DE31162C - Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.) - Google Patents
Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.)Info
- Publication number
- DE31162C DE31162C DENDAT31162D DE31162DA DE31162C DE 31162 C DE31162 C DE 31162C DE NDAT31162 D DENDAT31162 D DE NDAT31162D DE 31162D A DE31162D A DE 31162DA DE 31162 C DE31162 C DE 31162C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- distributor
- sheet metal
- centrifugal
- wood
- depending
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229920001131 Pulp (paper) Polymers 0.000 title 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 title 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 8
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims 1
- 210000003437 trachea Anatomy 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 14
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 210000004907 gland Anatomy 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
- D21D5/02—Straining or screening the pulp
- D21D5/023—Stationary screen-drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
- Paper (AREA)
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B§: Papierfabrikation.
Abhängig vom Patent No. 23621. Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1884 ab.
Der Apparat besteht aus einem Untergestell d, in welchem sich die Lagerung einer verticalen
Welle nebst deren Antrieb, hier eine Riemscheibe b, befindet. Auf diesem Untergestell
befindet sich das Reservoir c mit Einlauf u für den zu sortirenden, mit Wasser verdünnten
Stoff. Auf dieses Reservoir ist die Kammer y gestellt, in welcher die Sortirung vor sich geht.
Auf dem Boden dieser Kammer ist nämlich ein concentrischer Mantel c eingesetzt, der aus
einem mit länglichen Schlitzen versehenen Blech bezw. einem Drahtgerippe besteht.
Innerhalb dieses Blechmantels rotirt um die verticale Achse g mit derselben der Vertheiler d,
der mit seinem unteren Ende in die im Reservoir befindliche Flüssigkeit eintaucht, dieselbe vermöge
seiner eigenartigen Construction ansaugt und durch seinen in verschiedener Höhe am
Umfange angebrachten Schaufelapparat gleichmäfsig in einem geschlossenen Strahl gegen
den. durchlochten Blechmantel wirft, auf welchem alsdann die Sortirung stattfindet.
Es wird dabei die ganze innere Fläche des Blechmantels nutzbar verwendet und ist doch
jede Stelle nur einen Moment während einer Umdrehung des Vertheilers beansprucht. An
derselben verticalen Achse ist an zwei Armen ein Spritzrohr h angebracht, welchem durch,
den oberen hohlen Arm i und durch die von dieser Stelle an nach oben hohlen Welle mit
Stopfbüchse k Wasser zugeführt wird. Die Stellung der Spritzlöcher gegen den Radius ist
so gewählt, dafs der ausfliefsende Strahl fast tangential nach vorn in der Richtung der
Rotation gerichtet ist. Durch dieses Spritzrohr wird bei einer Umdrehung der Achse jede
Stelle, also nach ihrer jedesmaligen Beanspruchung gereinigt. Weil hier wiederum die
Centrifugalkraft ins Spiel gezogen, ist für das Spritzwasser keine besonders grofse Druckhöhe
erforderlich.
Durch den Wasserstrahl findet eine Nachsortirung des am Blechmantel hängen gebliebenen
Stoffes statt. Das Spritzrohr durchdringt den Umfang des Vertheilers an seiner tiefsten Auswurfsstelle,
damit der ganze Blechmantel abgespritzt werden kann.
Die verticale Welle ist aufser der unteren Lagerung noch durch eine Führung t im Reservoir,
welche aber deshalb keine Stopfbüchse zu sein braucht, und durch eine solche im Deckel Z geführt. Der Deckel giebt durch Ansätze
dem Blechmantel noch einen besseren Halt, welcher mit gufseisernen Ringen armirt
und nach Wegnahme des Deckels selbst leicht entfernt werden kann, um ihn bei einer anderen
Sortirung mit einem solchen von engerer oder weiterer Schlitzweite auszuwechseln. Wie
man leicht finden wird, macht der ausfliefsende Strahl, wenn man einen verticalen Streifen des
Blechmantels betrachtet, auf diesem Streifen eine auf- und abgehende Bewegung, welche
einer Umdrehung des Vertheilers entspricht. So viel Umdrehungen also der Vertheiler pro
Minute macht, so viele Male macht der Strahl an einer Stelle des Blechmantels die schwingende
Bewegung. Der zu sortirende Stoff wird mit der aus der Centrifugalkraft resultirenden Ge-
schwindigkeit gegen den Blechmantel geworfen, was eine Vergrößerung der Leistung bedingt
und dabei doch die ganze aufgewendete perforirte Blechfläche nutzbar verwendet.
Ferner wird mit einer mindestens ebenso grofsen Kraft des Spritzwassers die ganze Blechfläche
bei einer Umdrehung des Vertheilers, also so zu sagen nach ihrer jedesmaligen Benutzung,
gereinigt.
Schliefslich sei bemerkt, dafs der Zuflufs in den Sortirapparat selbst sofort aufhört, wenn
die Welle zum Stillstehen kommt. Das Reservoir wird zu diesem Zwecke mit Ueberlauf
versehen oder dasselbe mit demjenigen anderer Apparate verbunden, welche sich gegenseitig
unterstützen. Es ist dann dadurch das lästige Ueberlaufen etc., wie bei den anderen Sortirapparaten,
beseitigt, wodurch die unmittelbare nachherige Benutzung der Arbeitsfläche unmöglich
gemacht ist.
