LU88069A1 - Plane mit gelochtem randverstaerkungsstreifen - Google Patents
Plane mit gelochtem randverstaerkungsstreifen Download PDFInfo
- Publication number
- LU88069A1 LU88069A1 LU88069A LU88069A LU88069A1 LU 88069 A1 LU88069 A1 LU 88069A1 LU 88069 A LU88069 A LU 88069A LU 88069 A LU88069 A LU 88069A LU 88069 A1 LU88069 A1 LU 88069A1
- Authority
- LU
- Luxembourg
- Prior art keywords
- tarpaulin
- edge
- reinforcement strip
- edge reinforcement
- area
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/10—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position readily detachable, e.g. tarpaulins with frames, or fastenings for tarpaulins
- B60J7/102—Readily detachable tarpaulins, e.g. for utility vehicles; Frames therefor
- B60J7/104—Fastening means for tarpaulins
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/10—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position readily detachable, e.g. tarpaulins with frames, or fastenings for tarpaulins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wrappers (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
- Road Repair (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
- Details Of Garments (AREA)
- Moulding By Coating Moulds (AREA)
Description
Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen
Die Erfindung betrifft eine Plane mit gelochtem Rand¬ verstärkungsstreifen.
Derartige Planen werden beispielsweise als Gerüst¬ planen verwendet. Sie werden vorzugsweise aus Geweben, kunststoffbeschichteten Geweben, Kunststoffolien und durch offene Gewebe, Gewirke, Fadengelege und Wirrfaser- Vliese verstärkte Kunststoffolien gefertigt. Solche
Folien sind mit Randverstärkungsstreifen versehen, die ;
Lochungen aufweisen, um Befestigungsmittel, beispiels¬ weise Zurrbänder, Spannseile oder dergleichen anordnen zu können. Beispielsweise ist aus der DE 23 56 028 C3 eine Plane gattungsgemäßer Art bekannt, wobei dort aus¬ schließlich in den Randverstärkungsstreifen Lochungen vorgesehen sind und diese gelochten Randverstärkungs¬ streifen dem ungelochten Planenrand der Plane ein- oder beidseitig aufliegen und unlösbar mit der Plane ver- bunden sind. Es sind auch andere Planen bekannt, bei denen nicht nur die Randverstärkungsstreifen, sondern auch die Plane im Bereich der Lochungen der Rar.dver- stärkungsstreifen vorgelocht sind. Desweiteren sind Planen bekannt, bei denen die Lochungen durch ent¬ fernbare bzw. ausstoßbare Elemente von Plane und/oder Verstärkungsstreifen gebildet sind, so daß der Anwender je nach Wunsch eine solche Lochung öffnen und benutzen kann. Solche Planen finden nicht nur Verwendung als Gerüstplanen, sondern auch als Abdeckplanen zum Schutz von beliebigen Materialien gegen Witterungseinflüsse, oder als Lastwagenplane, als Schutzplane im Eisenbahn¬ oder Postverkehr oder für viele andere Zwecke einge¬ setzt. Unter den Oberbegriff fallen auch solche Planen, die zur Verbesserung der Ausreißfestigkeit im Bereich der Lochungen mit Ösen oder·anderen die Lochungsränder versteifenden Mitteln versehen sind.
Bei den bisher bekannten Planen tritt der Effekt auf, daß dann, wenn durch die entsprechenden Lochungen der Randverstärkungsstreifen Seile oder derartige Befesti¬ gungsmittel hindurchgesteckt sind und entsprechende
Kräfte, beispielsweise durch Windbelastungen oder der¬ gleichen auftreten, nicht das entsprechende Loch zum Rand der Plane hin ausreißt, sondern der Randverstär¬ kungsstreifen auf der dem Planenrand abgewandten Seite von der Plane abreißt, was in der Fachwelt als "Reißverschlußeffekt" bezeichnet wird.
Dieser Effekt tritt auch bei gattungsgemäßen Planen mit gelochten Randverstärkungsstreifen auf.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Er¬ findung die Aufgabe zugrunde, eine Plane mit ge¬ lochtem Randverstärkungsstreifen zu schaffen, bei der die Krafteinleitung von im Lochbereich auftretenden Kräften in verbessertem Maße in die Planenfläche er¬ folgt, so daß der sogenannte Reißverschlußeffekt ge¬ mindert oder unterbunden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung alter¬ native Lösungen vor.
