EP1625672A1 - Verfahren zum betrieb eines mobilfunksystems, mobilfunksystem und basisstation - Google Patents

Verfahren zum betrieb eines mobilfunksystems, mobilfunksystem und basisstation

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EP1625672A1
EP1625672A1 EP04731188A EP04731188A EP1625672A1 EP 1625672 A1 EP1625672 A1 EP 1625672A1 EP 04731188 A EP04731188 A EP 04731188A EP 04731188 A EP04731188 A EP 04731188A EP 1625672 A1 EP1625672 A1 EP 1625672A1
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EP
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utilization
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power
power amplifier
mobile radio
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EP04731188A
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Volker Breuer
Jörg GUSTRAU
Carsten MÜLLER-SCHWANNEKE
Frederic Charpentier
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Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
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Siemens AG
Nokia Siemens Networks GmbH and Co KG
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    • H04W52/30Transmission power control [TPC] using constraints in the total amount of available transmission power
    • H04W52/34TPC management, i.e. sharing limited amount of power among users or channels or data types, e.g. cell loading
    • HELECTRICITY
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    • H04W52/36Transmission power control [TPC] using constraints in the total amount of available transmission power with a discrete range or set of values, e.g. step size, ramping or offsets

Definitions

  • the individual utilization of a particular power amplifier is determined and communicated to the central unit, which can be a radio network controller, for example.
  • the maximum output power permitted for the power amplifier is the maximum permitted total transmission power of the corresponding radio cell in which the amplifier is located located.
  • the maximum permissible output power of each amplifier is generally determined in such a way that the amplifier is prevented from being overloaded or operating in a non-linear region of its characteristic curve and thereby causing distortions.
  • the maximum permissible transmission power of the cell is set so that the emissions from neighboring radio cells are not impaired too much.
  • the focus here is on interference limitation.
  • the maximum permissible transmission power of the cell is therefore determined accordingly on the network side.
  • PCmax is the maximum transmission power permitted in the radio cell, which was previously determined by the radio network controller RNC.
  • more than two antennas, each with a power amplifier, can also be provided within the base station BS.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Abstract

Das Verfahren zum Betrieb eines Mobilfunksystems sieht einen Leistungsverstärker (PA1; PA2) zum Verstärken von zu Teilnehmerstationen (MS1, MS2) zu übertragenden Signalen (S1, S2) vor. Ein Mass (M1; M2) für die Auslastung des Leisbungsverstärkers wird ermittelt und an eine zentrale Einheit (RNC) des Mobilfunksystems gesendet.

Description

Beschreibung
Verfahren zum Betrieb eines Mobilfunksystems, Mobilfunksystem und Basisstation
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Mobilfunksystems, ein Mobilfunksystem sowie eine Basisstation für ein Mobilfunksystem.
Mobilfunksysteme sind Funkkommunikationssysteme, bei denen netzseitige Stationen eine Funkverbindung mit Teilnehmerstationen unterhalten. Es sind zahlreiche zellulare Mobilfunksysteme, die eine Vielzahl von durch mindestens eine netzseitige Funkstation versorgte Funkzellen aufweisen, bekannt. Hierzu zählen beispielsweise die Systeme nach den Standards GSM, UMTS, IS-95, CDMA2000 und viele andere. Diese Systeme sehen pro Funkzelle in der Regel eine Basisstation vor. Die Funkzellen mehrerer Funkzellen sind mit einem zentralen Funknetzcontroller (Radio Network Controller, BSC bzw. RNC) ver- bunden.
Aus dem UMTS-Standard ist es bekannt, in jeder Funkzelle ein Verhältnis aus aktueller Ausgangsleistung eines eistungsver- starkers der in der Funkzelle befindlichen Basisstation und einer maximalen für die Funkzelle zulassigen Ausgangsleistung an den übergeordneten Funknetzcontroller mitzuteilen. Diese Information wird zur Abschätzung der Auslastung der Funkzellen benotigt. Die maximale Kapazität einer Funkzelle ist durch die vorhandenen Funkressourcen limitiert. Die Funkres- sourcen werden wesentlich durch die zur Verfugung stehende Frequenzbandbreite und eine zulässige maximale Gesamtsendeleistung der Funkzelle bestimmt. Um die benachbarten Funkzel len nicht zu stark zu stören, werden derartige maximal zulassige Sendeleistungen für -jede Zelle festgelegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb eines Mobilfunksystems anzugeben, das eine verbesserte Ausnutzung der in einer Funkzelle vorhandenen Funkressourcen ermöglicht .
