AT102180B - Schaltwerkwechselgetriebe. - Google Patents

Schaltwerkwechselgetriebe.

Info

Publication number
AT102180B
AT102180B AT102180DA AT102180B AT 102180 B AT102180 B AT 102180B AT 102180D A AT102180D A AT 102180DA AT 102180 B AT102180 B AT 102180B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ring
disc
gear
movement
inhibiting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Max Ing Buettner
Original Assignee
Max Ing Buettner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Max Ing Buettner filed Critical Max Ing Buettner
Application granted granted Critical
Publication of AT102180B publication Critical patent/AT102180B/de

Links

Landscapes

  • Friction Gearing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltwerkwechselgetriebe. 



   Es sind Schaltwerkwechselgetriebe bekannt, bei wechen die Schaltrollen eines oder mehrerer von der antreibenden Welle exzentrisch angetriehener   SchaltrolleniQ'änze   auf   Fchaltrollen   eines oder 
 EMI1.1 
 kranzes in einer andern Anzahl als die Schaltrollen des die Bewegung verlangsamt weiterleitenden Sehaltrollenkranzes angeordnet und von der Grösse des Unterschiedes in der Zahl dieser   Schaltrollen   ist die Grösse der Geschwindigkeitsverminderung   abhängig.   



   Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, dass bei Schaltwerkwechselgetrieben der angegebenen Art die antreibenden Schaltrollenkränze eine ausschliesslich kreisende Bewegung ohne Drehbewegung um die antreibende Achse   ausführen. Dadurch wild   die Reibung des   Schsltwerkwechsel-   getriebes auf ein Mindestmass verringert und die Geschwindigkeitsverminderung ist nunmehr abhängig von dem   Verhältnis   der Umdrehungszahl der antreibenden Welle zur Anzahl der Schaltrollen des angetriebenen Schaltrollenkranzes.

   Diese ausschliessliche kreisende Bewegung des antreibenden Schaltrollenkranzes wird dadurch erzeugt, dass der Lagerring des antreibenden Sehaltrollenkranzes mittels eines oder mehrerer Zapfen in einem bzw. mehreren runden Löchern einer feststehenden Scheibe entsprechend dem exzentrischen Antrieb laeisend geführt ist. Diese Scheibe ist   zweckmässig   auf der antreibenden Welle drehbar angeordnet und steht ebenso wie der Lagerring des angetriebenen Schaltrollenkranzes unter dem Einfluss einer   Hemm-oder Bremsvorrichtung,   so dass entweder die Scheibe oder der Lagerring festgehalten (gebremst) werden kann oder beide freigelassen werden können, um entweder je nach Bedarf   Vor- oder Rücklauf   oder aber Ausschlatung des Geftriebes zu erzielen.

   Zwischen der genannten Scheibe und dem Lagerring des angetriebenen Schaltrollenkranzes ist vorteilhaft eine doppelte Kupplung eingeschaltet, durch deren Betätigung entweder das Festhalten (Bremsen) der Scheibe oder des genannten Lagerringes oder die Freigabe beider erfolgen kann. Zweckmässig stellt man die Hemmoder Bremsvorrichtung der Scheibe und des Lagerringes des angetriebenen Schaltrollenkranzes unter dem Einfluss je einer oder einer gemeinsamen Regelvorrichtung. 



   In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen eines derartigen Schaltwerkwechselgetriebes dargestellt. 



   Die Fig. 1-4 zeigen ein einfaches Getriebe, durch welches die Bewegung im verlangsamten Sinne in der   Drehriehtung der antreibenden Welle   übertragen wird. 



   Fig. 1 ist eine Ansicht von jener Stirnseite, in welcher die antreibende Welle in das Schaltwerkwechselgetriebe eintritt. Fig. 2 zeigt eine Ansicht von derselben Seite, wobei die in Fig. 4 links von der Linie C-D liegenden Teile abgenommen sind. so dass der antreibende Schaltrollenkranz mit dem Antriebsexzenter ersichtlich ist. In Fig. 3   (ebenfalls Stirnansieht   der Antriebswellenseite) sind jene Teile abgenommen gedacht, welche links der Linie B-F von Fig. 4 liegen und es sind hieraus die verschieden gegeneinander arbeitenden Rollen zu ersehen. 



   Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch das Sehaltwerkwechselgetriebe in der   Achsenrichtung.   



  In Fig. 5 ist eine Stirnansicht der rechts von der Linie   E--I'von Fig. G   liegenden Teile und in Fig.   G   ein axialer Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Schaltwerkwechselgetriebes dargestellt, bei 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 welcher die Bewegung des angetriebenen Schaltrollenkranzes im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 1-4 von aussen nach innen stattfindet. Fig. 7 zeigt ein einfaches Getriebe im Sinne von Fig. 1-4 in ein Lagergehäuse eingebaut, während in den Fig. 8 und 9 schematisch die kinematischen Bewegungsvorgänge des Getriebes von Fig. 1-4 bzw. von Fig. 7 zur Darstellung gebracht sind. 



