AT101860B - Getriebe. - Google Patents

Getriebe.

Info

Publication number
AT101860B
AT101860B AT101860DA AT101860B AT 101860 B AT101860 B AT 101860B AT 101860D A AT101860D A AT 101860DA AT 101860 B AT101860 B AT 101860B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gear
shaft
pitch circle
transmission
transmission according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Simon Holdener
Original Assignee
Simon Holdener
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Simon Holdener filed Critical Simon Holdener
Application granted granted Critical
Publication of AT101860B publication Critical patent/AT101860B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/08Profiling
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/08Profiling
    • F16H2055/0893Profiling for parallel shaft arrangement of toothed members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Getriebe. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Getriebe, welches sich auszeichnet durch einen auf einem Exzenter einer Welle gelagerten Übertragungskörper, der zwei oder mehr zueinander konzentrische   Kränze hat, diebeim Kreisen des Exzenters mit Gegenkränzen zusammenwirken, dieihrerseits konzentrisch   zur Achse der genannten Welle sind. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in einer Anzahl beispielsweiser Ausführungsformen veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 ein erstes Beispiel im Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 3 ein zweites Beispiel im Längsschnitt, Fig. 4 einen Querschnitt nach C-D der Fig. 3 und Fig. 5 ein drittes Beispiel im Längsschnitt, Fig. 6 ein viertes Beispiel im   Längsschnitt,   Fig. 7 einen Schnitt eines fünften Beispieles, Fig. 8 eine Ansicht von rechts der Fig. 7 her gesehen, Fig. 9 einen Längsschnitt eine, sechsten Beispieles, Fig. 10 einen teilweisen Querschnitt davon, Fig. 11 einen Längsschnitt eines siebenten Beispieles, Fig. 12 einen Grundriss und Fig. 13 eine Stirnansicht dazu mit Schnitt nach   E-T-'der   Fig. 12, Fig. 14 einen Schnitt nach G-H der Fig. 11, Fig.

   15 zeigt eine zu 
 EMI1.1 
 Getriebeverzahnung. 



   Beim Beispiel nach Fig. 1, 2 bezeichnet 1 die Welle, welche mit einem Exzenter 2 und einem koaxialen Zapfen 3 versehen ist. Auf letzterem stützt sich ein   zylindrisches   Gehäuse 4, das zwei Stufen 5, 6 aufweist und mit einem angeschraubten Deckel 7 ausgestattet ist. Die Stufe 6 des Gehäuses 4 ist mit einer zur Welle 1 konzentrischen Innenverzahnung 8 versehen, mit welcher der Übertragungskörper 9 durch eine an ihm vorhandene, zur Exzenterachse konzentrische'Aussenverzahnung im Eingriff steht. 
 EMI1.2 
 Auf der Büchse 10 stützt sich das die Verzahnung einschliessende Gehäuse 4 mittels seines Deckels 7, der hiezu eine zentrale Nabe besitzt. 



   Nach Fig. 1 ist angenommen, die   Büchse   10 sei in einem das Getriebe tragenden Lagerarm 11 unverrückbar festgestellt. Dreht sich jetzt die Welle 1 im einen oder anderen Sinne, dann bewirkt ihr 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 kann. Diese Anwendungsart des Getriebes ist beispielsweise bei Werkzeugmaschinen vorteilhaft zur   Herbeiführung eines beschleunigten Rückganges.   



   Eine weitere Anwendungsmöglichkeit bietet sich durch Feststellen der Welle 1. Wird dann das   Gehäuse.} oder   die Büchse 10 angetrieben, dann wird jeweilen der zweite Teil (die Büchse 10 bzw. das Gehäuse   4)   durch   Vermittlung des Übertragnngskorpers   9 nut ungleicher Drehzahl, aber im gleichen Drehsinn wie das Gehäuse 4 mitgedreht. 



   Ferner kann die Büchse 10 festgestellt, das Gehäuse 4 angetrieben werden und die Kraftabnahme 
 EMI2.2 
 



  Infolge der verschiedenen Grösse der Zahnkranzumfänge 9,   9 (t zueinander, wird   in diesem Falle eine   Differenz zugunsten der entgegengesetzten Drehrichtung zur Welle 1 erzielt. 



