Die Erfindung betrifft ein Installationsschaltgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und einen Thermischen-Aktor für ein Installationsschaltgerät gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 11, sowie ein Installationsschaltgerät nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 22.
Ein solches Installationsschaltgerät ist beispielsweise ein Selektivschutzschalter, mit
einem Hauptstrompfad, der eine Reihenschaltung von einer ersten Kontaktstelle
(Trennstelle), einem magnetischen Auslöser, einer zweiten Kontaktstelle (Hauptkontakt)
und einem ersten thermischen Auslöser (Haupt-Thermobimetall-Auslöser) umfasst.
Weiterhin weist ein gattungsgemäßes Installationsschaltgerät einen parallel zur Trennstelle
angeordneten Parallelstrompfad (Selektivstromkreis) auf, der einen strombegrenzenden
Widerstand (Selektivwiderstand) und einen zweiten, auf das Schaltschloss einwirkenden,
thermischen Auslöser (Selektiv-Bimetall-Auslöser) umfasst, wobei der erste
und/oder der zweite thermische Auslöser über ein Schaltschloss die zweite Kontaktstelle
öffnen können.
Solchen gattungsgemäßen Selektivschutzschalter werden in einer Hausinstallation zum
selektiven Schutz nachgeschalteter Stromkreise eingesetzt. Der thermische Überlastschutz
erfolgt durch einen thermischen Auslöser mit relativ träger Auslösecharakteristik.
In der DE 102 61 994 A1 ist ein gattungsgemäßer Selektivschutzschalter beschrieben.
Bei Auftreten eines Kurzschlusses im nachgeschalteten Stromkreis schlägt dort ein
magnetischer Auslöser eine erste Kontaktstelle im Hauptstrompfad auf. Der Strom
kommutiert dann in einen parallel zur ersten Kontaktstelle liegenden Selektivstromkreis
mit einem zweiten thermischen Auslöser. Nach Eintritt der Auslösebedingung für den
zweiten thermischen Auslöser öffnet dieser über ein Schaltschloss den Hauptkontakt.
Selektives abschalten bedeutet, "dass kleine" Kurzschlussströme, die hinter den nachgeschalteten
Leitungsschutzschaltern auftreten und in der Regel 6kA nicht übersteigen,
von diesen und nicht von dem gattungsgemäßen Selektivschutzschalter abgeschaltet
werden sollen. Erst, wenn nach einer gewissen Zeit der "kleine" Kurzschlussstrom nicht
abgeschaltet ist, soll der gattungsgemäße Selektivschutzschalter abschalten. "Große"
Kurzschlussströme, die vor den nachgeschalteten Leitungsschutzschaltern auftreten
und etwa 6kA und mehr betragen, sollen hingegen von dem gattungsgemäßen Selektivschutzschalter
sofort abgeschaltet werden.
Bei dem in der DE 102 61 994 A1 gezeigten Selektivschutzschalter fließt ein "großer"
Kurzschlussstrom zunächst eine Zeit lang über den Selektivstromkreis, bis die Auslösebedingung
des zweiten thermischen Auslösers erfüllt ist und dieser, wie oben beschrieben,
den Hauptkontakt öffnet. Der zweite thermische Auslöser darf dabei keine
allzu flinke Charakteristik aufweisen, da ein "kleiner" Kurzschlussstrom ja erst nach einer
gewissen Zeit von diesem abgeschaltet werden soll. Somit fließt auch ein "großer"
Kurzschlussstrom immer eine gewisse Zeit lang über den Selektivstromkreis, was zu
einer Belastung des Selektivkreises sowie der Hauptkontaktstelle führt.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mit einfachen und kostengünstigen
Mitteln die Belastung im Selektivstromkreis beim Ausschalten "großer" Kurzschlussströme
zu senken.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Installationsschaltgerät mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1, sowie durch einen Thermischen-Aktor mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 11.
Erfindungsgemäß also bewirkt der Haupt-Thermobimetall-Auslöser bei hohen Bimetall-Strömen
eine schnellere Auslösung als bei niedrigen Bimetall-Strömen.
Der Haupt-Thermobimetall-Auslöser kann dabei vorteilhafterweise ein Haupt-Thermobimetall-Element
und einen Zusatzhebel umfassen, wobei aufgrund der magnetischen
Wirkung des Haupt-Thermobimetallstromes eine Kraft so auf den Zusatzhebel
wirkt, dass bei Überschreiten eines Schwellenwertes des Haupt -Thermobimetallstromes
der Zusatzhebel über das Schaltschloss die zweite Kontaktstelle öffnet.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegt darin, dass der erfindungsgemäße
Kontakthebel eine sehr viel schnellere Auslösecharakteristik aufweist als das
Thermobimetall-Element. Er wird durch die Magnetkraft nahezu verzögerungsfrei betätigt.
