AT101662B - Verfahren zur Beizung von Saatgut. - Google Patents
Verfahren zur Beizung von Saatgut.Info
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Description
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Verfahren zur Beizung von Saatgut.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beizung von Saatgut u. dgl. Bisher wurde die Beizung, abgesehen von der sogenannten Warmwasser-und Heissluftmethode, mit Hilfe von Metallsalzen oder organischen Verbindungen auf chemischem Wege durchgeführt, die eine abtötende Wirkung auf die schädlichen Sporen oder sonstigen Krankheitserreger ausübten. Diese chemischen Verbindungen waren meist giftig, so dass ihre Handhabung gefährlich war, auch das damit behandelte Saatgut od. dgl. zu Vergiftungen Anlass geben konnte, sofern es zu Nahrungszwecken benutzt wurde. Auch haben die Beizstoffe grösstenteils einen schädigenden Einfluss auf das zu beizende Material ausgeübt.
Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile durch eine elektrolytische Beizung vermieden. Eine solche Beizung kann in der Weise stattfinden, dass das Beizgut in einem Elektrolyten, zweckmässig in Wasser, welches durch Zusätze leitfähig gemacht ist, gelegt und durch diesen Elektrolyten ein elektrischer Strom geleitet wird. Solche Zusätze sind Säuren, alkalisch reagierende Stoffe (Basen), Salze oder Kombinationen solcher Verbindungen. Zweckmässig werden als Zusätze jedoch solche Körper verwendet, die das Wasser nicht nur leitfähig machen, sondern durch die Elektrolyse in Ionen zerlegt werden, die eine fungizide Wirkung auf die Sporen hervorrufen, wie z B. Chloride, bei welchen durch die Elektrolyse Chlor frei wird.
Durch die Verwendung solcher Zusätze wird die bakterizide oder sporentötende Wirkung erhöht, trotzdem sie in einer Verdünnung angewendet werden, die ohne Beeinflussung durch den elektrischen Strom nicht die mindeste Wirkung ausüben würde.
Das Beizverfahren wird zweckmässig in einem Trog oder sonstigem mit Wasser gefüllten Behälter vorgenommen, in den ein das Getreide oder das sonstige Beizgut aufnehmender, für die Flüssigkeit durchlässiger Behälter eingesetzt wird. Der Boden des das Beizgut aufnehmenden Behälters ist aus einem elektrisch leitenden Stoffe, z. B. aus Kohle hergestellt und dient bei Anwendung von Gleichstrom als Anode. Seine Seitenwände sind mit Durchbrechungen für den Durchtritt der Flüssigkeit versehen. Die Kathode wird durch ein oder mehrere Elektroden, z. B. Kohlenstäbe, gebildet, die in die Flüssigkeit eingeführt werden. Der das Saatgut aufnehmende Behälter kann auch gänzlich aus einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise in sieb-oder gitterartiger Anordnung, bestehen.
Zu'wirksamer Durchführung des Verfahrens wird in dem Wasser z. B. ungefähr 3 ofo Natriumsulfat (Na2 SO4. H2O) gelöst. Besonders zweckmässig hat sich auch erwiesen eine Lösung
EMI1.1
durch die Flüssigkeit gesandten Stromes kann mit 0-4 Amp. bemessen werden, und es genügt dabei eine Beizdauer von ungefähr 30 Minuten.
Bei derartiger Durchführung des Verfahrens stellt sich der Beizeffekt dar als die Summe der elektrischen Wirkung, der Ionen-und chemischen Wirkung. Es ergibt sich das daraus, dass weder eine Natriumsulfatlösung in der angegebenen Verdünnung allein, noch eine sonstige entsprechende Säurelösung, noch Sauersloff als Ozon oder im statu nascendi die gewünschte sporentötende Wirkung aufweist. Die gleichen Verhältnisse ergeben sich bezüglich des Chlornatriums, das, in derselben Konzentration allein angewendet, eine abtötende Wirkung nicht hervorbringt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Beizung von Saatgut od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das Beizgut in einen Elektrolyten gelegt und dieser einer Elektrolyse unterworfen wird.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektrolyt Wasser verwendet wird, das durch Zusätze leitfähiger gemacht ist.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusätze Verbindungen verwendet werden, die durch Elektrolyse in Ionen zerlegt werden, die fungizide Wirkung ausüben.4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusätze Chloride verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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