  Bei diesem Getriebe können dieselben Antriebskombinationen angewandt werden, wie beim   
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Übersetzung ins Langsame arbeitet, bewegte Gegenstand noch so viel Schwungkraft aufbringt, dass im   Getriebe das Bestreben entsteht, auf Übersetzung ins Schnelle zu arbeiten. Hiebei auftretende Verklemmung   des Übertragungskörpers auf dem denselben tragenden Exzenter kann den plötzlichen Stillstand des Getriebes und demzufolge Betriebsstörungen bewirken, was sich z. B. im Abwerfen von Übertragungsriemen äussern kann oder in   Brüchen,   namentlich bei direkter Kupplung des Getriebes mit einer Arbeitsmaschine od. dgl. Ähnlich liegen die   Verhältnisse   beim Anlassen des Getriebes. 



   In Fig. 6 bezeichnet   1 : ; einen zum   Gehäuse eines kleinen Elektromotors zugehörigen Teil (Seitenschild), der eine hohlzylindrische Verlängerung 16 hat. 17 ist die Motorwelle, welche mittels abgesetzten Endes, das in ein flaches Haupt 18 ausläuft, in die Getriebewelle   j ! hineinlasst. Die in   der Getriebewelle 1 
 EMI3.1 
 Drehsinne miteinander Verbindung haben, ist durch eine in der Welle 1 angebrachte Querbohrung 19 geschaffen. Die Welle 1 besitzt   einen Exzenter. 8   und einen abgestuften koaxialen Endzapfen 3. Mit 9 ist der hier mittels eines Kugellagers 20 auf dem Exzenter 2 abgestützte Übertragungskörper. der an den beiden Enden   e : ne   zur Exzenterachse konzentrische   Innen-bzw. Aussenverzahnung   9a bzw. 9b aufweist.

   Durch seine Innenverzahnung 9a steht der   Übertragungskörper   9 mit der Verzahnung einer 
 EMI3.2 
 aus Gummi bestehende Mitnehmer 25 verbinden die zur Getriebewelle 1 gleichachsige Welle 23 im Drehsinn elastisch mit der Büchse   22,   und folglich mit dem Übertragungskörper 9. Die Verzahnung   der Büchsen M   und 22 sind zur Welle konzentrisch. Die Welle 23 ist im zylindrischen Teil 16 auf einem Kugellager 26 und auf einem   Rollenlager 2f abgestützt.   Die Getriebewelle 1 sitzt an beiden Endteilen in einem Kugellager 28 bzw. 29. Dem Kugellager 29 benachbart ist ein Kugellager 30 zur   Abstützung   der   Motorwelle. ! 7   an ihrem mit der Getriebewelle 1 verbundenen Endteil. 



   Die sich drehende Motorwelle 17 nimmt durch Vermittlung des flachen Hauptes 18 die Getriebewelle 1 mit, deren Exzenter 2   den Übertragungskörper   9 in Bewegung setzt. Der Exzenterbewegungen ausführende Übertragungskörper 9 wälzt sich mit seiner Verzahnung 9a an der Verzahnung der ortsfesten Büchse 21 ab und bewirkt durch Vermittlung seiner Verzahnung   9h   den Antrieb der Welle 23, welche gegenüber der Motorwelle 17 eine entsprechend dem gegenseitigen Verhältnis der   Umfänge   der zusammenwirkenden Zahnkränze verminderte Drehzahl erhält. 



   Wird der die Antriebskraft liefernde Elektromotor abgestellt, d.   h.   der Antrieb der Welle 17 aufgehoben und tritt infolge der Schwungkraft des von der Stufenscheibe 24 aus angetriebenen Gegenstandes, z. B. einer Arbeitsmaschine, das Bestreben ein, das Gehiebe, statt   auf Übersetzung   ins Langsame auf eine ins Schnelle arbeiten zu lassen, so stellen sich diesem Bestreben im Getriebe selbst keine Hindernisse entgegen. Dank der erläuterten besonderen Lagerung der an der Kraftübertragung beteiligten Drehkörper des Getriebes kann dieses ebenso gut auf   Übersetzung   ins Schnelle als auch ins Langsame arbeiten. 



