EP0637661A2 - Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen - Google Patents

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EP0637661A2
EP0637661A2 EP94111980A EP94111980A EP0637661A2 EP 0637661 A2 EP0637661 A2 EP 0637661A2 EP 94111980 A EP94111980 A EP 94111980A EP 94111980 A EP94111980 A EP 94111980A EP 0637661 A2 EP0637661 A2 EP 0637661A2
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EP
European Patent Office
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formwork
concrete columns
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individual
teeth
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EP94111980A
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Oswald Knauer
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G13/00Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills
    • E04G13/02Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills for columns or like pillars; Special tying or clamping means therefor
    • E04G13/021Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills for columns or like pillars; Special tying or clamping means therefor for circular columns

Definitions

  • the invention relates to a formwork for the production of round concrete columns, which consists of a hollow body which can be composed of one or more individual parts, which are flush with one another on their support surfaces, which run in the longitudinal direction of the hollow body, and are held together by a tensioning device.
  • Each of the bearing surfaces is provided with an arrangement of so-called teeth, which enable mutual anchoring.
  • only two supporting surfaces assigned to one another necessarily have to be complementary to one another.
  • the teeth are designed so that the pressure generated by the clamping device on the toothed bearing surfaces causes the parts lying against one another in the longitudinal direction to be pressed together to form the required hollow body in such a way that they are flush with one another.
  • the parts are prevented from moving or twisting due to their mutual anchoring.
  • the task of absorbing the radially outward forces that occur in the course of concreting the formwork is taken over by a tensioning device that includes the formwork.
  • tubular formwork which is divided into two half-shells parallel to the longitudinal axis, is suitable for the production of round concrete columns that have a constant diameter over their entire length.
  • round columns made of concrete were usually made with the help of wooden cladding, which consists of individual slats that are to be fastened on so-called wreaths and that have to be assembled in several complex work steps and secured against the high pressures.
  • wooden cladding which consists of individual slats that are to be fastened on so-called wreaths and that have to be assembled in several complex work steps and secured against the high pressures.
  • Another one Common method is the use of round formwork parts made of sheet steel elements.
  • the manufacture of round concrete columns using different types of one-way formwork is also very common.
  • any device is suitable as a tensioning device, by means of which the formwork can be reclamped in such a way that a uniform holding of the individual formwork parts is ensured over the duration of the hardening of the poured concrete.
  • the perspective view of the teeth (3) of a support surface (2) in FIG. 5 clearly shows that the step line already visible in FIG. 2 is a visible line on the inner side of the formwork and a continuous line (10 ) appears.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen. Diese besteht aus einem oder mehreren Schalungseinzelteilen (1), die sich mit Hilfe einer Spannvorrichtung (5) zu einem formbeständigen Hohlkörper zusammensetzen lassen. Wesentlicher Bestandteil ist dabei die besondere Anordnung und Form der für die gegenseitige Verankerung verantworlichen Zähne (3) zweier einander zugeordneter Auflageflächen (2), die ein Verschieben oder Verwinden der Schalungseinzelteile (1) gegeneinander verhindert. Mit Hilfe von verschließbaren Bohrungen (7) ist es möglich, Anschlußeisen (8) in die Schalung hineinreichen zu lassen. <IMAGE>

