DE31162C - Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.) - Google Patents

Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.)

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DE31162C
DE31162C DENDAT31162D DE31162DA DE31162C DE 31162 C DE31162 C DE 31162C DE NDAT31162 D DENDAT31162 D DE NDAT31162D DE 31162D A DE31162D A DE 31162DA DE 31162 C DE31162 C DE 31162C
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Germany
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centrifugal
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Application number
DENDAT31162D
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VEREINIGTE WERKSTÄTTEN ZUM BRUDERHAUS in Reutlingen
Publication of DE31162C publication Critical patent/DE31162C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/023Stationary screen-drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B§: Papierfabrikation.
Abhängig vom Patent No. 23621. Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1884 ab.
Der Apparat besteht aus einem Untergestell d, in welchem sich die Lagerung einer verticalen Welle nebst deren Antrieb, hier eine Riemscheibe b, befindet. Auf diesem Untergestell befindet sich das Reservoir c mit Einlauf u für den zu sortirenden, mit Wasser verdünnten Stoff. Auf dieses Reservoir ist die Kammer y gestellt, in welcher die Sortirung vor sich geht.
Auf dem Boden dieser Kammer ist nämlich ein concentrischer Mantel c eingesetzt, der aus einem mit länglichen Schlitzen versehenen Blech bezw. einem Drahtgerippe besteht. Innerhalb dieses Blechmantels rotirt um die verticale Achse g mit derselben der Vertheiler d, der mit seinem unteren Ende in die im Reservoir befindliche Flüssigkeit eintaucht, dieselbe vermöge seiner eigenartigen Construction ansaugt und durch seinen in verschiedener Höhe am Umfange angebrachten Schaufelapparat gleichmäfsig in einem geschlossenen Strahl gegen den. durchlochten Blechmantel wirft, auf welchem alsdann die Sortirung stattfindet.
Es wird dabei die ganze innere Fläche des Blechmantels nutzbar verwendet und ist doch jede Stelle nur einen Moment während einer Umdrehung des Vertheilers beansprucht. An derselben verticalen Achse ist an zwei Armen ein Spritzrohr h angebracht, welchem durch, den oberen hohlen Arm i und durch die von dieser Stelle an nach oben hohlen Welle mit Stopfbüchse k Wasser zugeführt wird. Die Stellung der Spritzlöcher gegen den Radius ist so gewählt, dafs der ausfliefsende Strahl fast tangential nach vorn in der Richtung der Rotation gerichtet ist. Durch dieses Spritzrohr wird bei einer Umdrehung der Achse jede Stelle, also nach ihrer jedesmaligen Beanspruchung gereinigt. Weil hier wiederum die Centrifugalkraft ins Spiel gezogen, ist für das Spritzwasser keine besonders grofse Druckhöhe erforderlich.
Durch den Wasserstrahl findet eine Nachsortirung des am Blechmantel hängen gebliebenen Stoffes statt. Das Spritzrohr durchdringt den Umfang des Vertheilers an seiner tiefsten Auswurfsstelle, damit der ganze Blechmantel abgespritzt werden kann.
Die verticale Welle ist aufser der unteren Lagerung noch durch eine Führung t im Reservoir, welche aber deshalb keine Stopfbüchse zu sein braucht, und durch eine solche im Deckel Z geführt. Der Deckel giebt durch Ansätze dem Blechmantel noch einen besseren Halt, welcher mit gufseisernen Ringen armirt und nach Wegnahme des Deckels selbst leicht entfernt werden kann, um ihn bei einer anderen Sortirung mit einem solchen von engerer oder weiterer Schlitzweite auszuwechseln. Wie man leicht finden wird, macht der ausfliefsende Strahl, wenn man einen verticalen Streifen des Blechmantels betrachtet, auf diesem Streifen eine auf- und abgehende Bewegung, welche einer Umdrehung des Vertheilers entspricht. So viel Umdrehungen also der Vertheiler pro Minute macht, so viele Male macht der Strahl an einer Stelle des Blechmantels die schwingende Bewegung. Der zu sortirende Stoff wird mit der aus der Centrifugalkraft resultirenden Ge-
schwindigkeit gegen den Blechmantel geworfen, was eine Vergrößerung der Leistung bedingt und dabei doch die ganze aufgewendete perforirte Blechfläche nutzbar verwendet.
Ferner wird mit einer mindestens ebenso grofsen Kraft des Spritzwassers die ganze Blechfläche bei einer Umdrehung des Vertheilers, also so zu sagen nach ihrer jedesmaligen Benutzung, gereinigt.
Schliefslich sei bemerkt, dafs der Zuflufs in den Sortirapparat selbst sofort aufhört, wenn die Welle zum Stillstehen kommt. Das Reservoir wird zu diesem Zwecke mit Ueberlauf versehen oder dasselbe mit demjenigen anderer Apparate verbunden, welche sich gegenseitig unterstützen. Es ist dann dadurch das lästige Ueberlaufen etc., wie bei den anderen Sortirapparaten, beseitigt, wodurch die unmittelbare nachherige Benutzung der Arbeitsfläche unmöglich gemacht ist.
Der Apparat wird so construirt, dafs er mehr als das gewöhnliche Flüssigkeitsquantum consumirt, und wird dann sein eigenes Lieferquantum durch Einströmenlassen von Luft in den Vertheiler verringert, was sich durch Steigen und Sinken des Flüssigkeitsmveaus im Reservoir selbst regulirt, indem das Niveau durch dieses Steigen und Sinken mehr oder weniger diese Luftzuführung χ versperrt und damit das Lieferquantum des Vertheilers steigert oder verringert.
Der durch das Sieb oder den Blechmantel gegangene, mit Wasser vermischte feine Stoff sammelt sich in der Ringkammer m des Behälters^ und wird durch Oeffnung η abgeführt. Der grobe Stoff, welcher nicht durch die Oeffnungen des Blechmantels gegangen, wird durch das oben beschriebene Spritzrohr h abgespritzt und fällt in die innere Ringkammer o, von wo er durch die Oeffnung p, in den meistenTällen durch seine eigene wässerige Consistenz befähigt oder mit Wasserzuführung durch^ diametral gegenüber ρ nöthigenfalls unterstützt, entweichen kann. Dieses Auswerfen kann auch mit Hülfe eines Auswerfers r, welcher am Vertheiler angebracht ist, bewerkstelligt werden.
Im Reservoir c befindet sich concentrisch um das untere eintauchende Ende des Vertheilers ein Gehäuse y, welches die Berührung des Wassers mit dem äufseren Theile des Vertheilers hindert, damit ersteres nicht selbst in Rotation versetzt wird, was das Ansaugen desselben verhindern würde.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Der mit Leitschaufeln versehene Vertheiler d, dessen Ausströmungen s am Umfang in verschiedener Höhe in continuirlicher Reihenfolge angebracht sind.
  2. 2. Das mit dem Vertheiler rotirende Spritzrohr h zum Reinigen der Sortirfläche.
  3. 3. Die Luftröhren χ zur selbstthätigen Regulirung des Flüssigkeitsstandes im Behälter c.
  4. 4. Der Trichtery zur Verhinderung der directes Berührung des Wassers mit dem äufseren Theile des Vertheilers und der dadurch bedingten Rotation des Wassers im Reservoir.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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