Eine erste Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Lochungen des Randverstärkungsstreifens außermittig desselben und zum dem Randverstärkungsstreifen benach¬ barten Planenrand versetzt angeordnet sind.
Durch diese Apsbildung wird eine verbesserte Kraft¬ einleitung in die Planenfläche bewirkt, da die bei ge¬ dachtem rechtwinkligen Kraftangriff relativ zum Planen¬ rand an den Lochungen und den Randverstärkungsstreifen . auftretenden Kräfte sich auf eine in 45° beidseitig der Kraftangriffslinie verteilende Fläche aufgeteilt wird und die Hypotenuse dieser Fläche, die durch die relativ innenliegende wirksame Randkante des Verstärkungsstreifens gebildet ist, durch die außermittige Anordnung der Lochungen des Randverstärkungsstreifen vergrößert wird. Grundsätzlich ist es bei dieser Ausbildung vorteilhaft, wenn ein breiterer Randverstärkungsstreifen als bisher eingesetzt wird, so daß die Breite des Bereiches zwischen der Lochung und dem der Randkante der Plane zugewandten Rand des Verstärkungsstreifens mindestens gleich der Abmessung ist, die bisher im Stand der Technik üblich ist, während die Breite des
Verstärkungsstreifens zur anderen Seite, also zur Planenfläche hin deutlich größer bemessen ist. Beispielsweise kann die Breite zwischen der Lochung und dem der Plane zugewandten Rand des Verstärkungsstreifens doppelt so groß sein, wie die Breite zwischen der Lochung und dem Rand des Verstärkungsstreifens, der dem Planenrand zugewandt •ist.
Eine alternative Lösung der eingangs beschriebenen Auf¬ gabe, die aber auch in Verbindung und Kombination mit dem Merkmal des Anspruches 1 benutzt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Randverstärkungsstreifen im Bereich der Lochungen zum dem benachbarten Planen¬ rand abgewandten Bereich der Plane verbreitert ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung hierzu ist dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Breite der verbreiterten Zone quer zur Längserstreckung des Randverstärkungsstreifens in Planenebene gesehen mindestens der halben Breite des Randverstärkungsstreifens im unverbreiterten Be¬ reich entspricht.
Weiterhin ist dabei bevorzugt vorgesehen, daß die Länge der verbreiterten Zone mindestens der doppelten Breite des Randverstärkungsstreifens gemessen von der Lochung bis Rand des Verstärkungsstreifens, der der benachbarten Planenrandkante abgewandt ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß der Randver¬ stärkungsstreifen wellenlinienartig vom unverbreiterten Bereich in die verbreiterte Zone übergehend geformt ist.
Dadurch, daß in dem Bereich der Lochungen des Randver¬ stärkungsstreifens der Randverstärkungsstreifen zum dem benachbarten Planenrand abgewandten Bereich der Plane verbreitert ist, wird in diesem Bereich die ge¬ wünschte verbesserte Krafteinleitung in die Planenfläche bewirkt, wobei durch die Verbreiterung eine Verlängerung der Hypotenuse des bei auftretenden Kräften entstehenden Kraftliniendreieckes bewirkt. Die Breiten- und Längen¬ bemessung der verbreiterten Zone ist darauf abzustellen, wie lang die Hypotenuse dieses Dreieckes gewählt werden soll. Vorzugsweise soll diese etwa der doppelten Breite des Verstärkungsstreifens gemessen von der Lochung bis zum Rand des Verstärkungsstreifens, der der benach¬ barten Planenrandkante abgewandt ist, in ihrer Länge entsprechen. Bei der bevorzugten Ausbildung der wellen¬ linienartig ausgebildeten Verbreiterung wird die Kraft¬ einleitungslinie (Trennlinie) zwischen Randverstärkungs- 1streifen und Plane (auf der der Planenrandkante abge¬ wandten Seite) noch verlängert, weil bedingt durch die Wellenform eine längere Krafteinleitungslinie gebildet wird.