Dabei löst er erst aus, wenn der durch das Haupt-Thermobimetall fließende Strom
den Schwellenwert, der ihn als "großen" Kurzschlussstrom charakterisiert, überschritten
hat. Solange nur ein "kleiner" Kurzschlussstrom fließt, folgt der Haupt-Thermobimetall-Auslöser
der Charakteristik des Thermobimetall-Elementes. Wenn aber ein "großer"
Kurzschlussstrom fließt, wird dieser nahezu verzögerungsfrei ausgeschaltet.
Als weiterer Vorteil ergib sich daraus, dass das ganze erfindungsgemäße Schaltgerät
kleiner und damit kostengünstiger hergestellt werden kann, da die nahezu verzögerungsfreie
Abschaltung "großer" Kurzschlussströme wesentlich kleinere thermische Verluste
im Selektivstromkreis zur Folge hat.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung öffnet bei Überschreiten
eines Schwellenwertes des Haupt-Thermobimetallstromes das freie Ende
des Zusatzhebels entgegen der Kraft einer Fesselfeder über das Schaltschloss die
zweite Kontaktstelle. Über die Federcharakteristik der Fesselfeder kann die Auslöseschwelle
des Zusatzhebels beeinflusst werden.
In besonders vorteilhafter Weise befindet sich der Anlenkpunkt der Fesselfeder an der
Innenseite des Installationsschaltgerätegehäuses.
Ein erfindungsgemäßer Thermobimetall-Aktor für ein Installationsschaltgerät umfasst
ein einseitig fixiertes, von einem Bimetall-Strom durchflossenes Thermobimetall-Element,
dessen freies Ende entsprechend der Thermobimetall-Charakteristik mit einem
von dem Thermobimetall-Aktor zu betätigenden Funktionsteil zusammenwirken
kann, und weist bei hohen Bimetall-Strömen eine kürzere Verzögerungszeit auf als bei
niedrigen Bimetall-Strömen. In vorteilhafter Ausgestaltung umfasst der Thermobimetall-Aktor
einen Zusatzhebel, wobei aufgrund der magnetischen Wirkung des Bimetallstromes
eine Kraft so auf den Zusatzhebel wirkt, dass bei Überschreiten eines Schwellenwertes
des Bimetallstromes das Funktionsteil von einem freien Ende des Zusatzhebels
betätigt wird.
Das freie Ende des Zusatzhebels kann dabei entgegen der Kraft einer Fesselfeder mit
dem Funktionsteil zusammenwirken.
Als Funktionsteil kann beispielsweise der Auslösehebel des Schaltschlosses in Frage
kommen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung und weitere
Vorteile sind den weiteren Unteransprüchen zu entnehmen.
Anhand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt
sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Schaltschema eines erfindungsgemäßen Installationsschaltgerätes,
- Fig. 2a
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Thermobimetall-Aktors
für ein Installationsschaltgerät, im Ruhezustand,
- Fig. 2b
- den Thermobimetall-Aktor nach Fig. 2a bei "großem" Kurzschlussstrom
- Fig. 2c
- den Thermobimetall-Aktor nach Fig. 2a bei "kleinem" Kurzschlussstrom
Die Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung für einen erfindungsgemäßen Selektivschutzschalter
10. In einem Hauptstrompfad 18 befindet sich eine erste Kontaktstelle
11 sowie eine zweite Kontaktstelle 19; beide sind in Reihe geschaltet.
Ebenfalls im Hauptstrompfad 18 und in Reihe zu den beiden Kontaktstellen 11, 19 geschaltet,
befindet sich ein erster thermischer Auslöser 36, der auf den Auslösehebel 25
eines Schaltschlosses 21 wirkt, sowie ein magnetischer Schlaganker 40.
Bei dem ersten thermischen Auslöser 36 ist ein Zusatzhebel 50 angeordnet, der über
eine Wirklinie 52 ebenfalls auf den Auslösehebel 25 des Schaltschlosses 21 wirkt.
Der magnetische Schlaganker 40 ist über die Wirklinie 41 mit der ersten Kontaktstelle
11 verbunden. Er bringt sie in Offenstellung, wenn er von einem Kurzschlussstrom
durchflossen wird.
Parallel zu der ersten Kontaktstelle 11 ist ein Parallelstrompfad 15 geschaltet, in dem
ein Widerstandskörper 16 angeordnet ist. Elektrisch in Reihe zu dem Widerstandskörper
16 geschaltet befindet sich in dem Parallelstrompfad 15 ein zweiter thermischer
Auslöser 20, der hier auch als Selektivthermobimetall bezeichnet ist und welcher ebenfalls
auf das Schaltschloss 21 wirkt.
