AT102402B - Rollgewicht für Laufgewichtswagen. - Google Patents

Rollgewicht für Laufgewichtswagen.

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AT102402B
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Robert Ing Kiesling
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Robert Ing Kiesling
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  Rollgewicht für   Laufgewichtswagen.   



   Die in den Patentschriften Nr. 99296 und Nr. 100807 beschriebenen Rollgewichte können auch so ausgebildet sein, dass sich dieselben auf Wagebalken verwenden lassen, welche mit Kerben in gleichen Abständen versehen sind. 



   Zu diesem Zwecke wird der   Rollgewichtskörper   R des Rollgewichtes mit Schneiden   S ausgerüstet   (Fig. 1-4), welche sich mit ihren Kanten in die Verschneidungen der Kerben beim Abwälzen des Rollgewichtes am Wagebalken einsetzen. 



   Anstatt je einer Aufhängepfanne, mit welchen   die Rollenkörper R   der Rollgewichte in den oben   angeführten vorhergegangenen Patentschriften   versehen waren, tragen die Rollenkörper nunmehr je eine Schneide   S.   



   Die Wirkungsweise dieser Rollgewichte unterscheidet sich wesentlich von jener anderer, ähnlicher vorbekannter Laufgewichte, welche, wie bei einzelnen Ausführungen, vor Freigabe durch den Mitnehmer oder, wie bei anderen Ausführungen, nach Freigabe durch den Mitnehmer mit ihrem Umfang den Raum einer Kerbe ausfüllen und derart die richtige Gewichtseinstellung annehmen. 



   Die Fig. 1-4 zeigen eine beispielsweise Ausführung eines solchen Rollgewichtes. Dasselbe trägt am Rollenkörper R die oben beschriebenen Schneiden in gleichen Abständen. Die übrige technische Einrichtung des Rollgewichtes ist gegenüber der in der Patentschrift Nr. 100807 beschriebenen unverändert geblieben. 



   Das hier beschriebene Rollgewicht wird ebenfalls mit einem vom Wagebalken unabhängigen Mitnehmer M verschoben. Wird letzterer in Bewegung gesetzt, so kommt dessen   Arm A zunächst   mit dem Hals   H   des Rollenkörpers R und gleichzeitig mit dem Mittelstück I des Zusatzgewichtes Z in Anlehnung. 



   In weiterer Folge wird der Schwerpunkt des kombinierten Rollgewichtssystems aus seinem stabilen Gleichgewicht gebracht (Fig. 2),   u.   zw. dadurch, dass der Rollenkörper zwangsschlüssig vom Mitnehmer am Wagebalken vorwärts gerollt wird, wobei auch das Zusatzgewicht Z teils zwangsschlüssig durch den Mitnehmer, teils infolge der geänderten Neigungslage der Laufbahnen L in diesen mit seinen Rollen r vorwärts rollt, u.   zw.   so lange, bis durch die abschüssige Neigungslage der Laufbahn das Zusatzgewicht Z dem schiebenden Mitnehmerarm a vorauseilt und an dem gegenüberliegenden Mitnehmerarm Ai anstosst, dessen Belegung es nun kraftschlüssig folgt. 



   Hiebei hat auch der Rollenkörper unter der Wirkung der Schwerkraft des Zusatzgewichtes seine Anlehnung innerhalb des Mitnehmers gewechselt und strebt nun, dem Mitnehmer ebenfalls kraftschlüssig folgend, der   nichsten   Kerbe zu (Fig.   3).   



   Nachdem im weiteren Verlauf die Schneide S und die Kerbe schon in Eingriff gebracht wurden, hat das Rollgewicht doch noch immer nicht seine richtige Einstellung angenommen. Erst entsprechend   det   nun folgenden weiteren Bewegung des Mitnehmers kippt das Rollgewicht um die Kante seiner   Schneide ; S'     selbsttätig   auf. 



   Hiebei nähert sich der Schwerpunkt des kombinierten Rollgewiehtes allmählich der stabilen Gleich-   gewichtslage   und damit jener lotrechten Ebene durch die Verschneidung der Kerbe, welche der angestrebten Wiegestellung des Gewichtes entspricht. 



   Erst nachdem diese Stellung erreicht wurde, wird das Rollgewicht vom Mitnehmer freigegeben. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 99296 ; zweites Zusatzpatent Nr. 100807.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rollgewicht für Laufgewichtswagen nach Patent Nr. 100807, welches auf einem mit Kerben versehenen Wagebalken mittels eines. Mitnehmers verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich das mit Schneiden zum Einstellen in die Kerben des Wagebalkens versehene Rollgewicht infolge der Einwirkung durch den Mitnehmer am Wagebalken s o lange abrollt, bis es mit einer Schneide in eine Kerbe des Wagebalkens in Eingriff kommt, worauf es unter dem Einfluss seiner exzentrischen Schwerpunktlage in dieser Kerbe aufkippt und selbsttätig die richtige Gewichtseinstellung annimmt.
    2. Rollgewicht für Laufgewichtswagen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die rollende Bewegung desselben bis nach erfolgter selbsttätiger Kerbeneinstellung zum Zwecke einer gleichmässigen und stossvermindernden Wirkung durch den Mitnehmer (Arme ) beeinflusst wird. EMI2.1
AT102402D 1921-11-10 1922-04-12 Rollgewicht für Laufgewichtswagen. AT102402B (de)

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