleerung der Trommel die zwischen Trommelblech α und dem festen
Boden b herausgeschleuderten festen Be- | standteile in den Flüssigkeitsabfluß gelangen, j
Das Einfüllen der zu behandelnden Masse geschieht auf beliebige Weise, am besten
durch Einfüllen in die Mitte der Trommel. Hierbei wird die Achse g und das Kugellager
h durch eine Hülse r mit unten angebrachtem Trichter s geschützt.
Die Vorrichtung arbeitet auf folgende
ίο Weise: Das Arbeitsgut wird bei bis zur Unterkante des Trommelbleches hochgezogenem
Boden e und hochgezogenen Schaufeln / in die Mitte der Trommel eingeführt,
was während des Betriebes geschehen kann.
Die herausgeschleuderte Flüssigkeit läuft durch die Abflußöffnung ο ab und wird hier
auf beliebige Art abgefangen, während die festen Bestandteile sich infolge der Fliehkraft
fest gegen das Trommelblech α anlegen.
Ist eine derartige stärkere Schicht abgelagert und getrocknet und ein Entleeren der
Trommel erwünscht, so wird, und zwar während des Betriebes, der bewegliche Boden e
herabgelassen, worauf das auf ihm lagernde
Gut durch die Öffnung unterhalb des Trommelbleches α in den unteren Mantelraum geschleudert
wird, wobei der Rand q ein Hinausschleudern in die Rinne η verhindert.
Der größere Teil der getrockneten Masse bleibt jedoch am Trommelblech hängen. Um
auch diesen zu entleeren, wird nun der sich nicht drehende Ring k mit den Schaufeln Z
in ■ die in Fig. 3 gezeigte Stellung herabgelassen. Die am Trommelblech haftende
Masse schiebt sich auf die Schaufeln, verliert so ihre umlaufende Bewegung und fällt auf
den sich dauernd weiterdrehenden Boden e, der sie gleichfalls in den unteren Mantelraum
schleudert.
Auf diese Weise ist während des Betriebes, ohne daß die Maschine stillgestellt oder gebremst
zu werden braucht, ein völliges Entleeren auf einfachste und gefahrlose Weise erreicht.
Nach Hochziehen des Bodens e und der Schaufeln / kann die Trommel eine neue
Füllung aufnehmen.
Diese Schleudermaschine eignet sich insbesondere zum Trocknen von Feinkohlen,
läßt sich aber auch für jede andere zu trocknende oder auszuschleudernde Masse
verwenden.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Schleudermaschine mit in die Trommel während des Betriebes einsenkbaren Räumern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Räumer aus gekrümmten, parallel zur Trommelachse gestellten Schaufeln gebildet werden, die das getrocknete Schleudergut zu der mittleren Bodenöffnung fördern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177342C true DE177342C (de) |
Family
ID=441821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177342D Active DE177342C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177342C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062632B (de) * | 1957-10-10 | 1959-07-30 | Buckau Wolf Maschf R | Flachbodenzentrifuge mit umlaufendem Bodenverschluss |
-
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- DE DENDAT177342D patent/DE177342C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062632B (de) * | 1957-10-10 | 1959-07-30 | Buckau Wolf Maschf R | Flachbodenzentrifuge mit umlaufendem Bodenverschluss |
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