   In den Fig. 7 und 8 ist ein Hebezeug veranschaulicht. 



   In Fig. 9 ist 1 wiederum die Getriebewelle, 2 deren Exzenter, 3 der koaxiale Endzapfen und 16 das das Getriebe einschliessende Gehäuse mit fester Büchse   21,   in deren an einem Hals vorhandene Aussenverzahnung die Verzahnung 9a des mittels des Kugellagers 20 auf dem Exzenter   2 abgestützten     Übertrrgungskörpers   9 eingreift. Der Exzenterbewegungen ausführende Übertragungskörper 9 ist hier zweiteilig ausgeführt, und befindet sich dessen zweiter Teil 9'durch die Aussenverzahnung 9b mit der Innenverzahnung dos erweiterten   ausgehöhlten Endes   der Welle 23 im Eingriff, welche koaxial zur 
 EMI3.3 
 selben vier auf den   Umfang   sich verteilende Kammern vorgesehen, die allseitig geschlossen sind.

   In diese, im Querschnitt   kreisringsektbrartigen   Kammern ist je ein scheibenförmiger Gummipuffer   25   eingelegt. Die vorhandenen vier Gummipuffer bilden zur Übertragung der Drehbewegung dienende Mitnehmer, welche dem Getriebe eine gewisse Elastizität geben, so dass eine weiche Bewegungsübertragung vorhanden 
 EMI3.4 
 mittels Elektromotors eingeführt wird, wobei die grosse Drehzahl der Elektromotorwelle am Webstuhl wesentlich vermindert werden muss. 



   In den Fig. 11-15 bezeichnet 39 ein   aufgeschlitztes Legetgehäuee, welches   als   Ständer ausgebildet   ist. In diesem Gehäuse ist die Getriebewelle 1 gelagert, welche den Exzenter 2 und den koaxialen End-   zapfen 3 aufweist. 40 ist ein im Gehäuse axial unverselnebbarer, zylmderf. örmiger Hohlkörper, an welchem   die Büchse 21 fest angebracht ist.

   In die an letzterer vorgesehenen Aussenverzahnung greift mit seiner   Innenverzahnung 9a der auf dem Exzenter 2 gelagerte Übertragungskörper 9 ein, welcher mit seiner Aussenverzahnung 9b in die Innenverzahnung der Hohlwelle 23 eingreift, welche koaxial zur Welle 1   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 sind zwei in den Hohlkörper 40 eingesetzte Lagerringe für die Hohlwelle 25 bezeichnet ; 42 ist ein mit der Hohlwelle 23 fest verbundener Teil, welcher durch eingeschlossene, nachgiebige Mitnehmer 25 im   Drehsinn elastische Verbinduna : mit   einem Kopfstück 43 hat. Dieses nimmt in einer diametral gerichteten, 
 EMI4.2 
 diametral   gegenüberstehende   Backen 45 von entsprechender Form einer Mitnehmerscheibe 46 auf (Fig. 15 einzeln   dargestellt, u.   zw. in zu Fig. 12 um 900 gedrehter Stellung).

   Die   Mitnehmerscheibe 46 besitzt   auf ihrer zweiten Seite zwei zu den Backen 45 rechtwinklig versetzte Backen 47, die einander diametral - gegenüberstehen und ebenfalls   schwalbenschwanzförmigen   Querschnitt haben. Die Backen 47 greifen in entsprechende   Aussparungen   eines   Verbindungsstückes   48 ein, das durch einen Laufkeil mit einer
Welle 48'verbunden ist, welche z.B. die Hauptwelle eines Webstuhles darstellt. Durch ihre Backen 45 und 47 sichert die Mitnehmerscheibe 46 das   Verbindungsstück   48 gegen axiale Verstellung in bezug auf die Getriebewelle 1, gewährleistet dessen Mitnahme bei Drehung des Kopfstückes 43.

   Durch die erläuterte Verbindung zwischen dem Getriebe und der Webstuhlwelle 48'wird bezweckt, der Über- tragung von Vibrationen sowie axialen Stössen von der Webstuhlwelle auf das Getriebe vorzubeugen. 