Bei dieser Ausbildung ist zudem vorteilhaft, daß, ähn¬ lich wie bei einer zackenförmigen Ausbildung des Ver¬ stärkungsstreifens Material bei der Herstellung des Verstärkungsstreifens eingespart werden kann. Gegebenen¬ falls kann ein solchen wellenlinig- oder zackenförmig '* ausgebildeter Verstärkungsstreifen abfallfrei aus einem Bandstreifen mit parallelen Längsrandkanten ausge¬ stanzt werden, wobei dann zwei spiegelsymmetrisch zu¬ einander angeordnete Verstärkungsrandstreifen gebildet sind. Diese können dann in an sich bekannter Weise mit der Plane verbunden werden.
Eine weitere Alternativlösung der eingangs gestellten Aufgabe wird darin gesehen, daß die Plane im Bereich des Randverstärkungsstreifens und einer daran anschließenden, dem benachbarten Planenrand abgewandten Zone durch eine eingeformte oder aufgeformte, mit der Plane flächig verbundene Verstärkungseinlage in Form eines Geleges, Gitters, Gewebes oder Vlieses verstärkt ist.
Durch Einlegen einer solchen Verstärkungseinlage wird eine verbesserte Krafteinleitung über einen größeren Flächenbereich in die eigentliche Planenfläche bewirkt, da die Krafteinleitung ausgehend von dem am Loch des Randverstärkungsstreifens angreifenden Element sich über den Randverstärkungsstreifen und dann über die Verstärkungseinlage bis zu deren planeninnenliegenden Randkante erstreckt.
Die Verstärkungseinlage kann außermittig gemäß Kenn¬ zeichnung nach Anspruch 1 angeordnet sein, oder aber es ist auch möglich, die Verstärkungseinlage in der
Weise auszubilden, wie dies bezüglich des Randverstärkungsstreifens in den Ansprüchen 2 bis 5 bezeichnet ist.·
In Kombination mit einer solchen Verstärkungseinlage kann auch eine Anordnung nach Anspruch 1 oder nach An¬ spruch 2 bis 5 vorteilhafterweise genutzt werden.
Eine weitere Alternativlösung, die insbesondere auch im Zusammenhang mit den Ansprüchen 6 und 7 vorteilhaft ist, ist in Anspruch 8 bezeichnet.
Eine Weiterbildung hierzu ist in Anspruch 9 gekennzeich¬ net.
Es hat sich herausgestellt, daß Planen mit ganzflächigen Verstärkungseinlagen in Gitterform oder dergleichen zusätzlich insbesondere im Randbereich des Verstärkungs¬ randstreifens reißen, weil durch das Gitter ein "Kerb- effekt'1 in diesem Bereich durch die parallel zur Rand¬ kante des Verstärkungsstreifens verlaufende Struktur des Gitternetzes oder dergleichen bewirkt wird. Dies tritt insbesondere bei solchen Planen auf, die in der Weise gefertigt werden, daß zunächst auf eine vorge- gelegte Kunststoffolie ein Gitternetz aufgelegt wird und dann eine zweite Folie über das Gitternetz auf extrudiert wird. Hierbei treten f ertigungsrbedingt in den Bereichen der Fäden des Gitters Materialver¬ dünnungen der aufextrudierten weiteren Folie ein, die eine Schwächung der Folie und damit eine erhöhte Ri߬ gefahr bilden.
Sofern nun gemäß Erfindungsvorschlag auf die GitterStruktur vor dem Extrudieren der zweiten Folie ein Vlies aufgelegt wird und nachfolgend erst die zweite Kunststoffolie zur Bildung der Plane aufextrudiert wird, so sind die Gitterfäden quasi durch die überdeckende Vliesschicht kaschiert, so daß Materialverdünnungen im Bereich der aufextrudierten zweiten Folie nicht oder nur unwesentlich eintrèten. Die Einwirkungen der Extruderwalzen führen allenfalls dazu, daß das Vlies insgesamt verdichtet wird, aber dennoch eine im wesent¬ lichen ebene, keine GitterStrukturen aufweisende Fläche als Anlagefläche für die aufextrudierte zweite Folie erzeugt ist. Hierdurch wird grundsätzlich schon die Rißneigung gemindert, wobei dieser Effekt in Kombination mit den in Anspruch 1 bis 7 bezeichneten Lösungen besonders vorteilhaft ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform streng schematisiert in Ansicht; .
