EP0619213B1 - Umstellvorrichtung für die Bremsen eines Eisenbahnwagens - Google Patents
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- EP0619213B1 EP0619213B1 EP19940104056 EP94104056A EP0619213B1 EP 0619213 B1 EP0619213 B1 EP 0619213B1 EP 19940104056 EP19940104056 EP 19940104056 EP 94104056 A EP94104056 A EP 94104056A EP 0619213 B1 EP0619213 B1 EP 0619213B1
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- brakes
- railway vehicle
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H9/00—Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
- B61H13/20—Transmitting mechanisms
- B61H13/30—Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
Definitions
- the invention relates to a changeover device for the brakes of a railroad car, each with a pivoting lever to be operated in the same direction by a person facing the vehicle on each longitudinal side of the rail vehicle, the two pivoting levers being connected to one another with movement and to an actuator.
- a changeover device is known from document DE-C-508 490.
- the invention avoids the disadvantage shown in that the swivel levers are connected to one another and to the actuator by flexible cables which are guided so as to be longitudinally displaceable in hoses or pipes.
- FIG. 1 is a schematic side view of a railroad car
- Fig. 2 is also a schematic representation of the spatial assignment of the individual parts of a changeover device
- 3 and 4 are views of the number plates, seen in the direction X and Y in Fig. 2
- Fig. 5 is an enlarged and partially sectioned plan view of the essential part of the actuator 3
- FIG. 6 shows a second exemplary embodiment analogous to FIG. 2.
- Fig. 1 shows schematically a railroad car 8 with wheels 9.
- a pivoting lever 1 which can be pivoted via a number plate 10.
- these number plates 10, 10 ' may look as shown in FIGS. 3 and 4.
- the designation RIC refers to a passenger train, i.e. relatively low speed
- the designation R to a passenger train and the designation R + Mg to the activation of a magnetic rail brake required at maximum speeds.
- the three designations could correspond to braking forces of 53 t, 70 t and 110 t, for example.
- the actuator 3 can mechanically or electrically effect the required changes in the position of a brake valve, the lowering and raising and the switching on and off of the magnetic rail brake as required.
- the operation of the flexible cable 4 results in particular from FIG. 5.
- the cables 4 are formed here by steel wires of different diameters, which are stranded in such a way that a helix with a constant pitch is formed on the outer circumference, which has a toothing in the direction of the cable 4 7 forms.
- the gear 6 of the actuator 3 has a pitch corresponding to the pitch of the helix, as a result of which the swivel levers 1 and 2 connected to the cables 4 are not only connected to one another but also to the actuator 3 in a non-positive manner.
- a lever position G is provided here, which is prescribed when the passenger car provided with the changeover device is exceptionally - e.g. in the event of transfer - forms part of a freight train.
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Umstellvorrichtung für die Bremsen eines Eisenbahnwagens, mit je einem von einer dem Fahrzeug zugewandten Person gleichsinnig zu betätigenden Schwenkhebel an jeder Längsseite des Schienenfahrzeuges, wobei die beiden Schwenkhebel bewegungsschlüssig miteinander und mit einem Stellglied verbunden sind. Eine derartige Umstellvorrichtung ist aus dem Dokument DE-C-508 490 bekannt.
- An den Waggonlängsseiten von Eisenbahngüterwagen und Reisezugwagen sind mechanische Umstellvorrichtungen angebracht, mit denen die Bremse ein und ausgeschaltet oder die Art der Bremsung gewählt werden kann. Beispielsweise gibt es Umstellvorrichtungen für die Veränderung des Bremskraft bei Güterwagen je nach dem Beladungszustand und für die Veränderung der Bremskraft bei Reisezugwagen je nach der vorgesehenen Geschwindigkeit. Die Hebelstellungen der Umstellvorrichtungen, die Form der Hebel und die Beschriftung der Zahlenschilder sind vom Internationalen Eisenbahnverband normiert. Insbesondere ist dabei festgelegt, daß der Übergang zwischen zwei bestimmten Bremsstellungen unabhängig von der Anordnung des Schwenkhebels an der linken oder rechten Waggonseite im selben Drehsinn erfolgen muß. Die Vorschrift, daß die an gegenüberliegenden Seiten des Fahrzeuges angeordneten Schwenkhebel einerseits bewegungsschlüssig miteinander verbunden sein sollen, andererseits jeweils in Richtung zum Fahrzeug gesehen gleichsinnig bewegt werden sollen, verbietet es, die beiden Schwenkhebel einfach durch eine drehbare Stange zu verbinden. Bekannte Einrichtungen sehen vielmehr zusätzlich ein Zahnradgetriebe vor, welches den Drehsinn umkehrt. Da auch die Höhe der Betätigungshebel vorgeschrieben ist, wird es besonders bei Niederflurwagen zunehmend schwierig, die bekannten Umstellvorrichtungen anzuordnen bzw. wird durch deren Anordnung die Verwendung niedrigerer Räder und die bessere Ausnützung des Lichtraumprofils verhindert.
