LU83140A1 - Dachrinne mit dehnungsstueck - Google Patents

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LU83140A1
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LU
Luxembourg
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gutter
pieces
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sheet metal
piece
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LU83140A
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English (en)
Inventor
H Graber
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Trachsel Wetra Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/064Gutters
    • E04D13/068Means for fastening gutter parts together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

ΐ -
Dachrinne mit Dehnungsstück
Die Erfindung betrifft eine Dachrinne mit wenigstens zwei einander fortsetzenden Rinnenstücken, deren einander zugewandte Enden mit einem Dehnungsstück od. dgl. zur Aufnahme von Wärmedehnungen verbunden sind, wobei das Dehnungsstück aus zwei Randblechen und einem diese verbindenden, vorzugsweise durch Vulkanisieren mit den Blechstücken verbundenen Gummi- oder Kunstgummiteil gebildet ist, sich die beiden Rinnenstücke an ihrem Stoß überlappen und der Überlappungsbereich auf der Innenseite der Rinne durch das eingelegte und mit seinem Randblechstreifen einerseits an dem einen Rinnenstück und andererseits an dem anderen Rinnenstück befestigte Dehnungsstück verschlossen ist.
Eine derartige Dachrinne ist bereits bekannt. Dabei umgreift der Gummi- oder Kunstgummiteil die Blechstücke zangenartig, d. h. an beiden Seiten, wodurch eine möglichst feste Verbindung dieser Teile geschaffen werden soll. Dadurch ergibt sich jedoch bei der Befestigung der Blechstücke an den Innenseiten der Rinnen eine Störung durch den an der Unterseite befindlichen Gummi- oder Kunstgummiteil, der wie ein Abstandhalter zwischen der Rinneninnenseite und dem jeweiligen Blechstück wirkt. Entsprechend schwierig ist die Befestigung und vor allem die Abdichtung und es ist nicht auszuschließen, daß durch die auftretenden Beanspruchungen insbesondere bei Dehnungsbewegungen auch nachträglich Undichtigkeiten auftreten.
L -> H / u / ? X · - 2 -
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Dachrinne der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der eine feste Auflage der Blechstücke an der Rinneninnenseite möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß das Gummi- oder Kunstgummiband einseitig auf den Blechstreifen aufvulkanisiert und so angeordnet ist, daß es sich auf den den Rinnenstücken abgewandten Oberflächen der Blech-* . streifen befindet. Auch eine einseitige Vulkanisierung gibt bei entsprechend großer Überlappung eine genügend feste Verbindung, so daß durch die erfindungsgemäße Anordnung die Blechstreifen über ihre gesamte Breite an den Rinneninnenseiten anliegen können.
Durch das flächige Aufliegen der Blechstreifen oder Blechstücke an den Innenseiten der Rinnenstücke ist es möglich, daß die Blechstreifen an den Rinnenstücken vernietet und/oder verlötet sind. Dabei ist es möglich, daß jeweils eine Lötnaht an den einander zugewandten Rändern der Blechstücke vorgesehen ist. Zusammen mit einer Lötnaht auch an den voneinander abgewandten Rändern ergibt sich so eine wesentlich festere und dauerhaftere sowie vor allem auch dichtere Verbindung als bei einem Dehnungsstück, bei welchem der Gummi- oder Kunstgummistreifen teilweise zwischen Blechstück und Rinnenstück zu liegen kommt.
Um einen möglichst ungehinderten Wasserfluß auch im Bereich des Dehnungsstückes zu erreichen, so daß kein die verschie-* denen Verbindungsstellen an den Rändern der Blechstreifen oder des Gummi- oder Kunstgummiteiles belastender Wasserstau auftritt, ist es vorteilhaft, wenn wenigstens der gegen die Steigung der Dachrinne weisende Rand, vorzugsweise beide quer zur Rinne liegenden Ränder des Gummi- oder Kunstgummiteiles abgeschrägt oder abgeflacht sind. Wenn beide Ränder abgeflacht sind, kann das ganze Dehnungsstück in beliebiger Orientierung in die Dachrinne eingesetzt werden, was die - 3 -