   Das aufgeschlitzte Lagergehäuse 39 hat zwei einander gegenüberstehende Ansätze 39' zur Aufnahme 
 EMI4.3 
 durch eine an ihm vorgesehene Nase 51 mit einer Einsatzbüehse 52 zusammenwirkt, die mittels Schraube   53   im einen Ansatz 39 festgestellt ist. Im zweiten Ansatz 39'ist eine Einsatzbüehse 54 vorgesehen, die mittels 
 EMI4.4 
 den Teiler der Spindel 49 angepasst ist, ein Drehen der letzteren verhindert. Die   Einsatzbüchse     54   besitzt einen flachenNocken 56, mit dem ein flacher Nocken 57 eines zweiarmigen Auslösehebels 58 zusammenwirkt, welcher auf die Spindel 49 aufgeschraubt ist.

   Der Auslösehebel 58 steht für gewöhnlich mit dem einen Arm an einen am Gehäuse 39 einstellbaren Anschlag 59 (Fig. 12) an, gegen welchen er durch eine am zweiten Arm des Hebels wirksame Schraubenfeder 60, die sich am Gehäuse 39 abstützt, angedrückt wird. 



  Der erstgenannte Arm des Auslösehebels'58 besitzt eine Öse M, welche zur Aufnahme eines von der   Steohervorrichtung des Webstuhles   aus beeinflussbaren, d. h. steuerbaren Teiles dient. Auf die Spindel 49 ist eine Druckfeder 62 aufgeschoben, welche sich einerends an der Einsatzbüchse 52 abstützt und andernends an einer Scheibe, welche am Vierkant. der Spindel 49 Anlage findet, wodurch letztere in axialer Richtung von genantner Feder beeinflusst wird. Im Zustand der Spannvorrichtung nach Fig.   3'ist   das aufgeschlitzte Lagergehäuse 39 nicht zugespannt.

   In diesem Falle wird bei Antrieb der Welle   1,   welche eine mit Keilnut versehene zentrale Bohrung l'   (Fig. 11) für   den Anschluss einer Treibwelle   (Motorwelle) besitzt, der Übertragungskörper 9 und die mit ihm in Eingriff   stehenden Telle   21   und 23 samt dem   Hohlkörper 40 zur   Welle 1 entgegengesetzt (rückwärts) drehen infolge des dem Getriebe von der Webstuhlwelle 48' dargebotenen Widerstandes. Wird dagegen das Lagergehäuse 39 zugespannt und dadurch der Hohlkörper 40 samt der Büchse 21 festgehalten, dann bewirkt der Exzenterbewegungen   ausführende   Übertragungskörper 9 unter Verminderung der von der Treibwelle mitgeteilten Drehzahl den Antrieb der Hohlwelle 23 im Drehsinn der Getriebewelle   1 (Vorwärtsgang).

   Diese   Drehbewegung wird von der Hohlwelle 23 aus durch Vermittlung der Teile 42.   43, 46, 48 auf die Web-   stuhlwelle 48' übertragen behufs Antriebes des Webstuhles. 



   Zwecks Zuspannens des Lagergehäuses 39   verschwenkt   man den Einstellhebel 50 der Spann- 
 EMI4.5 
 wobei die Druckfeder 62 gespannt wird. 



   Tritt die Stechervorrichtung des Webstuhles in   Wirkung,   dann wird der Auslösehebel 58 entgegen dem Einfluss der Feder 60 verschwenkt, so dass dessen Nocken 57 ausser den Bereich des Nockens 56 der Einsatzbüchse 54 kommt. Hiebei werden die beiden Ansätze 39'des Lagergehäuses 39 unter dem Einfluss der Eigenfederung des Gehäuses und der Druckfeder 62 so weit auseinander bewegt, dass die   Nocken 56, 57 des Auslösehebels 58   und der Einsatzbüchse 54 je an der gegenüberliegenden ebenen Fläche des anderen Teiles (54 bzw.   58)   anzustehen kommen.   Nunmehr   kann sich der Hohlkörper 40 mit der Büchse 21 wieder drehen, wodurch das Getriebe leer lauft, der Webstuhl also keinen Antrieb erhält. 