Description

  • Die Erfindung richtet sich auf eine Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen, welche aus einem Hohlkörper besteht, der sich aus einem oder mehreren Einzelteilen zusammensetzt läßt, die an ihren Auflageflächen, welche in Längsrichtung des Hohlkörpers verlaufen, bündig miteinander abschließen und von einer Spannvorrichtung zusammengehalten werden.
    Jede der Auflageflächen ist mit einer Anordnung aus sogenannten Zähnen versehen, die eine gegenseitige Verankerung ermöglichen. Dabei müssen nur zwei einander zugeordnete Auflageflächen notwendigerweise komplementär zueinander geformt sein. Die Zähne sind so ausgeführt, daß der durch die Spannvorrichtung erzeugt Druck auf die verzahnten Auflageflächen bewirkt, daß die in Längsrichtung an einander anliegenden Teile so zu dem benötigten Hohlkörper zusammengepreßt werden, daß sie bündig miteinander abschließen. Zudem wird ein Verschieben oder Verwinden der Teile untereinander aufgrund der gegenseitigen Verankerung verhindert. Um die beschriebene Wirkung der Verankerung zu erzielen, ist es nötig, diese so zu gestalten, daß anstelle eines in radialer Richtung verlaufenden planen Längsschnittes als Auflagefläche, diese unter zwei oder mehreren, stufenweise abwechselnden, unterschiedlichen Winkeln abgeschrägt sind. Dabei bilden die Ansätze der verschiedenen dadurch entstehenden schrägen Zähne an der späteren Innenseite der Schalung eine fortlaufende Linie, während an der Außenwand der Schalung die Stufenlinie der Verankerung zu erkennen ist. Es muß ferner gewährleistet sein, daß die Abstände zwischen den einzelnen Zähnen weder zu groß noch zu klein sind, um eine unnötige Schwächung der Stabilität sowohl in Längsrichtung als auch in radialer Richtung zu vermeiden.
  • Die Aufgabe, die radial nach außen wirkenden Kräfte, welche im Zuge des Ausbetonierens der Schalung auftreten, aufzufangen, wird durch eine Spannvorrichtung übernommen, welche die Schalung umfaßt.
  • Für die Herstellung von Betonrundsäulen, die auf gesamter Länge gleichbleibenden Durchmesser aufweisen, bietet sich die Verwendung einer röhrenförmigen Schalung an, die parallel zur Längsachse in zwei Halbschalen unterteilt ist.
  • Die Herstellung von Rundsäulen aus Beton erfolgte in der Vergangenheit gewöhnlich mit Hilfe einer Holzverschalung, welche aus einzelnen Latten besteht, die auf sogenannten Kränzen zu befestigen sind und in mehreren aufwendigen Arbeitsschritten zusammengesetzt und gegen die hohen Drücke abgesichert werden müssen. Ein weiteres gängiges Verfahren stellt die Verwendung von runden Schalungsteilen aus Stahlblechelementen dar. Dieses erwies sich jedoch für geringe Stückzahlen und für die Ausführung besonderer Anschlußbauten, wie beispielsweise am oberen Ende der Säule auszuführende Vouten oder anschließende Betonwände, als unwirtschaftlich. Ebenfalls sehr verbreitet ist die Fertigung der Betonrundsäulen mittels unterschiedlicher Arten von Einwegverschalungen. Neben der Verwendung eines Blechstreifens, welcher spiralförmig gewickelt und zu einer Röhre zusammengefalzt wird, die sich danach ausbetonieren läßt, jedoch Unregelmäßigkeiten in der Betonoberfläche hinterläßt und eine Nachbehandlung notwendig macht, gibt es weiterhin die Variante, eine Schalung aus einem Kunststoffrohr zu erstellen, welches nach dem Aushärten des Betons zerschnitten wird. Diese bietet zwar den Vorteil einer makellosen Säulenoberfläche, ist jedoch vom ökologischen Standpunkt aufgrund der großen Mengen schweren Kunststoffabfalls nicht zu vertreten. Zudem machen sich die hohen Materialkosten mit zunehmenden Stückzahlen erheblich bemerkbar. Hieraus erwächst die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, eine hohe Qualität der gefertigten Betonrundsäule mit wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu verknüpfen.
  • Ein wesentlicher Vorzug der vorangehend beschriebenen Schalung liegt in deren häufigen Wiederverwendbarkeit. Die massiven Einzelteile, welche aus Kunststoff oder einem anderen Material geformt sein können, das unter den auftretenden Belastungen formbeständig ist, kommen ohne eine aufwendige Mechanik aus und können problemlos gereinigt werden. Es sind somit alle Vorteile kumuliert, die bisher nur einzeln und durch jeweils unterschiedliche Produkte zu realisieren waren. Die Wiederverwendbarkeit aufwendig zu erstellender Holz- und Metallschalungen, welche störende Abdrücke im ausgehärteten Beton hinterlassen, wird im vorliegenden Fall mit der äußerst einfachen Ausführbarkeit der Montage und Demontage von Einwegverschalungen kombiniert. Jene wiederum werfen einerseits das Problem der Abfallentsorgung auf, worauf gerade in der heutigen Zeit vermehrtes Augenmerk ruhen sollte, zum anderen zieht ihre Verwendung insgesamt deutlich höhere Kosten nach sich.
  • Durch entsprechende Anordnungen von verschließbaren Bohrungen ist es bei dieser Schalung auch möglich, Anschlußeisen für in direkter Verbindung zu erstellende Anschlußbauten herausreichen zu lassen. Ebenso sind abschließende Säulenverbreiterungen - sogenannte "Vouten" - erfindungsgemäß ausführbar.
  • Als Spannvorrichtung eignet sich prinzipiell jede Vorrichtung, mit Hilfe deren die Schalung so umspannt werden kann, daß über die Dauer des Aushärtens des eingegossenen Betons für ein gleichmäßiges Zusammenhalten der Schalungseinzelteile gesorgt ist.
  • Weitere Details ergeben sich aus den folgenden Zeichnungen.
    • Fig.1 zeigt einen Querschnitt durch eine aus zwei halbschalenförmigen Schalungseinzelteilen (1) bestehende Schalung, welche von einer Spannvorrichtung (5) umfaßt wird. Die Auflageflächen (2) sind dabei nur in der Draufsicht zu erkennen. Weiterhin ist in einer verschließbaren Bohrung (7) ein Anschlußeisen (8) zu sehen.
    • Fig.2 stellt eine äußere Längsansicht einer Schalung dar. Die zwei bündig gegeneinander abschließenden Auflageflächen (2) weisen konstante Abstände (6) zwischen den Zähnen (3) auf.
    • Fig.3 ist eine Längsansicht einer Auflagefläche (2) mit Zähnen (3), wozu Fig.4 noch einen Schnitt in der gekennzeichneten Ebene ergänzt.
  • Mit der perspektivischen Darstellung der Zähne (3) einer Auflagefläche (2) in Fig.5 wird deutlich, daß als sichtbare Kante auf der inneren Seite der Schalung die bereits in Fig.2 zu erkennende Stufenlinie und auf der äußeren Seite eine durchgehene Linie (10) erscheint.

