DE583040C - Sichter fuer faserhaltiges Gut, besonders fuer Stoffe zur Papierherstellung - Google Patents

Sichter fuer faserhaltiges Gut, besonders fuer Stoffe zur Papierherstellung

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DE583040C
DE583040C DEM115605D DEM0115605D DE583040C DE 583040 C DE583040 C DE 583040C DE M115605 D DEM115605 D DE M115605D DE M0115605 D DEM0115605 D DE M0115605D DE 583040 C DE583040 C DE 583040C
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DE
Germany
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classifier
drum
sieve
coarse material
coarse
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Expired
Application number
DEM115605D
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English (en)
Inventor
Robert Stehr
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IND AG
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
IND AG
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Sichter für faserhaltiges Gut, besonders für Stoffe zur Papierherstellung Es sind Sichter für faserhaltiges Gut, besonders für Stoffe zur Papierherstellung, bekannt, bei denen die groben Teile, wie fiste und Knoten, durch eine Schleudervorrichtung abgeführt werden, die den Boden eines aufrecht stehenden, umlaufenden und oben offenen Siebzylinders bildet. Da die von der Schleudervorrichtung ausgeschiedenen Äste und Knoten den Sichter mit Stoff vermischt verlassen, so muß das Gemisch anschließend noch durch einen Astfänger geleitet werden, in dem die Trennung des Groben vom Feinen stattfindet. Außerdem können bei diesen Sichtern Teile der zerschlagenen Äste u. dgl. leicht in den Feinstoff gelangen. Endlich sind zwischen der umlaufenden Schleudervorrichtung und der feststehenden Abführleitung für die groben Teile sowie zwischen der Antriebswelle und dem mit dem Stoffwasser gefüllten Gehäuse umständliche und viel Kraft verzehrende Abdichtungen erforderlich.
  • Weiter sind Sortiermaschinen mit aufrecht stehenden, umlaufenden und oben offenen Siebzylindern nicht mehr neu, bei denen der zu sortierende Stoff im Innern des Siebzylinders von oben nach unten entlang geführt wird, wobei die nicht durch das Sieb hindurchgehenden groben Fasern in: einen unterhalb der Siebtrommel angeordneten Ringkanal gelangen, aus dem sie durch eine Bodenöffnung entweichen können. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Siebzylinder ist nach oben hin durch die Bedingung begrenzt, daß die Zentrifugalkraft nicht jene Größe erreicht, die die Äste und Knoten am Hinabsinken hindert. Infolgedessen ist die Leistungsfähigkeit dieser Vorrichtungen nur gering.
  • Ferner sind Knotenfänger für Papiermaschinen bekannt, die einen nach oben kegelförmig erweiterten und nach oben offenen Teller aufweisen, der sich mehr über als in einem das Stoffwasser enthaltenden Gefäß dreht. Die Sichtwirkung dieses Tellers ist sehr gering, weil infolge der auftretenden Schleuderkraft die feinen Fasern zusammen mit den groben Bestandteilen des Stoffwassers in die vorgeseheneGrobstoffrinne abgeschleudert werden, falls nicht die Umlaufgeschwindigkeit des Drehtellers sehr gering gehalten und damit die Leistungsfähigkeit sehr herabgesetzt wird. Außerdem ist die wirksame Siebfläche bei dem schwach kegelförmigen und nicht in das Stoffwasser eintauchenden Teller sehr klein.
  • Endlich sind Sichter für faserhaltiges Gut nicht mehr neu, die in einem mit Stoffwasser völlig gefüllten Gehäuse eine waagerecht liegende umlaufende Siebtrommel aufweisen, in der eine mit schräg gestellten Streichleisten versehene feststehende Achse angeordnet ist. Außerdem ist in der Siebtrommel eine Zuführungsleitung für Wasser vorgesehen, durch die die Innenwand der Trommel- auf deren ganzer Länge fortlaufend abgespritzt wird. Die zugeführten Wassermengen dienen infolgedessen nur zur Verdünnung des Stoffwassers, nicht aber zum Trennen des Grobstoffes vom Feinen. Außerdem weist der bekannte Sichter den Nachteil auf, daß zwischen der umlaufenden Siebtrommel und dem feststehenden Gehäuse schwer zu überwachende, oft zu erneuernde und den ungehinderten Betrieb störende Dichtungen erforderlich sind.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung, die die vorstehenden Nachteile nicht aufweist, und durch die eine große Leistung erzielt wird, darin, bei einem Sichter mit einer senkrecht stehenden, im wesentlichen zylindrischen, oben offenen und im gesichteten und gestauten Stoffwasser umlaufenden Siebtrommel Einrichtungen, wie feststehende, schräg gestellte Streichleisten, die den Grobstoff an der senkrechten oder nahezu senkrechten Siebwand hochfördern, anzuordnen und am oberen Trommelende zweckmäßigerweise Spritzwasserzuführungen anzubringen, so daß der Grobstoff im oberen Teil der Trommel nachgewaschen und oben ausgeworfen wird.