Fig. 2 bis 4 weitere Ausführungsformen in gleicher An¬ sicht ;
Fig. 5 und 6 Schnitte der Ausführungsform gemäß Figur 4 im Schnitt V bzw. VI der Figur 4 ge- sehen.
In Figur 1 ist eine Plane 1 mit Randverstärkungsstreifen 2 und darin befindlichen Lochungen 3 gezeigt. Die Lochungen 3 des Randver,stärkungsstreifens 2 sind außer¬ mittig desselben zum dem Randver stärkungsstre-ifen benach- barten Planenrand 4 hin versetzt angeordnet. Die im Stand der- Technik bekannte und bisher angewandte Aus¬ bildung eines Randverstärkungsstreifens ist bei der Strichlinie 5 angedeutet. Im Stand der Technik lag die Lochung 3 mittig des Randverstärkungsstreifens 2. Dabei Stand als Krafteinleitungslinie quasi lediglich der Bereich LI zur Verfügung. Durch die außermittige Anord¬ nung der Lochungen 3 wird die Krafteinleitungslinie verlängert auf die Länge L2, wobei davon ausgegangen wird, daß der Kraftangriff in Richtung des Pfeiles K erfolgt und sich daraus ein Kraftfeld zwischen den 45°- Linien 6 ergibt, dessen Hypotenuse durch die Randkante der Länge L2 gebildet ist.
Bei der Ausführungsform nach Figur 2 ist der Randver¬ stärkungsstreifen 2 im Bereich der Lochungen 3 zum dem benachbarten Planenrand 4 abgewandten Bereich der Plane 1 hin verbreitert. Im ungelochten Bereich hingegen ist der Randverstärkungsstreifen 2 nicht verbreitert. Die Breite der verbreiterten Zone quer zur Längserstreckung des Randverstärkungsstreifens 2 in Planenebene gesehen entspricht mindestens der halben Breite des Randver¬ stärkungsstreifens 2 im unverbreiteten Bereich. Die Länge der verbreiterten Zone entspricht mindestens der doppelten Breite des Randverstärkungsstreifens 2 gemessen von der Lochung 3 bis zu dem Rand des Randverstärkungsstreifens 2, der der benachbarten Planenrandkante 4 abgewandt ist. Im Ausführungsbeispiel ist eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt, bei der der Randverstärkungsstreifen 2 wellenlinienartig vom unverbreiterten Bereich in die verbreiterte Zone übergehend geformt ist. Hierdurch ergibt sich als KrafteinleitungsLinie eine Linie der Länge L3, die gegenüber der im Stand der Technik bekannten Ausführung (Lange LI) deutlich länger ist, so daß eine Verbesserung der Krafteinleitung und damit eine Minderung des sogenannten Reißverschlußeffektes eintritt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist die Plane 1 im Bereich des Randverstärkungsstreifens 2 und einer daran anschließenden, dem benachbarten Planenrand 4 abgewandten Zone 7 durch eine eingeformte oder aufge¬ formte, mit der Plane 1 flächig verbundene Verstärkungs- einlage 8 in Form eines Geleges, Gitters, Gewebes oder Vlieses verstärkt. Die Verstärkungseinlage 8 bewirkt eine verbesserte Krafteinleitung, da bei in Richtung des Pfeiles K angreifenden Kräften und daraus resul¬ tierenden Krafteinflußlinien 6 diese Kraftwirkung auf die .Verstärkungseinlage 8 übertragen wird und somit quasi die Länge L4 als Bezugsgröße für die Kraftein¬ leitungslinie gelten kann. Es ist selbstverständlich auch bei dieser Ausbildung die Kombination mit den Merk¬ malen gemäß Ausführungsbeispiel Figur 1 und 2 möglich.
