EP0299271A2 - Container beschickungsvorrichtung für Feststoff-Entwässerungs- und Transportpressen - Google Patents
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- EP0299271A2 EP0299271A2 EP88110241A EP88110241A EP0299271A2 EP 0299271 A2 EP0299271 A2 EP 0299271A2 EP 88110241 A EP88110241 A EP 88110241A EP 88110241 A EP88110241 A EP 88110241A EP 0299271 A2 EP0299271 A2 EP 0299271A2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/02—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
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- B30B9/30—Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
- B30B9/3042—Containers provided with, or connectable to, compactor means
Definitions
- the invention relates to a container loading device for solid dewatering and transport presses.
- the solids are removed via sieves or sieve racks and guided to a dewatering device by means of piston, spiral or screw presses and then, after the dewatering and compaction has been achieved, are discharged into waste containers via a discharge pipe.
- the invention has set itself the task of proposing a container loading device for solid dewatering and transport presses, which enables a hygienic, fully encapsulated container loading, so that toxins, pathogenic germs and bad smells in the discharge of the dewatered solids no longer lead to harassment.
- the device according to the invention makes it possible for the screenings or screenings introduced into the press base unit directly through the downstream elements, namely via a double flange piece, a fitting piece and a quick coupling which is connected to an intermediate piece located in the lower region of the container, directly into the container from below. Not only is a hygienically encapsulated transport of the solids to the waste container achieved, but the backpressure that builds up depending on the filling level of the receiving container is also used to further dewater and compact the screenings or screenings that are still in the press base .
- the vent nozzle is connected to an overhead suction device by means of a quick coupling; it can also be coupled to a mobile suction device.
- the quick coupling ensures quick coupling and uncoupling of the containers after filling.
- several emptying points can be provided, which can be coupled one after the other or simultaneously.
- the containers can be designed to be mobile.
- the containers are emptied either through flap-shaped emptying openings or by completely folding down the side walls or the bottom of the container.
- the permanently installed or mobile solid dewatering and transport press 1 shown in the figure receives the screenings or screenings via a large funnel.
- the material is released by means of a piston, spiral or screw press in the direction of a double flange piece 2, which is screwed onto the outlet side of the press in accordance with the respective nominal width of the base body press outlet, while the outlet of this double flange piece 2 is flanged to a fitting 3, which is generally tapered and is connected to a quick coupling 4.
- the downstream half of the quick coupling 4 is firmly connected to a container 10 via an intermediate piece 8.
- the container is closed and has in its upper area a vent 5, which is designed so that it can be connected to a suction system. In the lower area, the container also has an outlet nozzle 6.
- the container is designed to be mobile and has wheels 7 in its lower region.
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
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- Drying Of Solid Materials (AREA)
Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Containerbeschickungsvorrichtung für Feststoff-Entwässerungs- und Transportpressen.
- Bei der Abwasserreinigung, insbesondere von Industrieanlagen , Schlachthäusern und dergleichen werden die Feststoffe über Siebe oder Siebrechen entfernt und mittels Kolben-, Spiral- oder Schneckenpressen zu einer Entwässerungseinrichtung geführt und nach der erreichten Entwässerung und Verdichtung anschließend über ein Austragerohr in Abfallbehälter ausgetragen.
- Bislang wurde das entwässerte und verdichtete Rechenoder Siebgut durch ein steigend verlegtes Austragrohr auf die für die Befüllung des jeweiligen Aufnahmebehälters erforderliche Abwurfhöhe gebracht und von oben in einen geöffneten Container gefördert, der nach der endgültigen Befüllung geschlossen und zum Entleeren abtransportiert wurde.
- Der Nachteil dieser Transport- und Austragungsanlagen beruht darauf, daß ungeschützte Transportwege vorhanden sind, durch die das Personal mit den möglicherweise pathogene Keime enthaltenden Feststoffen in Kontakt kommen können.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Containerbeschickungsvorrichtung für Feststoff-Entwässerungs- und Transportpressen vorzuschlagen, die eine hygienische, voll eingekapselte Containerbeschickung ermöglicht, so daß Giftstoffe, pathogene Keime und üble Gerüche bei der Austragung der entwässerten Feststoffe nicht mehr zu einer Belästigung führen.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Containerbeschickungsvorrichtung gemäß Hauptanspruch vorgeschlagen, wobei besonders bevorzugte Ausführungsformen in den Unteransprüchen erwähnt sind.