- Die Erfindung vermeidet den aufgezeigten Nachteil dadurch, daß die Schwenkhebel untereinander und mit dem Stellglied durch flexible Kabel verbunden sind, welche in Schläuchen oder Rohren längsverschiebbar geführt sind.
- Zur Übertragung von Zug und Druck geeignete, in Schläuchen oder Rohren geführte flexible Kabel sind an sich bekannt und werden beispielsweise unter der Markenbezeichnung "Teleflex" vertrieben. Insbesondere ist es bekannt, die Kabel mit einer Verzahnung zu versehen, sodaß sie praktisch einer Zahnstange gleichzusetzen sind, gegenüber einer Zahnstange aber den Vorteil aufweisen, daß sie entlang einer dreidimensionalen Raumkurve verlegt werden können. Die Verwendung eines gezahnten Kabels ist jedoch keineswegs Voraussetzung für die Anwendung der Erfindung, da die Krafteinleitung jeweils statt über ein Zahnrad auch durch unmittelbare Verbindung des Kabels mit einem Hebel erfolgen kann.
- Einzelheiten der Erfindung werden anschließend anhand der Zeichnung erläutert. In dieser ist
Fig. 1 die schematische Seitenansicht eines Eisenbahnwagens, Fig. 2 eine ebenfalls schematische Darstellung der räumlichen Zuordnung der einzelnen Teile einer Umstellvorrichtung; Fig. 3 und 4 sind Ansichten der Zahlenschilder, gesehen in Richtung X bzw. Y in Fig. 2; Fig. 5 ist eine vergrößerte und teilweise geschnittene Draufsicht auf den wesentlichen Teil des Stellgliedes 3; Fig. 6 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel analog zu Fig. 2 dar. - Fig. 1 zeigt schematisch einen Eisenbahnwagen 8 mit Rädern 9. Auf der sichtbaren Seite befindet sich ein Schwenkhebel 1, der über ein Zahlenschild 10 verschwenkbar ist. Auf der unmittelbar gegenüberliegenden Seite befindet sich ein genau gleich ausgebildetes Zahlenschild 10'. Beispielsweise können diese Zahlenschilder 10,10' so aussehen, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt. Die Bezeichnung RIC bezieht sich auf einen Personenzug, also relativ geringe Geschwindigkeit, die Bezeichnung R auf einen Reisezug und die Bezeichnung R+Mg auf die bei Höchstgeschwindigkeiten erforderliche Zuschaltung einer Magnetschienenbremse. Den drei Bezeichnungen könnten beispielsweise Bremskräfte von 53 t, 70 t und 110 t entsprechen.