Das Schaltschloss 21 ist über die Wirklinie 23 mit der zweiten Kontaktstelle 19 verbunden.
Die Wirklinien der Thermobimetalle 20, 36 auf das Schaltschloss sind mit den Bezugsziffern
24 und 24a bezeichnet.
Wenn der Schalter 10 gemäß Fig. 1 einen Kurzschluss in einem nachgeschalteten
Stromkreis abschalten soll, dann wird von dem magnetischen Schlaganker 40 über die
Wirklinie 41 zunächst die Kontaktstelle 11 geöffnet. Dabei wird dann der Strom in den
Parallelstrompfad kommutiert und durch den Widerstandskörper 16 begrenzt, wobei die
zweite Kontaktstelle 19 noch geschlossen ist. Der durch den Widerstand 16 begrenzte
Strom durchfließt die Spule des magnetischen Schlaganker 40 und dieser hält damit
die Kontaktstelle 11 offen.
Solange der Kurzschlussstrom nicht abgeschaltet wird, erwärmt sich das Thermobimetall
20 und schaltet nach Ablauf seiner Verzögerungszeit auf diese Weise schließlich
die Kontaktstelle 19 ab, wodurch dann der Stromfluss in der von dem Selektivschutzschalter
geschützten Leitung vollständig unterbrochen ist.
Wenn nun in einem nachgeordneten Leitungsschutzschalter der Kurzschluss abgeschaltet
wird, bevor die Verzögerungszeit des Selektivthermobimetalls 19 abgelaufen
ist, dann sinkt der Stromfluss durch den magnetischen Schlaganker 40 wieder unter die
Auslöseschwelle und die Kontaktstelle 11 schließt.
Steigt der Kurzschlussstrom über einen festgelegten Schwellenwert an, beispielsweise
über 6 kA, was einen "großen" Kurzschlussstrom bedeutet, wie er in der Regel nur vor
einem nachgeschalteten Leitungsschutzschalter auftreten kann, so wird durch das aufgrund
des Stromflusses im ersten thermischen Auslöser 36 entstehende Magnetfeld
der Zusatzhebel 50 gegen seine Fesselfeder zu dem Thermobimetall-Element des ersten
Thermobimetall-Auslösers hin angezogen. Der Zusatzhebel 50 löst dann über den
Auslösehebel 25 das Schaltwerk 21 aus, wodurch die zweite Kontaktstelle 19 geöffnet
und der Kurzschlussstrom abgeschaltet wird. Die Abschaltung durch den Zusatzhebel
geschieht sofort und verzögerungsfrei, da der Zusatzhebel eine kleine Massenträgheit
aufweist. Die Abschaltung durch den Zusatzhebel geschieht deutlich schneller als durch
das Thermobimetall-Element des ersten thermischen Auslösers 36. Dadurch fließt der
"große" Kurzschlussstrom von über 6 kA für eine sehr kurze Zeit nur durch den Selektivkreis,
entsprechend gering ist auch die thermische Belastung des Selektivkreises und
die Belastung der zweiten Kontaktstelle 19. Die Ansprechschwelle des Zusatzhebels 50
kann dabei durch den Abstand des Zusatzhebels 50 von dem Thermobimetall-Element
des ersten thermischen Auslösers 36 und durch die Federcharakteristik der Fesselfeder
eingestellt werden.
Fig. 2a bis 2c zeigen in schematisierter Form eine konkrete Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen
Thermobimetall-Aktors 100, wie er in einem Installationsschaltgerät
nach Fig. 1 eingesetzt werden kann, bei unterschiedlichen Kurzschlussströmen.
Es sei zunächst Fig. 2a betrachtet, hier fließt Nennstrom, und noch kein Kurzschlussstrom.
Das Thermobimetall-Element 102 (in Fig. 1 mit der Bezugsziffer 36 bezeichnet)
ist in Form eines Blechstreifens ausgebildet und an einer Fixierungsstelle 122 einseitig
fixiert. Über einen Litzenleiter einen 104 wird der Stromfluss dem Thermobimetall-Element
102 zu- und über einen Litzenleiter 106 wieder abgeführt. Fließt ein Strom
größer als der Nennstrom durch das Thermobimetall-Element 102, so verbiegt es sich
mit seinem freien Ende, wie in der Fig. 2b und 2c gezeigt, nach rechts in Richtung auf
den Auslösehebel 112 eines Schaltschlosses des Installationsschaltgerätes hin. Nach
Ablauf der der Auslösecharakteristik entsprechenden Verzögerungszeit hat sich das
freie Ende des Thermobimetall-Elementes 102 so weit verbogen, dass es mit dem Auslösehebel
112 zusammenwirken und somit die Auslösung des Schaltwerkes bewirken
kann.
