AT219348B - Regelvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Zündung durch Verdichtung - Google Patents

Regelvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Zündung durch Verdichtung

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AT219348B
AT219348B AT599460A AT599460A AT219348B AT 219348 B AT219348 B AT 219348B AT 599460 A AT599460 A AT 599460A AT 599460 A AT599460 A AT 599460A AT 219348 B AT219348 B AT 219348B
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Bernard Moteurs
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Regelvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Zündung durch
Verdichtung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Vorrichtung fürGleitstück 2 nach rechts verstellt. Dieser Regler ist auf der Zeichnung in der Form eines mit Kugeln ver- sehenen Fliehkraftreglers dargestellt, er kann jedoch auch eine beliebige andere Ausbildung haben und   z. B.   mit dem Druck einer Flüssigkeit   (z. B.   des Schmieröls des Motors) arbeiten, der bei einer Zunahme der Motordrehzahl zunimmt. 



   Ausser durch die Feder 5 wird das Gleitstück in dem Sinn einer Zunahme der Einheitsmenge durch eine zweite Feder 7 zurückgezogen, die zweckmässig kräftiger als die Feder 5 ist und einen Stift 8 zurückzuziehen sucht, der mit einem   Spiel 11 a"   (Fig. 2) in ein in dem Gleitstück 2 angebrachtes Langloch eingreift. Die Feder 7 betätigt   z. B.   den Stift 8 über einen Schwenkhebel   9,   dessen Verstellung in dem Sinn einer Zunahme der Einheitsmenge durch einen Anschlag 10 in einer Stellung begrenzt wird, die der grössten Einheitsmenge beim normalen Betrieb entspricht, wobei dann das   Spiel 11 a" durch die Wirkung   des Reglers auf die Seite des Stiftes 8 gebracht wird, die in der Richtung der Abnahme der Einheitsmenge liegt. 



   Schliesslich ist noch ein zweiter Anschlag 11 vorgesehen, der den gleichen Wirkungssinn wie der Anschlag 10 hat und dessen Stellung vorzugsweise regelbar ist. Dieser Anschlag begrenzt die Verstellung des Gleitstückes 2 so, dass dieses nicht die oben definierte Überladungsstellung überschreiten kann,   wofür das     Spiel 11 a",   wie in Fig. 1 gezeigt, wenigstens teilweise auf der Seite des Stiftes 8 liegen muss, die der in dem vorhergehenden Absatz definierten entgegengesetzt ist. 



   Die obige Vorrichtung arbeitet folgendermassen :
Wenn der Motor stillsteht   (Fig. l), schlägt   der Hebel 9 bei 10 und das Gleitstück 2 bei 11 an. Wenigstens ein Teil des Spieles "a" befindet sich links von dem Stift 8. Die Pumpe befindet sich in der Überladungsstellung. 



   Wenn dann der Motor angelassen wird, und auf Touren kommt, zieht der Regler das Gleitstück 2 nach rechts und das   Spiel "a" kommt   auf die rechte Seite des Stiftes 8. Die Vorrichtung nimmt dann (Fig. 2) die Stellung ein, die der grössten Einheitsmenge in dem normalen Betriebsbereich des Motors entspricht (linke Grenze dieses Bereiches). 



   Wenn die Drehzahl des Motors bis zu dem zulässigen Höchstwert zunimmt, kommt die Vorrichtung (Fig. 3) an die entgegengesetzte Grenze dieses Bereiches, wobei jedoch während des Arbeitens des Motors das   Spiel"a"stets   rechts von dem Stift 8 bleibt. 



   Erfindungsgemäss sind nun ausser einem einfachen Anschlag bei 11 magnetische Einrichtungen vorgesehen, die auf das Gleitstück 2 in dem gleichen Sinn wie die Feder 5 wirken, damit bei Stillstand des Motors und beim Anlassen desselben das Gleitstück in der der Fig. 1 entsprechenden Überladungsstellung gehalten wird, bis ein von dem Regler auf das Gleitstück ausgeübter genügend starker Zug die plötzliche Freigabe des Gleitstückes bewirkt. 