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren, einem Mobilfunksystem sowie einer Basisstation gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelost. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhangigen Ansprüche.
Das erfindungsgemaße Verfahren zum Betrieb eines Mobilfunk- Systems sieht einen Leistungsverstarker zum Verstarken von zu Teilnehmerstationen zu übertragenden Signalen vor. Ein Maß für die Auslastung des Leistungsverstarkers wird ermittelt und an eine zentrale Einheit des Mobilfunksystems gesendet.
Der Leistungsverstarker kann zum Beispiel Bestandteil einer Basisstation des Mobilfunksystems sein. Weist eine Funkzelle mehrere Sendestandorte auf, dann hat jeder dieser Standorte wenigstens einen Leistungsverstarker.
Im Gegensatz zum oben erläuterten Stand der Technik, der die Ermittlung der Auslastung der Funkzelle vorsieht, wird gemäß der Erfindung die individuelle Auslastung eines bestimmten Leistungsverstarkers ermittelt und an die zentrale Einheit, die beispielsweise ein Funknetzcontroller sein kann, mitge- teilt. Häufig wird (bei lediglich einem Verstarker in einer Funkzelle) die maximal für den Leistungsverstarker zulassige Ausgangsleistung von der maximal zulassigen Gesamtsendeleistung der entsprechenden Funkzelle, in der sich der Verstarker befindet, abweichen. Die maximal zulassige Ausgangsleistung jedes Verstärkers wird in der Regel so bestimmt, dass verhindert wird, dass der Verstärker überlastet wird bzw. in einem nichtlinearen Bereich seiner Kennlinie arbeitet und dadurch Verzerrungen verursacht. Dagegen wird die maximal zulassige Sendeleistung der Zelle so festgelegt, dass die Aussendungen von Nachbarfunkzellen nicht zu stark beeinträchtigt werden. Hier steht also die Interferenzbegrenzung im Mittelpunkt. Daher wird die maximal zulassige Sendeleistung der Zelle netz- seitig entsprechend festgelegt.
Die Erfindung ist in beliebigen Mobilfunksystemen anwendbar.
Mit der Erfindung ist es insbesondere möglich, bei Vorhanden- sein von mehreren Leistungsverstarkern pro Funkzelle nicht nur ein Maß für die Auslastung der gesamten Funkzelle, sondern ein Maß für die Auslastung -jedes einzelnen Verstärkers der Netzseite des Mobilfunksystems zur Verfugung zu stellen. Sofern die Ressourcenvergabe in der zentralen Einheit geplant wird, ist es dann beispielsweise möglich, die Ressourcenvergabe so durchzufuhren, dass die Leistungsverstarker möglichst gleichmaßig ausgelastet werden.
Mehrere Leistungsverstarker in einer Funkzelle kommen insbe- sondere dann zum Einsatz, wenn innerhalb einer Funkzelle eine Sendediversitat (transmit diversity) vorgesehen wird, bei der die Signale derselben Verbindung über wenigstens zwei Verstarker und zugehörige Antennen gleichzeitig zur selben Teilnehmerstation übertragen werden. Ein ungleichmäßige Auslas- tung der Verstarker kann dadurch zustande kommen, dass die
Sendediversitat nur für einen Teil der Verbindungen verwendet wird, wahrend für andere Verbindungen die Verwendung lediglich eines Verstärkers vorgesehen sein kann. Nach einer Weiterbildung der Erfindung befindet sich der Leistungsverstarker in einer Funkzelle des Mobilfunksystems und die zentrale Einheit befindet sich außerhalb der Funkzel- le. Somit können die an die zentrale Einheit bermittelten Maße Grundlage für eine Zuteilung von Verbindungen zu den einzelnen Leistungsverstarkern sein, die entweder durch die zentrale Einheit oder andere netzseitige Komponenten durchgef hrt wird. Bei der zentralen Einheit kann es sich um einen Funknetzcontroller (radio network Controller) handeln.
