AT101339B - Künstliche Wursthaut. - Google Patents

Künstliche Wursthaut.

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  Künstliche Wursthaut. 



   Es sind schon mehrfach Versuche gemacht worden, die bei Herstellung   von ; Wurstwaren gebräuch-   lichen Därme durch schlauchförmige Gebilde aus anderem Material zu ersetzen. Insbesondere sind als
Ersatzstoff Zelluloseprodukte, wie Viskose vorgeschlagen worden. Doch ist die Herstellung derartiger
Viskosehüllen umständlich und kostspielig, überdies hat Viskose in feuchten Zustande geringen Widerstand gegen das Zerreissen, so dass solche Hüllen verhältnismässig dick sein müssen. 



   Es sind auch Verfahren bekannt zur Herstellung von Wursthäuten aus einem leichten Gewebe, z. B. aus Hanf, das mit Kasein, Dextrin, Gummi od. dgl. überzogen wird, worauf eventuell das Kasein etc.   unlöslich   gemacht wird. Die Herstellung derartiger Hüllen erfordert jedoch einen komplizierten Arbeitsgang und die Produkte sind infolgedessen verhältnismässig kostspielig, überdies sind sie unansehnlich. 



  Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass   die Wurstfüllmasse, das so   genannte Brat in schlauchartige Hüllen aus vulkanisiertem Kautschuk gefüllt ist. 



   Diese Wursthüllen weisen eine Reihe von Vorzügen auf. Betreffs der Dimensionierung der Hüllen hat man freien Spielraum, da sich Kautschukhüllen von beliebigen Querschnitten und von tadelloser
Gleichmässigkeit ohne Schwierigkeit herstellen lassen. Es kommen ferner diese Hüllen in trockenem
Zustande zur Verwendung, so dass durch ihren Gebrauch nicht wie beim Darm, der feucht verwendet werden muss, der Wassergehalt   d ? r   Ware erhöht und damit ihre Haltbarkeit herabgesetzt wird. Die Därme müssen   möglich   t frisch verarbeitet werden, beim Aufbewahren treten leicht Zersetzungen ein, die sie unverwendbar machen, hingegen ist vulkanisierter Kautschuk lange Zeit haltbar.

   Die Kautschukhülle lässt sich von der Wurst, nachdem diese für den menschlichen Genuss zubereitet ist, leicht abziehen und infolge ihrer Elastizität reisst sie nicht beim Kochen, wie dies beim Darm oft vorkommt und lässt sich leicht in gewünschter Färbung herstellen. 



   Mit Rücksicht darauf, dass Kautschuk im allgemeinen für Gase schwer durchdringlich ist, wäre von vornherein zu erwarten, dass die Gummihülle ein Hindernis für das Räuchern der Wurstwaren abgeben werde. Diesbezüglich ausgeführte Versuche haben jedoch das überraschende Ergebnis geliefert, dass die gemäss der Erfindung mit Hüllen aus vulkanisiertem Kautschuk versehenen Würste sich anstandslos in der üblichen Weise räuchern lassen und hiebei eine tadellose Ware ergeben. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Künstliche Wursthaut, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus vulkanisiertem Kautschuk besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT101339D 1924-10-17 1924-10-17 Künstliche Wursthaut. AT101339B (de)

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