<Desc/Clms Page number 1>
Freilaufkuppilng mit Klemmgesperre und Rücktrittbremse für Fahrräder.
Die Erfindung betrifft eine Freilaufkupplung mit Klemmgerperie und Rücktrittbremse für Fahrräder und besteht darin, dass auf der Radnabe eine mit zwei Ansätzen versehene Hülse festgeschraubt ist, in deren durch die Ansätze gebildeten Hohlraum das mit dem Antriehskettenrad verschraube Mitnehmerrad auf Kugeln läuft, wobei zwischen dem äusseren Ansatz der Hülse und den Zähnen des Mit-
EMI1.1
schräg ansteigende Ansätze angeordnet sind, auf denen konische Walzen laufen, die beim Zurückdrehen des Kettenrades längs dieser Ansätze ansteigen und dadurch eine Bremsscheibe gegen eine mit der Radnabe festverschraubte Bremsfläche anpressen,
wobei eine den Walzendruck aufnehmende Zwischen-
EMI1.2
geführter Ansätze in Richtung der Radachse bewegen kann und durch kleine Federn von der Bremsscheibe abgedrückt wird.
In der Zeichnung ist der Freilauf zerlegt und dann in Fig. 17 zusammengesetzt dargestellt, so dass alle Bestandteile leicht zu ersehen sind. In der nechfolgenden Beschreibung sind alle Toile der Reihe nach angeführt, u. zw. so wie sie im Freilauf zusammengebaut sind. Fig. 17 zeigt die Konstruktion vollkommen montiert, wie selbe am Rade eingebaut ist.
In die Hülse a, diein den Fig. 5 und 6 herausgezeichnet ist, ist am Innengewinde t die Radnabe eingeschraubt, an der die Speichen des Fahrrades befestigt sind. Wie die Fig. 6 zeigt, hat dieser Teil, der scheibenförmig ist, bei b und ezwei Ansätze, die so weit vorgreifen, dass zwischen ihnen der in Fig. 3 und 4 dargestellte Teil d untergebracht werden kann. Auf diesen Teil d. der an seinem Umfange Zähne e trägt, wird das Kettenrad k mit einigen Gewindegängen aufgesehraubt, u. zw. in der Weite, dass Teil d bei ; ein Aussengewinde hat, wogegen der Zahnkranz k bei l'ein Innengewinde besitzt.
Dieses ganze, auf diese
EMI1.3
sätzen bund c der Hülse a gebildeten Hohlraumes auf Kugeln < y, u. zw. einerseits an der Innenkante des Ansatzes c des Teiles s und anderseits an der Innenkante de : ebenfalls durch einen Ansatz m. der Bremsseheibe h (Fig. 11 und 12) gebildeten Raumes. Die Bremsscheibe t ist nun gleiehfalls durch das Innengewinde l' auf die Randuabe aufgerchraubt, jedoch nicht mit einem rechtsgängigen, bondern mit einem linksgängigen Gewinde. Die beiden Scheiben a und li werden auf die Nabe soweit aufgeschraubt,
EMI1.4
Käfig n ans Stahlblech eingelegt, Fig. 15 und 113.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Freilaufkupplung ist nun folgende : Bei Antrieb mit der Kette wird das Kettenrad k mit der angeschraubten Hülse a gedreht. Die Walzen 10 legen sich in die
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Tätigkeit gesetzt.
Die Ausbildung der Rücktrittbremse gemäss der Erfindung ist folgende: An der der Hülse a abge- kehrten Seite des Kettenrades t'befinden sich vier schräg ansteigende Ansätze o. In die ; en Ansätzen laufen konisch geformte Walzen 2' u. zw. in der Weise, dass die. Achsen dieser Walzen radial gegen die
EMI2.2
die drehende Scheibe k anpresst und auf diese Weise die Bremsung durchführt. Bilges 1 dient dazu, die Sehutzscheihe s festzuhalten, damit sie sich nicht mitdrehen kann.
Um eine Verschmutzung der innen liegenden Teile, insbesondere der Walzen, zu verhüten, ist zwischen die Scheibe (t und das Kettenrad k eine Messingscheibe x eingeschoben, deren Form Fig. 24 und 25 zeigen. Desgleichen besitzt die Schutzscheibe s nach beiden Richtungen hin zwei Ansätze. s' und s", die sieh, wie die Fig. 17 zeigt, über die unter der Schutzscheibe befindlichen Teile so darüberlegen, dass diese vor Verschmutzung geschützt sind. Auf diese Weise ist. durch die beschriebene Konstruktion ein Freilauf geschaffen, der allen Anforderungen, die an eine derartige Konstruktion gestellt werden, entspricht, jedoch in Ausbildung und Herstellung seiner einzelnen Teile äusserst einfach und billig ist.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Freilaufkupplung mit Klemmgesperre und Rücktrittbremse für Fahrräder, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf der Radnabe eine mit zwei Ansätzen (b, c) versehene Hülse (a) festgeschraubt ist. in deren durch die Ansätze gebildetem Hohlraume ein mit dem Antriebskettenrad (k) verschraubtes Mitnehmerrad (d) auf Kugeln (g) läuft, wobei zwischen dem äusseren Ansätze (b) der Hülse und den Zähnen (c) der Mitnehmerrades (d) die Klemmwalzen (b) liegen, so dass die Hülse beim Antriebe des Kettenrades durch das Klemmgeperre mitgenommen wird, hingegen bei Stillstand de ; Kettenrades sich an den Mantelflächen der Walzen abrollt.
EMI2.3