Nahe der Fixierungsstelle 122 ist neben dem Thermobimetall-Element 102 ein Zusatzhebel
108 angeordnet. Auch dieser ist als ein Blechstreifen ausgebildet. Er weist an
seiner der Fixierungsstelle 122 zugewandten Seite einen Befestigungsarm 116 auf. Der
Zusatzhebel 108 ist an dem Thermobimetall-Element 102 in einer Anlenkstelle 114
schwenkbar gelagert. Er befindet sich auf der bei Erwärmung des Thermobimetall-Elementes
102 sich dehnenden Seite 103 des Thermobimetall-Elementes 102.
Der Zusatzhebel 108 weist an seinem freien Ende einen etwa rechtwinklig angeformten
Auslösefortsatz 110 in Hakenform auf. Eine Fesselfeder 118, deren Anlenkpunkt 120
sich an der Innenseite des Gehäuses des Installationsschaltgerätes befindet und in den
Fig. 2a bis 2c nur durch eine schraffierte Zone schematisch angegeben ist, zwingt den
Zusatzhebel 108 bei Nennstrom gegen einen Anschlag 124, der ebenfalls an der Gehäuseinnenwand
sich befindet und in den Fig. 2a bis 2c nur schematisch durch eine
schraffierte Fläche 124 angedeutet ist.
Fig. 2b zeigt den Thermobimetall-Aktor 100 in dem Zustand, wenn ein "großer" Kurzschlussstrom
von etwa mehr als 6 kA durch das Thermobimetall-Element 102 fließt.
Das Thermobimetall-Element 102 verbiegt sich aufgrund der entstehenden Stromwärme
so, dass sein freies Ende zu dem Auslösehebel 112 hin gebogen wird. In der in Fig.
2b gezeigten Phase wird aufgrund der magnetischen Wirkung des Kurzschlussstromes
in dem Thermobimetall-Element 102 der Zusatzhebel 108 verzögerungsfrei entgegen
der rückstellenden Kraft der Fesselfeder 118 von dem Thermobimetall-Element 102 an-
und in Richtung gegen den Auslösehebel 112 hin gezogen. Er verschwenkt dabei um
seine Anlenkstelle 114 im Uhrzeigersinn. In dieser Lage überragt der Auslösefortsatz
110 an dem freien Ende des Zusatzhebels 108 das freie Ende des Thermobimetall-Elementes
102. Dadurch wird der Auslösehebel 112 von dem Zusatzhebel 108 ausgelöst,
noch bevor die der Auslösecharakteristik des Thermobimetalls entsprechende
Verzögerungszeit des Thermobimetall-Elementes 102 abgelaufen ist. Die Kurzschlussstrom-Abschaltung
geschieht also mit einer kürzeren Verzögerungszeit, als sie der Charakteristik
des Thermobimetall-Elementes 102 entsprechen würde. Wenn der Kurzschlussstrom
abgeschaltet wurde, wird der Zusatzhebel durch die Fesselfeder wieder in
seine Ausgangslage nach Fig. 2a gebracht.
Fig. 2c zeigt den Thermobimetall-Aktor 100 in dem Zustand, wenn ein "kleiner" Kurzschlussstrom
von beispielsweise 4 kA durch das Thermobimetall-Element 102 fließt.
Das Thermobimetall-Element 102 verbiegt sich aufgrund der entstehenden Stromwärme
so, dass sein freies Ende zu dem Auslösehebel 112 hin gebogen wird und ihn auslöst.
Die magnetische Anziehungskraft auf den Zusatzhebel 108 ist in diesem Fall nicht
groß genug, um den Zusatzhebel entgegen der Kraft der Fesselfeder 118 in die Auslöseposition
zu bewegen. Die Kurzschlussstromabschaltung geschieht mit der der Charakteristik
des Thermobimetall-Elementes 102 entsprechenden Verzögerungszeit.
Der Thermobimetall-Aktor 100 weist also bei "großen" Kurzschlussströmen eine flinkere
Charakteristik auf als bei "kleinen" Kurzschlussströmen.
Anstelle eines Thermobimetall-Elementes 102 könnte das Element 102 auch aus einer
Formgedächtnislegierung bestehen. Der Thermobimetall-Aktor 100 ist dann ein Formgedächtnis-Aktor
100. Erfindungwesentlich ist dies allerdings nicht, denn auch ein
Formgedächtnis-Aktor zeigt das typische Bimetall-Verhalten, dass er sich nämlich bei
Temperaturerhöhung verbiegt und dabei eine charakteristische Verzögerungszeit aufweist.
Die Erfindung soll daher auch alle Ausführungsformen umfassen, bei denen
Formgedächtnis-Legierungen als Auslöselement eingesetzt werden.