   Die magnetischen Einrichtungen werden zweckmässig durch wenigstens einen Dauermagneten 12 gebildet, der gleichzeitig die Aufgabe des Anschlages 11 für einen Kopf 13 aus ferromagnetischem Metall erfüllt, der   z. B.   unmittelbar an dem Gleitstück 2 sitzt. 



   Durch diese magnetischen Einrichtungen wird offenbar die eingespritzte Einheitsmenge auf ihrem Überladungswert (Fig. 1) gehalten, bis der Regler die auf den Kopf 13 ausgeübte Anziehung überwinden kann. Es genügt daher, die Kenngrössen des Magneten 12 oder anderer magnetischer Einrichtungen entsprechend der kleinsten Drehzahl (oder Winkelgeschwindigkeit) zu wählen, bei welcher der Motor beim Aufhören der Überladung regelmässig laufen soll, was in jedem Sonderfall leicht durch Versuche erfolgen kann. 



   Die Überladung bleibt daher unabhängig von den Kenngrössen der Feder 5 bestehen, solange der Motor nicht diese Drehzahl erreicht, so dass er ohne Störung durch seine niedrigste normale Betriebstemperatur gehen kann. 



   Es ist zu bemerken, dass, wenn das Gleitstück in die in Fig. 2 dargestellte Stellung gekommen ist, die Wirkung des Magneten praktisch aufhört, so dass dieser die augenblickliche eingespritzte Einheitsmenge nicht mehr beeinflusst. 



   Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden. So können die Plätze der Magneten 12 und des Kopfes 13 an dem Gleitstück 2 und dem Anschlag 11 vertauscht werden, und der Kopf 13 kann ebenfalls   iurch   einen oder mehrere Dauermagneten gebildet werden, deren Wirkung zu der des oder der Magneten L2 hinzutritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Regelvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Zündung durch Verdichtung, die zur Regelung der eingespritzten Einheitsmenge einen Drehzahlregler aufweist, der bei einer Zunahme der Motordrehzahl ein die eingespritzte Einheitsmenge steuerndes Regelglied im Sinne einer Verringerung der eingespritzten Einheitsmenge zu verstellen sucht, und die ferner elastische Rückholeinrichtungen aufweist, die, solange die Wirkung des Drehzahlreglers auf das Regelglied im Sinne einer Verringerung der eingespritzten Einheitsmenge unter einem vorbestimmten Mindestwert bleibt, das Regelglied in eine Überladungsstellung bringen und in dieser Stellung, die einem Wert der eingespritzten Einheitsmenge entspricht, der grösser ist als der Höchstwert, den diese Menge erreichen kann,
    wenn der erwähnte vorbestimmte Mindestwert der Wirkung des Drehzahlreglers überschritten wird, halten, gekennzeichnet durch eine magnetische Enrichtung (12), die auf das die Einheitsmenge steuernde Regelglied (2) gleichsinnig mit den elastischen Rückholeinrichtungen (5,7) einwirkt, um das Regelglied (2) bei der Inbetriebsetzung des Motors in der Überladungsstellung zu halten und es plötzlich freizugeben, wenn der erwähnte vorbestimmte Mindestwert der Wirkung des Drehzahlreglers (6) überschritten wird.
    2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Einrichtung durch wenigstens einen Dauermagnet (12) gebildet ist.
    3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Einrichtung gleichzeitig einen die maximale Einspritzmenge begrenzenden Anschlag (11) für das Reglergestänge (2) bildet.
AT599460A 1960-06-14 1960-08-04 Regelvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Zündung durch Verdichtung AT219348B (de)

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FR219348X 1960-06-14

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AT219348B true AT219348B (de) 1962-01-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233203B (de) * 1962-02-10 1967-01-26 Fichtel & Sachs Ag Regler fuer die Brennstoffzufuhr von Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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