  • Der Stau des gesichteten feinen Gutes reicht bei der neuen Vorrichtung nur so hoch, wie die Sichtung erfolgt, wodurch die zur Überwindung eines größeren Druckes nötige Energie erspart wird.
  • ZweiAusführungsformen derErfindungzeigen die Fig. i bis 6, und zwar Fig. i einen vollständigen axialen Schnitt, Fig.2 einen waagerechten Schnitt, Fig.3 einen axialen Schnitt des Gehäuses und Siebes, hingegen die inneren Teile in Ansicht, Fig. q. eine Ansicht der geschlossenenVorrichtung von oben, Fig. 5 eine Gesamtanordnung und Fig. 6 einen Sichter mit einer Siebtrommel, die am oberen Ende kegelförmig erweitert ist.
  • Der Sockel a trägt das Gehäuse b (Fig. i), das innen oben und unten je ein Lager c enthält, mit der Welle d und dem Antrieb e. Die Welle trägt oben den umlaufenden Teil f, der das Sieb g trägt. In das Sieb reicht der Einlauf lt, und oben befindet sich der Abschlußteil i, der zur Aufnahme und Abführung des über dem oberen Rande der Siebtrommel ausgeworfenen Grobstoffes ausgebildet ist. Das zu sichtende Gut fließt durch die Rinne k zu und gelangt durch den Einlauf hin der Pfeilrichtung in das umlaufende Sieb g. Der größte Teil des Wassers mit den feinen Fasern tritt infolge der Fliehkraft durch das Sieb in das Gehäuse b und fließt bei Z ab.
  • Die groben, vom Sieb zurückgehaltenen Teile treten oben über den umlaufenden Ring m aus und fließen bei n ab.
  • Um ein sicheres Hochsteigen im Sieb zu erzielen, sind besondere Mittel, z. B. feststehende schräg gestellte Streichleisteno, vorgesehen, die außen am Einlauf befestigt sind und deren Außenkanten nur geringen Abstand von dem umlaufenden Siebe g haben.
  • Der Grobstoff kann auf seinem Wege von dem Sichtbereich zum Übertritt bei m durch Spritzwasser, das vom Zulauf p durch den Ringraum q auf die Grobstoffschicht gelangt, nachsortiert werden, so daß feine Fasern, die sich noch im Grobstoff befinden, durch das Sieb geschwemmt werden.
  • Zur Verstärkung der Sichtleistung kann das Gehäuse b innen besonders geformt sein, z. B. Vorsprünge r (Fig. 2) haben, die eine Veränderung des Druckes beim Sichtvorgang bewirken und die sonst leicht eintretenden Verstopfungen einzelner Sieblöcher beseitigen.
  • Der in die Rinne i (Fig. 3) ausgeworfene Grobstoff enthält meist wenig Wasser, er ist dickflüssig. Damit er gut abfließt und zu einer nachfolgenden weiteren Sichtung geeignet gemacht wird, kann durch eine Zuleitung s (Fig. i, 5) Wasser zur Verdünnung zugeführt werden.
  • Damit sich zwischen dem umlaufenden Teil f und dem feststehenden b Stoffteile nicht festsetzen, können besondere Einrichtungen, z. B. Rippen t (Fig. i), angeordnet sein.
  • Vielfach wird der von solchen Sichtern ausgeschiedene Grobstoff in anderen Vorrichtungen nochmals gesichtet, denen er in größerer Höhe zufließen muß. Hierzu kann, wie Fig. 5 zeigt, eine Pumpe u verwendet werden, die auf die verlängerte Antriebswelle v aufgesetzt ist oder von dieser in irgendeiner anderen Weise getrieben wird.
  • Fig. 6 zeigt einen Sichter mit einer Siebtrommel g, die am oberen Ende kegelförmig erweitert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sichter für faserhaltiges Gut, besonders für Stoffe zur Papierherstellung; mit einer senkrecht stehenden, im wesentlichen zylindrischen, oben offenen und im gesichteten und gestauten Stoffwasser umlaufenden Siebtrommel, gekennzeichnet durch Einrichtungen, wie feststehende, schräg gestellte Streichleisten (o), die den Grobstoff an der senkrechten oder nahezu senkrechten Siebwand hochfördern, und zweckmäßigerweise durch Spritzwasserzuführungen am oberen Trommelende, so daß der Grobstoff im oberen Teile der Trommel nachgewaschen und oben ausgeworfen wird.
  2. 2. Sichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen zylindrische Siebtrommel am oberen Ende kegelförmig erweitert ist.
  3. 3. Sichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Siebtrommelbodens Rippen oder ähnliche Abstreicher (t) angeordnet sind. q. Sichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Weiterförderung des Grobstoffes nötige Pumpe (u) von der Antriebswelle des Sichters getrieben wird oder mit dieser gekuppelt ist.
DEM115605D 1931-06-06 1931-06-06 Sichter fuer faserhaltiges Gut, besonders fuer Stoffe zur Papierherstellung Expired DE583040C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4123112A1 (de) * 1991-07-12 1993-01-21 Voith Gmbh J M Drucksortierer

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DE4123112A1 (de) * 1991-07-12 1993-01-21 Voith Gmbh J M Drucksortierer

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