Montage erleichtert.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter Darstellung:
Fig. 1 die beiden einander überlappenden Endbereiche von sich zu einer Dachrinne fortsetzenden Rinnenstücken mit einem sie verbindenden Dehnungsstück und einer Randabdeckung, v
Fig. 2 den überlappungsbereich der beiden Rinnenstücke vor dem Einfügen des Dehnungsstückes und der Abdeckung sowie
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Überlappungsbereich zweier Rinnenstücke einer Dachrinne mit befestigtem Dehnungsstück.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Dachrinne besteht aus einander fortsetzenden Rinnenstücken 2, von denen in der Zeichnung der besseren Übersicht wegen nur die einander zugewandten Endbereiche dargestellt sind. Diese Enden sind mit einem Dehnungsstück 3 in noch näher zu beschreibender Weise verbunden.
Das Dehnungsstück 3 ist gemäß Fig. 2 und 3 aus zwei parallelen Blechstücken oder Randblechstreifen 4 und einem diese verbindenden, durch Vulkanisieren mit ihnen verbundenen Gummi- oder Kunstgummiteil od. dgl. dehnfähigem Element 5 gebildet.
Vor allem anhand der Figuren 1 und 3 erkennt man, daß sich die beiden Rinnenstücke 2 an ihrem Stoß oder ihrer Verbindung überlappen und der Überlappungsbereich 6 auf der Innenseite der Rinne 1 durch das eingelegte und mit seinen Randblechstreifen 4 einerseits an dem einen Rinnenstück 2 und andererseits an dem anderen Rinnenstück 2 befestigte Dehnungsstück 3 verschlos- /4 — A - sen ist. Wärmedehnungen dtr Dachrinne 1 können nun in diesem Überlappungsbereich von dem Dehnungsstück 3 und dabei vor allem dem Element 5 aufgenommen und ausgeglichen werden. Dennoch ist von unten her dieses Dehnungselement 3 unsichtbar, ohne daß es einer eigenen Abdeckung des Dehnungsstückes 3 bedarf, die ihrerseits auch unschön aussehen würde.
Die Blechstreifen A sind an dem ihnen jeweils zugehörenden Rinnenstück 2 außerhalb des eigentlichen Überlappungsbereiches . 6 befestigt und zwar im Ausführungsbeispiel mit Hilfe von
Nieten 6 a und durch Löten. Dies ergibt eine zugfeste und gleichzeitig wasserdichte Verbindung. Dabei sind Löt-Nähte 6 b nicht nur an den einander abgewandten, sondern auch an den einander zugewandten Rändern der Blechstreifen A vorgesehen. Dies ist gemäß Fig. 3 möglich, da das Gummi- oder Kunstgummiband 5 einseitig auf den Blechstreifen A aufvulkanisiert ist und sich in Funktionsstellung auf der den Rinnenstücken 2 abgewandten Oberflächen der Blechstreifen A befindet, so daß diese satt an den Rinnenstücken 2 anliegen können und dicht befestigt werden können. Ein Eindringen von Wasser aufgrund eines Abstandes der Blechstreifen A von den Rinnenstücken 2 wird somit vermieden.
In den Figuren 1 und 2 ist dargestellt, daß das Dehnungsstück 3 bis nahe an den Dachrinnenrand 7 reicht und daß ein Randstück 8 zum Überdecken der Fuge zwischen dem randnahen Ende 9 des Dehnungsstückes 3 und der Dachrinne 1 vorgesehen ist, welches am Dachrinnenrand 7 befestigbar, im Ausführungsbeispiel aufsteckbar ist und in Funktionsstellung gemäß Fig. 1 * die Oberfläche des Dehnungsstückes 3 etwas übergreift. Man erkennt deutlich, daß dies nur am Außenrand 7 der Dachrinne 1 vorgesehen ist, während der Innenrand 10 in der Regel von dem Dach selbst etwas abgeschirmt und Übergriffen wird. Auf diese Weise kann auch bei starkem Regen kein Wasser zwischen die Dachrinnenstücke 2 und das Dehnungsstück 3 gelangen.
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Die Erfindung erlaubt die Fertigung auch sehr langer Dachrinnen aus einzelnen Dachrinnenstücken mit zwischengeschalteten Dehnungsstücken, ohne daß diese oder Abdeckungen von ihnen optisch störend hervortreten. Dennoch ergibt sich eine dichte und praktisch glatte Verbindung an der Rinneninnenseite .
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können so. wohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.

