AT101958B - Ein- oder Mehrkörperverdampfapparat. - Google Patents

Ein- oder Mehrkörperverdampfapparat.

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AT101958B
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Austria
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liquid
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Wilhelm Vogelbusch
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Wilhelm Vogelbusch
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


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    Ein-oder Mehrkörperverdampfapparat.   



   Bei der weiteren Ausgestaltung des im Stammpatent Nr. 98983 beschriebenen Verdampfapparats. der erfindungsgemäss'aus einer Anzahl von etagenförmig übereinander angeordneten Boden mit seitlich vom eigentlichen Flüssigkeitsraume liegenden   Heizsystemen bestehen   soll, hat sich ergeben, dass es für manche Zwecke wünschenswert ist, wenn sieh die Höhe der Flüssigkeitsschicht leicht verändern lässt. 



   Der Apparat kann z. B. einmal für gegen Hitze sehr   empfindliche Flüssigkeiten   verwendet werden, die mit möglichster Beschleunigung eingedampft, d. h. durch den Apparat gehen sollen. Das andere Mal können wenig empfindliche Laugen mit verhältnismässig niedrigem Siedepunkte einzudampfen sein. Es kann auch die schnelle Entleerbarkeit des Apparats gefordert werden. Im ersteren Falle muss der Flüssig- keitsinhalt des Verdampfers durch Verminderung des Saftstandes klein gehalten werden, im letzteren
Falle lässt sich die Heizfläche durch eine geringe Erhöhung des Saftstandes besser ausnutzen, indem man dadurch die oberen Rohrreihen jedes einzelnen Heizelements besser in den Strom der umlaufenden
Flüssigkeit bringt. 



   Dieser Mangel des Apparats gemäss dem Stammpatent soll durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung behoben werden. Gleichzeitig wird durch eine eigenartige
Anordnung der Heizröhren die Zirkulation der einzudampfenden Flüssigkeit verbessert. 



   Diese Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung in beispielsweiser Anordnung dargestellt u. zw. veranschaulicht Fig. 1 einen senkrechten Schnitt, Fig. 2 einen wagreehten Schnitt durch den ver- besseren Apparat, Fig. 3 eine zweckmässige Rohranordnung, Fig. 4 eine Ansieht gegen den Apparat. während in Fig. 5 bis Fig. 8 das hauptsächlichste   Konstruktionselement   näher dargestellt ist. 



   Der Apparat besteht aus einer Anzahl von Heizelementen (t mit eingewalzten Heizrohren   b und f.   vor deren Kopfplatten beiderseits Zirkulationskörper d und e geschraubt sind. 



   Die einzelnen Abteilungen der Körper   II   und e stehen durch Heizrohre b von verhältnismässig grossem Querschnitt in kommunizierender Verbindung, d. h. der Flüssigkeitsstand liegt in den Körpern   il   und e jeder Abteilung in nahezu gleicher Höhe. 



   Die Heizrohre c dagegen sind verhältnismässig eng und steigen zur besseren Abführung der ent- wickelten Dämpfe nach dem Zirkulationskörper   f !   zu an. In dem Zirkulationskörper e wird die Flüssigkeit durch auf einer gemeinsamen Welle h sitzende Scheiben   i   und k geführt.

   Die Scheiben i haben Öffnungen, durch welche die   einzudampfende Flüssigkeit, nachdem sie die eine Abteilung gefüllt   hat, nach der nächsten   überläuft.   Die Scheiben   k sind voll und   zwingen   die Flüssigkeit,   ihren Weg durch die Heizrohre zur nächsten Abteilung jedes Verdampfelements zu nehmen und zu verhindern, dass Flüssigkeit innerhalb des Zir- kulationskörpers e unmittelbar vom Einlauf zum Auslauf strömt, ohne mit den   Heizflächen   in Berührung gekommen zu sein. 