   In Fig. 1-4 sind a gewöhnliche Rollenlager, welche durch die auf der antreibenden Welle aufgekeilten Exzenterringe b angetrieben werden. Diese Rollenlager gehören dem Lagerring c des antreibenden Schaltrollenkranzes an, dessen auf Achsen l laufenden schaltrollen mit i bezeichnet sind. Der Lagerring de3 angetriebenen Sehaltrollenkranzes, der zentriseh geführt ist, also exzentrisch zum antreibenden 
 EMI2.1 
 zusammengeschraubt. Die Rollen   i   laufen auf einem Druekaufnahmering m (Fig. 4), dessen Bohrung der Exzenterbewegung entsprechend gross gewählt ist, so dass er sich um die Welle frei bewegen kann. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Lagerring c   de3   antreibenden Sehaltrollenkranzes mit den Zapfen versehen, die in runden Löchern g einer um die Antriebswelle (in der Richtung   A-B   verlaufend) dreh- 
 EMI2.2 
 der durch die Exzenter b bedingten Bewegung des Ringen c. 7t ist eine mit dem Ring c fest verbundene Deckplatte. 



   Die Wirkungsweise bei festgestellter Scheibe e ist nun folgende :
Bei Drehung der Antriebswelle werden die Rollenlager a und mit diesen der Lagerring e des antreibenden   Schaltrollenkranzes t mittels   der Exzenter b in Bewegung gesetzt. Diese Bewegung ist, bedingt 
 EMI2.3 
 wobei sich die Zapfen f an der Innenwand der runden Löcher g der feststehenden Scheibe e abwälzen. Hiebei wirken die Rollen des Ringes c verschiebend auf die Rollen des   Ringes (l im Sinne   einer verlangsamten Fortbewegung dieses letzteren Rollenkranzes. 



   Die Bewegungsvorgänge ergeben sich aus der schematischen Darstellung von Fig. 9,   worin   der 
 EMI2.4 
 rechts, um dann wieder in die Ausgangsstellung 3   zurückzukehren.   In der Zwischenzeit hat das oben beschriebene Spiel auf der linken Seite wieder begonnen usw. Hiebei treten die Zapfen f des Ringes   c   in den runden Löchern g, an deren Wandungen sie sich abwälzen, entsprechend der Fortbewegung der 
 EMI2.5 
 indem jede in kreisender   Bewegung eine Rolle/c   um eine bestimmte Strecke verlangsamt fortschiebt.

   Um hiebei die Arbeitsleistung tunlichst auf den ganzen Umfang zu verteilen, wird man vorteilhaft die Zahl der Rollen i vergrössern, wobei zweckmässig am antreibenden Schaltrollenkranz eine Rolle i weniger zur Anwendung kommt, als die Zahl der Rollen k des angetriebenen Schaltrollenkranzes beträgt. So z. B. sind in der schematischen Darstellung (Fig. 8) fünf Rollen i und sechs Rollen k in Verwendung. 



  Der Arbeitsvorgang ist aus dieser Figur ohne weiteres ersichtlich. 



   Ein im obigen Sinne arbeitendes   Schaltwerkweehselgetriebe   ist in Fig. 7 im Lagergehäuse p ein- 
 EMI2.6 
 nehmermuffe o befestigt. 



   Bei der Ausführungsform Fig. 5 und 6 liegt im Gegensatz zur vorbeschriebenen Ausführungsform der antreibende Schaltrollenkranz c mit den Rollen i aussen und der angetriebene Schaltrollenkranz   d   mit den Rollen binnen. Die Schaltbewegung findet also hier von aussen nach innen statt ; die Bewegungsvorgänge sind die gleichen. Um die Rollen   i   ist ein   Druckaufnahmering m angeordnet,   während für die Rollen k eine frei bewegliche Druckaufnahmerolle n vorgesehen ist. 



   Die Scheibe e wird   zweckmässig   auf. der antreibenden Welle drehbar angeordnet und ebenso wie der Lagerring d des angetriebenen Schaltrollenkranzes unter den Einfluss einer   Hemm-oder   Bremsvorrichtung gestellt, so dass man es in der Hand hat, entweder die Scheibe e oder den Ring d festzuhalten 
 EMI2.7 
 in der Drehrichtung der antreibenden Welle.