Claims (6)

1. Dachrinne mit wenigstens zwei einander fortsetzenden Rinnenstücken, deren einander zugewandte Enden mit einem Dehnungsstück od. dgl. zur Aufnahme von Wärmedehnungen verbunden sind, wobei das Dehnungsstück aus zwei Randblechen und einem diese verbindenden, vorzugsweise durch Vulkanisieren mit den Blechstücken verbundenen Gummi- oder Kunstgummiteilen gebildet ist, sich die beiden Rinnenstücke an ihrem Stoß überlappen und der Überlappungsbereich aus der Innenseite der Rinne durch das eingelegte und mit seinem Randblechstreifen einerseits an dem einen Rinnenstück und andererseits an dem anderen Rinnenstück befestigte Dehnungsstück verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet , daß das Gummi- oder Kunstgummiband (5) einseitig auf den Blechstreifen (A) auf-vulkanisiert und so angeordnet ist, daß es sich auf den den Rinnenstücken (2) abgewandten Oberflächen der Blechstreifen (A) befindet. *
2. Dachrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen (A) vollständig an den Innenseiten der Rinnenstücke (2) anliegen.
3. Dachrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen (A) an den Rinnenstücken (2) ^ vernietet und/oder verlötet sind. j / o ο
4. Dachrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Löt-Naht (6 b) an den einander zugewandten Rändern der* Blechstücke (4) vorgesehen ist.
5. Dachrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der gegen die Steigung der Dachrinne (1) weisende Rand, vorzugsweise beide quer zur Rinne liegenden Ränder des Gummi- oder Kunstgummiteiles (5) abgeschrägt oder abgeflacht sind. *» *
6. Dachrinne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Dehnungsstück (3) zumindest bis nahe an den Dachrinnenrand (8) reicht und daß ein Randstück (8) zum überdecken der Fuge zwischen dem randnahen Ende (9) des Dehnungsstückes (3) und der Dachrinne (1) vorgesehen ist, welches am Dachrinenrand (8) befestigbar, vorzugsweise aufsteckbar ist und in Funktionsstellung die Oberfläche des Dehnungsstückes (3) übergreift. *
LU83140A 1980-03-07 1981-02-17 Dachrinne mit dehnungsstueck LU83140A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803008702 DE3008702C2 (de) 1980-03-07 1980-03-07 Vorrichtung zum dichten Verbinden der einander überlappenden Enden zweier Dachrinnenabschnitte
DE3008702 1980-03-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU83140A1 true LU83140A1 (de) 1981-06-05

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ID=6096486

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LU83140A LU83140A1 (de) 1980-03-07 1981-02-17 Dachrinne mit dehnungsstueck

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ATE483078T1 (de) * 2007-10-11 2010-10-15 Umicore Nv Fugendeckleiste für eine metallrinne

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CH456106A (de) * 1966-05-02 1968-05-15 Metoba Anstalt Dilatationselement
DE2850396A1 (de) * 1978-11-21 1980-06-04 Rheinisches Zinkwalzwerk Gmbh Anwendung eines dehnungsausgleichers

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AT374871B (de) 1984-06-12
BE887685A (fr) 1981-06-15
ATA66781A (de) 1983-10-15
DE3008702A1 (de) 1981-09-17
NL8101103A (nl) 1981-10-01
DE3008702C2 (de) 1983-06-23

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