Das Maß für die Auslastung des Leistungsverstarkers hangt bei einer Weiterbildung der Erfindung vorteilhafter Weise sowohl von der aktuell vom Leistungsverstarker zur Verfugung ge- stellten Ausgangsleistung als auch von der maximal zulassigen Ausgangsleistung des Leistungsverstarkers ab. Beispielsweise können diese beiden Werte aufeinander bezogen sein, so dass das ermittelte und an die zentrale Einheit übermittelte Maß entsprechend "normiert" ist und einen prozentuellen Grad der Auslastung angibt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind mehrere Leistungsverstarker zum Verstarken der zu den Teilnehmerstationen zu übertragenden Signale vorgesehen und es wird wenigstens ein Maß für die Auslastung der Leistungsverstarker ermittelt.
Dabei kann gemäß einer Ausfuhrungsform der Erfindung ein Maß für die Auslastung -jedes der Leistungsverstarker ermittelt werden. Dies ermöglicht eine sehr ausfuhrliche Information der für eine Ressourcenzuordnung verantwortlichen Einheit u- ber den Auslastungsgrad jedes einzelnen Verstärkers. Alternativ kann auch festgestellt werden, welches Maß der
Auslastung der Leistungsverstarker den größten Wert hat und dieses Maß mit dem größten Wert an die zentrale Einheit gesendet wird. Diese Information setzt die zentrale Einheit u- ber den kritischsten Auslastungsgrad eines der Verstarker (im Sinne noch zur Verfugung stehender Ressourcen) in Kenntnis.
Von Vorteil ist es, wenn neben dem wenigstens einen Maß der Auslastung der Leistungsverstarker außerdem ein Maß der Aus- lastung einer Funkzelle ermittelt wird, in der sich die Leistungsverstarker befinden, und das Maß der Auslastung der Funkzelle ebenfalls an die zentrale Einheit gesendet wird. Dies ist insbesondere gunstig, wenn die im vorstehenden Absatz beschriebene Ausfuhrungsform vorliegt. Dann kann anhand beider Maße netzseitig festgestellt werden, ob nur wenigstens einer der Verstarker einen kritischen Bereich seiner Auslastung erreicht hat, oder ob die Funkzelle sich insgesamt bereits ihrer Kapazitatsgrenze nähert. H ufig wird (bei mehreren Verstarkern pro Funkzelle) die Summe der maximal für -e- den einzelnen Leistungsverstarker zulassigen Ausgangsleistungen deutlich großer sein als die maximale Gesamtsendeleistung der entsprechenden Funkzelle, in der sich die Verstarker befinden. Dies liegt daran, dass die Verstarker wahrend des Betriebes unterschiedlich stark ausgelastet sein können. Die maximal zulassige Ausgangsleistung -jedes Verstärkers wird in der Regel so festgelegt, dass verhindert wird, dass der Verstarker überlastet wird. Dagegen ist die maximal zulassige Sendeleistung der Zelle (die im Folgenden auch als maximal zulassige Summe der Ausgangsleistungen der Leistungsverstar- ker der entsprechenden Zelle bezeichnet wird) so festgelegt, dass die Aussendungen von Nachbarfunkzellen nicht zu stark beeinträchtigt werden. Das Maß der Auslastung der Funkzelle hangt nach einer bevorzugten Ausfuhrungsform sowohl von der Summe der aktuell von allen Leistungsverstarkern der Funkzelle zur Verfugung gestellten Ausgangsleistungen als auch von einer maximal zulas- sigen Summe der Ausgangsleistungen der Leistungsverstarker ab. Der letztgenannte Faktor ist die im letzten Absatz erwähnte maximal zulassige Sendeleistung der Funkzelle. Bei dieser Ausfuhrungsform ergibt sich durch die Normierung mit dem letztgenannten Faktor als Maß der Auslastung der Funkzel- le ein prozentualer Auslastungsgrad der Funkzelle.