   Um den   Auslösehebel   wieder in die gezeichnete Bereitschaftsstellung   zurückzuführen,   schwenkt man den Einstellhebel 50 zurück, so dass dessen Nase 51 mit der Rast der Einsatzbüchse 52 in Eingriffgelangt. 



  Dabei bewirkt die Feder 62 eine entsprechende axiale Verschiebung der Spindel   49 In dem Masse,   dass der   Auslösehebel   unter dem Einfluss der Feder 60 wieder zurückschwingt und seinen Nocken 57 auf den Nocken 56 der   Finsatzbüchse gegenüber bringt,   so dass diese zwei Nocken wieder aufeinanderstehen. 



   Die   Spannvorrichtung   könnte statt auf rein mechanischem Wege auch mit Hilfe elektromagnetischer Mittel festgezogen und geöffnet werden. 



   In Fig. 16 sind   8., und 9. a   zwei zusammenarbeitende, zueinander exzentrische Zahnkränze. Der Zahnkranz 8 bildet eine Innenverzahnung mit 34 Zähnen und der Zahnkranz 9a eine   Aussenverzahnung   mit 30 Zähnen. M ist der Mittelpunkt des Zahnkranzes 9a, welcher an dem Exzenterbewegungen aus- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 der beiden Verzahnungen 9a, 8.   Die : e besitzen Modulteilung, welche   derart auf die beiden Teilkreis abgetragen ist, dass eine durch Mund N hindurchgehende Gerade die Mittellinie eines Zahnes 0 der Verzahnung   ss     bildet. P und pI sind die Schnittpunkte der beiden Flanken des Zahnes   ()   auf dem Teilkreis T. Q ist ein um den Mittelpunkt M gezogener Hilfskreis, dessen Durchmesser dem Halbdurchmesser des kleineren Teilkreises T entspricht. 



   Zwecks Festlegung des Mittelpunktes des Kreisbogens der einzelnen Flanke des Zahnes 0 ist von dessen zwei Schnittpunkten P,   p1   aus je ein mit dem Teilkreis T sich schneidender Bogen R bzw. RI vom Radius des Halbmessers dieses Teilkreises geschlagen. Die dadurch auf dem Teilkreis T erzeugten   Schnittpunkte , stellen   die Mittelpunkte der Kreisbogen U, U1 dar, welche die Flanken des Zahnes   0   bilden. Mit den beiden Schnittpunkten S,      trifft eine durch den entsprechenden Schnittpunkt P bzw. pl hindurchgehende Gerade V bzw.   V1 zusammen, welche senkrecht   mit einer durch den entsprechenden Schnittpunkt P bzw. pI hindurchgelegten Tangente W bzw.   W1 des Hilfskreises   Q zusammen einen rechten Winkel einschliesst.

   Nach Einzeichnen des zugehörigen Kopfkreises und des Fusskreises ist die Form des Zahnes 0 festgelegt. 



   Dieser Zahnform ist derjenige des Gegenzahnes X der Verzahnung 8 angepasst. Die Flanken des Zahnes X bilden Kreisbogen vom Radius der Flanken des Zahnes 0 und haben in der zeichnerischen Stellung ihre Mittelpunkte in S und   S'gemein.   



   Um am Zahngrund das nötige Zahnspiel zu schaffen, wird der Zahnfuss z. B. in dem bei Modulverzahnung üblichen Verhältnis gegenüber dem Zahnkopf grösser gewählt. Der Abstand des Kopfkreises und des   Fusskreises   vom Teilkreis kann statt nach einer bekannten auch nach einer besonderen Regel getroffen werden. 



   Wie ohne weiteres klar ist, weicht die Form der Zähne des einen Kranzes nur unmerklich von den Zahnlücken des anderen Kranzes ab. Die zusammenarbeitenden Zähne besitzen bei   günstigem   Zahnquerschnitt gegenseitig grösstmögliche Berührungsflächen, so dass zwischen'denselben bei im Ölbad arbeitenden Getriebe verhältnismässig grosse   Öldruckflächen   gebildet sind, wodurch sich ein geräuschloser Gang des Getriebes erzielen lässt. 