Der Apparat wird so construirt, dafs er mehr als das gewöhnliche Flüssigkeitsquantum consumirt,
und wird dann sein eigenes Lieferquantum durch Einströmenlassen von Luft in den Vertheiler verringert, was sich durch Steigen
und Sinken des Flüssigkeitsmveaus im Reservoir selbst regulirt, indem das Niveau durch dieses
Steigen und Sinken mehr oder weniger diese Luftzuführung χ versperrt und damit das Lieferquantum
des Vertheilers steigert oder verringert.
Der durch das Sieb oder den Blechmantel gegangene, mit Wasser vermischte feine Stoff
sammelt sich in der Ringkammer m des Behälters^
und wird durch Oeffnung η abgeführt. Der grobe Stoff, welcher nicht durch die Oeffnungen
des Blechmantels gegangen, wird durch das oben beschriebene Spritzrohr h abgespritzt
und fällt in die innere Ringkammer o, von wo er durch die Oeffnung p, in den meistenTällen
durch seine eigene wässerige Consistenz befähigt oder mit Wasserzuführung durch^ diametral
gegenüber ρ nöthigenfalls unterstützt, entweichen kann. Dieses Auswerfen kann auch
mit Hülfe eines Auswerfers r, welcher am Vertheiler angebracht ist, bewerkstelligt werden.
Im Reservoir c befindet sich concentrisch um das untere eintauchende Ende des Vertheilers
ein Gehäuse y, welches die Berührung des Wassers mit dem äufseren Theile des Vertheilers
hindert, damit ersteres nicht selbst in Rotation versetzt wird, was das Ansaugen desselben
verhindern würde.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Der mit Leitschaufeln versehene Vertheiler d, dessen Ausströmungen s am Umfang in verschiedener Höhe in continuirlicher Reihenfolge angebracht sind.
- 2. Das mit dem Vertheiler rotirende Spritzrohr h zum Reinigen der Sortirfläche.
- 3. Die Luftröhren χ zur selbstthätigen Regulirung des Flüssigkeitsstandes im Behälter c.
- 4. Der Trichtery zur Verhinderung der directes Berührung des Wassers mit dem äufseren Theile des Vertheilers und der dadurch bedingten Rotation des Wassers im Reservoir.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE36322T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31162C true DE31162C (de) |
Family
ID=32778879
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36322D Expired - Lifetime DE36322C (de) | Centrifugal-Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff | ||
| DENDAT31162D Expired - Lifetime DE31162C (de) | Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36322D Expired - Lifetime DE36322C (de) | Centrifugal-Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE31162C (de) |
-
0
- DE DENDAT36322D patent/DE36322C/de not_active Expired - Lifetime
- DE DENDAT31162D patent/DE31162C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE36322C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2611885C3 (de) | Gerät zur Reinigung von Faserstoffsuspensionen | |
| DE2423528C3 (de) | Hydrozyklon | |
| DE2457360A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abmessen und benetzen trockener pulver | |
| DE2712749A1 (de) | Sortierer zum sichten von fasersuspensionen | |
| DE2923669A1 (de) | Siebvorrichtung mit einem drehbaren rundsieb | |
| DE2850385C2 (de) | Vorrichtung zum Ausscheiden von Verunreinigungen aus Faserstoffsuspensionen | |
| DE3019601C2 (de) | Lebensmittel-Waschmaschine mit Trocknungseinrichtung | |
| DE1295346B (de) | Stoffauflauf fuer Papiermaschinen | |
| DE4021350C2 (de) | Papierstoff-Siebvorrichtung | |
| DE31162C (de) | Centrifugal - Sortirmaschine für Holz- und Papierstoff. (Abhängig vom Patente Nr. 23621.) | |
| DE1923230A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Laengensortierung von Fasern | |
| DE2658845A1 (de) | Stoffloeser zum aufloesen und sortieren von altpapier | |
| EP1170417A1 (de) | Verfahren zum Auflösen und Reinigen von störstoffhaltigem Altpapier | |
| DE69808945T2 (de) | Rakelanordnung für eine fasersiebvorrichtung | |
| DE2409549A1 (de) | Vorrichtung zum verspruehen von klaerwasser in luft | |
| CH679131A5 (en) | Surface-spraying machine - has guide casing enclosing slewing nozzle ring | |
| EP0748645B1 (de) | Verfahren zur verwendung eines rotierenden filters | |
| DE964286C (de) | Vorrichtung zum Aufloesen von in Wasser aufgeschwemmtem Faserstoff, insbesondere unsortiertem Altpapier | |
| DE4421478C2 (de) | Propellermühle | |
| DE143647C (de) | ||
| AT34339B (de) | Sortierapparat. | |
| DE653199C (de) | Zufuehrvorrichtung bei einer Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Faserstoffen und hydraulischen Bindemitteln | |
| DE147381C (de) | ||
| DE2345735C3 (de) | Stofflöser | |
| DE583040C (de) | Sichter fuer faserhaltiges Gut, besonders fuer Stoffe zur Papierherstellung |