DEV0008773MA - - Google Patents

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DEV0008773MA
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Description

V8773XI/81e
Die Erfindung bezieht sich auf Schwingtrogförderer, insbesondere für körniges oder ■ flockiges Gut.
Bei Schwingtrogförderern mit festem Hub und mit Kurbelantrieb' muß zur Erzielung der Förderung ein Teil der Trogbewegung in senkrechter. Richtung erfolgen. Manchmal arbeitet man unter höher Kurbelwelleridrehzahl mit einer beträchtlichen Vertikalbewegung, so daß bei Verwendung
ίο des Förderers auf nicht festen Böden wegen der außerordentlich heftigen Schwingungen eine Auswuchtung notwendig ist.
Man kennt beim Bau von Schwingtrogförderern zwei Methoden zum vollständigen Ausgleich des schwingenden Troges. Die erste greift das größere Problem des Längsausgleichs durch Unterteilung des Förderers und Betrieb der Teillängen in entgegengesetzter Richtung' auf. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß vertikale Reaktionen durch die wesentliche Steigwirkung des Troges in einer gewissen Entfernung vom Antrieb nicht mehr ausgeglichen werden. Beim zweiten Verfahren verwendet man Gegengewichte an den den Trog tragenden Lenkern. Auch hier verbleibt ein j Rest Antriebsmoment auf den Grundrahmen, was sich in Stößen auf die Stützen des Förderers äußert. Durch die Erfindung wird vorgeschlagen, bei Schwingtrogförderern mit wenigstens einem über mehrere im Abstand angeordnete, schwenkbare, mit Gegengewichten versehene Lenker an einem festen Rahmen gelagerten Trog, auf dem von einer Kurbelwelle mittels wenigstens einer Kurbelstange über wenigstens einen der Lenker Schwingungen übertragen werden, die Gegen,-gewichte an den dem Trog abgewendeten Lenkerenden anzubringen, wobei diese Gegengewichte in der Nähe des Trogantriebes zusätzliche verstellbare Ausgleichsgewichte aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, gleichzeitig die Auswuchtung sowohl horizontal als auch vertikal vorzunehmen und durch die Zusatzgewichte die auf die Kurbelwelle und das Verbindungsgestänge zurückgehenden ■ Zusatzschwingungen auszuschalten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Schwingtrogförderers nach der Erfindung, und zwar in
Fig. ι eine schematische Seitenansicht des Förderers mit nur teilweise gezeichnetem Rahmen zur Veranschaulichung der Traglenker,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der ' Fig. i.
Nach den Zeichnungen (vgl. insbesondere Fig. 2) weist der Förderer einen starren aus Winkeleisen ι, 2 zusammengesetzten Rahmen auf, wobei die Stege 3, 4 der Winkeleisen 2 senkrecht gestellt sind.
An diesen Stegen ist eine Reihe von Lenkerpaaren 5, 6 mittels der Stifte 7, 8 schwenkbar gelagert.
An ihrem oberen Ende sind die Lenkerpaare 5, 6 über Stifte 9, 10 an der Unterseite des Troges 11 befestigt und tragen an ihren unteren Enden ein. die Rahmenbreite überspannendes Gegengewicht 12. .· Eine im Rahmen gelagerte und durch einen nicht gezeichneten beliebigen Motor angetriebene Kurbelwelle 13 überträgt mittels der Kurbelstange 14 eine Schwingbewegung auf den Trog 11. Die Kurbelstange 14 ist z. B. an einem der Lenker 5 drehbar befestigt. An den Hauptausgleichgewichten 12 der in der Nähe der Kurbelanordnung liegenden Lenker sind Zusatzausgleichsgewichte 15 vorgesehen. Die Hauptausgleichsgewichte 12 bewegen sich auf einer Bahn, die umgekehrt wie die Trogbahn verläuft. Wenn sich also der Trog nach oben rechts bewegt, bewegen sich die Ausgleichsgewichte nach unten links, so daß man auf die einfachste Weise einen Abgleich der Trogbewegung erhält. Durch Verändern der Größe und Einstellung der Hilfsausgleiohsgewichte 15 kann man die Reaktion der Kurbelwellen und der Kurbelstange ausgleichen, indem man ein Gegenmoment zu dem auf den Rahmen übertra.-genen Steigmoment aufbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Schwingtrogförderer mit wenigstens einem über mehrere im Abstand angeordnete, schwenkbare, mit Gegengewicht versehene Lenker an einem festen Rahmen gelagerten Trog, auf den von einer Kurbelwelle mittels wenigstens einer Kurbelstange über wenigstens einen der Lenker Schwingungen übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegengewichte (12) an den dem Trog abgewendeten Lenkerenden angebracht sind, wobei diese Gegengewichte in der Nähe des Trog-' antriebes (13, 14) zusätzliche verstellbare, Ausgleichsgewichte (15) aufweisen^
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 998 010.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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