- Bei solchen Umstellvorrichtungen ist zunächst vorgeschrieben, daß die beiden Schwenkhebel eines Paares immer die gleiche Stellung aufweisen müssen. Durch die Verschwenkung eines Hebels muß also automatisch auch die Verschwenkung des anderen Hebels erfolgen. Der Drehsinn der Schwenkhebel, bezogen auf eine raumfeste Richtung, muß verschieden sein, damit er für eine jeweils dem Fahrzeug zugewandte Bedienungsperson identisch ist. Um diese Umkehrung des Drehsinns und gleichzeitig die bewegungsschlüssige Anbindung der Schwenkhebel an das Stellglied 3 zu erreichen, sind die Hebel 1 und 2 sowie das Stellglied 3 untereinander durch flexible Kabel 4 verbunden, welche in Schläuchen oder Rohren 5 geführt sind, um Zug- und Druckkräfte übertragen zu können. Dies ergibt sich besonders anschaulich aus Fig. 2, welche die Zahlenschilder 10,10' und die Schwenkhebel 1,2 unter Beibehaltung ihrer räumlichen Orientierung seitlich verschoben darstellt. Die Umstellung erfolgt hier jeweils von den Stellungen RIC (Personenzug) über die Stellung R (Reisezug) zur Stellung R+Mg (Reisezug mit Magnetschienenbremse). Das Stellglied 3 kann je nach Bedarf mechanisch oder elektrisch die erforderlichen Änderungen in der Stellung eines Bremsventils, das Absenken und Anheben sowie das Ein- und Ausschalten der Magnetschienenbremse bewirken.
- Die Funktionsweise der flexiblen Kabel 4 ergibt sich insbesondere aus Fig. 5. Die Kabel 4 sind hier durch Stahldrähte unterschiedlichen Durchmessers gebildet, welche so verseilt sind, daß am äußeren Umfang eine Wendel mit konstanter Steigung entsteht, welche in Richtung des Kabels 4 gesehen eine Verzahnung 7 bildet. Das Zahnrad 6 des Stellgliedes 3 weist eine der Steigung der Wendel entsprechende Teilung auf, wodurch die an die Kabel 4 angeschlossenen Schwenkhebel 1 und 2 nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Stellglied 3 bewegungsschlüssig verbunden sind.
- Aus Fig. 6 ergibt sich zunächst, daß die Erfindung auf verschiedene Umstelleinrichtungen anwendbar ist. Zusätzlich zu den drei Hebelstellungen nach Fig. 2 ist hier eine Hebelstellung G vorgesehen, welche dann vorgeschrieben ist, wenn der mit der Umstellvorrichtung versehene Reisezugwagen ausnahmsweise - z.B. bei einer Überstellung - Teil eines Güterzuges bildet.
- Aus Fig. 6 ergibt sich weiterhin, daß die Stelleinrichtung 3 nicht zwischen den Hebeln 1 und 2 angeordnet sein muß, sondern daß die beiden Schwenkhebel 1,2 auf der selben Seite des Stellgliedes 3 vorgesehen sein können.
Claims (2)
- Umstellvorrichtung für die Bremsen eines Eisenbahnwagens, mit je einem von einer dem Fahrzeug zugewandten Person gleichsinnig zu betätigenden Schwenkhebel an jeder Längsseite des Schienenfahrzeuges, wobei die beiden Schwenkhebel bewegungsschlüssig miteinander und mit einem Stellglied verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (1,2) untereinander und mit dem Stellglied (3) durch flexible Kabel (4) verbunden sind, welche in Schläuchen (5) oder Rohren längsverschiebbar geführt sind.
- Umstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (1,2) und das Stellglied (3) mit Zahnrädern (6) verbunden sind, in welche die Kabel (4) mit einer Verzahnung (7) eingreifen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT70493A AT398412B (de) | 1993-04-07 | 1993-04-07 | Umstellvorrichtung für die bremsen eines eisenbahnwagens |
| AT704/93 | 1993-04-07 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| EP0619213A1 EP0619213A1 (de) | 1994-10-12 |
| EP0619213B1 true EP0619213B1 (de) | 1996-06-12 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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| AT (1) | AT398412B (de) |
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| DE570370C (de) * | 1930-12-18 | 1933-02-15 | Bromsregulator Svenska Ab | Vorrichtung bei Bremsgestaengen mit schrittweise veraenderlichem UEbersetzungsverhaeltnis |
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-
1993
- 1993-04-07 AT AT70493A patent/AT398412B/de not_active IP Right Cessation
-
1994
- 1994-03-16 DE DE59400340T patent/DE59400340D1/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
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| AT398412B (de) | 1994-12-27 |
| EP0619213A1 (de) | 1994-10-12 |
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