   Wird umgekehrt Ring   at   durch die   Hemm-oder Brems-   vorrichtung festgestellt und Scheibe e freigelassen, so wird die letztere und damit der Ring c die   umge-   kehrte   Drehrichtung   aufnehmen und hiebei nicht nur eine kreisende Bewegung, sondern auch eine Drehung um die Achse   ausführen.   Wird die Hemm-oder Bremsvorrichtung für die   Seheibe e und für   den Ring d gleichzeitig ausser Tätigkeit gesetzt, so wird damit das ganze Getriebe ausgeschaltet. Bei allmählichem 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Zwischen der Scheibe e und dem Ring   cl   des angetriebenen   8chaltroIlenkranzes   kann eine doppelte Kupplung eingeschaltet werden, durch deren Betätigung entweder das Festhalten (Bremsen) der Scheibe e oder des Ringes   cl   oder die Freigabe beider erfolgen kann. 



   Auch kann man die   Hemm-oder Bremsvorrichtung   von Scheibe e und Ring   d   unter den Einfluss je einer oder einer gemeinsamen Regelvorrichtung stellen, so dass das ganze Getriebe fortwährend geregelt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Schaltwerkwechselgetriebe, bei dem Schaltrollen eines oder mehrerer, von der antreibenden Welle exzentrisch angetriebener Schaltrollenkränze auf   Sehaltrollen   eines oder mehrerer, die Bewegung verlangsamt weiterleitender Schaltrollenkränze einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die antreibenden Schaltrollenkränze eine ausschliesslich kreisende Bewegung ausführen.

Claims (1)

  1. 2. Schaltwerkwechselgetriebe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerring (c) des antreibenden Schaltrollenkranzes mittels eines oder mehrerer Zapfen (f) in einem bzw. mehreren runden Löchern (g) einer feststehenden Scheibe (e) entsprechend dem exzentrischen Antrieb kreisend geführt ist.
    3. Schaltwerkwechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (e) auf der antreibenden Welle drehbar angeordnet und ebenso wie der Lagerring (d) des angetriebenen Schaltrollenkranzes unter dem Einfluss einer Hemm- oder Bremsvorrichtung steht, Eo dass entweder die Scheibe (e) oder der Ring (d) festgehalten (gebremst) werden kann oder dass beide frei gelassen werden können, um entweder je nach Bedarf Vor-oder Rücklauf oder aber Ausschaltung des Getriebes zu erzielen.
    4. Schaltwerkwechselgetriebe nach den Ansprüchen 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Scheibe (e) und Ring (d) des angetriebenen Schaltrollenkranzes eine doppelte Kupplung eingeschaltet ist, durch deren Betätigung entweder das Festhalten (Bremsen) der Scheibe (e) oder des Ringes (f) oder die Freigabe beider erfolgen kann.
    5. Schaltwerkweehselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemm-oder Bremsvorrichtung von Scheibe (e) und Ring (d) unter dem Einfluss je einer oder einer gemeinsamen Regelvorrichtung stehen.
AT102180D 1924-01-28 1925-01-17 Schaltwerkwechselgetriebe. AT102180B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102180X 1924-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT102180B true AT102180B (de) 1925-12-28

Family

ID=5649225

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT102180D AT102180B (de) 1924-01-28 1925-01-17 Schaltwerkwechselgetriebe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT102180B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT102180B (de) Schaltwerkwechselgetriebe.
DE413518C (de) Schaltwerkwechselgetriebe
DE354350C (de) Exzentergetriebe zur UEbersetzung von Drehbewegungen
AT125797B (de) Schaltkupplung für Geschwindigkeitswechselgetriebe.
DE202013007983U1 (de) Schaltanordnung mit einer Kupplungs- und Synchronisierungseinrichtung für ein Getriebe (Variante II)
US2580792A (en) Wire-coiling machine
DE697741C (de) Schaltwerkswechselgetriebe mit umsteuerbarer Drehrichtung der Abtriebswelle
DE502207C (de) Fluessigkeitsgetriebe
DE434960C (de) Reibkugelwechselgetriebe
DE519392C (de) Rotierende Schere
DE835384C (de) Gruppenschaltgetriebe mit sperrsynchronisierten Schaltkupplungen
DE443100C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE509923C (de) Selbsttaetiges Antriebswechselgetriebe fuer Breitfaerbemaschinen mit Geweberuecklauf
DE236100C (de)
DE552492C (de) Kombiniertes Brems- und Kupplungsgetriebe
DE616500C (de) Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer eine Hilfskraftkupplung von Kraftfahrzeugen
DE516737C (de) Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE589651C (de) Einrichtung zum Antrieb des Plattentellers von Sprechmaschinen mit zwei verschiedenen Drehzahlen
DE839301C (de) Steuerungseinrichtung fuer Umlaufraedergetriebe
AT129380B (de) Schaltkupplung für Geschwindigkeitswechselgetriebe.
DE644218C (de) Mehrfachdrahtziehmaschine
DE409570C (de) Umschaltbares Getriebe fuer Hebezeuge
DE522928C (de) Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3736146C1 (en) Gearbox, particularly for motor vehicles
DE458128C (de) Umlaufraederwechsel- und -wendegetriebe