Claims (6)

  1. Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen in der Form eines querschnittlich geschlossenen, jedoch beidseitig offenen Hohlkörpers bestehend aus einem oder mehreren Schalungseinzelteilen (1), dadurch gekennzeichnet, daß deren Auflageflächen (2), welche in Längsrichtung des Hohlkörpers verlaufen, über eine gegenseitig verankernde Anordnung aus sogenannten Zähnen (3), innerhalb derer zwei einander zugeordnete Auflageflächen (2) zueinander komplementär geformt sind, bündig miteinander abschließen und von einer Spannvorrichtung (5) zusammengehalten werden.
  2. Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (3) unter zwei oder mehreren verschiedenen Winkeln (4) bezüglich eines Radialschnittes abgeschrägt sind, wobei zwei benachbarte Zähne (3) eine Mindestdifferenz bezüglich dieses Winkels (4) aufweisen müssen.
  3. Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände (6) zwischen den einzelnen Zähnen (3) nicht notwendigerweise gleichgroß sind.
  4. Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schalungseinzelteile (1) Kunstoff oder ein anderes Material Verwendung findet, welches als querschnittlich geschlossener Hohlkörper unter den auftretenden Kräften formbeständig ist.
  5. Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine beliebige Spannvorrichtung (5) zur Umfassung der Schalung herangezogen werden kann, solange diese ein konstantes Zusammenhalten der Schalungseinzelteile (1) gewährleistet.
  6. Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schalungseinzelteilen (1) verschließbare Bohrungen (7) für Anschlußeisen (8) angeordnet sind.
EP94111980A 1993-08-05 1994-08-01 Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen. Withdrawn EP0637661A3 (de)

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DE19934326310 DE4326310A1 (de) 1993-08-05 1993-08-05 Schalung zur Herstellung von Betonrundsäulen

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EP0637661A3 EP0637661A3 (de) 1995-07-19

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