   Der Heizdampf wird durch Zungen   ! !   und Kanäle m gezwungen, seinen Weg entlang den Heizröhren im Gegenstrom zur Bewegung der Flüssigkeit durch den Apparat zu nehmen. 



    Die Welle h lässt sich   samt den fest auf ihr sitzenden Scheiben i und k axial verschieben. Bewegt man die Welle (siehe Fig. 2) nach vorne, so geben die Scheiben i und k die entsprechenden Kanäle im   Zirkulationskörper   e frei, und der Inhalt des betreffenden Elements ergiesst sich in das darunterliegende. 

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 Auf diese Weise kann der ganze Apparat schnell und sicher entleert werden. Der Apparat ist wieder betriebsfertig, sobald die Welle    &    in ihre   ursprüngliche   Stellung zurückgeschoben   wordetfist.   



   Zwecks Regulierung des Flüssigkeitsstandes im Apparat dreht man die Wellen h (siehe Fig. 6). je nachdem der erstere erhöht oder erniedrigt werden soll, nach links oder rechts. 



   Der allgemeine Aufbau und die Wirkungsweise des vorstehenden Apparats ist im übrigen gleich dem im Stammpatent ausführlich beschriebenen. 



   Er kann genau wie jener durch Kesseldampf mittels durch Kompressor verdichteten oder mit aus einem anderen Körper kommenden Brüden beheizt werden. Die einzelnen Elemente können mit Dampf verschiedener Spannung beheizt werden, auch kann der aus einem oder einer Anzahl von Elementen kommende Brüden zur Beheizung der folgenden verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Ein-oder Mehrkörperverdampfapparat nach   Patent Nr.   98983, dadurch gekennzeichnet,   dass die einzelnen Heizkörper aus einer Anzahl von mehr oder weniger   wagrecht   liegenden weiten Röhren und einer zweiten aus engen Röhren bestehen, welch letztere gegen die Horizontale geneigt angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Verdampfapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Heizkörper Führungwände , m) enthält, die den Zirkulationsweg der Flüssigkeit in wagreehter Richtung vorschreiben und mit einem durch abwechselnd volle und durchbrochene Zwischenwände (i, k) unterteilten, einerseits den Zulauf und anderseits den Ablauf für die Flüssigkeit enthaltenden Umlenkungsraum (e) in Verbindung steht, dessen Abteilungen mit dem zugehörigen Flüssigkeitsraum des Verdampfers durch zwischen den Führungswänden dz m) des Heizkörpers liegende Heizröhren (b, c) verbunden ist.
    3. Verdampfapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwände (i, k) des Umlenkungsraumes (e) als Absperrorgane, also etwa ventilartig, ausgebildet sind, so dass eine direkte Verbindung zwischen Zu-und Ablauf der Flüssigkeit jeder Etage hergestellt werden kann.
    4. Verdampfapparat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit exzentrisch gelegenen Durchbrechungen versehenen Zwischenwände in ihrer Ebene derart verstellt werden können, dass die Durchbrechungen höher oder tiefer zu liegen kommen, wodurch der Flüssigkeitsstand in den einzelnen Etagen verändert werden kann.
    5. Verdampfapparat nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle als Ventile ausgebildeten Zwischenwände (i, k) jedes Heizkörpers auf einer Welle (h) sitzen, die axial verschiebbar und drehbar gelagert ist, um durch Verschiebung der Welle alle Ventilscheiben gleichzeitig öffnen und schliessen und durch Verdrehung der Welle die Überlaufhöhe von einer Abteilung zur anderen und damit die Flüssigkeitshöhe ändern zu können.
AT101958D 1923-11-22 1924-07-02 Ein- oder Mehrkörperverdampfapparat. AT101958B (de)

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DE101958X 1923-11-22

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ID=25605811

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AT101958D AT101958B (de) 1923-11-22 1924-07-02 Ein- oder Mehrkörperverdampfapparat.

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