- Überraschenderweise ist es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, das in die Pressengrundeinheit eingebrachte Sieb- bzw. Rechengut unmittelbar durch die nachgeschalteten Elemente, nämlich über ein Doppelflanschstück, ein Paßstück und über eine Schnellkupplung, die mit einem im unteren Bereich des Containers befindlichen Zwischenstück verbunden ist, unmittelbar von unten in den Container einzubringen. Hierbei wird nicht nur ein hygienisch eingekapselter Transport der Feststoffe bis zum Abfallcontainer erzielt, sondern es wird auch noch der sich je nach Füllungsgrad des aufnehmenden Containers aufbauende Gegendruck zusätzlich genutzt, um das noch im Pressengrundkörper befindliche Rechen- bzw. Siebgut weiter zu entwässern und zu verdichten. Anstelle der üblicherweise in Rechengut-Containern stattfindenden nachträglichen Schwerkraftentwässerung wird diese in den Pressengrundkörper rückverlagert, wobei das Preßwasser über Entwässerungsschlitze in diesem noch vor Abgabe in den Container gezielt abgeführt werden kann. Ferner werden durch die Befüllung des Containers von unten nach oben Hohlräume weitestgehend vermieden und damit eine optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Volumenes im Container erreicht.
- Dadurch, daß der Container vorzugsweise dicht verschlossen ist und in seinem oberen Bereich einen Entlüftungsstutzen aufweist, ist es nunmehr möglich, den Behälterdeckel während der Befüllung geschlossen zu halten, so daß bei geschlossenem Entlüftungsstutzen keine unangenehmen Gerüche austreten können, und das Bedienungspersonal mit dem Siebgut nicht mehr in Berührung kommt. Der Entlüftungsstutzen wird mittels einer Schnellkupplung an eine Saugvorrichtung über Kopf angeschlossen; er kann auch an eine mobile Absaugeinrichtung angekoppelt werden kann.
- Diese Direktförderung des entwässerten Sieb- oder Rechengutes erfolgt auf dem kürzesten Weg, wodurch weder eine zusätzliche Abwurfhöhe durch weitere Förderung noch die Verlegung der Presse in ansteigendem Winkel erforderlich ist.
- Durch die Schnellkupplung ist ein schnelles An- und Abkuppeln der Container nach der Befüllung gewährleistet. Bei größeren Containern können mehrere Entleerungsstellen vorgesehen sein, die nacheinander oder gleichzeitig angekuppelt werden können. Ferner können die Container fahrbar ausgebildet sein.
- Die Entleerung der Container erfolgt entweder über klappenförmige Entleerungsöffnungen oder durch völliges Herabklappen der Seitenwände oder des Behälterbodens.
- Im folgenden soll die Erfindung anhand einer schematischen Darstellung in Form einer Seitenansicht einer Containerbeschickungsvorrichtung erläutert werden.
- Die in der Figur gezeigte, fest installierte oder mobile Feststoff-Entwässerungs- und Transportpresse 1 erhält das Sieb- bzw. Rechengut über einen großen Trichter. Das Gut wird mittels einer Kolben-, Spiral- oder Schneckenpresse in Richtung auf ein Doppelflanschstück 2 abgegeben, welches an der Ausgangsseite der Presse entsprechend der jeweiligen Nennweite des Grundkörperpressenausgangs verschraubt ist, während der Ausgang dieses Doppelflansch stückes 2 an ein Paßstück 3 angeflanscht ist, das in der Regel verjüngt ausgebildet ist und mit einer Schnell-kupplung 4 verbunden ist. Die stromabwärts liegende Hälfte der Schnellkupplung 4 ist über ein Zwischenstück 8 fest mit einem Container 10 verbunden. Der Container ist verschlossen und besitzt in seinem oberen Bereich einen Entlüftungsstutzen 5, der so ausgebildet ist, daß er an eine Absauganlage angeschlossen werden kann. Im unteren Bereich weist der Container noch einen Ablaufstutzen 6 auf. Im vorliegenden Fall ist der Container fahrbar ausgebildet und besitzt in seinem unteren Bereich Räder 7.
Claims (4)
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
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1988
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