Das Maß der Auslastung der Funkzelle kann gleichzeitig mit dem Maß der Auslastung der Leistungsverstarker oder aber beide können zu verschiedenen Zeitpunkten zur zentralen Einheit übertragen werden. Letzteres kann bespielsweise dadurch erfolgen, dass festgestellt wird, ob das Maß der Auslastung eines der Leistungsverstarker oder das Maß der Auslastung der Funkzelle einen größeren Wert hat, wobei in Abhängigkeit von diesem Ergebnis entweder das Maß der Auslastung dieses Leis- tungsverstarkers oder das Maß der Auslastung der Funkzelle zur zentralen Einheit gesendet wird. Auf diese Weise ist gewahrleistet, dass die zentrale Einheit immer über den -jeweils kritischsten Auslastungsgrad (denjenigen eines der Verstarker oder denjenigen der Funkzelle insgesamt) informiert ist. Gleichzeitig werden Ubertragungsressourcen zur zentralen Einheit gespart, da nicht beide Maße der Auslastung gleichzeitig übertragen werden .
Besonders vorteilhaft ist es, wenn unter Ber cksichtigung der an die zentrale Einheit gesendeten Maße der Auslastung über eine Verteilung von zu übertragenden Signalen auf die Leistungsverstarker entschieden wird. Dies kann z.B. durch die zentrale Einheit geschehen. Auf diese Weise ist es möglich, bei Vorhandensein mehrerer Leistungsverstarker die vorhandenen Leistungsverstarkungsressourcen möglichst gleichmaßig auszunutzen.
Die erfindungsgemaßen Maße der Auslastung können vorteilhafter Weise wiederholt ermittelt und zur zentralen Einheit u- bermittelt werden . Die Ermittlung und Übermittlung kann periodisch oder aber auf Anfrage durch die zentrale Einheit erfolgen.
Das erfindungsgemaße Mobilfunksystem sowie die erfindungsge- maße Basisstation weisen die Mittel bzw. Komponenten auf, die zur Durchf hrung des erfindungsgemaßen Verfahrens sowie seiner Aus- und Weiterbildungen notwendig sind. Es sind auch Ausgestaltungen der Erfindung möglich, bei denen diese Mittel nicht oder nur zum Teil Bestandteile einer Basisstation sind.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Figur 1 dargestellten Ausfuhrungsbeispiels naher erläutert.
Figur 1 zeigt e ne Funkzelle C eines UMTS-Mobilfunksystems, die durch eine Basisstation BS versorgt wird. Die Basisstation wird durch eine lokale Einheit BS' sowie durch zwei mit dieser verbundene abgesetzte Antenneneinheiten AI, A2 gebil- det. Die Basisstation BS kann zu Teilnehmerstationen MSI, MS2 Verbindungen unterhalten, über die entsprechende Signale Sl, S2 übertragen werden können. Dabei werden erste Signale Sl mittels der ersten Antenneneinheit AI und gleichzeitig mittels der zweiten Antenneneinheit A2 nach einem Sendediversi- tatsverfahren zur ersten Teilnehmerstation MSI übertragen.
Verbindungen können aber auch lediglich über eine der Antenneneinheiten unterhalten werden. Beispielsweise werden zweite Signale S2 lediglich über die erste Antenneneinheit AI zur zweiten Teilnehmerstation MS2 übertragen.
Jede Antenneneinheit AI, A2 weist einen Leistungsverstarker PAl, PA2 auf, der zur Verstärkung der ber die jeweilige Antenne auszustrahlenden Signale Sl, S2 dient. Weiterhin ist die lokale Einheit BS' der Basisstation BS mit einer zentralen Einheit in Form eines Funknetzcontrollers RNC verbunden, der mit mehreren gleichartigen Basisstationen anderer Funk- Zeilen verbunden ist (nicht dargestellt) .