   Zur Begünstigung der gegenseitigen Beweglichkeit der beiden Zahnkränze   können   die Flanken der   Zähne   der Innenverzahnung 8 am Zahnkopf als ebene Fläche ausgeführt werden, indem man ihre Flanken   zweckmässig   vom Teilkreis weg mit den Tangenten W,    in   Übereinstimmung bringt. 



   Die Ein- und Austrittsmöglichkeit der Zähne der beiden Verzahnungen lässt sich zeichnerisch dadurch darstellen, dass man einen zum grösseren Teilkreis T1 konzentrischen Hilfskreis   T2 zeichnet,   welcher durch die Schnittpunkte S, 82 (Mittelpunkte der Kreisbogenflanken U, U1) hindurchgeht. Von diesem Hilfskreis T2 aus werden dann nach Abtragen der Teilung im Teilkreis   T   die   Kreisbogenflanktn   der Innenverzahnung gezeichnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Getriebe, gekennzeichnet durch einen auf einem Exzenter einer Welle gelagerten Übertragungskörper mit wenigstens zwei zueinander konzentrischen   Innen- oder Aussenkränzen   oder kombinierten   Kränzen,   die beim Kreisen des Exzenters mit Gegenkränzen zusammenwirken, die ihrerseits konzentrisch zur Achse der genannten Welle sind.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den mit ihren Kränzen zusammenarbeitenden Getriebekörpern wenigstens dem einen Lagerung auf Rollkörpern (Kugeln, Walzen oder Rollen) gegeben ist behufs Vermeidung von Verklemmungen, insbesondere beim Anlassen oder Abstellen des Getriebes.
    3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, wobei mit allen mit ihren Kränzen zusammenarbeitenden Getriebekörpern Lagerung auf Rollkörpern gegeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die so geschaffenen Lagerstellen der Gesamtheit der erwähnten Getriebekörper sich in einem gemeinsamen, abgeschlossenen Gehäuse (16) befinden.
    4. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den mit ihren Kränzen zusammenarbeitenden Getriebekörpern wenigstens der eine seine Drehbewegung durch allseitig eingeschlossene, nachgiebige Mitnehmer (25) weiterleitet, welche Mitnehmer vorteilhaft scheibenartige Gummipuffer sind, welche in Kammern von kreislingsektorförmigem Querschnitt eingelegt sind und dem Getriebe eine gewisse Elsatizität in der Bewegungsübertragung verleihen.
    5. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den mit ihren Zahnkränze zusammenwirkenden Getriebekörpern der eine durch entsprechendes Einstellen einer am Lagergehäuse wirksamen Spannvorrichtung in einem zuspannbaren Lagergehäuse (39) stillgesetzt werden kann.
    6. Getriebe nach Anspruch 5, insbesondere zum Antriebe von Webstühlen, dadurch gekennzeichnet. dass die Spannvorrichtung ein Auslöseorgan (58) hat, welches mittels einer selbsttätigen, in Abhängigkeit von dem durch das Getriebe angetriebenen Gegenstand wirkender Steuervorrichtung bewegt werden kann, um den erwähnten Getriebekörper zur Drehung freizugeben und dadurch den Einfluss des Getriebes auf den angetriebenen Gegenstand aufzuheben. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1
    9. Getriebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zusammenarbeitende, zueinander exzentrische Zahnkränze (8,9a), deren Verzahnungen durch Zähne gebildet sind mit Flanken, die eine Kreisbogenfläche von gleichem Radius haben, dessen Grösse dem Halbmesser des Teilkreises (T) aes kleineren Zahnkranzes (f) entspricht und dessen Mittelpunkt (M) für die Verzahnung des kleineren Zahnkranzes auf dessen Teilkreis und für die Verzahnung des grösseren Zahnkranzes auf einem zum Teilkreis desselben konzentrischen Hilfskreis (Q) liegt, welcher durch die Krümmungsmittelpunkte der Flanken des an der EMI6.2 betreffenden Verzahnung weg bis zum Zahnkopf geradlinig in Richtung je einer Tangente verlaufen, die von dem Schnittpunkt (P bzw.
    P, welchen die einzelne Zahnflanke der an der tiefsten Eingriffsstelle angenommenen Zahnlücke auf dem Teilkreis bildet, an einen Hilfskreis (Q) gelegt ist, der konzentrisch zum Teilkreis (T) des kleineren Zahnkranzes ist und einen Durchmesser hat, welcher mit dem Halbmesser des letztgenannten Teilkreisen übereinstimmt.
AT101860D 1923-03-29 1924-03-13 Getriebe. AT101860B (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH103500T 1923-03-29
CH106475T 1923-11-21
CH106476T 1923-11-21
CH106477T 1923-11-22
CH109251T 1923-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT101860B true AT101860B (de) 1925-12-10