In den Zeichnungsfiguren 4 bis 6 ist eine Plane 1 mit Randverstärkungsstreifen 2 gezeigt, wobei die Plane 1 ganzflächig von zwei Kunststoffolien 9, 10 und einer zwischen diesen eingeformten Verstärkungseinlage in Form eines Gitternetzes 11 verstärkt ist. Im Einflu߬ bereich des Randstreifens 2 ist zwischen die Ver¬ stärkungseinlage 11 und die diese überdeckende zweite Kunststoffolie 10 ein Vlies 12 eingelegt und mit den Folien verpreßt. Aus der Darstellung in Figur 5 und 6 ist der damit bewirkte Effekt deutlich gemacht. In
Figur 5 ist ein Bereich der Plane 2 gezeigt, der frei von der Vliesschicht 12 ist. Bei der Fertigung wird zunächst die untere Folie 1 vorgelegt und auf diese das Gitternetz - 11 aufgelegt. Anschließend wird dann die Folie 10 aufextrudiert. Dabei erfolgt im Bereich der .Gitterfäden (Gitter 11), also im Bereich 13, eine Schwächung des Materials der Folie 2, so daß an diesen Stellen eine "Kerbwirkung1' auftritt, sofern Kräfte, insbesondere Kräfte in Wirkung des Pfeiles K an der Folie angreifen. In Figur 6 ist der Bereich gezeigt, in welchem auf das Gitternetz 11 ein Vlies 12 aufgelegt ist. Auch hierbei wird zunächst die Folie 9 vorgelegt, auf diese dann das Gitternetz 11 und die Vliesschicht 12 aufgelegt und nachfolgend die Folie 10 aufextrudiert. Trotz der angreifenden Preßwalzen findet dabei keine Schwächung im Bereich der Gitterfäden des Gitters 11 statt, so daß die Plane insgesamt weniger anfällig gegen Rißbildung im Bereich der Fäden des Gitternetzes 11 ist. Vorzugsweise ist dabei die Dicke des Vlieses 12 so bemessen, daß sie gleich oder größer als die Dicke der Verstärkungseinlage in Form des Gitternetzes 11 ist.
Auch die Ausführungsform nach Figur 4 bis 6 ist insbe¬ sondere in Kombination mit den Merkmalen der anderen Ausführungsbeispiele einsetzbar und vorteilhaft.
Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt,sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (9)
1. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (3) des Randver¬ stärkungsstreifens (2) außermittig desselben und zum dem. Randverstärkungsstreifen (2) benachbarten Planenrand (4) versetzt angeordnet sind.
2. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen dadurch gekennzeichnet, daß der Randverstärkungsstreifen (2) im Bereich der Lochungen (3) zum dem benachbarten Planenrand (4) abgewandten Bereich der Plane (1) verbreitert ist.
3. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der verbreiterten Zone quer zur Längserstreckung des Randverstärkungsstreifens (2) in Planenebene gesehen mindestens der 1 1/2-fachen Breite des Randverstärkungsstreifens (2) im unverbreiterten Bereich entspricht.
4. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der verbreiterten Zone mindestens der doppelten Breite des Randverstärkungsstreifens (2) gemessen von der Lochung (3) bis Rand des Verstärkungsstreifens (2), der der benachbarten Planenrandkante (4) abge¬ wandt ist.
5. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Randverstärkungsstreifen (2) wellenlinien¬ artig vom unverbreiterten Bereich in die verbreiterte Zone übergehend geformt ist.
6. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Plane (1) im Bereich des Randverstärkungsstreifens (2) und einer daran an¬ schließenden, dem benachbarten Planenrand (4) abge¬ wandten Zone durch eine eingeformte oder aufgeform¬ te, mit der Plane (1) flächig verbundene Verstärkungs¬ einlage (8) in Form eines Geleges, Gitters, Gewebes oder Vlieses verstärkt ist.
7. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage (8) und/oder der Randver¬ stärkungsstreifen (2) gemäß Kennzeichnung nach mindestens einem der kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet ist.
8. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen, insbe¬ sondere nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Plane ganz- flächig aus zwei Kunststoffolien und einer zwischen diesen eingeformten Verstärkungseinlage in Form eines Gitternetzes oder -geleges verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich des Rand¬ verstärkungsstreifens (2), vorzugsweise in einem breiteren Bereich, insbesondere in Bereichen, wie sie insbesondere in den Ansprüchen 1 bis 7 gekenn¬ zeichnet sind, zwischen die Verstärkungseinlage (11) und die diese überdeckende zweite Kunststoffolie (10) ein Vlies (12) eingelegt und mit den Folien (9,10) verpreßt ist.
9. Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies (12) mindestens eine Dicke aufweist, die gleich oder größer als die Dicke der Verstärkungseinlage (11) ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4114802A DE4114802A1 (de) | 1991-05-07 | 1991-05-07 | Plane mit gelochtem randverstaerkungsstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU88069A1 true LU88069A1 (fr) | 1992-08-25 |
Family
ID=6431108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU88069A LU88069A1 (fr) | 1991-05-07 | 1992-02-13 | Plane mit gelochtem randverstaerkungsstreifen |
Country Status (17)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | ATA62292A (de) |
| BE (1) | BE1005023A3 (de) |
| CH (1) | CH685618A5 (de) |
| DE (1) | DE4114802A1 (de) |
| DK (1) | DK59692A (de) |
| ES (1) | ES2064198B1 (de) |
| FI (1) | FI922041L (de) |
| FR (1) | FR2676484A1 (de) |
| GB (1) | GB2255526A (de) |
| GR (1) | GR1001168B (de) |
| IE (1) | IE921458A1 (de) |
| IT (1) | IT1255139B (de) |
| LU (1) | LU88069A1 (de) |
| NL (1) | NL9200476A (de) |
| NO (1) | NO921109L (de) |
| PT (1) | PT100454A (de) |
| SE (1) | SE9201371L (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2812598A1 (fr) * | 2000-08-04 | 2002-02-08 | Isabelle Anne Marie Bellanger | Filet ou bache de protection pour camion ou benne, et dispositif de bachage automatique |
| DE102005028708A1 (de) * | 2005-06-20 | 2007-01-25 | Conteyor Multibag Systems N.V. | Vorhang für einen Behälter |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB781986A (en) * | 1954-10-09 | 1957-08-28 | Derek William Ross Walker | Improved method of fixing attachments to flexible sheet plastics |
| ES143865Y (es) * | 1967-10-27 | 1969-12-01 | Montalvo | Elementos para ocultacion de edificios en construccion o reparacion. |
| DE7340118U (de) * | 1973-11-09 | 1975-02-13 | Doerken Ewald Ag | Plane mit gelochtem Verstaerkungsrand |
| GB1562638A (en) * | 1976-11-05 | 1980-03-12 | Claro Plastics Ltd | Tarpaulins |
| NL185558C (nl) * | 1977-09-01 | 1990-05-16 | Nicolon Nv | Dekzeil. |
| GB1595792A (en) * | 1977-11-18 | 1981-08-19 | Keeren Bv C J | Vehicle freight-covering canopy |
| GB2079215A (en) * | 1980-07-01 | 1982-01-20 | Nicolon Nv | Cover or Tarpauline |
-
1991
- 1991-05-07 DE DE4114802A patent/DE4114802A1/de active Granted
-
1992
- 1992-01-23 CH CH186/92A patent/CH685618A5/de not_active IP Right Cessation
- 1992-02-13 LU LU88069A patent/LU88069A1/de unknown
- 1992-03-11 GR GR920100094A patent/GR1001168B/el unknown
- 1992-03-13 NL NL9200476A patent/NL9200476A/nl not_active Application Discontinuation
- 1992-03-20 NO NO92921109A patent/NO921109L/no unknown
- 1992-03-26 AT AT0062292A patent/ATA62292A/de not_active Application Discontinuation
- 1992-04-03 BE BE9200312A patent/BE1005023A3/fr not_active IP Right Cessation
- 1992-04-13 GB GB9208112A patent/GB2255526A/en not_active Withdrawn
- 1992-04-30 SE SE9201371A patent/SE9201371L/ not_active Application Discontinuation
- 1992-05-05 FR FR9205522A patent/FR2676484A1/fr active Pending
- 1992-05-05 ES ES09200927A patent/ES2064198B1/es not_active Expired - Lifetime