Die Basisstation BS ermittelt für -jeden Verstarker PAl, PA2 folgendes Maß Mn für dessen Auslastung an den Funknetzcontroller RNC:
Mn = Pn / Pnmax, mit n= 1, 2,
wobei Pn die aktuelle Ausgangs- bzw. Sendeleistung des Verstärkers PAn ist und Pnmax seine maximal zulassige Ausgangs- leistung.
Weiterhin ermittelt die Basisstation BS dasjenige dieser beiden Maße Ml, M2, das den größten Wert aufweist:
MPA = max (Ml; M2) .
Diesen größten Wert MPA übermittelt sie anschließend zum Funknetzcontroller. Bei anderen Ausfuhrungsbeispielen können selbstvers ändlich auch beide Maße Ml, M2 an den Funknetz- Controller mitgeteilt werden. Weiterhin wird in der Basisstation BS ein Maß für die Auslastung der Funkzelle C ermittelt und ebenfalls an den Funknetzcontroller mitgeteilt:
MC = (Pl + P2) / PCmac,
wobei PCmax die maximal in der Funkzelle zulassige Sendeleistung ist, die zuvor vom Funknetzcontroller RNC festgelegt wurde.
Bei diesem Beispiel ist der Funknetzcontroller in der Lage, zu erkennen, ob der Betrieb der Funkzelle C potentiell durch Überschreiten der maximal zulassigen Leistung der Zelle (PCmax) oder der maximal zulassigen Leistung eines der Ver- starker (Pnmax) gefährdet ist.
Bei diesem Ausfuhrungsbeispiel werden die Maße der Auslastung Mn, MC periodisch ermittelt und an den Controller RNC bermittelt. Der Funknetzcontroller RNC ist daher in der Lage, die Funkressourcen der Funkzelle C möglichst optimal zu verteilen, so dass sowohl ein Überschreiten der maximal zulassigen Ausgangsleistung Pnmax pro Leistungsverstarker PAn als auch der maximal zulässigen Sendeleistung PCmax der Funkzelle C vermieden wird. Die Ressourcenverteilung kann dadurch er- folgen, dass den Leistungsverstarkern eine bestimmte Anzahl von Verbindungen mit den entsprechenden zu bertragenden Signalen Sl, S2 zugewiesen wird. Sollte sich beispielsweise eine zu hohe Auslastung des ersten Leistungsverstarkers PAl herausstellen, kann der Controller RNC bestimmen, dass die Sig- nale Sl der Verbindung zur ersten Teilnehmerstation MSI nicht mehr im Diversitatsmodus, sondern ausschließlich über den zweiten Verstarker PA2 übertragen werden. Auf diese Weise wird der erste Verstarker PAl entlastet. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung werden nicht beide Maße MPA, MC gleichzeitig zum Funknetzcontroller RNC übertragen. Stattdessen wird nach folgender Formel aus diesen Maßen ein weiterer Parameter berechnet, der zum Funknetzcontroller übertragen wird:
TCP = max (MC; MA) .
Das heißt, es wird nur der jeweils größere der beiden Werte zum Controller RNC übertragen. Hierdurch lasst sich die benotigte Übertragungskapazität bzw. der Signalisierungsaufwand zwischen der Basisstation BS und dem Controller RNC reduzieren .
Es ist auch möglich, dass die Verstarker PAl, PA2 in der lokalen Einheit BS' der Basisstation BS, also getrennt von den Antennen, angeordnet werden. Man spricht dann von passiven Antennen im Gegensatz von aktiven Antennen, bei denen die Verstarker (wie in Figur 1) unmittelbar an den Antennen angeordnet sind.
Bei anderen Ausfuhrungsbeispielen der Erfindung können auch mehr als zwei Antennen mit je einem Leistungsverstarker in- nerhalb der Basisstation BS vorgesehen sein.

