AT102175B - Selbsttätiger Druckregler. - Google Patents

Selbsttätiger Druckregler.

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AT102175B
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Garvenswerke Maschinen Pumpen & Waagenfabrik W Garvens
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiger Druckregler. 



   Es gibt bereits selbsttätige Druckregler zum Ein- und Ausschalten. einer Druck erzeugenden Maschine (etwa einer Pumpe) bei   Erreichung   der zugelassenen Grenzdrücke, wobei die Steuerung der Vorrichtung zum Ein-und Ausrücken des   Masehinenantriebes durch   einen Kolben geschieht, der einerseits 
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Die Belastung des Kolbens besteht hier aus zwei Teilen. Der eine Teil der Belastung, der dem zugelassenen Mindestdruck entspricht, wirkt ständig auf den Kolben ; der andere Teil, der zusammen mit dem ersten dem zugelassenen   Höehstdrnck   entspricht, wirkt nur dann auf den Kolben, wenn dieser sich im Bereich jener Endstellung befindet, die dem Mindestdruck entspricht.

   Dieses zweite Belastungsgewicht darf also nur   vorübergehend   auf den Kolben wirken und wird daher mit einer   Einrichtung   versehen, durch welche es mit dem Kolben, wenn dieser in die dem Mindestdruck entsprechende Endstellung 
 EMI1.2 
 aufsteigenden Kolben selbsttätig freigibt. 



   Über die Wirkungsweise soll das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel Aufschluss geben. In dem Boden des lotrechten zylinders a mündet eine Abzweigung b der Druckleitung. In den Zylinder a ist der Kolben e eingesetzt, dessen mit einem Bund    versehene Kolbenstange e geführt   ist und unter der Einwirkung einer dem zugelassenen Mindestdruck entsprechenden Belastungf steht.

   In der gezeichneten Stellung, in der sich der Kolben in der unteren Endlage befindet. wirkt auf ihn auch eine 
 EMI1.3 
 Die Einwirkung   der Belastung g   auf den Kolben   c geschieht durch einen um   den Fixpunkt   11   drehbaren Hebel i, dessen Abwätsbewegung durch eine Anschlag k begrenzt ist und in dessen Endpunkt ein zweiarmiger Schnapphebel l gelager ist. der auf den Bund der   Kolbenstange drückt.   
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 nieder und legt sich wieder vor die Einmündung der   Druckleitung   h. Bei Eintritt des Mindestdruckes bewegt sich der Kolben unter dem.

   Einfluss der Belastung f wieder abwärts, wobei er, wenn der Bund d 

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 EMI2.1 
 findet langsamer statt als die Aufwärtsbewegung, weil das abfliessende Druckmittel durch die kleine Öffnung der Scheibe m gedrosselt wird. 



   Die   Aufwärts-und Abwärtsbewegung   der Kolbenstange bewirkt durch einen geeigneten Mechanismus mittelbar oder unmittelbar in den zugelassenen Druckgrenze das Aus-und Einschalten der Druck erzeugenden Vorrichtung. 



   Wie man sieht, ist die Vorrichtung höchst einfach, und man kann die Reibungsverluste so herabdrücken, dass sie auf die kleinsten, praktisch in Betracht kommenden Druckdifferenzen eingestellt werden kann. Auch gibt es keine Energieverluste, weil von dem Druckmittel nichts verlorengeht. 



   In baulicher Beziehung sind verschiedene Änderungen möglich, insbesondere mit Bezug auf die Einrichtung, die es ermöglicht, die Belastung g mit der Kolbenstange vorübergehend kraftschlüssig zu kuppeln und die diese durch die Kolbenbewegung selbsttätig   ein-und ausrückt.   



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Selbsttätiger Druckregler zum Ein-und Ausschalten einer Druck erzeugenden Vorrichtung bei Erreichung der zulässigen Grenzdrücke, wobei die Steuerung der   Ein- und Ausschaltvonichtung durch   einen Kolben geschieht, der einerseits unter dem Einfluss des Druckmittels und anderseits einer Gegenbelastung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die   Gegenbelastung   des Kolbens aus zwei Teilen besteht, von denen der ihn ständig belastende Teil   (f)   dem zulässigen Mindestdruck entspricht und der andere Teil (g), der zusammen mit dem ersten (t) dem zulässigen   Höchstdruck   entspricht, nur im Bereiche der dem Mindestdruck entsprechenden Endstellung des Kolbens diesen mittels einer nur vorübergehend   wirkenden Kraftsehlusskupplung   belastet,

   bei der beim Ansteigen des Druckes eintretenden Kolbenbewegung sich aber abschaltet und erst bei der Rückkehr des Kolbens wieder zur Wirkung kommt.

Claims (1)

  1. 2. Druckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftschlusskupplung zwischen der Zusatzbelastung und dem Kolben aus einem Schnapphebel 0) besteht, der mit dem lotrecht oder an einem Hebel geführten Zusatzgewieht derart verbunden ist, dass er in der tiefsten Stellung des Kolbens mit einem mit diesem verbundenen Anschlag im Eingriff steht, beim Steigen des Kolbens von diesem Anschlag abgleitet und beim Rückgang des Kolbens den Anschlag passieren lässt, um mit diesem wieder in Eingriff kommen zu können.
    3. Druckregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Kolbens in dessen Zylinder eine Scheibe (m) lose eingelegt ist, die mit einer oder mehreren Durchbrechungen versehen ist, die den Durchgang des Druckmittels drosselt, so dass sie beim Steigen des Druckes die Aufwärts- bewegung des Kolbens mitmacht, also den Zutritt des Druckmittels zu dem Zylinder nicht drosselt, dann aber allmählich wieder zurücksinkt und nur das Ausströmen des Druckmittels aus dem Zylinder drosselt. EMI2.2
AT102175D 1924-08-13 1924-08-13 Selbsttätiger Druckregler. AT102175B (de)

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