Family

ID=27509395

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT101860D AT101860B (de) 1923-03-29 1924-03-13 Getriebe.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT101860B (de)
DE (2) DE400589C (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL205318A (de) * 1955-03-21
DE1043005B (de) * 1956-04-18 1958-11-06 Willi Zeidler Kettenraedergetriebe fuer grosse UEbersetzungen
DE1130237B (de) * 1960-10-10 1962-05-24 Heinrich Desch G M B H Umlaufraedergetriebe mit mehreren hintereinander angeordneten Umlaufraedersaetzen
GB1206932A (en) * 1966-10-26 1970-09-30 English Electric Co Ltd Improvements in rotary actuators
DE102008024336A1 (de) 2008-05-20 2009-11-26 Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg Rühreinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE400589C (de) 1924-08-14
DE421539C (de) 1925-11-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3700968A1 (de) Spanneinrichtung zum axialen festspannen eines werkzeuges, insbesondere einer scheibe
AT101860B (de) Getriebe.
DE2726080C2 (de) Anordnung zum Verschieben eines Wälzlagers in beiden axialen Richtungen
DE638681C (de) Nach Art eines Ausgleichgetriebes wirkende Vorrichtung zur Drehkraftuebertragung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1004879B (de) Vorrichtung zur Erzielung spielfreien Ganges in einem Zahnradgetriebe
DE2045717A1 (de) Verreibwalze, insbesondere für Buchdruck- oder Offsetdruckmaschinen
DE507162C (de) Differentialgetriebe zur Erzielung einer Voreil- oder Nacheilbewegung eines angetriebenen Getriebeteiles in bezug auf einen antreibenden Getriebeteil
DE399514C (de) Kupplung fuer Kraftwagen mit das Voreilen der getriebenen Welle gegenueber der treibenden ermoeglichenden Kupplungsgliedern
DE446745C (de) Vorrichtung zur Aufnahme des Spiels von Getrieben
DE3527765C2 (de)
DE4333518A1 (de) Kurvengurtförderer
DE404141C (de) Ausgleichgetriebe mit an Exzentern der Treibraederwellen angreifenden Rollen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
CH516399A (de) Siebdruckmaschine
DE931509C (de) Einrichtung zum gegenseitigen Verstellen zweier zueinander beweglicher Teile mit grosser Genauigkeit
DE711176C (de) Umkehrbares Untersetzungsgetriebe fuer Luftschrauben bei gleichbleibender Drehzahl der Luftschraubenwelle
DE559868C (de) Elastischer Antrieb, insbesondere fuer Zuendmagnete
AT128141B (de) Ketten-, Riemen- oder Seiltrieb.
DE352753C (de) Einrichtung zum Kuppeln von unverschiebbaren Zahnraedern mit ihrer Welle durch verschiebbare Kupplungsglieder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
EP1180222A1 (de) Stufenloses getriebe
AT165342B (de) Vorrichtung zum Walzen von Gewinden
AT137175B (de) Schaltwerksgetriebe.
DE406946C (de) Einstellvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1034943B (de) Reibraederwechselgetriebe mit lamellenartig ineinandergreifenden und auf ihren Wellen axial verschiebbaren parallelen Kegelscheiben und Ringscheiben
DE280542C (de)
DE699522C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Verstellung der Zuendvoreilung fuer Zuenddynamos