Claims

Patentansprüche
1. Verfahren zum Betrieb eines Mobilfunksystems, bei dem ein Leistungsverstarker (PAl; PA2) zum Verstarken von zu TeilnehmerStationen (MSI, MS2) zu übertragenden Signalen (Sl, S2) vorgesehen ist und ein Maß (Ml; M2) für die Auslastung des Leistungsverstarkers ermittelt und an eine zentrale Einheit (RNC) des Mobilfunksystems gesendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Leistungsverstarker (PAl; PA2) sich in einer Funkzelle (C) des Mobilfunksystems befindet und die zentrale Einheit (RNC) sich außerhalb der Funkzel- le befindet.
3. Verfahren nach einem der vortehenden Ansprüche, bei dem das Maß (Ml; M2) für die Auslastung des Leistungsverstarkers
(PAl; PA2) sowohl von der aktuell vom Leistungsverstarker zur Verfugung gestellten Ausgangsleistung (Pl, P2) als auch von der maximal zulassigen Ausgangsleistung (Plmax, P2max) des Leistungsverstarkers abhangig ist.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem - mehrere Leistungsverstarker (PAl, PA2) zum Verstarken der zu den Teilnehmerstationen (MSI, MS2) zu übertragenden Signale (Sl, S2) vorgesehen sind und wenigstens ein Maß (MPA; Ml, M2) für die Auslastung der Leistungsverstarker ermittelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4 , bei dem ein Maß (Ml, M2) für die Auslastung jedes der Leistungsverstarker (PAl, PA2) ermittelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem festgestellt wird, welches Maß (Ml, M2) der Auslastung der Leistungsverstarker (PAl, PA2) den größten Wert hat und dieses Maß (MPA) mit dem größten Wert an die zentrale Einheit (RNC) gesendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, bei dem
- neben dem wenigstens einen Maß (Ml, M2) der Auslastung der Leistungsverstarker außerdem ein Maß (MC) der Auslastung einer Funkzelle (C) ermittelt wird, in der sich die Leistungsverstarker (PAl, PA2) befinden,
- und das Maß (MC) der Auslastung der Funkzelle ebenfalls an die zentrale Einheit (RNC) gesendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem das Maß (MC) der Auslastung der Funkzelle (C) sowohl von der Summe der aktuell von allen Leistungsverstarkern (PAl, PA2) der Funkzelle zur Verfugung gestellten Ausgangsleistungen (Pl, P2) als auch von einer maximal zulässigen Summe der Aus- gangsleistungen (PCmax) der Leistungsverstarker abhangig ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem festgestellt wird, ob das Maß (Ml, M2) der Auslastung eines der Leistungsverstarker (PAl, PA2) oder das Maß (MC) der Auslastung der Funkzelle (C) einen größeren Wert hat, und m Abhängigkeit von diesem Ergebnis entweder das Maß der Auslastung dieses Leistungsverstarkers oder das Maß der Auslastung der Funkzelle zur zentralen Einheit (RNC) gesendet wird.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem unter Berücksichtigung der an die zentrale Einheit (RNC) gesendeten Maße der Auslastung über eine Verteilung von zu u- bertragenden Signalen (Sl, S2) auf die Leistungsverstarker (PAl, PA2) entschieden wird.
11. Mobilfunksystem
- mit wenigstens einem Leistungsverstarker (PAl; PA2) zum Verstarken von zu Teilnehmerstationen (MSI, MS2) zu uber- tragenden Signalen (Sl, S2) , mit einer Einheit zum Ermitteln eines Maßes (Ml, M2) für die Auslastung des Leistungsverstarkers und mit einer Einheit zum Senden des Maßes an eine zentrale Einheit (RNC) des Mobilfunksystems.
12. Basisstation (BS) für ein Mobilfunksystem,
- mit wenigstens einem Leistungsverstarker (PAl, PA2) zum Verstarken von zu Teilnehmerstationen (MSI, MS2) zu übertragenden Signalen (Sl, S2) , - mit einer Einheit zum Ermitteln eines Maßes (Ml, M2) für die Auslastung des Leistungsverstarkers und mit einer Einheit zum Senden des Maßes an eine zentrale Einheit (RNC) des Mobilfunksystems.
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