- 1992-05-05 PT PT100454A patent/PT100454A/pt not_active Application Discontinuation
- 1992-05-06 FI FI922041A patent/FI922041L/fi not_active Application Discontinuation
- 1992-05-06 DK DK059692A patent/DK59692A/da unknown
- 1992-05-06 IT ITMI921085A patent/IT1255139B/it active IP Right Grant
- 1992-07-01 IE IE145892A patent/IE921458A1/en unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GR1001168B (el) | 1993-06-07 |
| FR2676484A1 (fr) | 1992-11-20 |
| NO921109D0 (no) | 1992-03-20 |
| BE1005023A3 (fr) | 1993-03-23 |
| IE921458A1 (en) | 1992-11-18 |
| GB9208112D0 (en) | 1992-05-27 |
| FI922041A7 (fi) | 1992-11-08 |
| ITMI921085A1 (it) | 1993-11-06 |
| DK59692D0 (da) | 1992-05-06 |
| GB2255526A (en) | 1992-11-11 |
| DK59692A (da) | 1992-11-08 |
| FI922041L (fi) | 1992-11-08 |
| SE9201371D0 (sv) | 1992-04-30 |
| ES2064198A2 (es) | 1995-01-16 |
| PT100454A (pt) | 1994-04-29 |
| NO921109L (no) | 1992-11-09 |
| DE4114802A1 (de) | 1993-02-04 |
| IT1255139B (it) | 1995-10-20 |
| SE9201371L (sv) | 1992-11-08 |
| DE4114802C2 (de) | 1993-05-27 |
| ES2064198B1 (es) | 1997-02-16 |
| CH685618A5 (de) | 1995-08-31 |
| FI922041A0 (fi) | 1992-05-06 |
| ES2064198R (de) | 1996-07-16 |
| ITMI921085A0 (it) | 1992-05-06 |
| NL9200476A (nl) | 1992-12-01 |
| ATA62292A (de) | 1998-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2410772C3 (de) | Hülsenförmiger Einsatz zur Befestigung von Ankern in Bohrlöchern | |
| DE1504908B1 (de) | Folie zum herstellen eines offenen netzes | |
| CH649030A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines kunststoffnetzes sowie nach dem verfahren hergestelltes kunststoffnetz und dessen verwendung. | |
| EP0081762A1 (de) | Zarge für Entwässerungsrinnen | |
| EP2584133B1 (de) | Verfahren zur Abdichtung bei der Fenstersanierung | |
| DE4114802C2 (de) | ||
| DE7118881U (de) | Verbindungselement für Betonarmierun gen | |
| DE4143338C2 (de) | ||
| DE3011029A1 (de) | Gegossenes kupplungsteil fuer einen reissverschluss | |
| DE2255320C3 (de) | Befestigungsschelle | |
| DE2039155A1 (de) | Armierung,insbesondere fuer Stahl- und Eisenbeton | |
| EP0087648A1 (de) | Hülsenförmiger Spreizdübel | |
| DE19729145C1 (de) | Gestanztes Strickwerkzeug für Textilmaschinen, insbesondere für Strick- und Wirkmaschinen | |
| DE9105623U1 (de) | Plane mit gelochtem Randverstärkungsstreifen | |
| AT522338A4 (de) | Maschennetz | |
| CH632551A5 (en) | Wall element for use in the production of a composite structure composed of the wall element and a cast composition | |
| DE4324055A1 (de) | Federband | |
| EP3763878B1 (de) | Dichte verbindung von incomat- / betonmattensystemen | |
| DE202019002513U1 (de) | Trennvorrichtung | |
| DE19507040C2 (de) | Putzschichtaufbau | |
| DE2603515A1 (de) | Bauelement zum befestigen von deichen u.dgl. | |
| AT225623B (de) | Verfahren zum Umreifen von Preßballen od. dgl. und Bandeisenumreifung zur Ausübung des Verfahrens | |
| DE102015223741B4 (de) | Wickelwelle für einen Kalender, Kalender und Kalenderband | |
| DE9109283U1 (de) | Schalung für den Betonbau sowie Vorrichtung zum Herstellen der Schalung | |
| EP0200278A2 (de) | Scherkopf für einen Trockenrasierapparat |